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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Skulptur

„Seer“ von Takayuki Todo im Frankfurter Kunstverein

2019, August 22.

Ist das noch Kunst oder schon Medizintechnik?

Von Erhard Metz

Dieser Tage im Frankfurter Rathaus für Senioren: Professorin Daniela Birkenfeld, Stadträtin unter anderem für ebendiese wachsende gesellschaftliche Gruppe, empfängt „Pepper“, einen humanoiden Pflege- und Unterhaltungsroboter für den Einsatz bei Dementen und in Pflegeheimen. Pepper beschäftigte im Mai den 125. Internistenkongreß der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin in Wiesbaden und hat bereits an der Technischen Hochschule Mittelhessen eine Art Pflegepraktikum absolviert.

(Noch) kein Pflegeroboter und schon gar kein „Pepper“, sondern ein Kunstwerk: „Seer“ von Takayuki Todo

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Gisela Webers Jubiläumsausstellung „Zeichen“ in der AusstellungsHalle 1A, Schulstraße

2019, August 21.

Einzeln oder in Gruppen zusammengefasst, nennt die Künstlerin Gisela Weber ihre Marmorstelen „Zeichen“, die durch die Bedeckung der Sockel mit organischem Material wie aus dem Boden zu brechen scheinen..

Impressionen von Peter Danzeisen

Magisch, Gisela Webers „schwebende“ Stäbe, Foto: Sabine Löw; Werke © VG Bild-Kunst, Bonn

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Carl Hagemann – leidenschaftlicher Sammler und großzügiger Mäzen

2019, Juli 15.

Ein erfülltes Leben inmitten von Kunst

Von Hans-Bernd Heier

Bildnis Dr. Carl Hagemann. 1928. Carl Hagemann, dargestellt von Ernst Ludwig Kirchner (1880–1938): Bildnis Dr. Carl Hagemann, 1928; 121 x 90 cm; Städel Museum, Frankfurt am Main; Foto: Städel Museum – ARTOTHEK

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Absolventenausstellung 2019 der Städelschule (Folge 2)

2019, Juli 12.

Abschied, Aufbruch und andere Befindlichkeiten

Von Erhard Metz

Absolvent der Städelschule zu sein bedeutet in vielen Fällen Abschied nehmen: von der in mancher Weise Schutz und Fürsorge gewährenden Alma Mater, der Akademie und ihren Lehrenden; vom Studentenzimmer, ja von der Stadt Frankfurt selbst. Niwat Manatpiyalert hat aus diesen Umständen seine Absolventenarbeit gezimmert: ein Tisch, auf den er einen Stapel „nachempfundener“ Drucke des „Frankfurter Hauptbahnhofs“ von Max Beckmann gelegt hat, ein jeder Besucher kann ein Exemplar mitnehmen. Abreise (wohin?) scheint angesagt.

Niwat Manatpiyalert, Dietrichstraße 6, 2019, Holz, Poster, Tapete, Lampe, 200 x 200 x 60 cm, Poster 70 x 90 cm

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Exquisite Jugendstilsammlung des Mäzens F. W. Neess in Wiesbaden

2019, Juli 4.

Ein Riesen-Glücksfall für die Stadt

Von Hans-Bernd Heier

Im Zuge einer äußerst großzügigen Schenkung erhielt das Landesmuseum Wiesbaden im März 2017 eine der bedeutendsten europäischen Privatsammlungen des Jugendstils und Symbolismus. Es ist die größte Schenkung, die das Haus je erhalten hat…

Ausstellungsansicht; Foto: Museum Wiesbaden / Bernd Fickert

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Nadja Büttner: Gegen den Strich und andere Künste

2019, Juli 1.

Von Erhard Metz

Es gibt sie also noch: ein Feuerwerk an Kreativität entfaltende Künstlerinnen und Künstler mit ebenso überraschenden wie überzeugenden künstlerischen Ideen, dabei versehen mit handwerklichen Fähigkeiten und Fertigkeiten, die wir schon kaum mehr anzutreffen wagten im oft von zeitgeistig konzeptuellen Minimalprodukten überbordenden Kunstbetrieb.

Nadja Büttner mit zwei ihrer Arbeiten: „Gegenstrich“ (li.) und „Vibrating Potential“ (re.); Foto: Galerie Anita Beckers

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„Geheimnis der Materie“ – Arbeiten auf und mit Holz im Städel Museum

2019, Juni 28.

Wechselbeziehungen zwischen Holzschnitt und Holzskulptur im Schaffen der „Brücke“-Künstler Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff

Von Petra Kammann

Ernst Ludwig Kirchner (1880–1938), Farbentanz, 1933, Farbholzschnitt von drei, teils zersägten Stöcken auf Japanpapier 502 × 354 mm (Druckstock), Städel Museum, Frankfurt am Main, Foto: Städel Museum

Wenn im Frankfurter Städel, das ein herausragendes Konvolut an Druckgrafiken von Picasso in seinem Bestand aufbewahrt, am 30. Juni die hervorragende Ausstellung „Picasso. Druckgrafik als Experiment“ zu Ende geht, wird die aus konservatorischen Gründen selten zu sehende Geschichte der Druckgrafik an anderer Stelle im Museum weiterlaufen, nämlich in der oberen Etage des Peichl-Baus.

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Neue stellvertretende Direktorin der Schirn Kunsthalle Frankfurt

2019, Juni 25.

Esther Schlicht. Foto: Kunsthalle Schirn

Esther Schlicht wird stellvertretende Direktorin der Schirn Kunsthalle Frankfurt. Sie folgt auf Inka Drögemüller, die als Deputy Director for Digital, Education, Publications, Imaging, and Libraries an das Metropolitan Museum of Art, New York, wechselte. Darauf haben sich Peter Feldmann, Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt und Aufsichtsratsvorsitzender der Schirn, Kulturdezernentin Ina Hartwig und der Direktor der Schirn, Philipp Demandt, abschließend verständigt, vorbehaltlich der Zustimmung durch den Magistrat der Stadt Frankfurt.

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Absolventenausstellung 2019 der Städelschule mit Preisverleihung

2019, Juni 21.

… and the winners are: Kristin Reiman, Jakob Brugge und Edi Danartono

Von Erhard Metz

Zwei „Brüder“ im Geiste des Testaments von Johann Friedrich Städel und noch dazu gleichen Vornamens: Philipp Demandt, Direktor Städelsches Kunstinstitut und Städtische Galerie (wie es korrekt heißt) im Städel Museum, und Philippe Pirotte, Professor und Rektor der Hochschule für Bildende Künste – Städelschule, in Städels Testament noch als „Lehranstalt“ bezeichnet. Gemeinsam eröffneten sie die Absolventenausstellung der diesjährigen Alumni der kleinen aber feinen, international renommierten Kunstakademie.

Philipp Demandt und Philippe Pirotte beim Presserundgang, Foto: Erhard Metz

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„Die andere Ahnengalerie“ von Raffaela Zenoni bei den Design Offices Frankfurt

2019, Juni 18.

Ahnen und Wahlverwandtschaften voller Leben, Witz und Farbe

„Die andere Ahnengalerie“ der Künstlerin Raffaela Zenoni in einem Coworking Space – Die großzügigen Kompositionen mit expressivem Duktus fordern den Betrachter heraus, sich mit der unbändigen Energie der Gemälde auseinanderzusetzen, ebenso mit deren assoziativen und symbolischen Zeichenhaftigkeit. Die Begrüßungsrede der Vernissage hielt Dr. Urs Hammer, Generalkonsul der Schweiz für Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland:

Portraits der „anderen Ahnengalerie“ von Raffaela Zenoni, Der Richter, Dunja, Kairi, alle 2014

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