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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Skulptur

„And this is us. Junge Kunst aus Frankfurt“ im Frankfurter Kunstverein (2)

2019, Mai 8.

Von Erhard Metz

Allerhand „Action“ ist derzeit im Frankfurter Kunstverein zu erleben – über die „Nacht der Museen“ am 11. Mai hinweg nur noch bis zum 12. Mai 2019. Man sollte sich diese Leistungsschau acht junger Künstlerinnen und Künstler, die an den Kunsthochschulen in Frankfurt und Offenbach studierten bzw. noch studieren, keinesfalls entgehen lassen. Aus dem Souterrain erschallt Wolfsgeheul, im Erdgeschoß braust und tobt zu jeder halben Stunde ein abenteuerlich umgebautes Heugebläse, und aus dem ersten Stock ertönt Hundegebell.

(v.l.) Hanna-Maria Hammari, Max Geisler und Bertrand Flanet im Presserundgang

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Viva Leonardo da Vinci – Zum 500. Todestag des Renaissancekünstlers und Universalgenies

2019, Mai 2.

Leonardo da Vinci: Künstler, Philosoph und visionärer Gelehrter im Zeitalter des Humanismus

Im Schloss von Amboise im Loiretal regierte François I und holte Leonardo da Vinci in seine Nähe; Fotos: Petra Kammann 

Von Petra Kammann

Das Jahr 2019 steht ganz im Zeichen von Leonardo da Vinci mit zahlreichen Ausstellungen in den verschiedenen Ländern. Denn am 2. Mai 1519 jährt sich sein Todestag zum 500ten mal. Zeit seines Lebens war Leonardo als Maler, Bildhauer, Architekt, Wissenschaftler, Ingenieur, Anatom und Naturphilosoph tätig. Da in Clos Lucé etliche Aspekte von Leonardos Schaffen zusammen kommen, gibt ein Besuch dort reichlich Anschauung von der phänomenalen Kreativität des Renaissancekünstlers. Allein das ist schon eine Kurzreise an die Loire wert…

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Lesenswert: 100 Jahre Bauhaus und keine Ende… Teil 2 – Frauen am Bauhaus

2019, April 30.

Starke Pionierinnen

Lesetipps von Petra Kammann

Gleich ob Walter Gropius, Paul Klee, Wassily Kandinsky oder Ludwig Mies van der Rohe, es waren vor allem die männlichen Vertreter, die mit ihren Werken und künstlerischen Leistungen in die Annalen der Geschichte des Bauhauses eingingen. Dabei waren schon am Weimarer Bauhaus  84 Frauen und nur 79 Männer immatrikuliert, denn 1919 hatten Frauen in Deutschland neben dem Wahlrecht auch die Lehrbefähigung erlangt. Dennoch wurden die vielen großartigen Bauhaus-Frauen, die als Studentinnen, Lehrerinnen und Meisterinnen, Künstlerinnen und Designerinnen, als Architektinnen, Keramikerinnen, Möbelgestalterinnen, Modedesignerinnen und Fotografinnen das Bauhaus-Design maßgeblich prägten und wesentlich dazu beitrugen, dass das Bauhaus-Design im 20. Jahrhundert die ganze Welt eroberte, weniger beachtet. Dass sie auf Dauer nicht in Vergessenheit geraten, dafür sorgen ein paar Bücher, die an diese tüchtigen Frauen erinnern.

Die Textildesignerin Michiko Yamawaki kam aus Japan ans Bauhaus, Studentenausweis von „Mityiko“ Yamawaki. © Nachlass Michiko Yamawaki in: „Frauen am Bauhaus“, Verlag Knesebeck

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„The Snat“. Rachel von Morgenstern in der Frankfurter Galerie FILIALE

2019, April 27.

Verschleierte Sicht ins Kosmische, Blick ins verhüllte Irdische

Von Erhard Metz

Ohne Titel, 2019, Acryl auf Polyester, 200 x 150 cm

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Lesenswert: 100 Jahre Bauhaus und keine Ende… Teil 1

2019, April 25.

Lesetipps von Petra Kammann

Sehen wir einmal von den Bauhaus-Ausstellungen im Jubiläumsjahr in den verschiedenen Städten und vom kritisch kommentierten Neubau des Bauhaus-Museums in Weimar ab, so können wir uns unabhängig von diesen Orten auch langfristig anhand von Büchern mit dieser wegweisenden Bewegung der Moderne beschäftigen. Daher haben wir eine kleine Auswahl für Sie getroffen.

Aufbruch und Grundlegendes:

2019: Das Bauhaus-Jubiläum schlägt sich auch in der Buchproduktion nieder…

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Franziska Kneidl und Heide Weidele im Kunstverein EBENE B1

2019, April 11.

Zwei Zaubermeisterinnen bereichern derzeit den Alltag vor den Türmen der Deutschen Bank

Von Erhard Metz

Preisfrage: Welche Frankfurter Institution für Kunstausstellungen verzeichnet das meiste Publikum: Städel Museum, Museum für Moderne Kunst oder Schirn Kunsthalle? Es sind die rund zwei Dutzend großen und kleinen Ausstellungsvitrinen in der westlichen und östlichen Ebene B1 der unterirdischen S-Bahnstation Taunusanlage! Wieviele Personen täglich zählt dieses Publikum: einhundert, fünfhundert, eintausend? Nun, es sind tausende. Und wie verhält es sich mit den Schließzeiten? Die Ausstellung ist von Montag bis Sonntag o Uhr bis 24 Uhr geöffnet.

Heide Weidele, „Meteorit, Herkunft vermutlich Pferdekopf-Nebel“

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„White Wedding“ – hochkarätige Elfenbeinkunst dauerhaft im Liebieghaus

2019, April 6.

Von Hans-Bernd Heier

Über 200 kostbare Elfenbeinskulpturen aus dem Besitz von Reiner Winkler – Der Erwerb der legendären Kollektion Reiner Winkler ist ein grandioser Zuwachs für die Liebieghaus Skulpturensammlung.

Joachim Henne „Die drei Parzen“, um 1670

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Eva Hesses Zeichnungen im Museum Wiesbaden

2019, März 23.

Ästhetische Arbeiten von sinnlicher Ausstrahlung – Shootingstar der Avantgarde

Von Hans-Bernd Heier

Eva Hesse zählt zu den bedeutendsten avantgardistischen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Die experimentierfreudige Künstlerin hat ein Gesamtwerk von einzigartiger Ästhetik und Sensibilität hinterlassen. „Ihre Arbeiten, vor allem ihre Skulpturen, entsprachen dem Lebensgefühl einer Generation, die zum Ende der 1960er-Jahre die etablierten gesellschaftlichen Normen zu durchbrechen versuchten“, erläutert Jörg Daur, stellvertretender Direktor des Museums Wiesbaden und Kurator der sehenswerten Schau.

Der Ausstellungsflyer

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Wanda Pratschke: „Große Frau – ein Fels“

2019, März 14.

Zwei Einzelausstellungen zum 80. Geburtstag der Künstlerin in der Galerie Hanna Bekker vom Rath und im Kunstverein Familie Montez

Von Erhard Metz

Große Frau – ein Fels, 2017/2018, Bronze schwarz patiniert, 165 x 105 x 105 cm

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Städelschule: Rundgang 2019 – eine Nachlese (2)

2019, März 4.

Skulptur und Installation

Von Erhard Metz

Medienübergreifendes Arbeiten in der bildenden Kunst gehört bereits seit langem zu den Prinzipien der Städelschule. Die Unterschiede zwischen Bildhauerei und Installation (und letztlich auch der Performance) lösen sich auf: Eine „Skulptur“, sogar Bilder können Teil einer raumgreifenden Installation sein, ein „Bild“ kann, wie noch zu sehen sein wird, aus einem skulpturalen Relief bestehen. Von Jahr zu Jahr ist es immer wieder spannend und faszinierend, die fortschreitende Entwicklung der jungen Studierenden zu beobachten.

Ella CB, Not titled yet, 2019, Dimensions variable

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