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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Herzlich Willkommen

Die Maifestspiele 2025 in Wiesbaden

2025, Februar 26.

Ein Fest für alle Sinne und großer Kunst mit herausragenden Künstler*innen

Von Walter H. Krämer

Als die Wiesbadener Kaiserfestspiele 1896 „auf Allerhöchsten Befehl Seiner Majestät“ im neu erbauten Theater am Warmen Damm eröffnet wurden, galt es, der Nebenresidenz des Kaisers hauptstädtischen Glanz zu verleihen. Die Kunst der Bühne bot Anlässe, sich in großer Abendgarderobe zu zeigen – die Herren im Smoking und bei den Damen bestand man auf einer korrekten Einhaltung eines Mindestdekolletés.  Vom Glanz der Perlen und Diamanten, der Orden und Diademe schwärmten die Augenzeugen noch Jahrzehnte später.

Außenansicht Rückseite Staatstheater Wiesbaden, Foto: Maximilan Borchardt

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„Ist das noch gesund?“ von BeCK

2025, Februar 24.

Komisches Neues aus der Beck’schen „Gesundlachapotheke“

Von Hans-Bernd Heier

Der neue, noch druckfrische Band „Ist das noch gesund?“ des bekannten Leipziger Cartoonisten versammelt seine lustigsten und skurrilsten Zeichnungen und Comics zum Thema Gesundheit und Krankheit. Ob komische Situationen im Krankenhaus, Behandlungsraum oder Wartezimmer, ob Patienten, Ärzte, Pflegepersonal, Altenpflegerinnen oder Apotheker BeCK nimmt sie alle aufs Korn, auch Telemedizin und VR-Brillen. Er bürstet den Alltag im Gesundheitswesen humorvoll und zeichnerisch gelungen „gegen den Strich“ und nimmt die Betrachter mit auf einen heiteren Lach-Parcours.

Gesundheit gegen und mit dem Strich von BeCK gezeichnet © Mabuse-Verlag

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Das Faso Dance Theatre zeigt „C la vie“

2025, Februar 18.

Eine politisierte Performance voller Wucht und Kraft

Von Simone Hamm

„Im Leben geht es nicht darum, den Sturm abzuwarten, sondern darum zu lernen, im Regen zu tanzen“,  sagt Serge Aimé Coulibaly, der Choreograf aus dem ostafrikanischen Burkina Faso über sein neues Werk „C la vie“.

Konzept und Choreografie stammen von Serge Aime Coulibaly, Foto: Sophie Deis

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Die „ambiente“ als Frankfurter Messe-Glanzlicht: Design or not design, that is …

2025, Februar 16.

Auch German Design Award und World Design Capital haben dort ihren Auftritt

Von Uwe Kammann (Text) und Petra Kammann (Fotos)

Detlef Braun, Geschäftsführer der Frankfurter Messe, war sichtlich beflügelt, als er in großer Journalistenrunde den Auftakt der „ambiente“ mit besten Zahlen garnieren konnte. Endlich wieder bis zum letzten Platz ausgebuchte Messehallen, endlich wieder ein Ausstellerzuspruch wie zu besten Zeiten dieser weltgrößten Konsumgütermesse – jenen Zeiten also, als Corona „uns nicht arbeitslos machte“. Wer dann durch die Hallen lief, vom gläsernen Pyramiden-Eingang der City bis zum architektonisch grandiosen West-Tor, der war schnell überzeugt: Keines der euphorischen Worte Brauns war übertrieben, die Hallen quollen über von Fachbesuchern aus aller Welt, nicht zuletzt aus Asien. Zu sehen war: das gastfreundliche Frankfurt in Bestform. Auch das Wetter gab sich alle Mühe: hell, einladend, wintermild.

Reger Besucherverkehr auf der „ambiente“ schon früh am Morgen

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Johan Simons bringt Elena Ferrantes „Meine geniale Freundin“ auf die Bochumer Bühne

2025, Februar 11.

Frauen im Patriarchat – Ferrantes neapolitanische Saga

von Simone Hamm

Mit der Umsetzung dicker Romane für die Bühne hat Johan Simons Erfahrung. So ließ er Dostojewskis 1000 Seiten langen Roman „Die Brüder Karamasow“ spielen mit  herausragenden Schauspielern, einem  faszinierenden Bühnenbild, (etwa Ikonen, Kerzen, ein großer weißer Hund, dunkle Glocken im 1. Akt), mit hinreißenden Kostüme, die diesen siebenstündigen Abend zu einem Hochgenuss machten. Jetzt hat Johan Simons sich Elena Ferrantes vierteilige, über 1700 Seiten erzählte Geschichte einer Frauenfreundschaft vorgenommen. Koen Tachelet hat die Bücher für die Bühne bearbeitet. Das Stück heißt wie der erste Band der Quadrologie: „Meine geniale Freundin“.

Jele Brückner, Stacyian Jackson (v. li.) © Jörg Brüggemann / Ostkreuz

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Museum Wiesbaden glänzt zum 200-jährigen Jubiläum mit Highlights

2025, Januar 13.

Von „Honiggelb über die Biene in Kunst und Natur“ bis hin zur „Poesie des Suchens“

Von Hans-Bernd Heier

Das Museum Wiesbaden feiert in diesem Jahr seinen 200. Geburtstag. Johann Wolfgang von Goethe überzeugte damals den Frankfurter Privatsammler Johann Isaac Freiherr von Gerning, seine umfangreichen Sammlungen von Kunstwerken, Altertümern und Naturalien dem Herzogtum Nassau gegen Zahlung einer Leibrente zur Verfügung zu stellen. Dank Goethes Anregung und dem bürgerlichem Engagement öffnete das Wiesbadener Museum am 1. April 1825 erstmals seine Türen für die Öffentlichkeit. Heute zeigt das Zweispartenhaus auf mehr als 7.000 qm Fläche ein sehr abwechslungsreiches Programm an Dauer- und Sonderausstellungen. Zu den Highlights des Jubiläumsjahrs zählen die Doppelausstellung „Honiggelb über die Biene in Kunst und Natur“ und die feierliche Einweihung des neuen Themenraums „Wandel“ in der Dauerausstellung „Ästhetik der Natur“.

Hans Thoma „Der Bienenfreund“, Staatliche Kunsthalle Karlsruhe

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Weihnachten 2024

2024, Dezember 24.

Freiheit, Freude und Frieden zum Fest

„Dem Wahren Schoenen Guten“ steht über der Alten Oper, Foto: Petra Kammann

Das wünscht allen Leserinnen und Lesern

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und ein wenig Stille…

Auf bald!

 

 

Eric Gauthier Dance mit „Elements“ am Schauspiel Köln / tanz.köln

2024, Dezember 11.

Feuer. Wasser. Erde. Luft

von Simone Hamm

Ein ausgesprochen disparates Programm auf der Bühne des Köner Depots

Elements Mauro Bigonzetti / Sharon Eyal / Andonis Foniadakis / Louise Lecavalier Gauthier Dance & Dance Company Theaterhaus Stuttgart Choreografie: Mauro Bigonzetti, Sharon Eyal, Andonis Foniadakis & Louise Lecavalier, Foto: Jeanette Bak

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Fördert Kunst, Kultur und Wissenschaft: Die Rudolf-August-Oetker-Stiftung

2024, Dezember 4.

Vorständin Dr. Birgit Sander stellt Ziele, Konzeption, Geschichte und Arbeitsweise vor – Niederlassung in Frankfurt

Von Uwe Kammann

100 Millionen Euro Stiftungskapital: wahrlich kein Pappenstiel, um auf dieser Grundlage „lebendige Kunst und Kultur in Deutschland“ zu fördern. So lautet nämlich – in einer klaren Eingangsformel zusammengefasst – das Ziel der Rudolf-August-Oetker-Stiftung.

Museumsleiterin des Museum Giersch bis 2022 Dr. Birgit Sander –  fachkompetent und engagiert; Foto: MGGU

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Musiktheater gegen das Vergessen von Georg Kreisler mit Sabine Fischmann und Markus Neumayer

2024, November 29.

„Heute Abend: Lola Blau“ im Holzhausenschlösschen

von Renate Feyerbacher

In der Woche „Gegen das Vergessen“ wurde an die Verfolgung jüdischer Menschen gedacht. In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 brannten in Deutschland die Synagogen…

Sabine Fischmann – Markus Neumeyer am 9. November 2024 im Holzhausenschlösschen, Foto:Renate Feyerbacher

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