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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Kunst Orte

Innovatives KI- Festival im Städel – „Imagining Futures in Noisy Times“ mit Keynotes, Talks und Workshops

2026, Juli 19.

Wie KI die Wahrnehmung von Kunst verändert

Künstliche Intelligenz verändert unsere Gesellschaft und unseren Alltag von Grund auf. Sie beeinflusst, wie wir kommunizieren, lernen, arbeiten und zunehmend eben auch, wie wir Kunst erleben. Als Museum versteht das Städel die KI-Transformation als herausfordende Aufgabe, die aktiv und verantwortungsvoll gestaltet werden muss. Daher lädt das Städel Museum am 4. und 5. September 2026  zu einem umfangreichen STÄDEL KI FESTIVAL ein. Im gesellschaftlichem Miteinander und Austausch sollen hier neue Ideen für das Museum der Zukunft an der Schnittstelle von Kunst, Technologie entwickelt werden.

Städel KI Festival: Imagining Futures in Noisy Times, Foto: Städel Museum / Tetyana Lux

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„dreams, ideas & prototypes“ im Museum Angewandte Kunst (2)

2026, Juli 9.

Imposantes Schaufenster für neue Generation von Designern und Forschern

Von Hans-Bernd Heier

Alle zwei Jahre verleiht die World Design Organization den Titel „World Design Capital“ (WDC) an eine Stadt oder Region. 2026 ist Frankfurt RheinMain die internationale Bühne für Design. Unter dem Titel „Design for Democracy. Atmospheres for a better life“ realisiert WDC zusammen mit regionalen Partnern und Institutionen „wegweisende Projekte und zahlreiche Veranstaltungen, die zeigen, was Design leisten kann – für die Gesellschaft und die Demokratie, für unser Zusammenleben und unseren Alltag“, so Prof. Roland Lambrette von der Design FRM gGmbH. Im Mittelpunkt steht die Ausstellung „dreams, ideas & prototypes“ im Museum Angewandte Kunst, die bis zum 9. August zu sehen ist.

„Aerodomestics“ von Valerio Sampognaro, HFBK Hamburg; © Foto: Valerio Sampognaro

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Das Städel präsentiert „BRUEGEL. PRINTED“

2026, Juni 20.

Fantastische Bildwelten voller erzählerischer Kraft und überraschender Details

Von Hans-Bernd Heier

Pieter Bruegel der Ältere (1526/30−1569) zählt zu den herausragenden Künstlern der niederländischen Kunst des 16. Jahrhunderts. Heute vor allem als Maler bekannt, machte er sich bereits früh mit dem Entwerfen von Druckgrafiken einen Namen. Seine Werke entführen die Betrachter in eine faszinierende Welt humorvoller Bildideen und rätselhafter Motive. Das Städel Museum versammelt in der Ausstellung „Bruegel. Printed“ rund 45 außergewöhnliche Druckgrafiken nach Bruegels Zeichnungen.

Pieter Bruegel d. Ä. „Geduld“ (Patientia) / Patience, 1557, gestochen von Pieter van der Heyden, Städel Museum Frankfurt

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Letzte Impressionen der gelungenen Ausstellung „Monets Küste. Die Entdeckung von Étretat“ im Städel (2)

2026, Juni 19.

Was eine Welle auslösen kann…

Ein kurzer Blick vor Tores Schluss. Von Petra Kammann

Der französische Dichter und Kunstkritiker Charles Baudelaire sprach 1863 in seinem berühmten Essay „Peintres de la vie moderne“ von den „Malern des modernen Lebens“, die das Flüchtige, das Wesentliche des Moments, festhalten. Die in der Städelschau ausgewählten tiefenscharfen Schwarz-Weißfotos wie die des Pioniers der Fotographie Alphonse Davanne (1824-1912), sind der Malerei gegenübergestellt. In einer Zeit des Umbruchs in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts sprechen sie eine andere Sprache. Die beiden unterschiedlichen Medien schaffen ein neues Sehen und neue Formen der Malerei.

Nochmal ein Blick  Étretat. Die Wäscherinnen, 1920, das ungewöhnliche Gemälde von Henri Matisse in der Städelschau, Foto © The Fitzwilliam Museum, University of Cambridge

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Tschechien, Ehrengast der Frankfurter Buchmesse  (7.-11. Oktober 2026) mit Literatur und tschechischer Kultur

2026, Juni 16.

„Tschechien: ein Land an der Küste“– „Böhmen liegt am Meer“

Von Petra Kammann

Böhmen, vor allem aber auch Mitteleuropa, wird in Frankfurt mit Tschechien, dem diesjährigen Ehrengast der Frankfurter Buchmesse, zu Gast sein. Das umfangreiche Programm wurde diesmal in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt präsentiert. Allein 75 Autor:innen werden unter dem Motto „Tschechien: ein Land an der Küste“ auf der Messe, aber auch an anderen Orten präsent sein. Martin Krafl, Direktor des Tschechischen Literaturzentrums und Programmdirektor von CZECHIA 2026, stellte das vielversprechende Kulturprogramm ebenso vor wie auch das Pavillon-Design unter dem Motto „An den Grenzen der Vorstellungskraft“ (Architektenbüro JinJan). Und die Autorin Dora Kaprálová  gab einen kleinen Vorgeschmack auf das, was Tschechien literarisch zu bieten hat.

Das Tschechische Team: v.l.n.r. Jindřich Ráftl, Jiři Mašek, Martin Krafl, Dora Kaprálová, Tomáš Kubícek, Jana Hájková, Jan Tůma, Foto: Sabine Felber/Literaturtest

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Malerei von Fritz Scholder im MMK Tower

2026, Juni 15.

Heimgesucht – von der Bildmacht

Von Andrea Seppi 

Kommt alle und sehet, wer Augen hat zu sehen – und wer nicht, auch dem kann hier geholfen werden, denn Namen und Bezeichnungen vermögen (genau wie Bilder) ganze Kulturen zu be-in-halten: Shoshone, Sioux, Hopi Luiseño u.s.w. So einige Titel der ‚Ten Indians Suite‘, einer Serie von Fritz Scholder (1937–2005), zu sehen in der aktuellen Ausstellung im MMK Tower.

Blick in die Ausstellung, Foto: Andrea Seppi

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Erinnerung an die „Düsseldorfer Malerschule“ wachhalten

2026, Juni 4.

„Unsere Straßen – unsere Künstler“: eine neue Ausstellung in der Sammlung „19. Jahrhundert“ des Stadtmuseums

Von Angelika Campbell

Engagiert hält die Initiative „Unsere Straßen – unsere Künstler e.V.“ die Erinnerung an die Düsseldorfer Malerschule wach. Zu dieser zählen bekannte Kunstschaffende, deren Namen sich in vielen Straßen Düsseldorfs wiederfinden. In einer neuen Ausstellung im dortigen Stadtmuseum wird nun die laufende Arbeit des Vereins dargestellt, weil dessen Gesamtprojekt in diesem Jahr mit der Sammlung „19. Jahrhundert“ des Stadtmuseums in Verbindung steht. Die offizielle Eröffnung findet am Sonntag, 7. Juni, um 12 Uhr statt; die Ausstellung ist anschließend noch bis zum 2. August 2026 zu sehen.

Foto: Inge Sauer (rechts) und Kuratorin Eva Sauer mit Schadow-Zeichnung (Muse des Theaters, 1826), Fotograf: Enrico Vezzi

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Vernissage der Peter Fischli-Ausstellung im Fridericianum in Kassel

2026, Mai 23.

Die vierte Dimension des Peter Fischli

Grußwort von Thomas Kalau
Stellvertretender Generalkonsul des Schweizerischen Generalkonsulats in Frankfurt am Main

Das Museum Fridericianum in Kassel präsentiert vom 23. Mai bis 13. September 2026 Peter Fischlis erste institutionelle Einzelausstellung in Deutschland. Bekannt wurde er durch das Duo Fischli/Weiss, dessen Werke zuvor in großen Retrospektiven zu sehen waren. Der 1952 in Zürich geborene Künstler ist bis heute dort ansässig. Bekannt wurde er durch seine über vier Jahrzehnte währende Zusammenarbeit mit dem verstorbenen David Weiss (1946–2012) als Teil des prägenden Künstlerduos Fischli/Weiss. Das Duo nahm 1987 und 1997 an der documenta teil, war mehrfach auf der Biennale von Venedig vertreten (1988, 1995, 2003, 2011 und 2013) und wurde 2003  mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet.

v.l.n.r.: Moritz Wesseler, Direktor Fridericianum; Peter Fischli; Timon Gremmels, Hessischer Minister für Kunst und Kultur, Foto: Nicolas Wefers © documenta und Museum Fridericianum gGmbH

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Mit dem 60. Jubiläum der Marielies Hess-Stiftung steht auch ihr Finale

2026, Mai 12.

Ein Resumee: Teil 1 Flüchtige Verfestigung

Das Ende der Marielies Hess-Stiftung am 04.05.2026 im Haus am Dom

Von Brigitta Amalia Gonser

Es spielte der Saxofonist Tobias Rüger, Foto: Alexander Paul Englert

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Stadt-Werke : Ein Ausstellungsprojekt im Berufsverband Bildender Künstlerinnen & Künstler (BBK) von Barbara Walzer und Mathias Kraus

2026, Mai 10.

Die Lebensbühne Stadt

Von Petra Kammann

Aus ihrem in vielen Jahren entstandenen Fundus zeigt die in Frankfurt lebende polnische Fotografin Barbara Walzer Schwarzweiß-Fotografien. Ihr mit dem Kameraauge verbundener Blick richtet sich auf die unterschiedlichsten Licht- und Schattenseiten von Städten wie Frankfurt, während der Künstler Mathias Kraus Stadt-Ansichten mit scharfer Klinge als Scherenschnitte herausarbeitet oder eine Gesellschaft unterschiedlichster Menschentypen mit Stift oder Pinsel auf Papier und Leinwand fixiert. Die Vernissage der Ausstellung „STADT-WERKE“ fand am 8. Mai in der Galerie des BBK statt.

Vor der Eröffnung: Die Journalistin Edda Rössler fotografiert Mathias Kraus und Barbara Walzer vor dem Wandgemälde, Foto: Petra Kammann

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