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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Darstellende Künste

„Manon Lescaut“ in der Oper Frankfurt

2019, Oktober 13.

Verhängnisvolle Schönheit – Leidenschaft und Vernunft

von  Renate Feyerbacher

Fotos: Barbara Aumüller / Oper Frankfurt

Joshua Guerrero (Chevalier Renato Des Grieux) und Asmik Grigorian (Manon Lescaut)

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Norwegen als Ehrengast der Frankfurter Buchmesse – Eine kleine Vorschau

2019, Oktober 11.

 „Der Traum in uns“

Unter diesem Motto – Worte aus dem Gedicht „Das ist der Traum“ des beliebten norwegischen Dichters Olav H. Hauge (1908 – 1994) – steht Norwegens Auftritt als Gastland der diesjährigen Frankfurter Buchmesse 2019. Für den Ehrengast Norwegen besteht der Traum darin, mit Literatur und Kunst aus Norwegen zu überraschen, das Publikum zu bewegen und an unbekannte Orte zu versetzen – wie es in Hauges Gedicht heißt: „In eine Bucht, um die wir nicht wussten.“ Diesen Traum zu teilen bedeutet, Geschichten aus Norwegen zu erzählen, die Freude am Lesen zu befördern und für die Freiheit des Wortes einzutreten. Meinungsfreiheit ist in der politischen Kultur Norwegens von höchster Bedeutung. Ein Highlight des Ehrengastlands: Vom 14. bis 15. Oktober fährt Ihre Königliche Hoheit Kronprinzessin Mette-Marit höchstpersönlich, und begleitet von 19 Autorinnen und Autoren, mit dem Literaturzug von Berlin über Köln zur Frankfurter Buchmesse. Neben dem Literaturprogramm präsentiert Norwegen außerdem ein umfangreiches Kulturprogramm mit zeitgenössischen Künstler, Regisseuren, Filmemachern, Designern, Architekten, die mit der Natur und den Mythen ihres Heimatlandes auseinander setzen…

Botschafterin für norwegische Literatur im Ausland: Ihre Königliche Hoheit Kronprinzessin Mette-Marit, Foto Eivind Röhne / NORLA

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„Geschichten aus dem Wiener Wald“ – einmal anders

2019, Oktober 11.

Ein Spiel mit der Illusion –  Eine ungewöhnliche Inszenierung am Bochumer Schauspiel

Von Simone Hamm

Mourad Baaiz, Marina Galic Foto: Mourad Baaiz, Marina Galic© Lalo Jodlbauer / Schauspielhaus Bochum

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Die 31. Saison im Tigerpalast Frankfurt

2019, Oktober 7.

Virtuos, professionell, witzig – hohe Artisten-Kunst

von Renate Feyerbacher

Alix und Barti / Tigerpalast

Faxen macht Barti, bevor er sich auf den Klavierstuhl schwingt und in die Tasten greift. Barti ist eine Marionette, die vom dänischen Puppenspieler Alex Jorgensen unglaublich virtuos bewegt wird. Menschliche Regungen und Bewegungen der Augen, der Finger und sogar der Ohren sind so überzeugend, dass man glaubt, ein reales Wesen vor sich zu haben. Wie Barti immer wieder seinen ‚Kollegen‘ Alex  mit der Hand zurückdrängt, das ist irrwitzig. Er braucht Freiheit. Seit vielen Jahren und auf vielen Festivals hat der Künstler diese witzig-perfekte Inszenierung entwickelt. Die Zuschauer waren fasziniert.

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Evolution: Höhepunkt der Ruhrtriennale 2019 mit György Ligetis Requiem

2019, Oktober 3.

Am Wochenende endete die Ruhrtriennale mit einem Fest in der Bochumer Jahrrhunderthalle.

Die Jahrhunderthalle war wenige Tage zuvor Spielstätte der mit Abstand besten Inszenierung der diesjährigen Ruhrtriennale gewesen: der Inszenierung von György Ligetis Requiem.

Von Simone Hamm

v.l.n.r. Virpi Räisänen, Yeree Suh, Foto: Heinrich Brinkmöller-Becker/Ruhrtriennale 2019

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„Nathan der Weise“ von Gotthold Ephraim Lessing im Theater Willy Praml in der Naxoshalle

2019, September 26.

Die Fähigkeit, sich gegenseitig in die Arme zu fallen

von Renate Feyerbacher

Nathan der Weise: Sittah, Schwester des Sultans, und Sultan Aladin, Alle Fotos: Seweryn Zelazny/ Theater Willy Praml

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Das große Lesefest der Stadt Frankfurt zur Buchmesse „Open Books“ und ein vielfältiges Kulturprogramm zum Themenschwerpunkt Norwegen

2019, September 19.

Lesungen rund um den Römer und Veranstaltungen des Ehrengastlands Norwegen

Wenn am 15. Oktober die Frankfurter Buchmesse (15. bis 19. Oktober ) ihre Tore öffnet, nehmen auch in diesem Jahr Frankfurter Kulturinstitutionen und das Kulturamt der Stadt dies wieder zum Anlass, ein vielfältiges Rahmenprogramm auf die Beine zu stellen. Über 150 Veranstaltungen mit rund 250 Autoren aus Deutschland und der Welt sind in diesem Jahr auch in der Altstadt geplant,  welche die wichtigsten Neuerscheinungen des Herbstes im Bereich der deutschsprachigen Belletristik und Lyrik, des Sachbuches, der Graphic Novels und der internationalen Literatur – insbesondere des Gastlands Norwegen – sowie des Kinderbuches präsentieren ,unter anderem mit Jakob Augstein, Isabel Bogdan, Rebecca Gablé, Joachim Gauck, Maja Lunde, Marina und Herfried Münkler, Luisa Neubauer, Sascha Lobo und Sarah Wagenknecht.

Kulturdezernentin Ina Hartwig bei der Pressekonferenz von Open Books, Fotos: Petra Kammann

„Das städtische Lesefest Open Books gilt heute als eine bundesweit anerkannte Kulturmarke. Seit 2009 gelingt es dem Organisationsteam um Sonja Vandenrath jedes Jahr aufs Neue, unterschiedlichste Literaturgenres auf vielfältige Weise erlebbar zu machen. Die dabei im Frankfurter Stadtraum angebotenen Buchpräsentationen und Lesungen, Ausstellungen oder Performances schaffen eine einmalige Begegnungs- und Austauschmöglichkeit für Autoren und Leser, von der auch die Verlage deutlich profitieren“, sagt Kulturdezernentin Ina Hartwig.

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Norwegisches Kulturprogramm 1: Dramen am Schauspiel Frankfurt und Gebäude in urbanen und natürlichen Räumen im Architekturmuseum

2019, September 13.

„Der Traum in uns“ – Norwegische Innen- und Außenräume

von Petra Kammann

Max Simonischek spielte den Peer aus dem norwegischen Klassiker „Peer Gynt“ von Strindberg, Foto: Petra Kammann

Norwegen, das Gastland der diesjährigen Frankfurter Buchmesse (16. bis 20. Oktober 2019), kündigt sich schwerpunktmäßig nicht nur in den literarischen Neuerscheinungen an, sondern auch im Theater, am Schauspiel Frankfurt und in der Architektur, die sich im DAM präsentiert. Eine kleine Einstimmung in zwei verschiedene Darstellungsweisen.

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„Otello“ von Gioachino Rossini an der Oper Frankfurt

2019, September 12.

Eine Geschichte mangelnder Kommunikation: Kalte, berechnende Familienverhältnisse und die Angst vor dem Fremden

von Renate Feyerbacher /Fotos: Barbara Aumüller

Zum ersten Mal kommt  „Otello“ von Rossini in Frankfurt auf die Bühne. Die Produktion ist eine Übernahme, die vor zweieinhalb Jahren am Theater an der Wien gezeigt wurde. Begeisterter Beifall für die sängerische und orchestrale Leistung, wohlwollender für die Interpretation.

 v.l.n.r. Kelsey Lauritano (Emilia; im roten Kleid), Enea Scala (Otello) und Jack Swanson (Rodrigo) sowie im Hintergrund Ensemble

„Otello“ von Gioachino Rossini (1792-1868)? Jeder fragt erstaunt: 24 Jahre war der Komponist alt, als er das Dramma per musica in drei Akten schuf, das im Dezember 1816 in Neapel uraufgeführt wurde. Da war Giuseppe Verdi, dessen „Otello“ 1887 in Mailand uraufgeführt wurde, gerade mal drei Jahre alt. Aber sein „Otello“ hat den von Rossini, von dem das Publikum seinerzeit angetan war, vergessen gemacht.

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Ein vorausschauender Blick auf die Frankfurter Buchmesse 2019

2019, September 9.

Globaler Handelsplatz für kreatives geistiges Eigentum / Schulterschluss von THE ARTS+ und B3 / Lösungsansätze für eine Welt im Wandel

Welche Lösungen hält Kultur bereit für die Herausforderungen unserer Zeit? Was entsteht, wenn zwei zukunftsweisende Kreativfestivals ihre Kräfte bündeln? Und welche Voraussetzungen braucht der Handel mit „creative intellectual property“?

Foto: Die Sprecherinnen und Sprecher der Pressekonferenz (von links nach rechts): Juergen Boos, Angela Dorn, Katja Böhne, Bernd Kracke,
Wolfgang Bergmann, © Rainer Rueffer

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