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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

150 Jahre Hugo von Hofmannsthal

Geburtstagsfeier mit Buchpremiere 

Toller Auftakt für den Monat Februar: Am 1. Februar 2024 feiert das Freie Deutsche Hochstift den 150. Geburtstag des österreichischen Schriftstellers Hugo von Hofmannsthal ((1874-1929))– und das aus besonderem Grund: Hier arbeiteten bis zu ihrem erfolgreichen Abschluss im Jahr 2022 zahllose Editoren und Redakteure an der 40-bändigen kritischen Ausgabe, hier wird bis heute als weitaus größter Einzelbestand ein Großteil seines Nachlasses verwahrt. Und das Jubiläumsjahr ist verbunden mit einer vielfältigen Ausstellung im Deutschen Romantik-Museum.

Die drei Schwestern Wiesenthal tanzen (Lanner, Schubert-Walzer) auf einem Tennisplatz

Der Eintritt zur Geburtstagsfeier ist  frei, Anmeldung erwünscht.

Weitere Informationen:

www.freies-deutsches-hochstift.de 

Außerdem zeigt das Theatermuseum Wien in Zusammenarbeit mit dem Freien Deutschen Hochstift vom 31. Januar bis 19. August die Ausstellung ‚Staging Hofmannsthal‘. Am Geburtstag selbst gibt es ein Fest mit der Premiere der ersten großen Hofmannsthal-Biographie, die in diesen Tagen im S. Fischer Verlag erscheint. Im Gespräch mit Sandra Kegel stellen die Basler Professoren Elsbeth Dangel-Pelloquin und Alexander Honold ihr Buch vor.

Hugo von Hofmannsthal:
Grenzenlose Verwandlung.
Biographie von Elsbeth Dangel-Pelloquin und Alexander Honold,
2024 (S. Fischer).

Die Ausstellung HOFMANNSTHAL. SZENEN Literatur, Identität und Zeitgeschichte 18741929 wird in Kooperation mit dem S. Fischer Verlag, der S. Fischer Stiftung und der Hugo von Hofmannsthal-Gesellschaft vom 4.10.2024. – 5.1.2025 im Deutschen Romantik-Museum stattfinden. 

Theaterszenen, biographische Szenen, Konfliktszenen – die Jubiläumsausstellung zum 150. Geburtstag von Hugo von Hofmannsthal erzählt Geschichten aus Leben und Werk. Sie schöpft aus dem Nachlass des Dichters, der seit über einem halben Jahrhundert im Freien Deutschen Hochstift verwahrt und erforscht wird.
Zu sehen sind Archivstücke, an denen charakteristische Konstellationen der Epoche sichtbar werden – von Hofmannsthals Anfängen als literarisches Wunderkind über die Formexperimente am Beginn des neuen Jahrhunderts (‚Elektra‘, ‚Chandos-Brief‘), hin zur großen Form der Oper (‚Rosenkavalier‘, ‚Die Frau ohne Schatten‘) und des Theaters (‚Jedermann‘) bis zu den Neuanfängen in der verstörenden Welt der Nachkriegszeit.
Die Fragen und Probleme des alten Europa in einer Zeit heftiger Umbrüche kommen uns heute an vielen Stellen vertraut vor, so etwa Hofmannsthals drängender Wunsch nach einer fluiden und dennoch unverwechselbaren Identität, der sein Werk durchzieht. 

 

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