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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Herzlich Willkommen

Wolf Böwigs Fotos, Collagen und Leporello in der Galerie-Peter-Sillem

2018, November 16.

„Nah ist das Land, das sie Leben nennen“

Palimpseste des Grauens und der Anteilnahme  – Doppelbelichtungen und Bild-Text-Überlagerungen aus Krisengebieten

von Petra Kammann

Der Foto-Reporter und Künstler Wolf Böwig, Foto:© Gustav Eckart

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REMAKE – Frankfurter Frauen Film Tage vom 2. bis 11. November 2018

2018, November 2.

Der besondere Film-Tipp

Von Renate Feyerbacher

Vor hundert Jahren erhielten Frauen in Deutschland das Wahlrecht. Anlässlich der Ausstellung „Damenwahl“ im Historischen Museum Frankfurt haben die Filmwissenschaftlerinnen der Kinothek Asta Nielsen für die erste Ausgabe von Remake Filme ausgesucht, die das Thema StimmRecht zum Schwerpunkt haben. Außerdem erinnern sie an die feministische Filmarbeit, die vor fünfzig Jahren begann.

v.l.n.r.: Heidi Schlüpmann, Karola Gramann, Gaby Babic Weiterlesen

Die Bilderwelt der Miriam Brandl – an einem unscheinbaren Ort in Offenbach

2018, Juli 17.

Ein eigenes Universum in der „Rebell(i)schen Studiobühne“

Miriam Brandl

Text: Uwe Kammann / Fotos: Petra Kammann

Offenbach – für viele Frankfurter früher nur das belächelte oder bespottete OF – ist ‚in’. Es tut sich viel in der Stadt, vor allem die Verwandlung des früheren Industriehafens in ein attraktives Wohngebiet beweist augenfällig: Die Stadt ist jung, zieht ein ganz neues Publikum an.

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Heimweh nach der Fremde? Bodo Kirchhoff zum 70sten

2018, Juli 3.

Zu den langen Schatten der Geschichten und einem Roman der frühen Jahre

                                                                                                   alle Fotos: Petra Kammann

Inzwischen hat der Frankfurter Autor Bodo Kirchhoff für „Widerfahrnis“ den Deutschen Buchpreis erhalten. Das war vor zwei Jahren. Kurz vor seinem 70. Geburtstag am 4. Juli 2018 erscheint sein neuer Roman »Dämmer und Aufruhr« in der Frankfurter Verlagsanstalt, eine Art autobiographischer Roman des Schriftstellers, der den Weg des Schreibens mit starken Erinnerungsbildern, vom süßen Gift des Eros seiner Kindheit und Jugend, hin zur Literatur beschreibt. In allem, was ich in Vorankündigungen darüber las, fühlte ich mich an ein Gespräch erinnert, das ich vor 17 Jahren mit dem Autor geführt habe, und das in gewisser Weise nichts an Aktualität eingebüßt hat, auch wenn die Missbrauchsgeschichten inzwischen in anderer Weise präsent geworden sind. Fährten der nach »Parlando« literarisch erneut aufgearbeiteten Geschichte waren damals schon gelegt.

Ein Interview mit Petra Kammann aus dem Jahr 2001:

Die angezeigten Seiten-PDFs sind unter den Links Bodo 1-4 mit Doppelklick zu öffnen: >Bodo 1 >Bodo 2  >Bodo 3  >Bodo 4

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Alain Cléments Lust an der Farbe – La joie de la couleur

2018, Juni 13.

Der Künstler Alain Clément in „Die Galerie“ am Grüneburgweg

Die Lust an der Farbe

„Die Galerie“ stellt Alain Clément mit einem großen Oeuvre aus

Von Uwe Kammann

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Kultur und Recht – Eine Betrachtung mit Blick auf die Kunst

2018, April 3.

Angeregt durch die Ausstellung zur Weimarer Republik in der Schirn

von Gunnar Schanno

Kultur ist besagterweise zu trennen von Zivilisation. Kultur ist Einzelerscheinung oder kollektiv wahrgenommene, gelebte und erlebte Synthese dessen, was nicht dem Verwertbaren, dem reinen Nutzen unterliegt, was über den Gebrauchswert des zivilisatorisch von der Ratio her Geleiteten hinausgeht, was mit Tradition, Brauchtum, Sitten, Emotio und Transzendierung verbunden ist, was sie, die Kultur, in ihren beiden tiefsten Ausprägungen in die Dimensionen des Religiösen und der Kunst hinein reichen lässt.

Justitia, die „Göttin der Gerechtigkeit“, wägt ab

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Jeanne Mammen. Die Beobachterin – Große Retrospektive in der Berlinischen Galerie

2018, Januar 10.

Alltagsbeobachtungen in der Weimarer Republik – Zeugnis einer Epoche der Extreme und Mammens Werke nach dem Krieg

von Renate Feyerbacher

Die Retrospektivein Berlin geht nur noch bis zum 15. Januar 2018.

← Jeanne Mammen in ihrem Atelier um 1930, Fotograf unbekannt /Berlinische Galerie, © Förderverein der Jeanne-Mammen-Stiftung

 

Jeanne Mammen (1890 -1976) gilt als eine der ausdrucksstärksten und eigenwilligsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts.

In der Ausstellung „Glanz und Elend in der Weimarer Republik“, die bis zum 25. Februar in der Frankfurter Schirn zu sehen ist, gibt es elf Exponate, Aquarelle, Lithographien und Blätter aus dem „Simplicissimus“ von Jeanne Mammen. Eine Neuentdeckung, deren Werke gefallen. Sie lenken auch den Blick auf eine große Retrospektive, die von der Berlinischen Galerie noch bis zum 15. Januar gezeigt wird.

Die Ausstellung in Berlin präsentiert 170 Arbeiten aus 60 Schaffensjahren, darunter um die 50 Aquarelle, Zeichnungen, Illustrationen, Karikaturen, Filmplakate und Skulpturen. Ergänzt wird sie durch Fotos, Magazine, Filme, Briefe und Publikationen. Bekannt ist die Künstlerin als Chronistin des Berliner Lebens in den 20er Jahren. Ihr Gesamtwerk aber umfasst verschiedene Bereiche.

Die Berlinische Galerie macht schon außen auf Jeanne Mammen aufmerksam;  Foto von Renate Feyerbacher

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Trauer um Karl Otto Götz (1914 – 2017)

2017, August 22.

K.O. Götz (1914 – 2017) gehört zu einem der bedeutendsten zeitgenössischen Künstler. Er galt als einer der wichtigsten Künstler der Gegenwart, als Hauptvertreter des „Informel“ und als Pionier der abstrakten Kunst der Nachkriegszeit: Am Wochenende ist Karl Otto Götz im Alter von 103 Jahren verstorben. 

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Max Hollein in San Francisco

2017, Juli 4.

Museale Blaupause für die neue Welt

Seit Sommer 2016 ist Max Hollein Direktor der Fine Arts Museums of San Francisco, den nach seiner Auskunft „beliebtesten und größten Museen an der gesamten Westküste“. Das Legion of Honor ist ein eurozentrisches Museum mit klassischer Gemäldegalerie, während das de Young aus der Idee des Weltausstellungspavillons entstanden ist. Mehr als 1,5 Millionen Menschen besuchen die Museen jährlich, doch Max Hollein will sein Publikum auch jenseits der Häuser im digitalen Raum erreichen. Denn für ihn ist ein Museum mehr als ein Ort, den man besuchen kann. Durch Modernisierung will der Leiter des Fine Arts Museum of San Francisco und frühere Direktor des Frankfurter Städel, des Liebieghauses und der Schirn den Museen eine Stimme in der gesellschaftlichen Diskussion sichern. An einer der beiden neuen Wirkungsstätten, in der Legion of Honor, wird vom 28. Oktober 2017 bis zum 7. Januar 2018 das Frankfurter Forschungsprojekt und die erfolgreiche Schau „Bunte Götter“ aus dem Frankfurter Liebieghaus zu sehen sein.

Tatjana Kimmel hat sich in San Francisco umgesehen. Sie sprach mit Max Hollein. 

↑ Der frühere Städeldirektor Max Hollein an seinem neuen Wirkungsort in Kalifornien
↓ Er leitet dort das Fine Arts Museum of San Francisco;
 Fotos: Courtesy of the Fine Arts Museums of San Francisco

 ↑ Beide Museen sind in die Stadt und gleichzeitig in die Landschaft eingebettet: Das klassizistische Legion of Honor steht im Lincoln Park mit Blick auf die Pazifikküste und der Skulpturengarten des von Herzog & de Meuron entworfenen de Young geht direkt in den Golden Gate Park über. 

↓Vorderfront des Legion of honor ; beide Fotos: Courtesy of the Fine Arts Museums of San Francisco

Tatjana Kimmel: San Francisco gilt als die Stadt der Pioniere und liegt keine Autostunde vom Silicon Valley entfernt. Welche digitalen Strategien haben Sie in den Fine Arts Museums of San Francisco vorgefunden?

Max Hollein: Es war per se keine eindeutige digitale Strategie der Museen vorhanden, deshalb habe ich sie justiert und klarer definiert. Denn es ist wichtig, dass wir taktisch und zielorientiert vorgehen, da es im Moment keinen Bereich gibt, der sich so schnell verändert und so rasch immer neue Möglichkeiten bietet. Wir wollen digitale Mittel für Distributions- und Skalierungsplattformen einsetzen und mit dem Publikum auch außerhalb des Museums kommunizieren. Es geht darum, einen großen Museumskomplex innerhalb eines kulturellem Raumes zu gestalten, der sich rasant verändert und dessen Aktivitäten aktuell große globale Auswirkungen haben. Andere Regionen der Welt entwickeln sich ähnlich und ich sehe daher unsere Strategie als eine Case Study dafür, wie sich ein Museum in einem solchen Kontext behaupten kann, wie es davon profitieren kann und welche Stimme es in der gesellschaftlichen Diskussion hat. Das ist es, was mich an dieser Aufgabe besonders reizt. Weiterlesen

Was ist Kunst?

2010, Dezember 5.

Eine in Form gebrachte Forderung nach Unmöglichem.
Albert Camus

Der Zweck der Kunst ist Genuss.
Nicolas Poussin

Bilde, Künstler! Rede nicht! Nur ein Hauch sei dein Gedicht.
Johann Wolfgang Goethe

Kunst und Wissenschaft sind Worte, die man so oft braucht und deren genauer Unterschied selten verstanden wird, man gebraucht oft eins für das andere, und schlägt dann gegen andere Definitionen vor: ich denke, Wissenschaft könnte man die Kenntnis des Allgemeinen nennen, das abgezogene Wissen, Kunst dagegen wäre Wissenschaft zur That verwendet. Wissenschaft wäre Vernunft, und Kunst ihr Mechanismus, deshalb man sie auch praktische Wissenschaft nennen könnte. Und so wäre denn endlich Wissenschaft das Theorem, Kunst das Problem.
Johann Wolfgang Goethe

Als Kind ist jeder ein Künstler. Die Schwierigkeit liegt darin, als Erwachsener einer zu bleiben.
Pablo Picasso

Kunst soll etwas anderes tun, als im Museum auf dem Hintern zu sitzen.
Claes Oldenburg

In der Kunst zählt nur eines – das, was man nicht erklären kann.
Georges Braque

Wahr ist heute, was der Mehrheit entspricht, auf allen Gebieten, auch auf dem Gebiet der Kunst.
Joachim Kardinal Meisner

Nachdem es keine Priester und Philosophen mehr gibt, sind die Künstler die wichtigsten Leute auf der Welt.
Gerhard Richter

Im engern Sinne sind Handwerk und Kunst genau unterschieden, obwohl es an naher Berührung, ja Verfliessen von beiden nicht fehlt (vergl. Kunstgewerbe): die Kunst wird vom Handwerk unterschieden, die erste heisst freie, die andere kann auch Lohnkunst heissen.
Immanuel Kant

= Was man nicht begreift.
Markus Lüpertz

… eine Tochter der Freiheit
Friedrich Schiller

Die Kunst ist der Statthalter der Utopie.
Max Frisch

Ich respektiere die Freiheit der Kunst. Ich mache mich doch lächerlich, wenn ich postuliere, dass Kunst nur dann Kunst ist, wenn ich sie auch verstehe.
Lothar Späth

Kunst verlangt vom Betrachter einen Moment des Innehaltens. Eine Bereitschaft des Hineinhorchens in sich selbst.
Jean-Christophe Ammann

= eine Art Aufruhr.
Pablo Picasso

Jede künstlerische Leistung ist ein Sieg über die menschliche Trägheit.
Herbert von Karajan

Kunst ist eine Bildsprache. Jeder Künstler entwickelt seine Bildsprache. Sie transportiert Inhalte, die anderwärtig nicht transportierbar sind.
Jean-Christophe Ammann

Kunst ist nicht Luxus, sondern Notwendigkeit.
Lyonel Feininger

Die Kunst ist verflucht schwer. Wenn man abends bei einer Flasche Wein sitzt, meint man, es müsse wie von selber gehen. Am nächsten Morgen, nüchtern vor der großen weißen Leinwand, die Sachen wieder aus dem Nichts zu holen, da ist einem ganz anders zumute. Wenn ich morgens gemalt habe, bin ich den übrigen Tag nur noch ein lebender Leichnam.
Max Beckmann

Vergessen Sie nicht, dass die Kunst nur ein Weg ist, nicht ein Ziel.
Rainer Maria Rilke

Das Geheimnis der Kunst liegt darin, dass man nicht sucht, sondern findet.
Pablo Picasso

Nicht die Abbildung der Wirklichkeit ist das Ziel der Kunst, sondern die Erschaffung einer eigenen Welt.
Fernando Botero

Eine Vermittlerin des Unaussprechlichen; darum scheint es eine Torheit, sie wieder durch Worte vermitteln zu wollen.
Johann Wolfgang Goethe

Die Kunst ist unnütz, aber der Mensch kann auf das Unnütze eben nicht verzichten
Eugène Ionesco

Die Kunst ist ein Ding viel zu gross und zu schwer und zu lang für ein Leben, und die, welche ein grosses Alter haben, sind erst Anfänger in ihr.
Rainer Maria Rilke

= Eine Lüge, die uns die Wahrheit erkennen läßt.
Pablo Picasso

Kunst ist, wenn man’s nicht kann, denn wenn man’s kann, ist’s keine Kunst.
Johann Nestroy

Ein Handwerker setzt Stein auf Stein, und am Ende sieht er ein Haus.  Ein Künstler sieht erst das Haus und sucht dann nach den Steinen.
Józef Ksawery Elsner

= Eine Harmonie, die parallel zur Natur verläuft.
Paul Cézanne

Ernst ist das Leben, heiter ist die Kunst.
Friedrich Schiller

Ernst ist die Kunst und heiter das Leben.
Kurt Schwitters

Für einen Maler gibt es nichts Schwierigeres, als eine Rose zu malen, denn dazu muß er zuerst alle Rosen vergessen, die jemals gemalt worden sind.
Henri Matisse

Die Fälschung unterscheidet sich vom Original dadurch, dass sie echter aussieht.
Ernst Bloch

Ein Künstler ist sein eigener Herr.
Gustave Courbet

Kunst ist etwas, was so klar ist, dass es niemand versteht.
Karl Kraus

ICH  STEHE  AM  RANDE  DES  ABGRUNDS,  DOCH  DIE  AUSSICHT  VON  HIER  IST  GRANDIOS.
Tracey Emin

Ein Kunstwerk sollte uns immer beibringen, dass wir nicht gesehen haben, was doch vor unseren Augen liegt.
Paul Valéry

Die Kunst darf nie populär sein wollen. Das Publikum muss künstlerisch werden.
Oscar Wilde

Ich bin kein Künstler, der Ideen hat. Ich hasse Ideen. Und wenn ich trotzdem mal eine habe, dann gehe ich spazieren, um sie zu vergessen. Ich brauche die Unsicherheit, das Nichtwissen. Das ist eigentlich wie bei einer Performance, da weiss man vorher auch nicht genau, was eigentlich passieren wird.
Robert Rauschenberg

„Da … die zeitgenössische Kunst zwischen Jeff Koons und Jonathan Meeze, aber auch das Alterswerk unserer Mal-Matadoren immer heftiger enttäuschen, ist es verständlich, dass der frustrierte Zeitgenosse, überdrüssig der gesteuerten Markt- und Medienästhetik, seinen bedrohten Qualitätssinn an den reichen Ressourcen wiederaufrichten möchte“ (Auszug).
Eduard Beaucamp (FAZ vom 6. November 2009)

Ob das, was ich mache, Kunst ist, weiss ich nicht; andererseits wüsste ich auch nicht, was es sonst sein könnte.
Peter Roehr

Kunst ist der Zweck der Kunst, wie Liebe der Zweck der Liebe.
Heinrich Heine

Künstler wird man aus Verzweiflung.
Ernst Ludwig Kirchner

Der Fehler fängt schon an, wenn sich einer anschickt, Leinwand und Keilrahmen zu kaufen.
Joseph Beuys

Bei Leuten, die etwas von der Kunst verstehen, bedarf es keiner Worte. Man sagt „Hm! Ha!“ oder „Ho!“, und damit ist alles ausgedrückt.
Edgar Degas

Die Kunst ist eine Täuschung.
Marcel Duchamp

Die Kunst liegt im Auge des Betrachters.
(Sprichwort)

Die wirkliche Kunst ist immer dort, wo man sie nicht erwartet. Wo niemand an sie denkt noch ihren Namen nennt. Die Kunst verabscheut es, erkannt und mit Namen angesprochen zu werden.
Jean Dubuffet

Grundsätzlich gilt: Ein Künstler kann gar nicht renitent genug sein, sonst ist er kein guter Künstler. Er muss dementsprechend auch arbeiten können.
Olaf Metzel (FAS Nr. 15/2011)

Man wünscht sich ferner, dass über Kunst substantiell diskutiert, dass kritischer, ja schärfer geurteilt und nicht länger hingenommen wird,  dass Qualität und Bedeutung vom Markterfolg und von galoppierenden Preisen definiert werden. Was ist eigentlich, so darf man fragen, dran an dem inflationären Warhol und dem Equilibristen Gerhard Richter, das Preise rechtfertigt, die Raffael herausfordern und Rubens in den Schatten stellen? Der spekulative Kult um Hirst und Koons und Meese ist ohnehin absurd.
Eduard Beaucamp (FAZ vom 7. Januar 2011)

Das Kunstwerk ist ein Sinn-Zeichen.
Hans Heinz Holz

Schlechte Künstler kopieren. Grosse Künstler stehlen.
Pablo Picasso

Natur und Kunst, sie scheinen sich zu fliehen
Und haben sich, eh‘ man es denkt, gefunden;
Der Widerwille ist auch mir verschwunden,
Und beide scheinen gleich mich anzuziehen.

Es gilt wohl nur ein redliches Bemühen!
Und wenn wir erst, in abgemessnen Stunden,
Mit Geist und Fleiß uns an die Kunst gebunden,
Mag frei Natur im Herzen wieder glühen.

So ist’s mit aller Bildung auch beschaffen.
Vergebens werden ungebundne Geister
Nach der Vollendung reiner Höhe streben.

Wer Großes will, muss sich zusammenraffen.
In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister,
Und das Gesetz nur kann uns Freiheit geben.

Johann Wolfgang Goethe

Jeder Mensch ist ein Künstler.
Joseph Beuys

Zwar nicht das Brot, aber der Wein des Lebens.
Jean Paul