Alle Artikel zu Reisen & Lebensart
2025, November 25.
Die dunkle Nacht der Frauen
von Simone Hamm
Akkram Khans Choreografie „Thikra: Night of Remembering“ auf Einladung von tanz.köln an der Bühnen der Stadt Köln

Szenenbild aus: „Thikra: Night of Remembering“ Akkram Khan, Foto:© Maxime Dos / Tanz Köln
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2025, Oktober 31.
Vorstellungen vom richtigen und guten Leben in der Stadt – Visionäre Reformen
Von Petra Kammann
Nach „Was war das Neue Frankfurt?“ und neben „Yes, we care“ und der damit verbundenen Frage nach dem Gemeinwohl wurde im Museum Angewandte Kunst nun die letzte Ausstellung im Jubiläumsjahr „100 Jahre Neues Frankfurt“ eröffnet, diesmal unter dem Motto: „Aufbruch zur modernen Stadt von 1925–1933“. Da stehen gleich drei unterschiedliche Schauplätze im Visier: Das Rote Wien, das Neue Frankfurt und die Wohnstadt Hamburg. Eine Herausforderung vereint jedoch alle drei, in ihrer Grundstruktur so unterschiedlichen Städte: die Bekämpfung der Wohnungsnot mit schnellen Reformen. Der Kurator, Architekturkenner und -historiker Wolfgang Voigt, früher auch am DAM, hat in der Ausstellung die Unterschiede herausgearbeitet.

Kurator Wolfgang Voigt führt durch die Ausstellung. Hier mit Blick auf „Zickzackhausen“, Foto: Petra Kammann
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Architektur und Städtebau, Bildung · Pisa von innen, Deutsches Architekturmuseum (DAM), Kultur Frankfurt, Kultur regional / Rhein Main, Kultur und Gesellschaft, Museum Angewandte Kunst, Städtereisen | Kommentare deaktiviert für Aufbruch zur modernen Stadt von 1925–1933. Drei Schauplätze im Vergleich: Frankfurt, Wien und Hamburg
2025, September 10.
Wieviel damals steckt im heute? Wege- und Gedankennetze abseits des Krönungswegs
Von Petra Kammann
Mit der Ausstellung „Archäologie der Gedanken – Von der Kunst des Sichtbaren und Unsichtbaren“ zeigt das Archäologische Museum Frankfurt ab dem 10. September 2025 eine Einzelausstellung der in Hamburg lebenden Künstlerin Dagmar Schuldt. Mit deren genreübergreifendem künstlerischen Projekt macht das Museum auf den südwestlichen Stadtraum Frankfurts aufmerksam, insbesondere auf Niederrad und auf den Frankfurter Stadtwald, und zwar auf das, was auf den ersten Blick nicht mehr sichtbar, aber erinnerungswürdig ist.

Schichten und Geschichten einer Stadt: Dagmar Schuldts „Karte Frankfurt 2.2.“, 2024 Papier, Schellack, Tuschen, Graphit, 21 x 29,7 siebenmal gefaltet, Foto: Dagmar Schuldt, Courtesy: Claus Friede Contemporary Arts
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2025, September 3.
Eine Hommage an die deutsch-französische Freundschaft
Von Petra Kammann
Der Deutsch-Französische Kreis e.V. setzt sich seit 1950, also seit nunmehr 75 Jahren für die Förderung der Freundschaft zwischen den beiden Ländern Deutschland und Frankreich sowie deren Kulturen ein. Und er trägt zu Begegnungen zwischen Deutschen und Franzosen bei. Am Ende des vergangenen Schuljahres 24/25 verlieh der Deutsch-Französische Kreis (DFK) im Jan-Wellem-Saal des Düsseldorfer Rathauses zum dreizehnten Mal den „Prix AbiBac des DFK“. Geehrt wurden dort zweisprachige Abiturientinnen und Abiturienten des Lycée français international Simone Veil und des Luisen-Gymnasiums für ihre herausragende Leistungen.

Persönlich gefärbte Worte an die Preisträger, hier mit Tabea Liedtke (1. Preis, Luisen Gymnasium) von Bürgermeister Josef Hinkel und DFK-Vizepräsident Claus Gielisch im Jan-Wellem-Saal des Rathauses, Foto: Uwe Kammann
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2025, August 30.
Das Restaurant „Nobelhart & Schmutzig“
Grillstuben, ein Gebrauchtwagenhandel, wieder Grillstuben und das Polizeirevier. In einem Siebziegerjahrebau aus Beton fällt ein Laden auf, in dem links und rechts der schmalen Tür ein grüner Vorhang hängt. Auf der einen Seite steht in gelber Schrift etwas auf Arabisch.Was versteckt sich hinter dem Vorhang? Ist es ein arabischer Club? Die Zentrale einer Organisation?

Frisch, regional und unverstellt ist die Küche im Nobelhart & Schmutzig, Foto: Berlin Emotions
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2025, August 29.
Erlesene Gemälde und Ölskizzen aus der Privatsammlung Stephan
In einer umfassenden Sonderausstellung zeigt das Deutsche Romantik-Museum in Frankfurt unter dem etwas sperrigen Titel „Freiräume‘ – 110 Möglichkeiten der Welt zu begegnen“ Gemälde, Graphiken und Ölskizzen von 70 internationalen Künstlern aus der bedeutenden Privatsammlung von Klaus-Dieter Stephan. Die Freiräume des privaten Sammelns liegen im individuellen Zugriff und in der persönlichen Fragestellung an die Kunst, die neue Blicke in eine bekannte Zeit ermöglichen.
Camille Corot „Marino“, um 1826/27 Öl auf Leinwand; © Privatsammlung, Foto: Alexander Paul Englert
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2025, August 26.
750 Jahre Schiedam in der niederländischen Provinz Süd-Holland
Von Paulina Heiligenthal
Sie flattern fröhlich an historischen Häusern und Schiffen, an den Mühlen, sogar an der Kirche. Erst recht am Rathaus: die Schiedam-750 Flaggen. Zur Feier ihrer 750- jährigen Geschichte, die Zukunft fest im Blick.

Eine der drei gußeisernen Zugbrücken von Schiedams „geschütztem Stadtgesicht“/“Beschermd stadsgezicht“, Foto: Paulina Heiligenthal
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2025, August 25.
Der frühe Vogel…
Eine Vorschau von Walter H. Krämer
Wer in der Region Rhein-Main-Neckar beheimatet ist und sich an Theater und Tanz erfreuen kann und will, der kommt am Theater im Pfalzbau in Ludwigshafen nicht vorbei. Einmal mehr bringt auch der Spielplan für die Spielzeit 2025/2026 viel Sehens- und Hörenswertes nach Ludwigshafen, sodass sich die Reise in die Nachbarstadt von Mannheim mehr als einmal lohnt.

Tilman Gersch – Intendant des Theaters im Pfalzbau
Was das Schauspiel betrifft, so sind Stars und Ensembles aus München, Berlin, Düsseldorf, Zürich, Wien, Hannover und Bochum dabei und zeigen Schauspielkunst auf höchstem Niveau.
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2025, August 3.
Für Ohren, Augen und Herz – betörend schöne Klänge in Kapelle und Museum
Peter Zumthor baute am neuen Kölner Diözesanmuseum, als ein Wachendorfer Bauernehepaar sich an ihn wandte. Trudel und Hermann-Josef Scheidtweiler baten den Stararchitekten, auf einem ihrer Felder eine Kapelle zu errichten, „aus Dankbarkeit für ein gutes und erfülltes Leben“. Diese Kapelle solle dem Friedensheiligen Nikolaus von Flüe, Bruder Klaus (1417-1487, heilig gesprochen 1947) gewidmet werden.

Ein Monolith in der Landschaft – Zumthors Bruder Klaus Kapelle lud zum Lauschen ein, Foto: Noah Vinzens
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2025, Juli 18.
Eine einzigartige Schenkung ist zu bewundern: die Sammlung Eduard und Barbara Beaucamp
Von Uwe Kammann
Staatskunst, igitt. Das war, salopp formuliert und zugespitzt, lange Zeit eine gängige Reaktion der westlichen Kunstkritik, wenn es um Maler aus der DDR ging. Dazu kam noch die Vokabel Sozialistischer Realismus, und fertig war das Urteil. Natürlich, wer sich tiefgreifender mit der Kunst befasste, die hinter der Mauer entstand, der korrigierte das Verdikt sofort mit einer Vorsilbe, so dass es sich ganz anders las: Vor-Urteil. Einer, der mit dieser Korrektur unermüdlich beschäftigt war, blieb lange Zeit ein Einzelkämpfer: Eduard Beaucamp, der seit 1966 über viele, viele Jahre das Kunstressort der FAZ leitete.

Dr. Eduard Beaucamp, langjähriger Feuilletonchef der FAZ, Kunstsammler und Kenner der DDR-Kunst, Foto: Petra Kammann
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Bildende Künste, Bildung · Pisa von innen, Buch und Literatur, documenta Kassel, KultTouren, Kultur und Gesellschaft, Kunst Orte, Kunstszene Rhein-Main, Städel Museum, Zeichnung · Druckgrafik | Kommentare deaktiviert für Auch im Kleineren das ganz Große: Werner Tübke im Städel Museum