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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Kultur regional / Rhein Main

Das Architektur-Festival BANAD: Brussels – Art Nouveau und Art Déco

2020, Februar 3.

Flanieren zwischen geschwungenen und kubischen Gebäuden

von Petra Kammann

Architektur mit Metall, Eisen und Glas, mit schwungvoller Formensprache und floralen Motiven, mit opulenter Extravaganz, kostbaren Materialien, gefiltertem Licht und besonderen Farben. Kurzum: architektonische Kleinodien auf dem Weg zur Moderne. Sie sind drei Wochenenden lang beim 4. Festival BANAD (Brussels Art Nouveau & Art Déco) zu erleben. Das Festival gewährt einen Blick hinter die Fassaden der besonders gestalteten Brüsseler Gebäude mit ihren blumigen Verzierungen aus Eisen, die normalerweise der Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. Wegen der begrenzten Plätze ist daher eine frühzeitige Anmeldung ratsam.

Art Nouveau pur: Blick in das bestens erhaltene, von Victor Horta erbaute Stadtpalais „Hôtel Solvay“, das inzwischen unter UNESCO-Weltkulturerbe steht Foto:©EB – Photographe Voituron  

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„Tristan und Isolde“ von Richard Wagner an der Oper Frankfurt

2020, Februar 1.

Wirkliche Liebe und ein Zusammenleben unmöglich

von Renate Feyerbacher

Fotos:  Barbara Aumüller

Diesmal wird nicht über die Premiere, die am 19. Januar war, geschrieben, sondern über die zweite Vorstellung, die vom Publikum gefeiert wurde. Es gab keine Buh-Rufe für die Sängerin der Isolde.

oben: Rachel Nicholls (Isolde) und Vincent Wolfsteiner (Tristan), unter dem Podest Claudia Mahnke (Brangäne; vorne links) und Christoph Pohl (vorne rechts) mit Herrenchor sowie Andreas Bauer Kanabas (König Marke; am rechten Bildrand)

Von Anfang an war die musikalische Spannung dieser „Handlung in drei Aufzügen“ präsent. Noch während des Vorspiels, das zunächst „langsam und schmachtend“  beginnt, öffnet sich der Vorhang. Ein komplett weißer Raum mit mehreren Türen, mit Neonröhren – Symbol für Licht – präsentiert sich…

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Strahlende „Schöpfung“ von Joseph Haydn in der Alten Oper Frankfurt

2020, Januar 30.

Und es ward Licht! Haydns Oratorium mit himmlischem Gesang

Im ersten Sinfoniekonzert des neuen Jahres versammelte Chefdirigent Sebastian Weigle für Haydns wohl bahnbrechendes Werk Die Schöpfung am vergangenen Sonntag und Montag des Januars alle vier großen Frankfurter Chöre um das Frankfurter Opern- und Museumsorchester. Als Solisten sangen die Ensemblemitglieder der Oper Frankfurt Florina Ilie (Sopran, vom Opernstudio), AJ Glueckert (Tenor) und Anthony Robin Schneider (Bass, beide vom Ensemble der Oper Frankfurt).

Eindrücke von Petra Kammann

Chefdirigent Sebastian Weigle, Foto: Wolfgang Runkel, (Frankfurter Opern- und Museumsorchester) 

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Das Museum Angewandte Kunst präsentiert Rekordzahlen und Ausstellungs-Highlights

2020, Januar 27.

Stolze Bilanz für 2019 und ein ambitioniertes Programm für 2020 …

Von Hans-Bernd Heier

Prof. Matthias Wagner K, Direktor des Museums Angewandte Kunst, und sein engagiertes Team können sich über eine großartige Bilanz für 2019 freuen. Die Besucherzahlen, die in den letzten Jahren ohnehin schon kontinuierlich gestiegen sind, kletterten im letzten Jahr um weitere 25.000 auf ein Rekordniveau von über 167.000 Besucher*innen. Mit einem ambitionierten Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm möchten sie im laufenden Jahr dieses Super-Ergebnis noch toppen. Dafür haben sie drei große Präsentationen mit einem sehr reichhaltigen Veranstaltungsprogramm erarbeitet.

Der ästhetische Richard-Meier-Bau, in dem das Museum Angewandte Kunst seine umfangreichen Kollektionen präsentiert, ist ein Blickfang am Schaumainkai; Foto: Anja Jahn, 2014; ® Museum Angewandte Kunst

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Zukunft der Städtischen Bühnen

2020, Januar 24.

Neubau statt Sanierung. Die Kulturdezernentin legt sich bei Theater und Oper in Frankfurt fest. Jetzt beginnt die Auseinandersetzung um Modelle, Standorte und Grundfragen

Von Uwe Kammann

Pressekonferenz mit Kulturdezernentin Ina Hartwig und Stabsstellenleiter Michael Guntersdorf, Foto: Uwe Kammann

Die Karten liegen jetzt auf dem Tisch. Völlig unklar ist allerdings, wie das Spiel ausgeht, das jetzt in den Händen der Koalititionsparteien der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung liegt. Sprich: Zwar sind die Varianten zwischen Sanierung und Neubau von Oper und Schauspiel in Frankfurt – vereint in der berühmt-berüchtigten Theaterdoppelanlage – nun von der „Stabsstelle Zukunft der Städischen Bühnen“ nach bestem Wissen und Gewissen bis auf die erste Kommastelle nach den gewaltigen Millionenbeträgen berechnet…

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Freiheit als Motto des Rheingau Musik Festivals 2020

2020, Januar 23.

Nach der „Courage“ nun die „Freiheit“

Die georgische Violinistin Lisa Batiashvili – Artist in Residence in diesem Jahr , Foto:©Rheingau Musik Festival

Vom 20. Juni bis zum 5. September 2020 findet im Sommer 2020 das Rheingau Musik Festival mit rund 137 Veranstaltungen an 33 verschiedenen Spielorten bereits zum 33. Mal statt. In diesem Jahr steht es ganz im Zeichen von „Freiheit“. Festival-Intendant Michael Herrmann stellte gemeinsam mit seinem Mitgeschäftsführer Marsilius Graf von Ingelheim, sowie den Mitarbeitern der Programmplanung, Lisa Ballhorn und Timo Buckow, auf einer Pressekonferenz in der Kelterhalle des Rheingau Musik Festivals das Programm des kommenden Sommers vor. Mit auf dem Podium saßen außerdem Dr. Heinz-Georg Sundermann, Geschäftsführer des Hauptsponsors LOTTO Hessen GmbH, und Claus Wisser, Vorsitzender des Vorstands des Festival-Fördervereins.

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„Blickwechsel“ im KirchnerHAUS in Aschaffenburg

2020, Januar 22.

Petra Kammann über Kirchner, Picasso, Cranach und den Bahnhof

Das KirchnerHAUS MUSEUM Aschaffenburg zeigt derzeit Porträts und Figurenbilder von Ernst Ludwig Kirchner im Dialog mit druckgraphischen Arbeiten von Pablo Picasso. Es stellt rund 50 Werke auf Papier der beiden Künstler einander gegenüber, fragt nach Gemeinsamkeiten und Differenzen, nach Inspirationsquellen und Ausdrucksformen.

Blick auf das Geburtshaus von E.L. Kirchner in Aschaffenburg, Foto: Petra Kammann

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Das Deutsche Architekturmuseum feiert den Nevigeser Beton-Dom von Gottfried Böhm

2020, Januar 20.

Die Ausstellung zum 100. Geburtstag des Pritzker-Preisträgers ist eine großartige Zeitreise.

Von Uwe Kammann

Die Wallfahrtskirche mit dem ansteigenden Pilgerweg, Foto: Petra Kammann

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Stehender Beifall für EZB-Präsidentin Christine Lagarde beim Neujahrsempfang der Stadt Frankfurt

2020, Januar 17.

Christine Lagarde, la Française européenne à Francfort, und wie OB Peter Feldmann sagte: die „frankfurterischste EZB-Präsidentin seit langem“

Ein-Blicke in einen kurzweiligen Abend von Petra Kammann

EZB-Präsidentin Christine Lagarde wollte nicht über Zinsen sprechen, sondern über die Stadt, die sie nun als ihren neuen Lebensmittelpunkt ansieht. Dabei stellte sie besonders die historische Bedeutung Frankfurts als internationalem Knotenpunkt in der Mitte Europas heraus…

Die neue EZB-Präsidentin Christine Lagarde, sie war der Star des Abends. Mit wenigen Worten fegte sie in ihrer Festrede zum traditionellen Neujahrsempfang der Stadt alle Vorteile gegen Frankfurt und Europa vom Tisch, indem sie eine knappe persönliche Anekdote erzählte, mit welchen drei Argumenten ihr Mann ihr geraten habe, den Posten am Main anzunehmen. Erstens gebe es gute Flugverbindungen zu seiner Heimatstadt Marseille, zweitens einen hervorragenden Fußballverein und drittens sei Frankfurt eine angenehme Stadt, in der man leben könne. Und dann spannte Lagarde souverän den Faden in bestem Englisch weiter und strich die Stärken des Standorts heraus, sie betonte den weltoffenen und energiegeladenen Charakter der Mainmetropole und die jahrhundertelang währende Tradition als internationales Handelskreuz.

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KulturRegion Rhein-Main 2020

2020, Januar 16.

Das Glück der Region liegt in der Kultur – dank hervorragender Netzwerkarbeit 

„Willst du immer weiter schweifen?/ Sieh, das Gute liegt so nah./ Lerne nur das Glück ergreifen / Denn das Glück ist immer da….“ Frankfurts Dichter aus dem Großen Hirschgarten empfiehlt sich tatsächlich in vielen Lebenslagen…

Stadt und Land, Hand in Hand. Die Aufsichtsratsvorsitzenden: Kulturdezernentin Ina Hartwig (Mitte) und Landrat des Kreises Groß-Gerau Thomas Will (re) und Geschäftsführerin der KulturRegion Sabine von Bebenburg (re); Matthias Wagner K, Hausherr Museum Angewandte Kunst (li) und Kuratorin Magdalena Zeller (li), Foto: Petra Kammann

Wer also wissen möchte, wo und wann er im Umkreis von etwa 100 km Interessantes findet, kann getrost die relevanten Informationen in den Programmheften der Rhein-Main-Region zu Rate ziehen. Mit ihren Programmen und Projekten macht sie vielfältige kulturelle Angebote einer breiten Zielgruppe zugänglich. Dabei setzt sie 2020 den Fokus auf aktuelle Themen wie z. B. Nachhaltigkeit.

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