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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Bildung · Pisa von innen

Das Festival der Entdeckungen für Alle – FRATOPIA in der Alten Oper Frankfurt

2026, August 24.

Ein Gespräch über die Festivalausgabe und Zukunftspläne mit Dr. Markus Fein, Intendant der Alten Oper

Die Vorbereitungen des 5-tägigen Festivals FRATOPIA, das von Mittwoch, 23., bis Sonntag, 27. September stattfindet, sind in vollem Gange. Das Konzerthaus am Opernplatz heißt alle Bürger und alle Bürgerinnen der Stadt willkommen und gewährt ihnen freien Eintritt. FeuilletonFrankfurt-Chefredakteurin Petra Kammann traf Dr. Markus Fein vorab zu einem Hintergrundgespräch.

Der Intendant der Alten Oper Dr. Markus Fein in seinem Büro, Foto: Petra Kammann

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„Samizdat: Worte der Freiheit in der Tschechoslowakei 1939-1989“ im Museum für Kommunikation (2)

2026, August 22.

Die Waffe der Worte im Widerstand

Von Petra Kammann

Es geht um die Geschichte des „Samizdat“, jener im Verborgenen entstandenen Literatur, die in der Tschechoslowakei (ČSSR) unter Umgehung staatlicher Zensur des repressiven sowjetrorientierten Regimes heimlich vervielfältigt und verbreitet wurde. Mit ihren teils auf abenteuerliche und kreative Weise entstandenen Herstellungsweisen und Kopieverfahren der Samizdat-Publikationen verteidigten Schriftsteller, Künstler und oppositionelle Gruppen das Recht auf freie Meinungsäußerung. Zu den bekanntesten Vertretern der Bewegung gehörte der spätere tschechische Präsident Václav Havel…

v.l.n.r.: Dr. Mihal Přibáň, Ausstellungskurator, Martin Krafl, Programmdirektor Buchmesse Ehrengast Tschechien, Prof. Tomáš Kubíček, Generaldirektor Mährische Landesbibliothek, Dr. Annabelle Hornung, Direktorin Museum für Kommunikation Frankfurt, Annika Grützner, Presse, Foto: Petra Kammann

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Kommunikationsmuseum zeigt „Samizdat: Worte der Freiheit in der Tschechoslowakei 1939-1989“ (1)

2026, August 21.

Hartnäckige Sehnsucht nach freier Meinungsäußerung

Von Hans-Bernd Heier

Mit der Ausstellung „Samizdat: Worte der Freiheit in der Tschechoslowakei 1939-1989“ macht das Frankfurter Museum für Kommunikation den Auftakt für das Kulturprogramm zum Ehrengast Tschechien bei der diesjährigen Frankfurter Buchmesse. Die Ausstellung beleuchtet die Geschichte des „Samizdat“, jener im Verborgenen entstandenen Literatur, die während der kommunistischen Diktatur in der Tschechoslowakei unter Umgehung staatlicher Zensur heimlich vervielfältigt und verbreitet wurde. Sie informiert über Schriftsteller, Künstlerinnen und oppositionelle Gruppen, die mit ihren Publikationen das Recht auf freie Meinungsäußerung verteidigt haben. Zu den bekanntesten Vertretern der Bewegung gehörte der spätere tschechische Präsident Václav Havel.

Ausstellungsansicht; Foto: Salome Rosseler /Frankfurter Museum für Kommunikation

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Hommage an Wilhelm Schadow, der vor 200 Jahren Direktor der Düsseldorfer Kunstakademie wurde

2026, Juli 31.

Einfluss der von Schadow begründeten „Düsseldorfer Malerschule“

200 Jahre ist es her: 1826 trat der Maler Wilhelm Schadow (1788 – 1862), Sohn des bekannten Berliner Bildhauers Johann Gottfried Schadow (1758–1815), das Amt des Direktors der Kunstakademie Düsseldorf an. Der Verein „Unsere Straßen – unsere Künstler“ erinnert gemeinsam mit dem „Verein der Düsseldorfer Künstler für gegenseitige Unterstützung und Hilfe *1844“ , der auf die Zeit und das Wirken Schadows zurückgeht, an diese bedeutende Persönlichkeit. Im Rahmen einer Vortragsreihe im Stadtmuseum wird am Sonntag, 2. August, um 12 Uhr bei freiem Eintritt über den – bis heute bestehenden – Einfluss der von Schadow begründeten „Düsseldorfer Malerschule“ informiert.

1860 gemalt von seinem Schüler und Schwager Eduard Bendemann (Königliches Museum der Schönen Künste Antwerpen

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„Im Modus der Serie“ – Serialität im Wohnungsbau der Gegenwart im Museum Angewandte Kunst

2026, Juli 29.

Standards und individuelle Lebensqualität in der Stadt – von den 1920er Jahren bis heute

Von Petra Kammann

Die Ausstellung „Im Modus der Serie“ thematisiert die Entwicklung der seriellen Produktion im Neuen Frankfurt seit den 1920er-Jahren bis heute. Sieben Studien dokumentieren die Auseinandersetzung mit dem Thema Serialität im Bereich des Produkt-, Kommunikations- und Interiordesigns. Initiator und Ideengeber der ästhetisch so übersichtlich wie stringenten Schau im Museum Angewandte Kunst war die Frankfurter Stiftung urban future forum. Kuratiert wurde sie von Prof. Axel Sowa, RWTH Aachen University, Forschungsgebiet Architekturtheorie, unterstützt von Florian Eschner und dem Team von Lehrenden und Studierenden der RWTH Aachen University. Außerdem ist sie Teil des umfangreichen Veranstaltungsprogramms der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026.

Blick auf die seriell gestalteten dreiteiligen Paneele der Ausstellung, Foto: Petra Kammann

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Interview mit Prof. Dr. Markus Harzenetter, Präsident des Landesamtes für Denkmalschutz Hessen

2026, Juli 23.

Denkmalschutz: „Die Stadt als komplexes System verstehen“

Seit Mai 2015 ist der Kunsthistoriker Markus Harzenetter Präsident des Landesamtes für Denkmalschutz Hessen. Über grundsätzliche Fragen des Denkmalschutzes und Frankfurter Besonderheiten sprach mit ihm Uwe Kammann.

Prof. Dr. Markus Harzenetter im Landesamt in Wiesbaden, Foto: Petra Kammann

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Gifte faszinieren — sie töten, heilen, schützen. Eine Schau für jedes Alter

2026, Juli 22.

Museum Wiesbaden präsentiert „GIFT – Tödliche Gaben“ (2)

Von Hans-Bernd Heier

Das Museum Wiesbaden lädt große wie kleine Besucher zu einem ebenso spannenden wie informativen Streifzug durch die Welt der giftigen Tiere, Pflanzen, Pilze, Stoffe und Umweltsünden ein. Bei den meisten Menschen schrillen die Alarmglocken, wenn von Gift die Rede ist. Doch Gifte können nicht nur tödlich wirken, sie können auch schützen und sogar heilen. Das Museum Wiesbaden  beleuchtet in der großen Familien-Sonderausstellung „GIFT – Tödliche Gaben“ die vielen verschiedenen Facetten der Giftstoffe.

Cover des exzellenten Begleitbuches; ©Museum Wiesbaden; Foto: Hans-Bernd Heier

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25 Jahre Weseler Sommerwerft – Internationales Theaterfestival am Fluss

2026, Juli 21.

Kultur verbindet Menschen

Was einst als Initiative der freien Szene begann, ist heute ein fester Bestandteil des Frankfurter Kultursommers – ein Festival direkt am Mainufer, das im Kontrast zur Skyline und im Schatten der Europäischen Zentralbank steht. Seit ihrer Gründung steht die Sommerwerft für eine offene, frei zugängliche Theaterkultur, die bewusst abseits etablierter Bühnen stattfindet. Und das bei freiem Eintritt. Mit über 110.000 Besucher*innen jährlich zählt die Sommerwerft zu den größten deutschen Open-Air-Theater Veranstaltungen und macht Theater im öffentlichen Raum für ein breites Publikum erlebbar.

Ein stimmungsvolles Bild von der Atmosphäre während der Sommerwerft, Foto: Barbara Walzer

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Innovatives KI- Festival im Städel – „Imagining Futures in Noisy Times“ mit Keynotes, Talks und Workshops

2026, Juli 19.

Wie KI die Wahrnehmung von Kunst verändert

Künstliche Intelligenz verändert unsere Gesellschaft und unseren Alltag von Grund auf. Sie beeinflusst, wie wir kommunizieren, lernen, arbeiten und zunehmend eben auch, wie wir Kunst erleben. Als Museum versteht das Städel die KI-Transformation als herausfordende Aufgabe, die aktiv und verantwortungsvoll gestaltet werden muss. Daher lädt das Städel Museum am 4. und 5. September 2026  zu einem umfangreichen STÄDEL KI FESTIVAL ein. Im gesellschaftlichem Miteinander und Austausch sollen hier neue Ideen für das Museum der Zukunft an der Schnittstelle von Kunst, Technologie entwickelt werden.

Städel KI Festival: Imagining Futures in Noisy Times, Foto: Städel Museum / Tetyana Lux

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Schöner geht es nicht. Roland Kaehlbrandt umarmt die deutsche Sprache

2026, Juli 14.

Ein weiteres Buch des Autors zu seinem Herzensthema geht auf eine reichhaltige Entdeckungsreise

Von Uwe Kammann

Schon mehrere Auflagen erlebte das 2022 erschienene Buch „Deutsch – Eine Liebeserklärung: Die zehn Vorzüge unserer erstaunlichen Sprache“ von Roland Kaehlbrandt. Inzwischen hat der Autor – der siebzehn Jahre die Polytechnische Gesellschaft in Frankfurt geleitet hat und nun neben vielen Aktivitäten an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft die Fächer Sprache und Gesellschaft lehrt – ein weiteres Buch seinem Herzensthema gewidmet: „Von der Schönheit der deutschen Sprache. Eine Wiederentdeckung“. Hat die Liebe neue Konturen bekommen? Unsere Rezension wird dies klären.

Der Autor Prof. Dr. Roland Kaehlbrandt, Foto: Petra Kammann

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