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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Bildung · Pisa von innen

Blut und Strafe, Musik und Tanz

2026, Juni 22.

Barrie Koskys Revue über Franz Kafka bei den Ruhrfestspielen 2026

Von Simone Hamm

Die Ruhrfestspiele 2026 standen unter dem Motto dem Motto “Erschrecken und Erstaunen“. 600 Künstler aus aller Welt sind gekommen. Ein Schwerpunkt bei den Ruhrfestspielen ist seit Jahren der „Neue Zirkus“, Spitzenartisten unter der Zirkuskuppel.

Paul Herwig, Constanze Becker, Gabriel Schneider, Alexander Simon, Joyce Sanha, Kathrin Welisch, Alma Sade, Foto: Joerg Brueggemann

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Das Städel präsentiert „BRUEGEL. PRINTED“

2026, Juni 20.

Fantastische Bildwelten voller erzählerischer Kraft und überraschender Details

Von Hans-Bernd Heier

Pieter Bruegel der Ältere (1526/30−1569) zählt zu den herausragenden Künstlern der niederländischen Kunst des 16. Jahrhunderts. Heute vor allem als Maler bekannt, machte er sich bereits früh mit dem Entwerfen von Druckgrafiken einen Namen. Seine Werke entführen die Betrachter in eine faszinierende Welt humorvoller Bildideen und rätselhafter Motive. Das Städel Museum versammelt in der Ausstellung „Bruegel. Printed“ rund 45 außergewöhnliche Druckgrafiken nach Bruegels Zeichnungen.

Pieter Bruegel d. Ä. „Geduld“ (Patientia) / Patience, 1557, gestochen von Pieter van der Heyden, Städel Museum Frankfurt

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Letzte Impressionen der gelungenen Ausstellung „Monets Küste. Die Entdeckung von Étretat“ im Städel (2)

2026, Juni 19.

Was eine Welle auslösen kann…

Ein kurzer Blick vor Tores Schluss. Von Petra Kammann

Der französische Dichter und Kunstkritiker Charles Baudelaire sprach 1863 in seinem berühmten Essay „Peintres de la vie moderne“ von den „Malern des modernen Lebens“, die das Flüchtige, das Wesentliche des Moments, festhalten. Die in der Städelschau ausgewählten tiefenscharfen Schwarz-Weißfotos wie die des Pioniers der Fotographie Alphonse Davanne (1824-1912), sind der Malerei gegenübergestellt. In einer Zeit des Umbruchs in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts sprechen sie eine andere Sprache. Die beiden unterschiedlichen Medien schaffen ein neues Sehen und neue Formen der Malerei.

Nochmal ein Blick  Étretat. Die Wäscherinnen, 1920, das ungewöhnliche Gemälde von Henri Matisse in der Städelschau, Foto © The Fitzwilliam Museum, University of Cambridge

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Depression – die neue Volkskrankheit? Vorträge, Diskussionen und Therapievorschläge mit prominenten Beispielen in der Alten Oper

2026, Juni 1.

Patientenkongress Depression: Was tun, wenn das Leben die Farbe verliert?

Eindrücke von Petra Kammann

Die Depression kann jeden treffen, ausgelöst durch biologische Faktoren, durch Dauerstress oder Schicksalsschläge. „Rund jeder sechste Bundesbürger erkrankt im Laufe seines Lebens an einer behandlungsbedürftigen Depression, sagt Prof. Ulrich Hegerl, Vorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention. Depression sei eine schwere, oft lebensbedrohliche, von Außenstehenden meist unterschätzte Erkrankung, und nicht nur eine Reaktion auf schwierige Lebensumstände. Aber sie sei auch behandelbar, das Risiko von Rückfällen könne deutlich gesenkt werden. Wie das gelingen kann, darum ging es in den von Harald Schmidt moderierten Vorträgen, Beispielen und kulturellen Angeboten beim Kongress, der am 30. Mai in der Alten Oper Frankfurt stattfand. Begleitet wurde das Bühnenprogramm durch zahlreiche Informationsstände von Selbsthilfegruppen und regionalen Bündnissen gegen Depression. Außerdem wurde auch der 7. Deutsche Medienpreis Depressionshilfe verliehen.

Raus aus der Komfortzone! „Drum Conversation“ animierte das Publikum gleich zu Beginn der Veranstaltung, Foto: Petra Kammann

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LiteraTurm 2026 – 13. Literaturfestival der Stadt Frankfurt unter dem Motto „OstWestText“

2026, Juni 1.

Spektakuläre Aus-Sichten und welche Einsichten?

In wenigen Tagen geht es los. Das alle zwei Jahre stattfindende Festival LiteraTurm in den Frankfurter Hochhäusern, die namensgebend für das Festival sind, ist einzigartig, denn es bietet spektakuläre Ein- und Ausblicke auf die Stadt. Und es setzt immer wieder einen neuen programmatischen Schwerpunkt. Diesmal steht es unter dem  Motto „OstWestText“. Denn auch fast 40 Jahre nach der Wende haben die Ost-West-Debatten nichts an Aktualität verloren. Bis heute sind die deutsch-deutschen Gräben und Unterschiede zwischen den alten und neuen Bundesländern immer noch spürbar. So nimmt das Festival die DDR als Romanstoff ebenso in den Fokus wie die literarische Verhandlung der Wiedervereinigung zum Thema Ost-West. Sachbücher und Essays bilden dabei einen integralen Bestandteil des Programms.

In den Buchtiteln spiegeln sich die aktuellen Fragestellungen, Foto: Petra Kammann

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Die Marielies Hess-Stiftung: 60. Jubiläum und ihr Finale

2026, Mai 15.

Ein Resumee: Teil 2

Ein Beitrag der Kuratorin Brigitta Amalia Gonser

Und weiter geht es mit herausragenden Einzelausstellungen der Marielies Hess-Stiftung in der Goldhalle des Hessischen Rundfunks:

Vollrad Kutscher, Einatmen-Ausatmen. Porträtinstallation Norbert Klassen

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You & Eye – Arbeiten von Schülern und Schülerinnen der Paul-Hindemith-Schule im Museum Angewandte Kunst

2026, Mai 14.

Wer bin ich, wie eigne ich mir die Welt an, und wie kommen wir zusammen, You & Eye?

Foto-Impressionen von Foto-Workshopleiter Peter Loewy und Petra Kammann

Der Empfang im Museum Angewandte Kunst war für die engagierten und kreativen Jugendlichen eine Ehre. Über ein Halbjahr hinweg hatten die Schüler:innen der Paul-Hindemith-Schule, einer Gesamtschule im Gallus, gemeinsam mit Frankfurter Künstler:innen Projekte und eigene Arbeiten in den Bereichen Bildende und Darstellende Kunst, Musik, Keramik, Comic und Fotografie entwickelt. Gestern wurde die von Vandad Neshati im Untergeschoss des Museum Angewandte Kunst organisierte Ausstellung mit einer Rede von Direktor Mathias Wagner K, von Kulturamtsleiterin Sybille Linke und der Künstlerin und Kuratorin Ulrike Markus eröffnet. Und getanzt wurde auch. Schade, dass heute schon letzter Tag ist!

Die Spannung der Hindemith-Schüler:innen ist groß, Wie sieht’s aus im Museum?, Foto: Peter Loewy

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Schätze aus dem Bode-Museum Berlin im Ikonenmuseum Frankfurt

2026, Mai 13.

„Ikonen auf dem Weg“

Die erste Sonderausstellung im Ikonenmuseum seit seiner Neueinrichtung würdigt die fast 30-jährige Zusammenarbeit des Museums mit dem Bode-Museum Berlin (Staatliche Museen zu Berlin – Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst). Inmitten der Dauerausstellung präsentiert sie ausgesuchte Ikonen der postbyzantinischen und russischen Ikonenmalerei aus der Sammlung des Museums für Byzantinische Kunst, die seit 1999 als Dauerleihgaben im Frankfurter Ikonenmuseum waren. Dabei treten die fein gearbeiteten, vorwiegend kleinformatigen Ikonen der Muttergottes, vom Leben und der Passion Jesu Christi und ausgewählter Heiliger, die der Verehrung im Privaten dienten, in einen Dialog mit den oft aus kirchlichen Kontexten stammenden, dauerhaft ausgestellten Ikonen im Ausstellungsraum.

Szenen aus dem Marienleben, Linker Flügel aus einem Marientriptychon Russland, um 1600, Eitempera über Leinwand auf Holz, Inv.-Nr. 11285b,  Dauerleihgabe Staatliche Museen zu Berlin, Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst, Foto: Wolfgang Günzel

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Stadt-Werke : Ein Ausstellungsprojekt im Berufsverband Bildender Künstlerinnen & Künstler (BBK) von Barbara Walzer und Mathias Kraus

2026, Mai 10.

Die Lebensbühne Stadt

Von Petra Kammann

Aus ihrem in vielen Jahren entstandenen Fundus zeigt die in Frankfurt lebende polnische Fotografin Barbara Walzer Schwarzweiß-Fotografien. Ihr mit dem Kameraauge verbundener Blick richtet sich auf die unterschiedlichsten Licht- und Schattenseiten von Städten wie Frankfurt, während der Künstler Mathias Kraus Stadt-Ansichten mit scharfer Klinge als Scherenschnitte herausarbeitet oder eine Gesellschaft unterschiedlichster Menschentypen mit Stift oder Pinsel auf Papier und Leinwand fixiert. Die Vernissage der Ausstellung „STADT-WERKE“ fand am 8. Mai in der Galerie des BBK statt.

Vor der Eröffnung: Die Journalistin Edda Rössler fotografiert Mathias Kraus und Barbara Walzer vor dem Wandgemälde, Foto: Petra Kammann

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Historisches Museum Frankfurt zeigt „Die Welt im Geld“

2026, Mai 4.

Finanzobjekte als „Schlüsselloch“ der Weltgeschichte

Von Hans-Bernd Heier

Geld ist weit mehr als nur Zahlungsmittel – es ist Speicher von Geschichte, Spiegel gesellschaftlicher Entwicklungen und Ausdruck weltweiter Verflechtungen. Mit Blick auf hiesige Sammlungsobjekte eröffnet die Sonderausstellung „Die Welt im Geld –  Globale Ereignisse im Spiegel Frankfurter Finanzobjekte“ neue Perspektiven auf die Globalgeschichte – überraschend, materiell greifbar und voller unerwarteter Zusammenhänge.

500 DM-Schein mit Maria Sibylla Merian, 1991, Front; © Deutsche Bundesbank

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