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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

AtelierFrankfurt: Open Studios 2017 – Rundgang und Nachlese (V)

2017, Dezember 11.

 

Allerlei Interessantes:

installativ
performativ
skulptural
fotografisch

 

 

Von Erhard Metz

 

Mit den insgesamt fünf Folgen von Kurzreportagen geben wir anhand von Beispielen einen Überblick über das künstlerische Schaffen im AtelierFrankfurt, dem größten Künstlerhaus in Hessen und einem der größten in Deutschland. Mit der Existenz eines solchen Hauses unterstreicht die Stadt Frankfurt am Main ihren Ruf nicht nur einer Museumsmetropole, sondern auch als Ort eines lebendigen zeitgenössischen Kunstgeschehens. Wir verbinden dies mit der Hoffnung und Erwartung, dass im kommenden Jahr der über fünf Jahre laufende Vertrag mit dem Eigentümer der Liegenschaft zu vernünftigen Konditionen für eine weitere Nutzungsperiode verlängert werden kann und sehen dabei auch die Stadt in einer besonderen Pflicht.

Zaubermeisterin des Lichts: Diana Ninov

Diana Ninov, Atelier-/ Ausstellungsansicht (bei Tages- bzw. Kunstlicht und Schwarzlicht); Fotos: Erhard Metz Weiterlesen

Die Arche des stillen Glücks : Kalender für 2018

2017, Dezember 10.

Kalenderblätter fürs bald anrollende Jahr

Der Dezember hat begonnen. Und das neue Jahr liegt in nicht allzu weiter Ferne. Noch ist es Zeit, sich schon einmal mit dem kommenden zu beschäftigen, bevor es unvorbereitet über uns hereinbricht. Wer die unmittelbare Politik wegen ihrer Schnelllebigkeit einmal aussparen möchte, der kann sich entspannt und vergnügt auch nur mal seinen „Kulturlieblingen“ widmen, die uns Tag für Tag, Woche für Woche und Monat für Monat im kommenden Jahr begleiten sollen, die Dichter und Dichterinnen oder die Musiker und Musikerinnen. Oder wollen wir einfach nur unsere Kleinsten mit hintersinnigen, lustigen oder lehrreichen Versen und Reimen aus der ganzen Welt beglücken? Vielleicht folgen wir zunächst den Spannungsbögen von Ruhe und Bewegung, die sich dann an Beispielen wie ein roter Faden durch das Jahr ziehen und uns begleiten. Mit einem entsprechend angelegten Kalenderblatt können wir uns dann auf unsere ganz persönlich gefärbte „Arche“ zurückzuziehen. Hierzu ein paar Empfehlungen noch vor dem letzten Weihnachtsrummel

von Petra Kammann

Für Literatur-Liebhaber ein Muss!

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AtelierFrankfurt: Open Studios 2017 – Rundgang und Nachlese (IV)

2017, Dezember 8.

 

Malerei –
abstrakt

Zeichnung

Mischformen

 

 

Von Erhard Metz

 

Nach unserem Eindruck beim Rundgang durch die „Open Studios 2017“ im Künstlerhaus AtelierFrankfurt überwog die figurative, gegenständliche Malerei; es gab jedoch auch anspruchsvolle Beispiele einer abstrakten, gegenstandslosen Malweise:

Alexander Haßenpflug, o.T. (Ich wäre gern auf Kuba), Öl auf Leinwand, 18 x 24 cm; Foto: Erhard Metz Weiterlesen

Deutschland und Frankreich – Fruchtbare Gegensätze. Ein deutsch-französischer Kongress in Hamburg voller Weltoffenheit

2017, Dezember 5.

Auf der Suche nach der Zukunft und Anknüpfen an gelungene Beispiele

Bindungen eingehen, Abgründe überbrücken, Spannungen aushalten. Und das mit Musik, mit Vorträgen, mit Gesprächen und mit Arbeitsateliers. Darum ging es beim  62. Jahreskongress der Vereinigung Deutsch-Französischer Gesellschaften für Europa e.V. (VDFG)  und ihrer französischen Schwesterorganisation, der Fédération des Associations Franco-Allemandes pour l’Europe (FAFA), in der Hamburger Handelskammer.

Von Petra Kammann

Gespräch mit Prof. Frank Baasner, Direktor des Deutsch-Französischen Institutes Ludwigsburg, der vor der offiziellen Eröffnung des Kongresses Kernaussagen einer aktuellen sozialwissenschaftlichen Studie seines Institutes zur Lage der Deutsch-Französischen Gesellschaften in Deutschland und Frankreich vorstellte: v.l.n.r: Petra Kammann, Vorstand DFK Düsseldorf, Barbara Kubis-Martin, Präsidentin der FAFA, Dr. Margarete Mehdorn, Präsidentin der VDFG, die Journalistin Hilke Maunder, Prof. Baasner,  Stefan Endell, Pressesprecher der VDFG, Foto: Hilke Maunder

„Bien sûr, ce n’est pas la Seine,
Ce n’est pas le bois de Vincennes,
Mais c’est bien joli tout de même,
A Göttingen, à Göttingen…“

Und à Hambourg? Da fließt die Elbe. Das französische Chanson, das die Sängerin Barbara während ihres Konzertbesuches 1964 in Göttingen komponiert und auf Französisch wie auf Deutsch vorgetragen hatte, wurde nach dem Zweiten Weltkrieg geradezu ein Kultchanson der deutsch-französischen Aussöhnung… Ja, aber warum wurde es ebenso eindringlich im gefüllten prächtigen Hamburger Rathaussaal vorgetragen? Hier sollte zweifellos an die Kraft der frühen Begegnungen erinnert werden.

v.l.n.r.: Norbert Kremeyer,Vors. DFG Cluny, Hamburg, Laurent Toulouse, Generalkonsul von Frankreich in Hamburg, Barbara Kubis-Martin, Präsidentin der FAFA, Dr. Margarete Mehdorn, Präsidentin der VDFG, Olaf Scholz, Bürgermeister von Hamburg

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SOS BRUTALISMUS – Rettet die Betonmonster! im Deutschen Architektur Museum in Frankfurt

2017, Dezember 4.

Bedroht? Bedrohlich!

Eine grandiose Ausstellung zur Architekturphase des Brutalismus
im Deutschen Architekturmuseum 

Von Uwe Kammann

Für viele ein Vorbild: das Kloster La Tourette von Le Corbusier 

SOS Brutalismus. Die Organisatoren einer hervorragenden Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum haben den Titel sicher eindimensional gewählt. Denn im Untertitel heißt es: „Rettet die Betonmonster!“, Ausrufezeichen inklusive. Dabei kann man das SOS auch anders lesen, als Warnung vor großer Gefahr, so wie im berühmten Film „SOS Eisberg“ aus den 30er Jahren.

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