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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Re-Opening der Luminale im Ausstellungsraum Eulengasse mit LALELUNATIC

2020, Mai 3.

Der digitale „Mann im Mond“ – Ein spannendes Vexierspiel

LALELUNATIC (oder: in Betrachtung des Mondes) von Jens Schrader & Uwe Wenzel

Irritierender Blick in den Spiegel

Eigentlich war das multimediale Werk von Jens Schrader für die diesjährige Luminale im März, die  Biennale für Lichtkunst und Stadtgestaltung, gedacht. Jedoch wurde am Tag der Eröffnung dieses spektakulären Lichfestivals, die Luminale wegen Corona-Ansteckungsgefahr abgeblasen. Der Frankfurter Kunstverein Eulengasse macht das multimediale Werk nun aber vom 07. bis 21.05.2020 für das Publikum noch einmal zugänglich. Darauf freut sich Petra Kammann

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Rheingau Musik Festival 2020 – Kein 33. „Sommer voller Musik“

2020, Mai 2.

Freiheit, die wir meinen?

Noch vor wenigen Tagen zeigte sich Intendant Michael Herrmann optimistisch, das im Beethoven-Jahr unter dem Thema „Freiheit“ stehende Rheingau Musik Festival 2020 durchführen zu können.

Die Veranstalter bei der Präsentation des Rheingau Musik Festivals 2020, Alle Fotos: Petra Kammann 

Das Rheingau Musik Festival, das jährlich über 120.000 Besucher anzieht, gab nun mit größtem Bedauern bekannt, dass der 33. „Sommer voller Musik“ vom 20.6. bis 5.9.2020 nicht stattfinden kann. 137 Veranstaltungen in der Region von Frankfurt über Wiesbaden bis ins Mittelrheintal waren geplant.

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KRAFT – Eine virtuelle Mitgliederausstellung des Oberhessischen Künstlerbundes e.V. Giessen (OKB) mit Fotografien von Paulina Heiligenthal

2020, April 30.

Energien und Kräfte – vielschichtige Zeichen des Aufbruchs

Nicht allein die Mainmetropole Frankfurt ist von der Schließung der Ausstellungen und Museen während der Corona-Krise betroffen, auch das Umland. So hat die Stadt Wetzlar, wo am 20. März eine spannende Gruppen-Ausstellung unter dem Oberthema „KRAFT“ eröffnet worden wäre, die Schließung aller Museen und Ausstellungen verfügt. Die beteiligten Künstler beschlossen daraufhin, ihre Energien in eine erweiterte und intensivierte Online-Präsentation zu stecken. Herausragend fand Petra Kammann die auf dieser Plattform präsentierten Fotoarbeiten von Paulina Heiligenthal, die unter ungewöhnlichen Umständen entstanden sind.

Paulina Heiligenthal,Behbahan, Iran„, 2019, 40 x 60 cm auf Büttenpapier Weiterlesen »

Warum in die Ferne schweifen? Hofheims Kapellenberg

2020, April 29.

Einladung zu einer spannenden Entdeckungstour

Von Hans-Bernd Heier

Hofheim am Taunus – Wegen der coronabedingten Einschränkungen können Deutsche derzeit den Urlaub nicht in ihren Lieblingsferienregionen verbringen. Und das dürfte noch etliche Wochen, wenn nicht sogar Monate so bleiben. Warum also in die Ferne schweifen, liegt bisweilen das Gute doch so nah? Denn auch in Ihrem näheren Umkreis lässt sich viel Neues und Überraschendes entdecken bzw. wiederentdecken. Gehen Sie deshalb dort auf Entdeckungstour und lassen sich positiv überraschen – wie beispielsweise bei einer Wanderung auf den wunderschön bewaldeten Hofheimer Kapellenberg.

Eingang zum „Blauen Haus“; Foto: Hans-Bernd Heier

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Museum Giersch der Goethe-Universität unter neuer Leitung

2020, April 28.

FEULLETONFRANKFURT GRATULIERT!

Zum 1. Mai 2020 hat das Museum Giersch der Goethe-Universität eine neue Leitung: Direktorin wird die Kunsthistorikerin Dr. Birgit Sander, die das Haus bisher kommissarisch geführt hat. Der bisherige Direktor Dr. Manfred Großkinsky war Ende 2019 in Ruhestand gegangen. 

Dr. Birgit Sander ;Foto: Uwe Dettmar

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Zum Tod von Suhrkamp-Cheflektor Raimund Fellinger

2020, April 27.

„Bin im Wald. Kann sein, dass ich mich verspäte…“

Das Ende einer Suhrkamp-Geschichte in Frankfurt und Erinnerung an die Filmpräsentation des Handke-Films

Von Petra Kammann 

Die Filmemacherin Corinna Belz hatte den österreichischen Autor und inzwischen gekürten Nobelpreisträger Peter Handke 2016  anlässlich ihres Films über Peter Handke „Bin im Wald. Kann sein, dass ich mich verspäte…“ in seinem Haus im französischen Clamart besucht, ihn befragt und gefilmt, um dem Kosmos seiner Texte, Sätze und Notate sowie seinen zahlreichen Polaroids nachzuspüren. Betreut hatte Handkes Texte, die in Deutschland beim Suhrkamp Verlag erschienen waren, über viele Jahre Raimund Fellinger. Fellinger hat seit vier Jahrzehnten, zuletzt als Cheflektor, das Suhrkamp-Profil geprägt. Jetzt ist er in Frankfurt gestorben… Ein kleiner Nachruf auf den loyalen Lektor.

Die Regisseurin Corinna Belz im Gespräch mit Suhrkamp-Cheflektor Raimund Fellinger bei der Präsentation des Handke-Films im November 2016, Foto: Petra Kammann

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Ein Besuch im Schweizerischen Generalkonsulat- Wie betrifft Covid 19 die Arbeit im Konsulat?

2020, April 25.

Für das Schweizerische Generalkonsulat in Frankfurt, zuständig für Hessen, NRW, Rheinland-Pfalz und das Saarland, war und ist die Coronakrise eine besondere Herausforderung. Da es das Ziel der Schweizer Regierung ist, die eigenen Bürger aus der ganzen Welt nach Hause zu holen, kamen etliche Reisende, die auf dem Weg zurück in die Schweiz waren, über den Frankfurter Flughafen. Die Weiterreise sollte dann möglichst von den Reisenden selbst organisiert werden. Dabei war die Unterstützung durch das Konsulat in besonderen Fällen hilfreich. Der Chef des Eidgenössischen Departementes für auswärtige Angelegenheiten Bundesrat Ignazio Cassis hatte betont, dass eine Krise dieses Ausmaßes in Europa nur gemeinsam bewältigt werden könne. So hat die Schweiz in den letzten Wochen zum Beispiel auch Corona-Patienten aus Frankreich aufgenommen oder Schutzmaterial nach Italien geliefert. Wie sich der derzeitige Alltag dadurch am Konsulat verändert hat, das wollte FeuilletonFrankfurt wissen. Petra Kammann traf Generalkonsul Dr. Urs Hammer und die Konsularische Attachée Rose Christine Gloor zum Gespräch.

Generalkonsul Dr. Urs Hammer am Eingang zum Schweizerischen Generalkonsulat im 4. Stock an der Mendelssohnstraße 87 in Frankfurt, Fotos: Petra Kammann

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Musiker in Zeiten von Corona

2020, April 24.

Musiker, die um ihr Leben spielen. Schöner und besser im Home-Office?

von Simone Hamm

Der Musiker Albrecht Maurer hatte sich eine gotische Fidel gekauft, ein Instrument mit einem archaischen Klang. Er war beglückt von der Einfachheit des Instruments, der Resonanz mit ganz einfachen langen Tönen und einfachen Doppelklängen. Jetzt steht die gotische Fidel in der Ecke und wird nur noch zum privaten Üben hervorgeholt. Im letzten Jahr hatte er bis Mitte April schon 25 Konzerte gespielt, in diesem Jahr waren es ganze drei gewesen. Etliche Konzerte, etwa im Baltikum und in Spanien mussten ausfallen.

Der Musiker Albrecht Maurer mit der gotischen Fidel

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Wir sitzen alle im selben Boot. Ein Besuch im französischen Generalkonsulat in Zeiten der Coronakrise

2020, April 20.

Wie betrifft Covid 19 die Arbeit im Konsulat?

„Une vie ne vaut rien, mais rien ne vaut une vie“. / „Das Leben ist nichts wert, aber nichts geht über das Leben“. Die Äußerung des französischen Schriftstellers und einstigen Kulturministers Frankreich André Malraux könnte nun auch als Motto über der aktuellen Arbeit der französischen Generalkonsulin Pascale Trimbach stehen. Petra Kammann besuchte sie im französischen Generalonsulat an der Zeppelinallee 35 in Frankfurt und verschaffte sich dort im Gespräch einen Einblick in deren derzeitigen Alltag.

Die französische Generalkonsulin Pascale Trimbach ist vom gemeinsamen deutsch-französischen Boot, in dem wir sitzen und das Tom Ungerer malte, überzeugt, Fotos: Petra Kammann

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Die Tauben kommen zurück… Aus aktuellem Anlass ein Gedicht von Andreas Wang

2020, April 19.

Corona

Die Tauben kommen zurück

Und besetzten Straßen und Plätze

Und tummeln sich gurrend

am Balkon gegenüber…

 

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