2026, Juli 9.
Imposantes Schaufenster für neue Generation von Designern und Forschern
Von Hans-Bernd Heier
Alle zwei Jahre verleiht die World Design Organization den Titel „World Design Capital“ (WDC) an eine Stadt oder Region. 2026 ist Frankfurt RheinMain die internationale Bühne für Design. Unter dem Titel „Design for Democracy. Atmospheres for a better life“ realisiert WDC zusammen mit regionalen Partnern und Institutionen „wegweisende Projekte und zahlreiche Veranstaltungen, die zeigen, was Design leisten kann – für die Gesellschaft und die Demokratie, für unser Zusammenleben und unseren Alltag“, so Prof. Roland Lambrette von der Design FRM gGmbH. Im Mittelpunkt steht die Ausstellung „dreams, ideas & prototypes“ im Museum Angewandte Kunst, die bis zum 9. August zu sehen ist.

„Aerodomestics“ von Valerio Sampognaro, HFBK Hamburg; © Foto: Valerio Sampognaro
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Bildende Künste, Design, Kunstszene Rhein-Main, Museum Angewandte Kunst, Skulptur, Zeichnung · Druckgrafik | Kommentare deaktiviert für „dreams, ideas & prototypes“ im Museum Angewandte Kunst (2)
2026, Juli 8.
In Szene gesetzt: Ma Liberté – Meine Freiheit, unsere Freiheit
Von Petra Kammann
Was für eine wunderbare Initiative des Institut français: Der französische Theaterwettbewerb der hessischen Schulen richtete sich im Schuljahr 2025/2026 an alle Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen, die Lust haben, kreativ mit der französischen Sprache zu arbeiten und gemeinsam ein eigenes kleines Theaterstück zu entwickeln und aufzuführen. Und das zum Thema Freiheit. Mit dem Ringen um Freiheit kann man nicht früh genug beginnen. Gleich ob politisch, persönlich oder poetisch – die Schüler selbst konnten entscheiden, wie sie dieses große Thema auf die Bühne bringen. Was bedeutet Freiheit für sie? Ihrer Phantasie waren da keine Grenzen gesetzt! …

Hier ist die Freiheit direkt auf die Schultafel geschrieben…, Foto: Petra Kammann
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Autoren, Film, Kultur Frankfurt, Kultur regional / Rhein Main, Kultur Reisen, Kultur und Gesellschaft, Performance, Schauspiel | Kommentare deaktiviert für 4. Finale des französischen Theaterwettbewerbs an der Carl-Schurz-Schule in Frankfurt-Sachsenhausen
2026, Juli 7.
Stadt oder Land? Wie wollt Ihr künftig leben, mit welchen Konsequenzen?
Von Petra Kammann
Diese Frage stellte sich nicht allein am Höhepunkt der ersten Hitzewelle im Herzen der Düsseldorfer Altstadt bei der Verleihung des Prix AbiBac im Rathaus. Es spielte auch in das Thema des schriftlichen „Examens“ hinein, welches die Jury des Deutsch-Französischen Kreises (DFK) den nominierten AbiBac-Absolventen vorab gestellt hat. In diesem Jahr kamen die Kandidaten jedoch ausschließlich vom Lycée français international Simone Veil (LsiSV), denn in den deutschen Gymnasien wurde von G8 auf G9 umgestellt, so dass es diesmal keinen AbiBac-Jahrgang gab, der das deutsch-französische zweisprachige Abitur ermöglicht hätte. Entsprechend der Situation wurden daher im Gegensatz zu den vorherigen Jahren diesmal zwei statt der sonst üblichen drei Preise ausgelobt.

Die nominierten und prämierten AbiBac-Kandidaten, umrahmt vom französischen Generalkonsul Etienne Sur (li) und OB Stephan Keller (re), daneben DFK-Präsidentin Ariane Bommers, Foto: Petra Kammann
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2026, Juli 6.
Überzeugende Gegenposition zum Trend reißerischer Schau-Architektur
Von Uwe Kammann
Erinnert sich noch jemand? „Der Duft der großen weiten Welt“, das war einst ein unbeschwerter Welt der Werbespruch für eine Zigarrettenmarke. Dazu gehörten hellbunte Bilder einer beschwingten Welt – so wie Mitte der 70er Jahre der Architekt Eero Saarinen für die Linie Trans World Airlines (TWA) einen Flughafen mit weißen Dachschwingen entworfen hatte, mit inneren Kurven, großen Glasflächen und kräftigen Farbakzenten.

Architektur mit Tradition: strenge und klare Linien: Terminal 3, Foto: Büro Christoph Mäckler
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2026, Juli 5.
Gastspiele aus Berlin, Hamburg, München und Wien in der Spielzeit 26/27
Von Walter H. Krämer
Die Spielzeit 2026/27 des Theaters im Pfalzbau präsentiert sich außergewöhnlich vielfältig und setzt erneut starke Akzente im Schauspiel und Tanz. Internationale Compagnien, bedeutende Regisseurinnen und Regisseure sowie herausragende Ensembles und Schauspieler*innen prägen das Programm.

BERLINER ENSEMBLE: „Was ihr wollt“ von William Shakespeare, Regie: Antú Romero Nunes
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Autoren, Autorinnen und Autoren, Darstellende Künste, KultTouren, Kultur regional / Rhein Main, Schauspiel, Tanz | Kommentare deaktiviert für Schauspiel und Tanz auf höchstem Niveau im Pfalzbau-Theater Ludwigshafen in der kommenden Saison 2026/27
2026, Juli 2.
Vielseitiges Schaufenster junger Gestaltung und Forschung
Der WDC-Campus ist das Zukunftsprojekt der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 und macht das Museum Angewandte Kunst in diesem Sommer zu einem beeindruckendem Schaufenster einer neuen Generation von Designer:innen und Forschenden – sowohl aus Hessen und der Region Frankfurt RheinMain, als auch von nationalen und internationalen Hochschulen. Studierende, Lehrende und Start-ups aus den Bereichen Design, Architektur, Kunst und Wissenschaft präsentieren interdisziplinäre Projekte, die sich mit den zentralen Fragen unserer Zeit auseinandersetzen.

Grafik: WDC-Campus, Foto: Kerstin Weiser
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2026, Juli 2.
Langzeitbeobachtungen in Kurzform
Michael Krügers luftige und verschlüsselte Gedichte der letzten fünf Jahre

Die Zeit bekommt in den Gedichten des einstigen Hanser-Verlegers Michael Krüger eine völlig neue Bedeutung. Sie ist für ihn während der Pandemie – wie vielleicht für uns alle – aus den Fugen geraten, hat Risse bekommen. Während er in seinem „Holzhaus überm See“ seine lebensbedrohliche Krankheit auszukurieren sucht, wird er zu einem speziellen Komplizen der Natur, sucht die Nähe zu Pflanzen und Tieren. Dabei beobachtet er seine Umgebung sehr genau, erinnert an besondere Menschen, nimmt die politisch bedrückenden Ereignisse wahr. Und dann wieder hält er die Zeit für einen Moment fest wie in der Impression vom Anfang Juli, die ob der Hitzewelle kaum aktueller sein könnte… pk
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2026, Juli 1.
Wohlverdient und Unbesiegbar
Kulturdezernentin Ina Hartwig gratuliert, Kunsthistorikerin Hanneke Heinemann laudiert
Im sonnendurchströmten Nebbienschen Gartenhaus wurde am am 24.06.2026 die Ausstellung „Die Wohlverdiente“ mit den Skulpturen und Zeichnungen von Wanda Pratschke eröffnet. Verbunden damit war die Verleihung des 20. Ilse-Hannes-Preises. Die diesjährige Preisträgerin verkörpert ideal die Konzeption des Ilse-Hannes-Preises, der ältere Künstlerinnen und Künstler mit einem qualitätsvollen Werk auszeichnet, die in Frankfurt und Umgebung wohnen und arbeiten und nicht durch z.B. eine Professorenpension abgesichert sind. Kulturdezernentin Ina Hartwig, vertreten durch die Frankfurter Kulturamtsleiterin Sybille Linke, gratulierte der Bildhauerin Pratschke und dankte der Künstlerin im Namen der Stadt Frankfurt. Die Kunsthistorikerin Hanneke Heinemann hielt bei der Feierstunde die Laudatio.

Dr. Andreas Hansert, Vorstand der Ilse Hannes-Gesellschaft, begrüßte die Preisträgerin und führte in den Preis ein, Foto: Barbara Walzer
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2026, Juni 30.
Immer noch anrührend. Immer noch großartig.
Behutsam schreiten die Tänzer durch ein Meer aus Nelken, darauf bedacht, keine Blume zu zertreten. Am Ende des Abends werden die 8000 Nelken niedergetrampelt sein. Peter Pabst hat viele wunderbare Bühnenbilder geschaffen. Das für „Nelken“ ist sein berühmtestes.

Das Wuppertaler Ensemble in „Nelken“, einem Stück von Pina Bausch. Foto: Laszlo Szito
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2026, Juni 29.
Heimat – eine Erinnerung, ein Klang, der uns vereint?
Von Angelika Campbell
Was bitte war da los beim Skyline Konzert IV Ende Juni, das im Düsseldorfer Hochhaus Forty Four sein Publikum von den Sitzen riss? Reflexionen über einen der zahlreichen Höhepunkte des Schumannfests 2026, bei dem der österreichische Violinist Benjamin Schmid und sein Jazz Quartett auftraten – virtuos, hochprofessionell, cool und gut gelaunt.

Skyline Konzert IV im Hochhaus Fourty Four mit herrlichem Blick auf die Stadt, Foto: Voßhenrich/Schumannfest
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