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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Seht einmal da steht er, unser Struwwelpeter… bei der Eröffnung der Volksbühne im Großen Hirschgraben

2020, Januar 26.

Frisch von der Lewwer un Freiheit for ever!

von Petra Kammann

Nein, „Frankfurt is kaa Lumpenest!“ Das hat die alte neue Volksbühne im Nachbarhaus zu den „Goethehöfen“  aufs Vortrefflichste bewiesen. Hier wehte am Abend der Uraufführung des „Struwwelpeter“ mit dem infernalischen Duo Michael Quast und Sabine Fischmann sowie den Musikern des Ensemble Modern der Geist der Freiheit. Aus der Tradition des Frankfurter Erzählklassikers wurde eine so unterhaltsame wie aufmüpfige Aufführung mit geistreichen musikalischen und dramaturgischen Ideen.

Applaus für das singende und agierende Duo Michael Quast und Sabine Fischmann, alle Fotos: Petra Kammann

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Erster Hessischer Dokumentarfilmtag

2020, Januar 25.

„Näher an der Wirklichkeit“

Informationen von Renate Feyerbacher

v.l.n.r.: Hannes Karnick, Regisseurin Melanie Gärtner, Leiterin der Geschäftsstelle Frankfurt, Thomas Frickel, Filmregisseur, Produzent und seit 1986 Geschäftsführer der AG Dok, Foto: Renate Feyerbacher

Mit Unterstützung von Hessen Film und Medien GmbH startet das Regionalteam der Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm – kurz AG DOK genannt – den 1. Hessischen Dokumentarfilmtag. Vom nördlichen Witzenhausen bis zum südlichen Darmstadt werden am Sonntag, den 26. Januar 2020, in neun Kinos neuere, aber auch ältere Dokumentarfilme aus dem Filmerbe gezeigt. In Frankfurt zum Beispiel sind das „Mal Sehn‘ Kino“, in Wiesbaden die Filmbühne „Caligari“ beteiligt. Nach den Vorstellungen gibt es Gespräche mit den Machern*Innen.

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Zukunft der Städtischen Bühnen

2020, Januar 24.

Neubau statt Sanierung. Die Kulturdezernentin legt sich bei Theater und Oper in Frankfurt fest. Jetzt beginnt die Auseinandersetzung um Modelle, Standorte und Grundfragen

Von Uwe Kammann

Pressekonferenz mit Kulturdezernentin Ina Hartwig und Stabsstellenleiter Michael Guntersdorf, Foto: Uwe Kammann

Die Karten liegen jetzt auf dem Tisch. Völlig unklar ist allerdings, wie das Spiel ausgeht, das jetzt in den Händen der Koalititionsparteien der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung liegt. Sprich: Zwar sind die Varianten zwischen Sanierung und Neubau von Oper und Schauspiel in Frankfurt – vereint in der berühmt-berüchtigten Theaterdoppelanlage – nun von der „Stabsstelle Zukunft der Städischen Bühnen“ nach bestem Wissen und Gewissen bis auf die erste Kommastelle nach den gewaltigen Millionenbeträgen berechnet…

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Freiheit als Motto des Rheingau Musik Festivals 2020

2020, Januar 23.

Nach der „Courage“ nun die „Freiheit“

Die georgische Violinistin Lisa Batiashvili – Artist in Residence in diesem Jahr , Foto:©Rheingau Musik Festival

Vom 20. Juni bis zum 5. September 2020 findet im Sommer 2020 das Rheingau Musik Festival mit rund 137 Veranstaltungen an 33 verschiedenen Spielorten bereits zum 33. Mal statt. In diesem Jahr steht es ganz im Zeichen von „Freiheit“. Festival-Intendant Michael Herrmann stellte gemeinsam mit seinem Mitgeschäftsführer Marsilius Graf von Ingelheim, sowie den Mitarbeitern der Programmplanung, Lisa Ballhorn und Timo Buckow, auf einer Pressekonferenz in der Kelterhalle des Rheingau Musik Festivals das Programm des kommenden Sommers vor. Mit auf dem Podium saßen außerdem Dr. Heinz-Georg Sundermann, Geschäftsführer des Hauptsponsors LOTTO Hessen GmbH, und Claus Wisser, Vorsitzender des Vorstands des Festival-Fördervereins.

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„Blickwechsel“ im KirchnerHAUS in Aschaffenburg

2020, Januar 22.

Petra Kammann über Kirchner, Picasso, Cranach und den Bahnhof

Das KirchnerHAUS MUSEUM Aschaffenburg zeigt derzeit Porträts und Figurenbilder von Ernst Ludwig Kirchner im Dialog mit druckgraphischen Arbeiten von Pablo Picasso. Es stellt rund 50 Werke auf Papier der beiden Künstler einander gegenüber, fragt nach Gemeinsamkeiten und Differenzen, nach Inspirationsquellen und Ausdrucksformen.

Blick auf das Geburtshaus von E.L. Kirchner in Aschaffenburg, Foto: Petra Kammann

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Auf nach Stuttgart!

2020, Januar 21.

Die Pollo – oder die schwäbische Kunst der Täuschung

Ein Besuch der Stuttgarter Staatsgalerie aus Anlass des 250. Todestages des venezianischen Malers Tiepolo und ein Blick auf die Zeitgenossen

von Jürgen Pitzer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Giovanni Battista Tiepolo,
Bildnis des Antonio Riccobono,
Ausschnitt,
Foto: Jürgen Pitzer

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Das Deutsche Architekturmuseum feiert den Nevigeser Beton-Dom von Gottfried Böhm

2020, Januar 20.

Die Ausstellung zum 100. Geburtstag des Pritzker-Preisträgers ist eine großartige Zeitreise.

Von Uwe Kammann

Die Wallfahrtskirche mit dem ansteigenden Pilgerweg, Foto: Petra Kammann

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„Crescendo – #makemusicnotwar“

2020, Januar 18.

Kraft der Musik  – musikalische Friedensarbeit

von Renate Feyerbacher

Schlussszene am Flughafen: Darsteller Sabrina Amali (LAYLA), Tala Al-Deen (SADIN) und Hassan Bakri. © CCC Filmkunst, Fotograf: Christian Luedeke

Der Film, den die Produktionsfirma CCC, die Alice Brauner heute leitet, kommt in die Kinos. Die Tochter des verstorbenen Artur Brauner, der mit seinen Filmen unermüdlich an den Holocaust erinnerte, aber auch zu Versöhnung, Verständigung und Frieden aufrief, kümmert sich weiterhin um diese Thematik.

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Stehender Beifall für EZB-Präsidentin Christine Lagarde beim Neujahrsempfang der Stadt Frankfurt

2020, Januar 17.

Christine Lagarde, la Française européenne à Francfort, und wie OB Peter Feldmann sagte: die „frankfurterischste EZB-Präsidentin seit langem“

Ein-Blicke in einen kurzweiligen Abend von Petra Kammann

EZB-Präsidentin Christine Lagarde wollte nicht über Zinsen sprechen, sondern über die Stadt, die sie nun als ihren neuen Lebensmittelpunkt ansieht. Dabei stellte sie besonders die historische Bedeutung Frankfurts als internationalem Knotenpunkt in der Mitte Europas heraus…

Die neue EZB-Präsidentin Christine Lagarde, sie war der Star des Abends. Mit wenigen Worten fegte sie in ihrer Festrede zum traditionellen Neujahrsempfang der Stadt alle Vorteile gegen Frankfurt und Europa vom Tisch, indem sie eine knappe persönliche Anekdote erzählte, mit welchen drei Argumenten ihr Mann ihr geraten habe, den Posten am Main anzunehmen. Erstens gebe es gute Flugverbindungen zu seiner Heimatstadt Marseille, zweitens einen hervorragenden Fußballverein und drittens sei Frankfurt eine angenehme Stadt, in der man leben könne. Und dann spannte Lagarde souverän den Faden in bestem Englisch weiter und strich die Stärken des Standorts heraus, sie betonte den weltoffenen und energiegeladenen Charakter der Mainmetropole und die jahrhundertelang währende Tradition als internationales Handelskreuz.

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KulturRegion Rhein-Main 2020

2020, Januar 16.

Das Glück der Region liegt in der Kultur – dank hervorragender Netzwerkarbeit 

„Willst du immer weiter schweifen?/ Sieh, das Gute liegt so nah./ Lerne nur das Glück ergreifen / Denn das Glück ist immer da….“ Frankfurts Dichter aus dem Großen Hirschgarten empfiehlt sich tatsächlich in vielen Lebenslagen…

Stadt und Land, Hand in Hand. Die Aufsichtsratsvorsitzenden: Kulturdezernentin Ina Hartwig (Mitte) und Landrat des Kreises Groß-Gerau Thomas Will (re) und Geschäftsführerin der KulturRegion Sabine von Bebenburg (re); Matthias Wagner K, Hausherr Museum Angewandte Kunst (li) und Kuratorin Magdalena Zeller (li), Foto: Petra Kammann

Wer also wissen möchte, wo und wann er im Umkreis von etwa 100 km Interessantes findet, kann getrost die relevanten Informationen in den Programmheften der Rhein-Main-Region zu Rate ziehen. Mit ihren Programmen und Projekten macht sie vielfältige kulturelle Angebote einer breiten Zielgruppe zugänglich. Dabei setzt sie 2020 den Fokus auf aktuelle Themen wie z. B. Nachhaltigkeit.

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