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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Ein Interview mit dem kosmopolitischen Konzertpianisten Burkard Schliessmann

2022, Januar 10.

Humane Wirklichkeit aus dem Innenraum der Musik

Der vielfach ausgezeichnete Pianist Burkard Schliessmann, Träger der Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt (2020), lebt größtenteils in den USA, in New York, in Seattle und in Deutschland. Seine weltweiten Auftritte werden vom Publikum wie von Kritikern gefeiert. Ausgezeichnet wurde Schliessmann mit dem Global Music Award in den USA für seine Bach-Interpretation, mit Awards of Excellence für seine Interpretationen der Werke von Robert Schumann. Gerade kam seine 3-teilige CD ‘At the Heart of the Piano‘ mit Werken von Busoni, Schumann, Skrjabin, Liszt und Berg heraus. Da er gerade im Frankfurter Raum weilte, nahm Petra Kammann dies zum Anlass für ein ausführliches Hintergrundgespräch.

Burkard Schliessmann beim Treffen in Frankfurt in der „Villa Bonn“, Foto: Petra Kammann

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Januarprogramm im Filmforum Höchst

2022, Januar 9.

Paula Modersohn-Becker (Carla Juri) begegnet Bredow in dem Film „Paula“ (AT), Regie: Christian Schwochow, Kamera: Frank Lamm, Foto: Martin Valentin Menke

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Tod der Ehrenbürgerin Frankfurt: Trude Simonsohn

2022, Januar 6.

Eine humane Zeitzeugin und beeindruckende Persönlichkeit

Trude Simonsohn in der Goethe-Universität, wo 2016 ein Raum nach ihr benannt wurde; Foto: Petra Kammann

Jahrzehnte lang erzählte die in Frankfurt lebende Trude Simonsohn in Schulen und Institutionen aus ihrem Leben, das sie zu einer Zeugin der großen politischen Verwerfungen im zwanzigsten Jahrhundert werden ließ. Dabei machte sie auch immer Mut.

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Der Bruno-Kreisky-Preis für Eva Menasse

2022, Januar 5.

Auszeichnung für den Roman „Dunkelblum“

In ihrem hintergründigen, teils satirischen Roman Dunkelblum blickt Eva Menasse im Jahr 1989 auf ihr – fiktives – Dorf im Burgenländischen. Vierzig Jahre später liegt über der Geschichte des Massakers von Rechnitz immer noch eine filzige Decke des Verschweigens, das Vergessens, des Nichtwissenwollens. Vom Karl-Renner-Institut erhält Menasse nun für ihren Roman den mit 7000 Euro dotierten Hauptpreis des Bruno-Kreisky-Preises in der Kategrie „das Politische Buch 2021“. FeuilletonFrankfurt gratuliert der Autorin.

Eva Menasse stellte ihren hintergründigen Roman „Dunkel-Blum“ am FAZ-Stand auf der Frankfurter Buchmesse vor; Foto: Petra Kammann

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Neues Leben in alten Gemäuern – Das Graue Haus am Rhein

2022, Januar 2.

Stilsicher und stimmungsvoll, gehoben, aber nicht abgehoben

von Petra Kammann 

In Oestrich-Winkel war es einst das Stammhaus der Familie Greiffenclau, deren Stammbaum bis zum Jahr 1097 zurückverfolgt werden kann, das Graue Haus. Bis 1330 diente es der Familie wohl als Wohnsitz, später dann als Wohnhaus für die Beschäftigten von Schloss Vollrads. Viele Jahre lang lag das charakteristische romanische Gebäude, das auch einmal ein Sterne-Restaurant mit Egbert Engelhardt beherbergte, im Dornröschenschlaf. Doch nun können Rheingau-Liebhaber und Gourmets hier wieder auf ihre Kosten kommen und sich verwöhnen lassen…

Blick vom Grauen Haus auf die Rheinpromenade; Foto: Petra Kammann

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Man nehme … Glücksrezept in schwierigen Zeiten

2022, Januar 1.

Eine Trouvaille

Was unseres Dichterfürsten Mutter, Catharina Elisabeth Goethe, Frau Aja genannt, dereinst zum Jahreswechsel 1769 auf 1770 als Gruß und Rat ihrem Sohn nahelegte, hat sich der Dichtersohn Johann Wolfgang damals wohl hinter die Ohren geschrieben. Und wir wollen es uns heute auch gerne täglich vor Augen führen.

Woran uns die Servietten erinnern – gefunden im Shop des Deutschen Romantik-Museums, Foto: Petra Kammann

Mit diesem Glücksrezept kann uns 2022 dann auch noch schmecken…

Bleiben wir optimistisch und packen wir es an! Auf ein gutes Neues!

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2021 – Was vom Jahr noch übrig blieb und nicht in Vergessenheit geraten sollte…

2021, Dezember 29.

Remember, remember…

Ein Blick in den Rückspiegel von Petra Kammann

Ja, mach nur einen Plan, sei nur ein großes Licht /und mach dann noch ´nen zweiten Plan, gehn tun sie beide nicht.“ Ach, der gute alte Brecht, da hat er einfach recht. Was in diesem, durch verschiedene Krisen geschüttelten Jahr unser aller Alltag extrem verändert hat, ist nicht zuletzt das Verhältnis zur Zeit, der real zur Verfügung stehenden und der empfundenen Zeit, die sich wahlweise an unpassenden Stellen überschlug oder sich endlos zu dehnen schien. Und nicht alles ließ sich gleich-zeit-ig verarbeiten, weil vieles und anderes aufwändiger vor- und nachbereitet werden musste. Dann wiederum war es zu spät, um auf Begonnenes zurückzukommen. Dabei sind so einige wertvolle Perlen heruntergekullert, die wir wieder zurückholen wollen, in dem wir an ein paar der bislang nicht realisierten Dinge  erinnern möchten…

Beuys-Sammler und -Verleger Lothar Schirmer, Foto: (Schirmer & Mosel)

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Kulturtipps: Was FeuilletonFrankfurt-Autorinnen und Autoren empfehlen und was sie im Pandemie-Jahr 2021 inspiriert hat

2021, Dezember 27.

2021 Unvergesslich. Trotz Pandemie

Petra Kammanns Begeisterung für das Deutsche Romantik-Museum

Nach Innen geht der geheimnisvolle Weg“, nicht nur zu sich selbst, – da waren wir ja während des Lockdown eh schon ständig -, auch nicht nur zu Novalis, sondern ins reiche Innenleben des langerwarteten Deutsche Romantik-Museums, ein nach außen hin eher verkapseltes Gehäuse, aber ein wahres Schatzkästlein, und das neben dem wiederaufgebauten Goethe-Haus, in dem der Dichter einst in Frankfurts Altstadt aufwuchs. Mit seinen vielfältigen multi-medialen Exponaten befragen wir dort auch unsere eigenen Sinne beim Hören, Schauen und Mitsummen. Einfach faszinierend!

Die „Himmelstreppe“ führt ins Innere des Deutschen Romantik-Museums, Foto: Petra Kammann

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Feste einmal anders feiern… Frohe Weihnachten! Merry Christmas! Joyeux Noël! Buon Natale! Feliz Natal!

2021, Dezember 24.

Die Alte Oper im Festtagskleid, Foto: Petra Kammann

Lassen Sie sich in diesen schwierigen Zeiten die Festtage vergolden

und sich ein wenig von Ihren Träumen und Gedanken

inspirieren und leiten.

Seien Sie geduldig mit Ihren Nächsten, genießen Sie das Zusammensein

auch im kleinen Kreis oder mit sich selbst.

Geben Sie Musik, Büchern und Gesprächen Raum.

Und bleiben Sie gesund.

Das wünscht Ihnen

die Redaktion

FeuilletonFrankfurt

 

23. Dezember – Heute mal ein Gedicht!

2021, Dezember 23.

Morgen kommt der Weihnachtsmann…

und heute schon:

Die Weihnachtsgans

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