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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Sein ist Design

2026, Juli 28.

Zum 90.ten des Designers und Typografen Olaf Leu

Von Jürgen Pitzer

Es war längere Zeit etwas stiller um Olaf Leu geworden, nachdem er sich aus den vielen Verpflichtungen, wie der Hochschultätigkeit in Mainz und verschiedenen Jury-Mitgliedschaften Schritt für Schritt gelöst hatte. Als Begründung zitierte er im Scherz den Ausspruch von Giovanni Trapattoni, dem ehemaligen Trainer von Bayern München „Ich habe fertig“. Aber das war und ist nicht die ganze Wahrheit…

Olaf Leu, Foto: Valentin Heisters

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Street art Graffiti und Murals im öffentlichen oder privaten Raum in Frankfurt

2026, Juli 27.

Großflächige Wandgemälde auf Hauswänden, Mauern oder Decken

Impressionen von Walter H. Krämer (1)

Graffiti verstehen sich als Kunst im öffentlichen Raum. Nicht alles ist dauerhaft zu sehen – denn das Sprühen auf Häuserwände, Betonmauern und Zäune ist eine kurzlebige Kunst und will – man glaubt es kaum – gelernt sein. Wenn Dilettanten am Werk sind, kommt einem des Öfteren der Spruch von den Narrenhänden, die Tisch und Wände beschmieren, in den Sinn. Und die sind wahrlich eine Schande für die ganze Szene und ein Ärgernis für so manchen Hausbesitzer und die Stadt. Hier erste Eindrücke und Aufnahmen von meinen Streifzügen durch die Stadt und das Freigelände rund um die Naxohalle – Teil 1 / Reihe wird fortgesetzt.

Frankfurt in Love – Graffiti auf Naxos

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Interview mit Prof. Dr. Markus Harzenetter, Präsident des Landesamtes für Denkmalschutz Hessen

2026, Juli 23.

Denkmalschutz: „Die Stadt als komplexes System verstehen“

Seit Mai 2015 ist der Kunsthistoriker Markus Harzenetter Präsident des Landesamtes für Denkmalschutz Hessen. Über grundsätzliche Fragen des Denkmalschutzes und Frankfurter Besonderheiten sprach mit ihm Uwe Kammann.

Prof. Dr. Markus Harzenetter im Landesamt in Wiesbaden, Foto: Petra Kammann

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Gifte faszinieren — sie töten, heilen, schützen. Eine Schau für jedes Alter

2026, Juli 22.

Museum Wiesbaden präsentiert „GIFT – Tödliche Gaben“ (2)

Von Hans-Bernd Heier

Das Museum Wiesbaden lädt große wie kleine Besucher zu einem ebenso spannenden wie informativen Streifzug durch die Welt der giftigen Tiere, Pflanzen, Pilze, Stoffe und Umweltsünden ein. Bei den meisten Menschen schrillen die Alarmglocken, wenn von Gift die Rede ist. Doch Gifte können nicht nur tödlich wirken, sie können auch schützen und sogar heilen. Das Museum Wiesbaden  beleuchtet in der großen Familien-Sonderausstellung „GIFT – Tödliche Gaben“ die vielen verschiedenen Facetten der Giftstoffe.

Cover des exzellenten Begleitbuches; ©Museum Wiesbaden; Foto: Hans-Bernd Heier

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Circus Gebrüder Barelli begeistert auf dem Frankfurter Festplatz am Ratsweg

2026, Juli 22.

Nostalgie unter dem Sternenzelt

Von Walter H. Krämer

Einmal mehr führt der Weg zum Festplatz am Ratsweg – Frankfurts traditionsreichem Gelände für große Veranstaltungen. Gut erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln, mit ausreichend Parkplätzen ausgestattet und seit Jahrzehnten Heimat von Zirkusgastspielen. Es ist gut, dass sich die Stadt zu diesem Platz bekennt und ihn als Veranstaltungsort erhält und anderen Begehrlichkeiten eine Absage erteilt.

Klassische Zirkusatmosphäre empfängt uns auf dem Ratsplatz, Foto: Walter H. Krämer

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25 Jahre Weseler Sommerwerft – Internationales Theaterfestival am Fluss

2026, Juli 21.

Kultur verbindet Menschen

Was einst als Initiative der freien Szene begann, ist heute ein fester Bestandteil des Frankfurter Kultursommers – ein Festival direkt am Mainufer, das im Kontrast zur Skyline und im Schatten der Europäischen Zentralbank steht. Seit ihrer Gründung steht die Sommerwerft für eine offene, frei zugängliche Theaterkultur, die bewusst abseits etablierter Bühnen stattfindet. Und das bei freiem Eintritt. Mit über 110.000 Besucher*innen jährlich zählt die Sommerwerft zu den größten deutschen Open-Air-Theater Veranstaltungen und macht Theater im öffentlichen Raum für ein breites Publikum erlebbar.

Ein stimmungsvolles Bild von der Atmosphäre während der Sommerwerft, Foto: Barbara Walzer

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Florentine Holzingers „A year without a Summer“ beim Asphalt Festival in Düsseldorf

2026, Juli 20.

Freud, Frankenstein, Facelifting und ein Frauentorso

von Simone Hamm

Kunst könne Kriege nicht verhindern, dennoch sei sie unverzichtbar, sagt Sasha Salzmann in ihrer Eröffnungsrede „Kunst in Kriegszeiten“ des asphalt Festivals in Düsseldorf. Doch Kunst könne dem Schrecken des Krieges Empathie, Menschlichkeit und Schönheit entgegen setzen, könne ein Lichtsignal setzten. Für Salzmann ist das Theater qua Form die politischste aller Kunstformen: Alle Formen kommen zusammen. Dennoch könne Kunst nicht nach ihrem politischen Nutzen beurteilt werden.

„ A Year without a Summer“, Foto: Nana Franck / asphalt Festival

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Innovatives KI- Festival im Städel – „Imagining Futures in Noisy Times“ mit Keynotes, Talks und Workshops

2026, Juli 19.

Wie KI die Wahrnehmung von Kunst verändert

Künstliche Intelligenz verändert unsere Gesellschaft und unseren Alltag von Grund auf. Sie beeinflusst, wie wir kommunizieren, lernen, arbeiten und zunehmend eben auch, wie wir Kunst erleben. Als Museum versteht das Städel die KI-Transformation als herausfordende Aufgabe, die aktiv und verantwortungsvoll gestaltet werden muss. Daher lädt das Städel Museum am 4. und 5. September 2026  zu einem umfangreichen STÄDEL KI FESTIVAL ein. Im gesellschaftlichem Miteinander und Austausch sollen hier neue Ideen für das Museum der Zukunft an der Schnittstelle von Kunst, Technologie entwickelt werden.

Städel KI Festival: Imagining Futures in Noisy Times, Foto: Städel Museum / Tetyana Lux

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Frei improvisierte Musik im kühlen Kirchenraum mit dem Jazz-Musiker Christof Lauer

2026, Juli 16.

Meditative Klänge und ein prägnant miteinander verzahntes Spiel

Der Saxofonist Christof Lauer hat sich mit seiner virtuosen Technik und expressiven Spielweise einen Spitzenplatz in der Jazz-Welt erspielt. Er „ist ein phänomenaler Stilist, ein Klangmaler ohne Grenze und Rand, aber doch immer auch ein Ästhet, der sein Instrument achtet, nie in Gefahr gerät, es zu verschlingen oder auszuquetschen“, sagt der renommierte  Musikkritiker  und Jazzautor Wolfgang Sandner über ihn. Und die Frankfurter haben nun das Glück, Christof Lauer in diesem Sommer einmal im Monat in der Alten Nicolaikirche auf dem Römerberg live zu erleben…

Der Saxofonist Christof Lauer, Foto: Norbert Gutier

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Schöner geht es nicht. Roland Kaehlbrandt umarmt die deutsche Sprache

2026, Juli 14.

Ein weiteres Buch des Autors zu seinem Herzensthema geht auf eine reichhaltige Entdeckungsreise

Von Uwe Kammann

Schon mehrere Auflagen erlebte das 2022 erschienene Buch „Deutsch – Eine Liebeserklärung: Die zehn Vorzüge unserer erstaunlichen Sprache“ von Roland Kaehlbrandt. Inzwischen hat der Autor – der siebzehn Jahre die Polytechnische Gesellschaft in Frankfurt geleitet hat und nun neben vielen Aktivitäten an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft die Fächer Sprache und Gesellschaft lehrt – ein weiteres Buch seinem Herzensthema gewidmet: „Von der Schönheit der deutschen Sprache. Eine Wiederentdeckung“. Hat die Liebe neue Konturen bekommen? Unsere Rezension wird dies klären.

Der Autor Prof. Dr. Roland Kaehlbrandt, Foto: Petra Kammann

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