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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Stadtschreiber: Anja Kampmann geht, Anne Weber kommt

2020, September 12.

Verabschiedung und Neueinzug ins Berger Stadtschreiberhaus

Text und Fotos: Renate Feyerbacher

Schlüsselübergabe von Anja Kampmann (re) an Anne Weber (li)

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Kulturelles Erbe: „Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht“ im Mainzer Landesmuseum

2020, September 9.

Neue Facetten des Mittelalters – Entscheidungsgewalt im Früh- und Hochmittelalter

Von Petra Kammann

In der Landesausstellung „Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht“ mit ihren kostbaren Leihgaben lassen sich die Herrschaftsstrukturen der Kaiserzeit von Karl dem Großen bis Friedrich Barbarossa verfolgen. Die Mainzer Schau stellt zusammenhängend dar, wie sich die Macht der Karolinger, Ottonen, Salier und Staufer rechts und links des Rheins, in der Region zwischen Köln/Aachen im Norden und Basel im Süden, zwischen Metz und Gelnhausen der Karolinger, Ottonen, Salier und Staufer, in Ost und West ausbreiten konnte. Interessante Partnerausstellungen in der Umgebung ergänzen das Bild des Mittelalters am Rhein als europäischem Energie- und Machtzentrum, das im Mittelalter die politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrallandschaft Europas bildete.

Museumsleiterin Dr. Birgit Heide erläutert die Bedeutung des Throns in der Ausstellung, Foto: Petra Kammann

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Die Buchmesse gehört zur DNA von Frankfurt – physisch wie digital

2020, September 8.

Von der Freiheit des Denkens, Publizierens und Kommunizierens

Kurzkommentar von Petra Kammann

Die Buchmesse wird stattfinden – in diesem Jahr größtenteils digital, aber mit vielen Dutzenden Veranstaltungen in der Stadt Frankfurt, heißt es in einer Presseerklärung der Stadt Frankfurt. Reicht das? Oberbürgermeister Peter Feldmann teilt zu dem neuen Konzept der Messe mit: „Es ist gut, dass der Buchpreis, der Friedenspreis, die Eröffnung und die Veranstaltungen in der Stadt stattfinden können – die große Tradition der Buchmesse wird in Frankfurt fortgesetzt. Die weltweit größte Buchmesse ist ein internationaler Marktplatz der Ideen und prägt die Identität unserer Stadt seit Jahrhunderten.“ Stimmt, aber wie denn in Krisenzeiten?

Tempi Passati? Lebendigkeit der Frankfurter Buchmesse 2019 – Nobelpreisträgerin Olga Tokarczuk mit Buchmessedirektor Juergen Boos im vergangenen Jahr auf dem Messelände im Gespräch

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Ingelheimer Kunstforum zeigt „Paul Klee. Tierisches“

2020, September 7.

Fabelhafte Mischwesen und vom Tierischen im Menschen und vom Menschlichen im Tier

Von Hans-Bernd Heier

In Paul Klees Werk spielen Tierdarstellungen eine besondere Rolle. In einer exzellenten Themenschau, die in enger Kooperation mit dem „Zentrum Paul Klee Bern“ entwickelt wurde, ist das facettenreiche tierische Universum des Bauhaus-Künstlers Paul Klee (1879 – 1940) erstmals in Deutschland zu sehen. In der 61. Ausstellung der „Internationalen Tage Ingelheim“ versammelt das Kunstforum unter dem Titel „Paul Klee. Tierisches“ rund 110 Werke auf Papier (Zeichnungen, Aquarelle, Radierungen), vier Gemälde, Fotografien aus Klees Familienalbum sowie Beispiele seiner Naturaliensammlung.

Paul Klee „Das Lamm“, Öl- und Federzeichnung auf Pappe,1920; Städel Museum, Frankfurt am Main; © Städel Museum-ARTOTHEK

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„Stage Door“: Mit Ideen durch die Pandemie – Das Bonner Jugendtheater hat’s vorgemacht

2020, September 6.

Von Simone Hamm

Beim Wettbewerb „NRW-Wirtschaft im Wandel“ zeichnen die Rheinische Post, der Bonner Generalanzeiger und die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ Unternehmen aus, die sich immer wieder neu erfinden. Unter den zweihundert Bewerbern war auch das „Junge Theater Bonn“. Und es gehörte als eines von elf Unternehmen zu den Preisträgern.

In: „Das Dschungelbuch“ als Open Air Theaterstück: Sandra Kernenbach, Lukas David Maurer, Tristan Witzel; Foto: ‘Junges Theater Bonn’

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Der mit dem Cello tanzte: Frank Wolff zum 75ten

2020, September 5.

Von Renate Feyerbacher, Text und Fotos

Sein Geburtstagskonzert gab Frank Wolff in der Paulskirche. Allerdings nicht an seinem Geburtstag, dem 28. August, da war die Paulskirche für Goethe, der an diesem Tag am 28. August 196 Jahre zuvor auf die Welt gekommen war, reserviert. Beziehungsweise diesmal wurde der diesjährige Goethepreisträger, der bosnische Schriftsteller, Literatur- und Theaterwissenschaftler Dževad Karahasan geehrt, sondern einen Tag später.

Der Cellist Frank Wolff – kreativ und offen wie eh und je

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„Alt sind nur die anderen“ Lily Bretts Beobachtungen über New York und das Alter

2020, September 3.

Von Simone Hamm

Lily Bretts jüngst erschienener Erzählband ist kein Buch über das Altern an sich. Es ist ein Buch über das Altern in New York, der Stadt, in der die Australierin Lily Brett seit vielen Jahren lebt, der Stadt ihres Herzens. Lily Brett beschreibt ein unbeschwertes Leben in einer unbeschwerten Stadt – vor Ausbruch von Covid 19. Ein Leben, in dem jeder sich so geben kann, wie er ist.

Sie findet es wunderbar, dass in New York niemand nach seinem Äußeren beurteilt wird. Auf einer Vernissage trage einer ein Jacket aus Plastik, ein anderer erscheine in Haute couture. Natürlich gäbe es tausende von großartig gekleideten Menschen, aber es gingen eben auch Leute morgens im Schlafanzug los, um ihre Milch oder die Zeitung einzukaufen. Das mag sie.

 

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Slawomir Elsner erhält Otto-Ritschl-Preis 2020

2020, August 31.

Verwirrend unscharf wirkende Farbarbeiten

Von Hans-Bernd Heier

Der Museumsverein Ritschl e. V. und das Museum Wiesbaden haben Slawomir Elsner mit dem Otto-Ritschl-Preis 2020 ausgezeichnet. Die Ehrung ist mit einem Preisgeld von 15.000 Euro dotiert und mit einer Ausstellung im Museum Wiesbaden verbunden. Der Maler, der sich der Farbverteilung und Lichtregie alter Meister annähert, legt in seinen Arbeiten Farbschicht um Farbschicht übereinander, um so leuchtende Farbräume zu erschaffen. Dabei hat er eine sehr eigenständige Position im zeitgenössischen Kunstgeschehen entwickelt.

Slawomir Elsner „Allegorie der Liebe oder Venus küsst Amor“, Farbstoff auf Papier, 2020 (nach Agnolo Bronzino, London, National Gallery); Courtesy of the Artist

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Raffaela Zenoni: „Mutter Erde und ihre Besucher“ im Kunstverein Familie Montez (II)

2020, August 23.

Stationen eines Kreuzwegs

Von Erhard Metz

Mutter Erde, Zyklus I-XV, 2015, Acryl auf Leinwand, je 130 x 195 cm; hier: Mutter Erde I und II
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Geteilte Momente en plein air – Musik auf der Straße. Ein Intermezzo

2020, August 22.

„Musique dans la rue“ heißt es im Festivalsommer in Aix-en-Provence auch im Pandemiejahr 2020. Und wie sieht es woanders aus? Ein kleines Beispiel: In der südbretonischen Stadt Vannes wird  an einem publikumsstarken Marktsamstag auch die Livemusik zur Attraktion.

Impressionen von Petra Kammann

Im Schatten der Kathedrale: die Cellist*innen lassen sich nicht entmutigen, Fotos: Petra Kammann

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