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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

LAOS – Ein paradiesisches Refugium

2021, Februar 12.

Impressionen und Fotos von Paulina Heiligenthal

Entlang steiler Bergspitzen, unbegangener Schluchten und dichter Wälder mäandert eine kurvenreiche, schmale Asphaltstrasse durch das Hochland von Laos. Bergketten durchziehen das Land – mit Höhenzügen, die von Norden, mit dem mit 2.850 Metern höchsten Berg Phu Bia in Richtung Süden gegliedert sind. Während des Monsuns wächst und wuchert es im Bergklima. Die Regenzeit hat das Kronendach der Bäume gesäubert.

Die Schönheit der Bergwelt von Laos

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The Sound of Disney  –  die Klangwelt der klassischen Animationsfilme der Jahre 1928 bis 1967

2021, Februar 11.

„Alles bleibt im Ohr“

Sonderausstellung im Deutschen Filmmuseum & Filminstitut (DFF)

von Renate Feyerbacher

Schon längst wollten sie wieder weg sein die Stars von Walt Disney. Beehren wollten sie uns zuerst von Mai bis Oktober 2020, dann haben sie ihren Aufenthalt von August bis 10. Januar in Aussicht gestellt und ein spannendes Begleitprogramm wurde ihnen gewidmet. Nun sind sie immer noch da und hoffen auf das Ende des erneuten Lockdowns. Sie versprachen soeben, danach noch zehn Wochen lang im DFF Frankfurt zu bleiben und sich von Vorträgen und Filmen begleiten zu lassen. Prima.

Hauptplakat mit Dschungelbuch, Fotos: Renate Feyerbacher

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Haruki Murakami und Yoko Ogawa

2021, Februar 10.

Literatur aus Japan 

von Simone Hamm

Haruki Murakami: „Erste Person Singular“

Haruki MurakamiFoto: © Markus Tedeskino / Dumont

Ein früher Roman von Peter Handke heißt: „Die Stunde der wahren Empfindung“. In einer solchen Stunde sieht man alles, als sähe man es zum ersten Mal. Ein Kastanienblatt, eine Spiegelscherbe, eine Zopfspange wahren ein Geheimnis, das der Autor nicht entschlüsseln will. In seinem jüngsten Erzählband „Erste Person Singular“ lässt Haruki Murakami seine Protagonisten solche Stunden, solche Momente der wahren Empfindung spüren. Im Frühherbst 1964 rennt im schummrigen Schulflur ein Mädchen an dem Ich-Erzähler vorbei. An die Brust gedrückt hat sie eine Schallplatte „With the Beatles“. Das Cover ist ein Foto der Beatles im Halbschatten.

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Heldinnen im Leben und in der Sprache

2021, Februar 7.

Ein Gespräch mit Anne Weber

Eigentlich hätte Anne Weber, die in Paris lebende Trägerin des Deutschen Buchpreises 2020, in diesen Tagen eine Lesereise durch Deutschland und die Schweiz gemacht. Stattdessen finden Zoom-Lesungen ohne reales Publikum an verschiedenen Orten statt. Bei ihrem kurzen Frankfurt-Besuch traf Petra Kammann sie zum Interview.

Anne Weber bei der Verleihung des Deutschen Buchpreises in Frankfurt; Alle Fotos: Petra Kammann

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Ganz schön vielfältig: Der DAM-Preis reflektiert deutsche Architektur der Gegenwart

2021, Februar 1.

Das Deutsche Architektur Jahrbuch 2021 muss derzeit die Anschauung ersetzen

Von Uwe Kammann

Erster Preis: Werk 12, München, ARGE MVRDV & N-V-O NUYKEN VON OEFELE ARCHITEKTEN; Foto: Ossip van Duivenbode, @Ossip

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Die Entwicklung eines Masterplans für Hessens Kultur

2021, Januar 31.

Kulturpolitische Herausforderungen: Digitalisierung, Diversität und Teilhabe 

„Hessen hat eine vielfältige und lebendige Kulturlandschaft. Die größte Herausforderung für viele Kulturtreibende ist zurzeit sicher die Corona-Pandemie. Sie wirkt zugleich wie ein Brennglas für viele strukturelle Probleme, die es nicht nur, aber eben auch in Hessen im Kulturbereich gibt. Der Masterplan Kultur Hessen soll ein wichtiges Werkzeug sein, um diese Kulturlandschaft auch in Zukunft zu sichern.“ So äußerte sich die Ministerin für Wissenschaft und Kunst Angela Dorn am vergangenen  Donnerstagnachmittag, als sich rund 370 Kultur-Aktive aus Vereinen, Organisationen und Verbänden in einer digitalen Auftaktveranstaltung zusammenfanden, um einen entsprechenden Fahrplan für einen solchen Masterplan für Kultur zu besprechen.

Ministerin für Wissenschaft und Kunst Angela Dorn; Foto: Petra Kammann

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„Einfach Grün – Greening the City“ im Deutschen Architekturmuseum

2021, Januar 28.

Unsre Städte zum Atmen und Blühen bringen

Von Petra Kammann

Grün ist die Hoffnung? Aber Ja. Denn Grün steht für Gleichgewicht, den Frühling, die Natur, das Leben, für Glück, Wachstum, Harmonie, Gesundheit, Regeneration und vieles andere mehr. Selten waren Grünräume so gefragt wie seit der Bedrohung durch das Corona-Virus. Viele flüchten sich daher aufs Land. Dabei versprechen architektonische Beispiele in Städten wie Frankfurt, Düsseldorf, Wien, Mailand, Amiens oder Singapur durch die Begrünung von Fassaden, Dächern und Hinterhöfen ein Mehr an Lebensqualität. Kann dieses Grün in der Architektur auch dazu beitragen, das Klima in den Städten zu verbessern, Hitzebildung und Feinstaubbildung zu reduzieren und damit das Wohlbefinden der Menschen zu steigern? Solchen und auch anderen und praktischen Fragen geht eine Ausstellung im Deutschen Architektur Museum (DAM) nach.

DAM-Direktor Peter Cachola Schmal ließ eigens für diese Ausstellung Vogelhäuschen für diese neuen grünen Orte entwickeln; alle Fotos: Petra Kammann

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Autobahnkirche Medenbach – Ort der Ruhe und Kontemplation

2021, Januar 26.

Entlang des „Sortengartens“ auch zu Fuß gut erreichbar

Von Hans-Bernd Heier

Bundesregierung und Ministerpräsidenten haben eine Verlängerung des verschärften Corona-Lockdowns bis zum 14. Februar beschlossen, Zwar bleiben die Grenzen zu den Nachbarländern offen, aber es wird geraten, auf nicht unbedingt notwendige Reisen ins Ausland zu verzichten. Doch warum in die Ferne schweifen, liegt das Gute oft so nah? Auch im näheren Umkreis lässt sich viel Neues, Interessantes und Überraschendes entdecken, wie beispielsweise die Autobahnkirche und der große Sortengarten in Wiesbaden-Medenbach.

Außensicht der prämierten Kirche; Foto: Armin Schmidt

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Jutta Heun: Spektrum mit der „schönen Dunklen“

2021, Januar 24.

Ein Farbenrausch in grauen Corona-Zeiten

Von Erhard Metz

Jutta Heun, die begnadete und besonders für ihre großformatigen Zeichnungen weit bekannte Frankfurter Künstlerin, legte wieder einmal Graphit- und Farbstifte beiseite und griff zu Farbtöpfen, Pinsel, Papier und Leinwand. Mit der Präsentation ihrer – bereits seit 2019 entstandenen – Arbeiten setzt sie jetzt im grauen Corona-Winter im Rahmen einer Gruppenausstellung in der Galerie Söffing ein markantes Signal für Hoffnung und Zuversicht auf eine Zukunft nach Überwindung der Pandemie.

Spektrum, acht Aquarellarbeiten auf Papier, Fixativ, 237 x 39,5 cm

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Die Zukunft der Paulskirche: viele offene Perspektiven

2021, Januar 22.

Aufschlussreicher Online-Vortrag von DAM-Direktor Peter Cachola Schmal

Einordnendes Fazit und eine Buchempfehlung

von Uwe Kammann

Die Zukunft der Paulskirche und eines manchen Köpfen vorschwebenden Hauses der Demokratie? In vielen Punkten völlig offen. Dies ist das Fazit eines Online-Vortrags von Peter Cachola Schmal, Direktor des Deutschen Architekturmuseums (DAM), auf Einladung der Frankfurter Gesellschaft für Handel, Industrie und Wissenschaft.

Architekturmodell der Paulskirche in der DAM-Ausstellung „Ein Denkmal unter Druck“, Foto: Petra Kammann

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