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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Marielies Hess-Kunstpreis 2013 an Bea Emsbach

„Human Nature“ – Natur des Menschen

Von Brigitta Amalia Gonser
Kunstwissenschaftlerin

Unter dem Motto „Human Nature“, Natur des Menschen oder Krönung der Schöpfung, geht die repräsentative Ausstellung von Bea Emsbach, als gelungenes Gemeinschaftsprojekt der Marielies Hess-Stiftung mit dem Dommuseum Frankfurt am Main, auf diesen Ort ein. Die eben mit dem Marielies Hess-Kunstpreis 2013 ausgezeichnete Frankfurter Künstlerin (* 1965) widmet ihr gesamtes Œuvre der Erforschung der menschlichen Natur, der zwischenmenschlichen Beziehungen und der gegenseitigen Abhängigkeiten. Ihr spezifisches Medium ist die Zeichnung. Sie zeigt bis Ende Juni eine für das Dommuseum entwickelte monumentale Wandinstallation, rote Tintezeichnungen und Kolbenfülleraquarelle und setzt plastische Akzente mit Buchsbaumobjekten und Figuren aus PVC-Knetmasse.

Reigen, 2010, Kolbenfülleraquarell auf Papier, 29,7 x 21 cm; Fotografie © Gabi Langhorst

Bea Emsbach weist ein aussergewöhnliches künstlerisches Profil auf.

Sie absolvierte 1998 ihr Studium der Freien Kunst an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach am Main und schloss daran durch Stipendien geförderte Arbeitsaufenthalte in Venedig und Südkorea an. Sie ist auf Kunstmessen präsent, in grossen öffentlichen Sammlungen vertreten und hat bisher im In- und Ausland in bekannten Museen, Kunstvereinen Kunsthallen und Galerien einzeln ausgestellt: u.a. in Frankfurt am Main, Darmstadt, Kassel, Pforzheim, Stuttgart, Freiburg, Bad Ems, Bonn, Düsseldorf, Hamburg, Weimar, Jena, in Österreich in Wien, Graz und Linz, in der Schweiz in Stans und Zürich, in Italien in Modena, in Paris und in der USA in Los Angeles.

Kunstkataloge begleiten oft ihre Ausstellungen. So auch diese. Sie finden an der Kasse die 2012 erschienene bibliophile Publikation: „Bea Emsbach. Ereignisse im Schatten“.

Ihre Ausstellungen und Kataloge tragen programmatische Titel wie: „L’Entretien Infini“, „Unsichere Grenzen“, „Kabinett der Zeichnung“, „Mikrokosmonaut“, „Kunsthexen“, „Im Bodensatz der Wissenschaften“, „Über Menschen – Übermenschen“, „In erster Linie“, „Fremde Frauen“, „A l’intérieur de la vue“, „Nährkleid“, „Haushaut“, „Tarnhaut“ oder „Saluting the End“.

Ihr künstlerisches Schaffen wurde mit mehreren Preisen bedacht, darunter: 2003 Preis der Darmstädter Sezession, 2003/04 Maria Sybilla Merian-Preis des Landes Hessen und 2007 Jahreskunstpreis der Frankfurter Künstlerhilfe e.V.

Bea Emsbach lebt und arbeitet in Rinteln (Niedersachsen) und Frankfurt am Main.

↑ Human Nature, 2013, Acryl, Tinte,Tusche auf Leinwand, 380 x 700 cm
↓ Details
Fotografien © Alexander Paul Englert

Blutrot ist Bea Emsbachs Schriftzug: eine Erinnerung an das Leben. Gemalt mit dünnen Pinseln, in einer irisierenden und transparenten Mischung aus roter Acrylfarbe, Tinte und Tusche, empfängt uns unter dem Motto „Human Nature“ die für das Dommuseum entwickelte monumentale Wandinstallation: eine 3,80 m hohe x 7 m breite, lineare Zeichnung auf Leinwand. Zu sehen sind Protagonisten und Protagonistinnen eines Naturvolkes auf und unter zwei Bäumen.

Der Baum also als religiös-mythisches Symbol?

Bekanntlich gehört der Weltenbaum zur Mythologie vieler Völker und ist ein altes Symbol der kosmischen Ordnung. Er steht als Weltachse im Zentrum der Welt. Seine Wurzeln reichen tief in die Erde und seine Wipfel berühren oder tragen den Himmel. Somit verbindet er die drei Ebenen: Himmel, Erde und Unterwelt. Als Lebensbaum bei den Ägyptern die Sykomore, in der Kabbala der Baum des Lebens, in der babylonischen Mythologie Xixum und in der nordischen Mythologie die Weltesche Yggdrasil; als Baum der Unsterblichkeit: in China der Pfirsichbaum; oder als Symbol des Erwachens: im Buddhismus der Bodhibaum.

Bea Emsbach bezieht sich im Besonderen auf die Naturreligion des Schamanismus, in der der mythische Weltenbaum als Himmelsleiter die reale Welt mit der archaischen, vom Himmel nicht getrennten Welt in ihrem Urzustand verbindet. Über den Weltenbaum kann der Schamane mit dem Schöpfungszentrum Verbindung aufnehmen und einen Flug in die Reiche der Geister und Götter antreten. Der Weltenbaum dient auch als Ruhestätte verstorbener Schamanen, von der aus die Seele den Körper verlässt, um in das Reich der Geister zu gelangen. Der Schamane besteigt diesen Baum rituell während seiner Initiationsphase. Danach besteigt er ihn tatsächlich im Aufstieg zum Himmel

Ausserdem verdichtet Emsbach das schamanische Symbol des Weltenbaums mit dem der Lappenbäume oder Fetzenbäume. Dies sind heilige, meist völlig verdorrte Bäume, deren Stamm und Äste bei den verschiedensten älteren und neueren Natur- und Kulturvölkern (Griechen, Römern, Kelten, den heutigen Esthen, Ägyptern und den „Wilden“ aller Länder) von vorüberziehenden Pilgern unter Gebet mit Opfergaben aus bunten Bändern, abgerissenen Kleiderfetzen und abgelegten Kleidungsstücken behängt werden.

Bewusst irritiert Bea Emsbach dabei den Betrachter, indem sie durch parallele Relationen zwischen den Formelementen eine Vielzahl an Assoziationen hervorruft. Erscheint es doch rätselhaft: Geht es hier um mythische Riten, oder handelt es sich etwa doch um Jäger und Sammler? Bauen die sich ein schamanisches Nest, oder verschanzen sie sich auf einem Hochsitz zum Aufspüren und Erlegen des Wildes oder sogar zum Kampf ? Und die Menschen am Boden, die so emsig für die Nester Reisig sammeln, tun sie das für den Schutzwall um die Bäume, oder errichten sie vielleicht eher einen Scheiterhaufen, damit sich der ganze „Spuk“ in einem erlösenden Frühlingsfeuer auflöst?

horch horch, 2009, Federzeichnung Tinte auf Papier, 30 x 42 cm; Fotografie © Gabi Langhorst

Strukturalistisch ist das imaginäre kulturanthropologische Weltbild, das Bea Emsbach entwickelt.

Sie animiert es durch ein „primitives“ soziales Gefüge eines inneren Naturvolkes, das sich über wechselseitige Beziehungen zwischen archetypalen Agenten definiert.

Sie ist geprägt von Claude Lévi-Strauss‘ strukturaler Anthropologie und vor allem von seinem Buch „Das wilde Denken“ ¹, dessen Thesen ihr Œuvre sichtbar beeinflusst haben.

Die in „primitiven“ Kulturen dominate Denkform ist mit einer archaischen, magischen Weltsicht verbunden, die alle Wesen, Dinge und Phänomene zu einem allumfassenden Ganzen verbindet, das rational nicht erklärbar und begreifbar ist. Das wilde Denken sei aber genauso logisch wie unser modernes Denken. Es findet aber in Form von komplexen Bildern als integraler Bestandteil der sinnlichen Wahrnehmung und der Imagination statt. Ordnung entsteht dabei durch immer wieder neue Kombinatorik und Assoziation, nicht durch Abstraktion oder rationale Prinzipien, wie das der Kausalität. Ausserdem „bediene sich der Mensch vermittelnder Gesamtheiten, um den Gegensatz zwischen Natur und Kultur zu überwinden“. So definiert Lévi Strauss Magie mit dem Anthropomorphismus der Natur: „Magie besteht in einer Naturalisierung des menschlichen Tuns“, hingegen „Religion in einer Humanisierung der Naturgesetze“.

Ebenso wie das wissenschaftliche Denken beruht das magische Denken auf der Grundannahme, dass die Erscheinungswelt systemhaft ist und damit der Ordnung und Kohärenz unterliegt.

Es ist eine Grundthese des Strukturalismus, die Bea Emsbach assimiliert hat, dass Zeichen nicht durch Selbstbezug, sondern über das Geflecht anderer Zeichen Sinn erzeugen. Zudem sind die Strukturen nicht stabil und geschlossen, sondern veränderlich und offen. So versteht sie Strukturen als verborgene Eigenschaften von Systemen.

Eigentllich bevorzugt Bea Emsbach in ihrem zeichnerischen Werk das intime kleine Format. Konsequent setzt sie rote Tinte als Lebenssaft in ihren früheren linearen Federzeichnungen und generell auch in den malerischen Kolbenfülleraquarellen der letzten fünf Jahre ein. Dabei wird ihr magisch-mythisches Denken offenbar.

Nestbau, 2010, Federzeichnung, Tinte auf Papier, 30 x 42 cm; Fotografie © Gabi Langhorst

In den früheren linearen, die menschlichen Körper sensibel umreissenden Zeichnungen der Werkreihen „Beutezüge im Bodensatz der Wissenschaften“, „Fremde Frauen“, „Nährkleid“ und „Haushaut“ tragen die Protagonisten des Naturvolkes geheimnisvolle Attribute und nach aussen gestülpte Organe, wobei sie durch Nabelschnüre miteinander vernetzt sind, um sich am Leben zu erhalten, oder fremde Frauen steigen aus ihren alten Häuten, um sich zu regenerieren.

Haushaut, 2010, Federzeichnung, Tinte auf Papier, 29,7 x 21 cm; Fotografie © Gabi Langhorst

Das ändert sich mit der Reihe „Tarnhaut“, so dass, ab 2008 bis heute, in ihren Studien nach Lévi-Strauss die menschlichen Körper mit der sie umhüllenden überquellenden anthropomorhpen Natur verschmelzen, in magischer Symbiose. Seither wächst die Werkreihe der malerischen Kolbenfülleraquarelle „Ereignisse im Schatten – bergen und verbergen“, die nicht nur auf heidnische, sondern auch auf christliche Rituale verweisen.

Die Gabe, 2010, Kolbenfülleraquarell auf Papier, 29,7 x 21 cm; Fotografie © Gabi Langhorst

So finden in der „Gabe“, als Dürer-Zitat, Adam und Eva mit dem Apfel in einem paradiesisch wuchernden Urwald Zuflucht.

Taufe, 2010, Kolbenfülleraquarell auf Papier, 29,7 x 21 cm; Fotografie © Michael Wagner

Während, anstatt Johannes des Täufers, Mutter Natur den Jüngling in der Quelle tauft und taucht, trägt ein Naturmensch den andern auf seinen Schultern blossen Fußes durch die Furt, als wäre er Christophorus. Vieles bleibt offen.

Judith, 2010, Kolbenfülleraquarell auf Papier, 29,7 x 21 cm; Fotografie © Michael Wagner

Doch dann verstört uns Judith, wie sie aus ihrer Opferschale nicht nur den blutigen Kopf des Holofernes schwungvoll ins wogende Meer schüttet, sondern, zum Verderben der Feinde, gleich mehrere abgeschlagene Häupter dazu rollen lässt. Somit erscheinen Emsbachs gestalterische Ideen, wie sie sagt, „an den Grenzen von Licht und Schatten, zwischen schrecklich und schön“, wobei sie auch das Bewusstsein von Schuld und Gewalt implizieren.

Die Zeichnung besitzt eine explorierende Funktion und ist zugleich auch autographe Schrift. Diese beiden Koordinaten bestimmen das Reich der Zeichnung, in dem sich Bea Emsbach bewegt.

„Il disegno è una cosa mentale“, verkündeten schon die Meister der italienischen Renaissance.

Durch ihre explorierende Funktion wird die Zeichnung zu einem künstlerischen Erkundungsmedium des Seins, der menschlichen Existenz, und zu einem Mittel der Selbstbefragung.

Als autographe Schrift ist die Zeichnung unmittelbarer Ausdruck der künstlerischen Persönlichkeit und trägt den einmaligen, unverwechselbaren Abdruck der Individualität des Künstlers, seine persönliche Handschrift und Kalligraphie, seinen Duktus als Selbstausdruck. So wird die Zeichnung zu einer Form der Selbstdarstellung, zu einer direkten Notation der sowohl spontanen als auch gesteuerten kreativen Inspiration.

Die Linie wird durch ihre innere Schwingung zur autonomen Kraft; die Linie erkundet das Chaos und gestaltet den Kosmos.

Waschung, 2010, Kolbenfülleraquarell auf Papier, 29,7 x 21 cm; Fotografie © Gabi Langhorst

Bea Emsbach versteht „Zeichnen als Ringen um die Bilder aus dem Bodensatz des allgemeinen Unterbewussten und der Mythen, aber aus einer bewussten Beschäftigung mit Anthropologie und Psychologie. Es ist der Versuch, sie zu bergen im Bewusstsein, dass das meiste unsagbar bleibt. Was der Betrachter schliesslich zu sehen bekommt, sind die Forschungsergebnisse eines subjektivistischen Naturstudiums, antropomorphe Pflanzen und Protagonisten eines inneren Naturvolkes, dessen Riten ein Stück weit rätselhaft bleiben und zugleich eine Vielzahl an Assoziationen hervorrufen. Hier ist das Zeichnen ein Ringen zwischen dem Greifbarmachen und dem Sichentziehen, also ein sowohl intuitiver als auch in hohem Grade gesteuerter Prozess: Die Lust am Finden und Erfinden und des Auf den Punkt Bringens.“

Jean-Christoph Ammann bezeichnet Bea Emsbachs Linienbilder als „Aus dem Körper genährte Kopfgespinste! … in denen es nicht um ‚Surrealismen‘, sondern um einen obsessiven, selbstbezüglichen Gesellschaftskörper, um Leben erweckende Improvisationen einer Welt von heillosen Zeichen geht.“ ²

Als geniale Fortführung der Zeichnung sowie erweiterte Materialisierung im dreidimensionalen Raum erscheinen Bea Emsbachs in einem meditativen Prozess generierte fragile Figuren, zarte Kreaturen der Schöpfung, aus dezent rosa, hautfarbener PVC-Knetmasse, zusammengefügt aus vielen hunderten von reiskornkleinen Teilchen, modelliert und bei niedrigster Temperatur im Ofen gebrannt: „Femme Sauvage“, als vielbusige Fruchtbarkeitsgöttin, und der angespannt kauernde „Hermaphrodite“, deren lebendiger, zugleich wissend und schüchterner Blick uns lange verfolgt.

Hermaphrodite (Krähe), 2013, PVC, Wachs, ca 20 cm; Fotografie Galerie Hübner + Hübner

Ebenso skulptural und meditativ wirken auch ihre aus abertausenden Buchsbaumblättchen zusammengesteckten Reliquiar-Objekte: miniaturhafte Tarngewänder oder barock in den Raum greifende Hand-Arm-Prothesen drapiert auf kardinalroten weichen Samtkissen und innen zartrosa gefüttert. Als abgelegte „Tarnhaut“ anfangs grün, werden sie mit verrinnender Zeit goldgelb.

↑ Ohne Titel, 2012, Buxus / Wäsche / Samt (Ausstellung Museum Giersch, 2012)
↓ Ex voto 1 und 2 (Arm links – Arm rechts), 2013, Buchsbaumlaub auf Samtkissen, Lebensgrösse (Frankfurter Dommuseum 2013)
Fotografien FeuilletonFrankfurt

Für immer dein 1 (Zwillinge), 2002, Babywäsche, Buchsbaumlaub; Fotografie FeuilletonFrankfurt

Im späten Mittelalter hatte die Reliquienverehrung grossen Aufschwung genommen, nachdem es sich durchgesetzt hatte, dass nicht nur der ganze Leichnam, sondern auch seine einzelnen Teile als Reliquien verehrt wurden. Da die direkte Zurschaustellung verboten war, wurden die Überreste nun in einem formal dem Inhalt nachempfundenen Behältnis – dem Reliquiar – eingelegt.

Kardinal Albrecht von Brandenburg ³ etwa trug im Laufe seines Lebens, um 1500, über 30.000 Objekte zusammen, der Nürnberger Bürger Nikolaus Muffel brachte es damals immerhin auf 308 Reliquien. Hinter dieser Sammelleidenschaft stand die Überzeugung, dass der Anblick oder gar die Berührung einer Reliquie Wunder wirken konnte. Zudem liess sich der Besitz von Reliquien in Ablassjahre umrechnen. Das Konzil von Trient bestätigte dann für die katholische Kirche die Verehrung von Heiligen und Reliquien, versuchte aber auch, Missbrauch abzustellen.

Eine neue Blüte der Reliquienverehrung brachte die Barockzeit.

Gezeigt werden Bea Emsbachs kleine und grosse Buchsbaumobjekte, wie „Für immer Dein“ und „Tarnkleid: Arm links – Arm rechts“ im Dialog zu den liturgischen Exponaten im Kreuzgang des Dommuseums, womit die Ausstellung auch auf die Bartholomäus-Reliquien sowie auf den Hintergrund des Reliquienkults anspielt: „auf das schier unstillbare Bedürfnis nach Hilfe gegen Existenzängste, Seelenqualen und physische Bedrohung“.

Preisverleihung: Brigitta Amalia Gonser, Kuratorin und Laudatorin, Professor August Heuser, Direktor des Dommuseums, Bea Emsbach, Professor Michael Crone, Marielies Hess-Stiftung; Fotografie FeuilletonFrankfurt

Bea Emsbach, „Human Nature“, Dommuseum Frankfurt am Main, bis 30. Juni 2013

Abgebildete Werke © VG Bild-Kunst, Bonn

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¹ La pensée sauvage (dt. v. Hans Naumann, Das wilde Denken, Suhrkamp, Frankfurt am Main 1973)

² In: „12 Positionen“, Museum Giersch, Frankfurt am Main, 2012.

³ Vgl. Ökumenisches Heiligenlexikon

 

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