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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Salvete! Zu Gast bei den Römern – Internationales Freundschaftsfest des International Women’s Club am Limes

2022, Juli 6.

Feierlicher Abschluss eines Spendenprojektes des International Women’s Club im Landgasthof Saalburg

von Petra Kammann

Mit Blick auf die weltweit einmalige kulturgeschichtliche Bedeutung der Saalburg bei Bad Homburg entschied sich die koreanische Präsidentin des International Women’s Club (2021-2022) Yong-Hi Yim-Siegels, Spenden für ein gemeinnütziges Projekt, ein Tastmodell des Römerkastells Saalburg für Blinde und Sehende, beim traditionellen Internationalen Freundschaftsfest zu sammeln. Es soll am Standort des Römerkastells errichtet werden, denn die Saalburg, zur Römerzeit ein Kastell mit Lagerdorf an der Grenze des römischen Reiches zu den germanischen Stammesgebieten, wurde zwar auf Initiative Kaiser Wilhelms II. um 1900 wieder aufgebaut und besitzt auch seit 2005 den Status des UNESCO-Weltkulturerbes, ist aber nicht für jederman und jedefrau barrierefrei zugänglich. Mit einem Tastmodell aus Bronze sollen nun alle Besucher einen neuen Zugang zu den zentralen Inhalten der Museumsarbeit bekommen.

Empfang auf der Saalburg v.l.n.r.: durch Béatrice Portoff, Saalburg-Direktor Dr. Carsten Amrhein und IWC-Präsidentin (2021-2022) Yong-Hi Yim-Siegels; Foto: Petra Kammann

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75 Jahre International Women’s Club in Frankfurt (IWC): Internationale Freundschaft, sozialer und kultureller Austausch

2021, Dezember 8.

Frauen machen Geschichte

Eine Jubiläumsfeier in Anwesenheit der Frankfurter Bürgermeisterin Eskandari-Grünberg

von Petra Kammann

Der International Women’s Club (IWC) – 1946 von der Frankfurter Lehrerin Elisabeth Norgall gegründet – ist eine gemeinnützige, politisch und religiös unabhängige Vereinigung von Frauen, die es sich zum Ziel gesetzt hat, durch Kontakte und gegenseitiges Kennenlernen, Trennendes zwischen den Nationen und Kulturen zu überwinden, Verständnis füreinander zu entwickeln und so zu Frieden und Freundschaft in der Welt beizutragen. Heute gehören dem IWC 500 Mitglieder aus über 50 Nationen an. Die Jubiläumsfeier fand im Frankfurter Hof statt.

Clubpräsidentin Yong-Hi Yim-Siegels und Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg, Foto: IWC

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BRIDGES. BRÜCKEN – das Thema der neuen IWC-Präsidentin Roseann Padula

2019, November 21.

Brücken – von Ufer zu Ufer, von Sprache zu Sprache, von Kunst zu Musik, von Kultur zu Kultur, von Beruf zu Ehrenamt, von Frau zu Frau, von Mensch zu Mensch

Petra Kammann besuchte die US-amerikanische Präsidentin des International Women’s Club in Wiesbaden.

Roseann Padula geht auf Menschen zu, Fotos: Petra Kammann  Weiterlesen

Internationales Freundschaftsfest des IWC in der Orangerie im Bad Homburger Kurpark

2019, Juli 22.

Abschluss eines erfolgreichen Zukunftsprojekts des IWC

Von Petra Kammann

Höhepunkt eines jeden Clubjahres ist für den International Women’s Club (IWC), in dem rund 500 Mitglieder – Frauen aus 53 Nationen  verschiedenster Couleur, Weltanschauung, Religion und Alters – vertreten sind, jeweils das sommerliche Internationale Freundschaftsfest. Ein Höhepunkt bei diesem Sommerfest ist auch immer der Abschluss des jeweiligen Spendenprojektes, in diesem Jahr „Insektenreich? – Bedrohte Vielfalt.“  Es markiert nach einem thematisch orientierten Jahr – im vergangenen Jahr lautete das Thema „Wandel“ – den offiziellen Übergang von einer Präsidentin zu einer neuen, und gleichzeitig kann bei diesem festlichen Anlass die Ernte für das jeweilige Spendenprojekt eingefahren werden…

Bei hellstem Sonnenschein ging es in die Wandelhalle der Orangerie im Kurpark zur social hour

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Cornelia Klaus – Die diesjährige Präsidentin des International Women’s Club

2019, April 13.

Wandel, Risiken und Chancen als  Thema

Von Petra Kammann


Cornelia Klaus, IWC-Präsidentin 2018-2019, am Palmengarten, Foto: Petra Kammann

Ein sonniger Frühlingstag. Strahlend kommt Cornelia Klaus, die diesjährige Präsidentin des International Women’s Club und gebürtige Frankfurterin, ins Café Laumer, wo wir uns zum Gespräch verabredet haben. Die ausgebildete Bankkauffrau und Diplom-Betriebswirtin, die seit über 30 Jahren in der Finanzbranche arbeitet, wohnt heute im Taunus. Begeistert spricht sie über die Entwicklung der Mainmetropole, die sich in den letzten Jahren so sehr zum Positiven entwickelt habe, was sie auch von ihren ausländischen Freunden zurückgespielt bekomme.

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Christmas-Tea des IWC im Frankfurter Römer

2017, Dezember 15.

Gutes tun alle Jahre wieder…

Geselliges Beisammensein des International Women’s Club (IWC) in der Vorweihnachtszeit für einen guten Zweck

Auf dem Weihnachtsmarkt regnete es in Strömen und der Regen drohte in Schnee überzugehen. Als dann eine Etage höher, im Kaisersaal des Römer, strahlend das von Andreas Meyer arrangierte „Macht hoch die Tür“ des Posaunenchors der Bethlehemgemeinde erklang, waren die Damen des International Women’s Club hier umso wärmer willkommen geheißen. Die hinter ihnen durch das Fenster scheinende Weihnachtstanne schien dabei die Rhythmen der Musik aufzunehmen.

↑↓ Musikalische Begleitung: der Posaunenchor der Bethlehemgemeinde spielte unter der Leitung von Manfred Beutler (oben) und der frisch gegründete IWC-Chor „Lieder der Welt“ unter Leitung von Christa Fülster sang Weihnachtslieder in sieben Sprachen. Als „Il est né le petit enfant“ erklang, wiegten sich sanft die Tannnenzweige des erleuchteten Weihnachtsbaums passend zur Melodie

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Die neue IWC Präsidentin Béatrice Portoff

2017, Oktober 25.

Weltbürgerin mit Bodenhaftung 

Mehr als 500 Frauen aus über 54 Nationen pflegen im gemeinnützigen International Women’s Club Freundschaften und engagieren sich sozial. Und dies schon seit mehr als 70 Jahren. Religiös und politisch sind sie unabhängig. Die Mitglieder des Clubs sehen sich dem gemeinsamen Ziel verpflichtet, menschliches und kulturelles Verständnis füreinander zu fördern. Seit der Jahresmitte gibt es für ein Jahr lang eine neue Präsidentin, die Französin Béatrice Portoff.

Petra Kammann wollte Näheres über sie erfahren.

Béatrice Portoff in ihrer Wiesbadener Wohnung                 Foto: Petra Kammann

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Französischer Abend des International Women’s Club of Frankfurt

2017, April 26.

L’Europe aime la France!
Und es lebe die deutsch-französische Freundschaft!

Französischer Abend des IWC in der Villa Bonn: die französische Generalkonsulin Sophie Laszlo (li.) und die IWC-Präsidentin Susanne Held

Von Petra Kammann

Kurz vor der französischen Präsidentschaftswahl hatte der International Women’s Club of Frankfurt IWC zu einem französischen Abend in die Villa Bonn geladen mit Live-Musik des Chanson-Duos Winterer & Fox und einem Vortrag der französischen Generalkonsulin Sophie Laszlo, die seit 2013 für das Land Hessen und Rheinland-Pfalz zuständig ist. Am Wochenende darauf kamen für sie weitere Aufgaben hinzu, weil sie auch für die Stimmenauszählung der in Deutschland lebenden Franzosen in Hessen, im Saarland und in Nordrhein-Westfalen zuständig ist.

Atmosphärisch bestens eingestimmt wurde der Abend mit französischen und deutschen Chansonklassikern von Edith Piaf über Kurt Weill und Chansonniers des 21. Jahrhunderts des jungen Chanson-Duos Winterer & Fox, bestehend aus Theresa Winterer (Gesang) und Benedikt Fox (Klavier). Das Duo, gefördert vom Yehudi Menuhin Live Music Now Frankfurt e.V., trat auch bereits im Internationalen Theater in Frankfurt auf mit dem Programm „Eine Katastrophe“ – einige werden sich daran erinnern.

Theresa Winterer vom Chanson-Duo Winterer & Fox beim französischen IWC-Abend in der Frankfurter Villa Bonn

Bemerkenswert war die Überzeugungskraft im Dinnerspeech und der Charme der französischen Sophie Laszlo, die als gestandene Diplomatin politisch nicht zu den anstehenden Wahlen in Frankreich Stellung beziehen konnte. Aber dafür ließ sie keinen Zweifel an ihren Wertevorstellungen. Sie trat für eine offene Gesellschaft, für ein liberales Miteinander und eine innovative Grundhaltung ein und sie beschwor eine demokratische Zukunft Europas. Frankfurt empfand sie als die europäischste Stadt.

Die studierte Politikwissenschaftlerin und ENA-Absolventin (École Nationale d’Administration) war zuvor Kulturrätin und Direktorin des Institut français in Portugal, arbeitete dort auch an der Botschaft  und war stellvertretende Direktorin für Internationale Beziehungen an der ENA in Straßburg, dann Büroleiterin des Botschafters in Bonn und Botschaftsrätin an der Botschaft in Berlin, wo sie sich bei der Direktion der Vereinten Nationen und anderen internationalen Organisationen für Menschenrechte, Frauenrechte, Kinderrechte einsetzte. Auch war sie an der Direktion für afrikanische und madagassische Angelegenheiten im französischen Außenministerium in Paris tätig, bevor sie 2013 als Generalkonsulin nach Frankfurt berufen wurde. Wir veröffentlichen ihre auf Deutsch gehaltene Rede im Wortlaut:

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