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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Marie Luise Kaschnitz und Italien: „Königlich, Rom, hast du mich immer empfangen“      

2026, April 13.

„Frankfurt liest ein Buch“(2) – Lesung und Gespräch in der Deutsch-Italienischen Vereinigung

Die Schriftstellerin, Dichterin und Wahlrömerin Marie Luise Kaschnitz, die von 1941 bis zu ihrem Tod 1974 vorwiegend im Frankfurter Westend lebte, ist auch eng auch mit Italien verbunden. Die Deutsch-Italienische Vereinigung Frankfurt (DIV) wiederum, die ebenfalls im Westend residiert, feiert ihr 60-jähriges Jubiläum unter dem Motto Resonanzen – Risonanze. Und wer könnte zu diesem Resonanzraum besser passen als Marie Luise Kaschnitz, deren  essayistische „Aufzeichnungen aus der Niedenau“ unter dem Titel  „Gott und die Welt“  (Edition W, 2026) Thema des Lesefestivals „Frankfurt liest ein Buch“ sind.

Verleger Rainer Weiß (Edition W),  Sabine Baumann , Vorsitzende von Frankfurt liest ein Buch und Stadthistoriker Dieter Wesp an der Wiesenau 8, Foto: Petra Kammann

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Zum 125. Geburtstag – eine Erinnerung an Marie Luise Kaschnitz

2026, Januar 30.

Skepsis und Hoffnung

Frankfurt war für Marie Luise Kaschnitz ein Ort, der sie nicht losließ. Keine große Liebe, aber ein Festhalten und Wundern. Ihre Beobachtungen sind genau, Ihre Einschätzungen sind wie auch in anderen ihrer Texte kritisch, ironisch und vorausschauend. Am 31. Januar 2026 wäre sie 125 Jahre alt geworden. Geboren 1901 in Karlsruhe machte Kaschnitz nach dem Abitur eine Lehre als Buchhändlerin in Weimar, bereiste mit ihrem Ehemann, einem Archäologen, viele Länder Europas und lebte von 1941 bis zu ihrem Tod 1974 vornehmlich in Frankfurt. 1933 erschien ihr erstes Buch: „Liebe beginnt“, ein Roman. Ihre bekanntesten Werke sind „Beschreibung eines Dorfes“(1966), „Tage, Tage, Jahre“(1968)  und „Orte“(1971). Sie wurde mit der Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt und der Ehrendoktorwürde der Goethe-Universität sowie dem bedeutendsten deutschen Literaturpreis, dem Georg-Büchner-Preis, ausgezeichnet. 2026 steht Marie Luise Kaschnitz mit dem gerade erschienenen „Gott und die Welt. Aufzeichnungen aus der Wiesenau“ (Edition W) im Zentrum von „Frankfurt liest ein Buch„.

 

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