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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Die Stadt feiert „100 Jahre Neues Frankfurt“ in Ausstellungen, Festen und Aktionen

2025, April 28.

„Ohne das ,Neue Frankfurt‘ wäre Frankfurt nicht das, was es heute ist“

← Das von Ernst Leistikow designte Wappen für die Stadt Frankfurt

Das legendäre und weit über die Mainmetropole hinaus berühmte Stadterneuerungsprogramm „Das Neue Frankfurt“ wird 100 Jahre alt. Aus diesem Anlass hat die Stadt am vergangenen Mittwoch das Veranstaltungsprogramm und die stadtweite Kampagne vorgestellt. Auch Frankfurts OB Mike Josef ließ es sich nicht nehmen, zur Pressekonferenz ins Museum Angewandte Kunst zu kommen. Für ihn ist der damalige Oberbürgermeister Ludwig Landmann ein großes Vorbild für die heutige Stadtplanung.

Über die architektonischen Besonderheiten des ,Neuen Frankfurt‘ sprach Andrea Jürges, Stellvertretende Direktorin des DAM, Foto: Petra Kammann

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„NEUER MENSCH, NEUE WOHNUNG. Die Bauten des Neuen Frankfurt 1925 – 1933“ im Deutschen Architekturmuseum (DAM)

2019, März 25.

Pionierarbeit auf verschiedenen Gebieten

Von Petra Kammann

Das „Neue Frankfurt“, die Hochburg der Moderne, hatte in den 1920er Jahren ein beispielhaftes Wohnungs- und Städtebauprogramm von internationaler Ausstrahlung aufgelegt. Eine Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum (DAM) zeigt anlässlich des Bauhaus-Jubiläums und als Teil einer gemeinsamen Initiative von drei Frankfurter Museen und dem Forum Neues Frankfurt Bauten, Pläne, Modelle, dokumentarische Fotos, und sie gibt auch Anregungen wie man in Zukunft in der ständig wachsenden Mainmetropole bezahlbaren Wohnraum schaffen könnte.

Siedlung Niederrad (Zickzackhausen) – Reihenhauszeilen in der Donnersbergstraße, 1926 Foto: Hermann Collischonn, ©: ernst-may-gesellschaft e.V., Nachlass Rudloff, Inv. 06.05.02 

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DAS NEUE FRANKFURT – Die Moderne am Main feiert sich im Bauhausjahr 2019 in drei Museen

2018, Oktober 29.


Die Baustelle der Moderne:
Lebens- und Gestaltungsmodule der Weimarer Republik

Von Petra Kammann

Unter dem Namen „Das Neue Frankfurt“ wurde zu Beginn der 1920er Jahre in Frankfurt ein beispielloses Programm ins Leben gerufen, das weit über die Grenzen der Stadt wahrgenommen wurde, denn in der neugegründeten Weimarer Republik ging es nicht nur um eine bauliche, sondern um eine von Grund auf kulturelle Erneuerung. In Frankfurt entstand ein dem Bauhaus gleichwertiges, weltbekanntes Zentrum der Avantgarde und die Stadt entwickelte sich zu einem Vorzeigemodell der modernen Großstadt. Zum Bauhausjahr 2019 widmen sich Anfang 2019 daher gleich drei städtische Frankfurter Museen den verschiedenen Aspekten des legendären Großstadtprojekts in Sonderausstellungen: das Museum Angewandte Kunst, das Deutsche Architekturmuseum und das Historische Museum Frankfurt. Und das in diesem Jahr gegründete Forum Neues Frankfurt in der Römerstadt bringt die Mitwirkenden miteinander ins Gespräch und bietet ein Begleitprogramm rund um „Das Neue Frankfurt“ an.

Die von Hans und Grete Leistikow gestaltete Zeitschrift verbreitete die Ideen des „Neuen Frankfurt“ auch international

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