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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Was FeuilletonFrankfurt- Autoren und Autorinnen besonders in 2025 auf- und gefiel…

2025, Dezember 29.

Bon Courage, Engagement und Durchhaltekraft fürs nächste Jahr

Petra Kammann wünscht sich mehr Mut, um für ein paar europäische Errungenschaften gerade zu stehen.

Alles in Europa auf verlorenem Posten? Doch wo bleiben unsere besonderen Errungenschaften, auf die wir stolz sein können, etwa auf die Deutsch-französische Freundschaft, oder auf das Medium Film, wenn wir so etwas nicht mutig verteidigen? Haben wir keine Träume und Utopien mehr? In Filmen scheinen sie neben viel Realität immer wieder auf. Das hat sich auf grandiose Weise der Präsident der Deutsch-Französischen Gesellschaft (DFG) Christophe Braouet mit seiner Equipe, dem Institut français (IFRA) und dem Arthouse Kino Cinéma zunutze gemacht und nicht nur die 25. Französische Filmwoche mit Premieren und Diskussionen organisiert, dazu auch noch ein  launiges Gala-Diner in Anwesenheit des georgisch-französischen Regisseurs Akaki Popkhadze. Nebenan in der Alten Oper wurde die Verleihung des Hessischen Film-und Kino-Preises fürs nächste Jahr abgeblasen. Klar müssen wir alle sparen. Aber manchmal braucht eine Kulturstadt wie Frankfurt auch ein wenig Glamour. Das gehört zum Film, nicht zuletzt, um so herausragende Leistungen zu würdigen wie den packenden Thriller „Brule le sang“ von Akaki Popkhadze  – diese Mélange aus Familienliebe, Exilleben, Realität, Gewalt, Heimweh und tief verwurzelter Religiosität jenseits der Côte- d’Azur-Postkartenidylle von Nizza. Hinzukommt: Die Französische Filmwoche lockte über 1000 Besucher an und bescherte der DFG zudem neue Mitglieder.

Roter Teppich für den französischen Film v.li.: Frankreichs Generalkonsul Nicolas Bergeret mit Gattin, Stadtverordnete Ina Hauck, Regisseur Akaki Popkhadze, DFG-Präsident Christophe Braouet und IFRA-Kulturbeauftragte Dominique Petre, Foto: Petra Kammann

 

Walter H. Krämer liebt das Theater

Wir leben in finsteren Zeiten. Wer hätte gedacht, dass das Drama „Draußen vor der Tür“ von Wolfgang Borchert wieder ein Stück „der Stunde“ werden könnte? Umso bemerkenswerter, dass es zwei Frankfurter Ensembles / Häuser aus der Freien Szene der Stadt sind, die dies auf den Spielplan setzten. Nicht als museale Veranstaltung, sondern mitten ins Herz heutiger Zuschauer*innen. Dem grandiosen Spiel von Eric Lenke im Kulturhaus Frankfurt – inszeniert von Anna-Sophie Sattler – kann man sich nicht entziehen. Hier wurde der Text genau gelesen und Kriegsheimkehrer Beckmanns Alptraum in seiner Bildhaftigkeit auch lautmalerisch in Szene gesetzt. Linus König  inszenierte das Stück in den Landungsbrücken – mit großem Ensemble und Jochen Döring als Beckmann. Ihnen zur Seite Sven Marco Schmidt, der in seiner Rolle als Dramaturg immer wieder das Spiel und die Geschichte unterbricht, um die Bedeutung für uns heute und deren Umsetzung auf der Bühne zu hinterfragen. Beides auch und gerade in ihrer Unterschiedlichkeit großartige und absolut sehens- und hörenswerte Arbeiten, die zeigen, dass die Frankfurter Freie Szene lebendig und sich ihrer gesellschaftspolitischen Verantwortung durchaus bewusst ist. Sich den finsteren Zeiten entgegenstellt und trotzdem / gerade deshalb das Leben feiert.

Noch immer oder schon wieder aktuell Borcherts Drama: „Draußen vor der Tür“

Margarete Berghoff blickt hinter die Kulissen der Regie

 

Drei Namen – Ein Mensch – Es geht um die Feministin und Sozialreformerin Bertha Pappenheim. Deren Krankengeschichte die Vorlage für Sigmund Freuds Fall „Anna O“ wurde und die unter dem Pseudonym P. Berthold veröffentliche. Der Text von Carolin Millner kommt mit wenigen eindringlichen Worten und Sätzen aus und sagt dabei mehr als ein ganzes Buch. Eine Regie, die aus wenig viel macht, voller zündender Ideen, die einfach umgesetzt werden, aber genau ins Schwarze treffen. 70 Minuten Theater vom Besten! Regie, Bühne und Kostüm durchdringen meisterhaft  Themen wie Kampf für mehr soziale Gerechtigkeit, Widerstand gegen bestehende destruktive Normen und explizit gegen den damals grassierenden Mädchenhandel.

Choreografiertes Sprechtheater mit den beiden „brillanten“ Schauspielerinnen Mariann Yar und Judith Altmeyer. Intelligent, engagiert, assoziativ, informativ und interessant! Geplant sind außerdem weitere Aufführungen in Berlin, Frankfurt und Wien.

Ich bin kein Fall /Die Leben von Anna O., Bertha Pappenheim und P. Berthold.  „Produktionshaus Naxos“ in der Naxoshalle Frankfurt

 

Uwe Kammann wünscht sich mehr Schönheit in der Stadt

Frankfurt und seine Stadtgestalt: Was wird uns das neue Jahr zu diesem Thema bringen? Viele von uns treibt um, dass sich vieles nicht zum Positiven entwickelt. Umso dringlicher und wichtiger, dass sich die Bürgerschaft einbringt, wie es so schön heißt, je intensiver, umso besser. Gut deshalb, dass die einzigartige Institution des Deutschen Architekturmuseums (DAM) auch 2026 ein zentrales Forum für wesentliche Debatten bieten wird, und dass es Anschauung vermittelt, in welche Richtung es mit vorbildhafter Architektur gehen sollte und könnte, so beim DAM-Architekturpreis.

Den Rück-Umzug in das angestammte Villen-Haus am Schaumainkai im Juni mögen manche bedauern, weil das Zwischenquartier im Ostend mit seinem rauen Industriecharme auch Vorzüge bot. Aber das im Inneren schneeweiße Haus hat mit seiner Strenge auch vieles für sich: Vor allem Konzentration. Für überzeugte Frankfurter daher eine Empfehlung ohne jede Einschränkung: das DAM zu besuchen – und sich jederzeit gedanklich auf einen der Diskussionsstühle zu setzen. So wie in jener Runde, als es um die Nachhaltigkeit in der Architektur und Stadtplanung ging – und nicht zuletzt um die Schönheit der Stadt.

Auf diesen Stühlen finden im DAM immer interessante Diskussionen statt, Foto: Uwe Kammann

Paulina Heiligenthal mit neugierigem, auch fotografischem Blick in der Welt unterwegs

 

Es ist der letzte Abend meiner Kulturreise in Italien, als sich eine Tür der Basilika in Padua öffnet und zur Besichtigung oder auch zur Hl. Messe einlädt. Drinnen erklingten mystischer Gesang, und Gebete, die zur Erhöhung der Spiritualität beitragen. Ich bin ganz beim Hl. Antonius. Bat ihn schon als Kind um seine Hilfe, wenn ich etwas verloren hatte.

Die monumentale Basilika mit romanischen und gotischen Stilelementen, 1232 grundgelegt, erhebt sich über dem Grab des hier verstorbenen Heiligen und enthält viele Kunstschätze und Reliquien, wie die unversehrte Zunge des Heiligen. Nach und nach wurde die kleine Kirche mit Seitenschiffen, zahlreichen Kapellen, Kuppeln und Türmen erweitert. Und mit Fresken und Basreliefs, die begeistern.  Verschönert mit einem wunderschönen Weihwasserbecken mit der Statuette von Johannes dem Täufer aus Marmor von Tullio Lombardo ( 1455 -1532.) Aber, oh Schreck, das heilige Wasser befindet sich im Becken in einer billigen Porzellanschale. Eindrucksvoll und würdig für den wortgewandten, charismatischen Prediger dagegen die Innengestaltung aus Carrara-Marmor in Weiß und Gold, die das Grabmal fast überirdisch zum Leuchten bringt. Der Weg des um 1190 in Lissabon in eine portugiesische Adelsfamilie hineingeborenen Antonius, der in Coimbra die Priesterweihe empfing, führte nach Marokko, krankheitsbedingt nach einem Schiffsbruch schließlich nach Sizilien und ganz Italien.. Nach Rückkehr aus Padua fand ich einen längst verloren geglaubten goldenen Ohrhänger wieder. Grazie, San Antonio, Du Glorreicher!

Die monumentale Basilika von 1232 mit romanischen und gotischen Stilelementen, Foto: Paulina Heiligenthal

 

Simone Hamm liebt die Literatur, gelesene und gesprochene

 

Die Schauspielerin Angela Winkler hat ihre Erinnerungen „Das blaue Zimmer als Hörbuch eingelesen. Mit ihrer dunklen, vollen sanften Stimme. Es ist eine außergewöhnliche und großartige Lesung, weil vieles von dem, was sonst bei Hörbuchproduktionen weggeschnitten wird, bleibt. Das macht den Charme dieses Hörbuchs aus.

Angela Winkler seufzt, lacht, trinkt einen Schluck Wasser. Sie kommentiert ihre Erinnerungen. Sie liest vom Tod und schiebt ein – „Übermorgen gehe ich auf die Beerdigung meines Bruders“. Sie erzählt von schwierigen Inszenierungen, privaten Sorgen. Sie gibt sich nicht als Star. Sie schont sich nicht. Erzählt, wie der eine Hund an einer Raststätte versehentlich vergessen worden ist, der andere weglief und ins Tierheim kam. Sie hat ihn nicht abgeholt. „Gemein fügt sie hinzu.

Angela Winkler: „Mein blaues Zimmer. Gelesen von Angela Winkler. speak Low, Berlin 2025. 240 Min., 1 MP3-CD, 22,– €.

Ein gelungenes Weihnachtsfest 2025!

2025, Dezember 24.

Halten Sie ein wenig inne!

Manchmal leuchtet in der Ferne ein Schiff und spendet Hoffnung!

 FeuilletonFrankfurt

wünscht

allen Leserinnen und Lesern besinnliche Weihnachtstage.

Bald geht es wieder auf zu neuen Ufern und wir sind wieder für Sie da.

 

Bachs Weihnachtsoratorium in der Alten Oper mit den Augsburger Domsingknaben und dem B’Rock Orchestra

2025, Dezember 21.

Bach lebt: Jauchzet, Frohlocket!

Von Petra Kammann

Eine Adventszeit ohne Bachs Weihnachtsoratorium ist frei nach Loriot möglich, aber sinnlos. Zu Bachs Zeiten wurde es ausschließlich in Kirchen oder Klöstern aufgeführt, vielfach auch heute. Aber mit einem gemischten Chor und Starsolisten hat es oft mehr Konzert- oder gar Operncharakter. In der Alten Oper konnte man im Rahmen der Frankfurter Bachkonzerte nun eine passionierte Aufführung der Kantaten I-IV des Bachschen Wunderwerks erleben – mit den jungen Stimmen der Augsburger Domsingknaben und dem Genter B’Rock Orchestra, das auf historischen Instrumenten spielte. Eine Erinnerung an die Praxis von damals und gleichzeitig eine Verjüngungskur heutiger Bachscher Aufführungspraxis…

Alle Jahre wieder: Weihnachtsoratorium  in der Alten Oper Frankfurt, Foto. Petra Kammann

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THE GREAT CHRISTMAS CIRCUS zum 12. Mal in Frankfurt

2025, Dezember 20.

Wagemutige Artisten in der Manege und ein Clownstar

Von Walter H. Krämer

Alle Jahre wieder und diesmal zum zwölften Mal schlägt der Zirkus Carl Busch seine Zelte am Ratsweg in Frankfurt am Main auf. Schon von Weitem sichtbar, das weißblaue Zelt im eingezäunten Gelände, das Schauplatz für THE GREAT CHRISTMAS CIRCUS ist und der die Besucher*innen aller Altersgruppen mit einem wahrlich beeindruckenden Programm zu begeistern weiß.

Der Clown ist der Star, Foto: Circus Carl Busch / Stefan Gierisch

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Ausblick auf ’s Neue Jahr – Museum Wiesbaden trumpft auch 2026 mit vielseitigem Programm auf

2025, Dezember 18.

Weltweit erste Ausstellung der Künstlerinnen des Blauen Reiters und das Faszinosum Gift

Von Hans-Bernd Heier

Das Museum Wiesbaden hat dieses Jahr sein 200. Jubiläum mit einem faszinierenden Ausstellungsprogramm zelebriert. Museumsdirektor Dr. Andreas Henning nannte zwar noch keine Zahlen, aber sein erstes knappes Fazit lautet: „Ein besucherstarkes Jahr mit großer internationaler Aufmerksamkeit“. Dazu dürfte auch das Musikvideo „The Fate of Ophelia“ von Taylor Swift beigetragen haben. Der Weltstar hat sich offensichtlich von dem Jugendstil-Gemälde „Ophelia“ von Friedrich Heyser inspirieren lassen. Das Gemälde kam 2019 durch die großzügige Jugendstil-Schenkung des Mäzens Ferdinand Wolfgang Nees ins Museum. In dem ersten Clip schlüpft Swift in die Rolle der tragischen Figur der Ophelia aus Shakespeares „Hamlet“ und löst damit bei Swiftie-Fans weltweit einen Hype aus. Dies war gewissermaßen das „ungeplante Sahnehäubchen“ eines ganz außergewöhnlichen Jubiläumsjahrs.

Ein Hingucker gleich im Foyer des Landesmuseums: Taylor Swift in ihrer Rolle als „Ophelia“; Foto: Hans-Bernd Heier

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Albrecht Dürer: über eine opulente Werkschau neu erschlossen

2025, Dezember 15.

Ein schwergewichtiger Prachtband als ultimatives Geschenk: für andere und sich selbst

Von Uwe Kammann

Erinnert sich noch jemand an eine provozierende Plakataktion von Klaus Staeck, die ein hyperrealistisches Altersporträt mit der Frage verbindet: „Würden Sie dieser Frau ein Zimmer vermieten?“  Diese Frau mit den abgehärmten, fast abgelebten Zügen, das war die Mutter des Malers Albrecht Dürer – eines seiner bekanntesten Werke, neben den schon sprichwörtlichen betenden Händen und dem schier lebendigen Hasen, Schmuck vieler deutscher Wohnzimmer.

Selbstporträt von Albrecht Dürer um 1500 bzw. 1509/1510, in: Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Alte Pinakothek /Taschen

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Christmas Tea – Eine Benefizveranstaltung des International Women’s Club ( IWC)

2025, Dezember 14.

Von Frau zu Frau und von Kultur zu Kultur – Weihnachten in Ost und West

Von Petra Kammann

Heute engagieren sich rund 450 Frauen aus 50 verschiedenen Nationen im International Women´s Club (IWC), einer politisch und religiös unabhängigen Vereinigung für interkulturellen Austausch. Sie pflegen freundschaftliche Beziehungen untereinander und widmen sich sozialen Projekten. Eine ihrer Benefizveranstaltungen, der traditionelle Christmas-Tea, fand auch in diesem Jahr wieder im Frankfurter Römer statt. Mit einem stimmungsvollem Programm, mit weihnachtlichen Klängen und Beiträgen, welche die Internationalität des Clubs widerspiegeln. Da IWC-Mitglieder aktiv Einrichtungen wie das Seniorenstift Hohenwald, die Mosaikschule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung, sowie die Bildungs- und Integrationseinrichtung Mädchenbüro Milena für geflüchtete Frauen unterstützen, baten sie um Spenden für diese drei Einrichtungen. 

Beim Festakt im Kaisersaal: IWC-Präsidentin Yun Kruse, links, und Bürgermeisterin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg, Foto: Ursula Klein

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Tempel,  Tee und  Traumlandschaften

2025, Dezember 13.

Reiche Kultur – Pure Natur in Sri Lanka, Teil I

Text und Fotos: Paulina Heiligenthal

Strahlende, ehrenwerte Insel, so lautet die Übersetzung des Namens Sri Lanka in der Landessprache. Sei gegrüßt. Oder fühle Dich mit einem „Ayubowan“ erfreut. Dem schönen, traditionellen Gruß, den man zu jeder Tages- und Nachtzeit aussprechen kann. Mit gefalteten Händen auf Brusthöhe und einer leichten Verbeugung wünscht man „ein langes und gesundes Leben“. In Respekt und Würde. Der Gruß zaubert ein Lächeln hervor und wird nur allzu gern erwidert.  

An den Ufern des Cinnamonparkes zum Beira-See thront eine große bronzene Buddha-Statue in Meditationshaltung

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„Mitridate“ von Mozart: Was einen Opern-König in Frankfurt umtreibt

2025, Dezember 12.

Viel Beifall für eine ungewöhnliche Doppel-Inszenierung von Claus Guth

Von Uwe Kammann

Darf man von Frühwerk, muss man von Wunderwerk sprechen, oder ist nur das Prädikat Meisterwerk angebracht? In der Einführung zur Opernpremiere „Mitridate, re de Ponto“ durch den Dramaturgen der Oper Frankfurt Konrad Kuhn blieb dies offen. Stattdessen führte Kuhn auf einen Schaffenspfad, der ganz unabhängig davon war/blieb, was einen 14jährigen dazu bringen konnte, eine in sich höchst komplexe Personenkonstellation auf die Bühne zu bringen. Es gehe nicht um rationale Kennzeichnungen oder psychologische Ausdeutungen der Hauptpersonen, sondern um „musikalische“ Denkfiguren.

Viel Applaus für Mitridate (Robert Murray) und den Majordomus Philippe Jacq,  1. Reihe, Foto: Petra Kammann

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Besonders gestaltete Bücher: Willy Puchners Ansichten der Natur – Luftiges, Meeriges und Irdisches Teil 1

2025, Dezember 10.

Aller Natur wohnt ein Zauber inne…

Eindrücke von Petra Kammann

Vier Jahre lang hatte es Anfang der 1990er-Jahre den Wiener Fotografen Willy Puchner mit seinen beiden Polyester-Pinguinen Joe und Sally in die weite Welt gezogen, um neue Blickweisen auf die unterschiedlichsten Kontinente zu vermitteln. Das Pinguinpaar wurde seither für den Fotografen und Künstler Buchen er zur Projektionsfläche seiner Reiseträume, auch seiner nicht enden wollenden Sehnsucht nach einer fremden Geborgenheit. Inzwischen überträgt er diese auf andere Objekte wie auf die verborgenen Schätze der Natur.

Doppelseite aus Willy Puchners Buch „Ansichten der Natur“ 

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