2026, Juli 29.
Standards und individuelle Lebensqualität in der Stadt – von den 1920er Jahren bis heute
Von Petra Kammann
Die Ausstellung „Im Modus der Serie“ thematisiert die Entwicklung der seriellen Produktion im Neuen Frankfurt seit den 1920er-Jahren bis heute. Sieben Studien dokumentieren die Auseinandersetzung mit dem Thema Serialität im Bereich des Produkt-, Kommunikations- und Interiordesigns. Initiator und Ideengeber der ästhetisch so übersichtlich wie stringenten Schau im Museum Angewandte Kunst war die Frankfurter Stiftung urban future forum. Kuratiert wurde sie von Prof. Axel Sowa, RWTH Aachen University, Forschungsgebiet Architekturtheorie, unterstützt von Florian Eschner und dem Team von Lehrenden und Studierenden der RWTH Aachen University. Außerdem ist sie Teil des umfangreichen Veranstaltungsprogramms der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026.

Blick auf die seriell gestalteten dreiteiligen Paneele der Ausstellung, Foto: Petra Kammann
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2026, Juli 28.
Zum 90.ten des Designers und Typografen Olaf Leu
Von Jürgen Pitzer
Es war längere Zeit etwas stiller um Olaf Leu geworden, nachdem er sich aus den vielen Verpflichtungen, wie der Hochschultätigkeit in Mainz und verschiedenen Jury-Mitgliedschaften Schritt für Schritt gelöst hatte. Als Begründung zitierte er im Scherz den Ausspruch von Giovanni Trapattoni, dem ehemaligen Trainer von Bayern München „Ich habe fertig“. Aber das war und ist nicht die ganze Wahrheit…

Olaf Leu, Foto: Valentin Heisters
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2026, Juli 27.
Großflächige Wandgemälde auf Hauswänden, Mauern oder Decken
Impressionen von Walter H. Krämer (1)
Graffiti verstehen sich als Kunst im öffentlichen Raum. Nicht alles ist dauerhaft zu sehen – denn das Sprühen auf Häuserwände, Betonmauern und Zäune ist eine kurzlebige Kunst und will – man glaubt es kaum – gelernt sein. Wenn Dilettanten am Werk sind, kommt einem des Öfteren der Spruch von den Narrenhänden, die Tisch und Wände beschmieren, in den Sinn. Und die sind wahrlich eine Schande für die ganze Szene und ein Ärgernis für so manchen Hausbesitzer und die Stadt. Hier erste Eindrücke und Aufnahmen von meinen Streifzügen durch die Stadt und das Freigelände rund um die Naxohalle – Teil 1 / Reihe wird fortgesetzt.

Frankfurt in Love – Graffiti auf Naxos
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2026, Juli 23.
Denkmalschutz: „Die Stadt als komplexes System verstehen“
Seit Mai 2015 ist der Kunsthistoriker Markus Harzenetter Präsident des Landesamtes für Denkmalschutz Hessen. Über grundsätzliche Fragen des Denkmalschutzes und Frankfurter Besonderheiten sprach mit ihm Uwe Kammann.

Prof. Dr. Markus Harzenetter im Landesamt in Wiesbaden, Foto: Petra Kammann
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2026, Juli 22.
Museum Wiesbaden präsentiert „GIFT – Tödliche Gaben“ (2)
Von Hans-Bernd Heier
Das Museum Wiesbaden lädt große wie kleine Besucher zu einem ebenso spannenden wie informativen Streifzug durch die Welt der giftigen Tiere, Pflanzen, Pilze, Stoffe und Umweltsünden ein. Bei den meisten Menschen schrillen die Alarmglocken, wenn von Gift die Rede ist. Doch Gifte können nicht nur tödlich wirken, sie können auch schützen und sogar heilen. Das Museum Wiesbaden beleuchtet in der großen Familien-Sonderausstellung „GIFT – Tödliche Gaben“ die vielen verschiedenen Facetten der Giftstoffe.

Cover des exzellenten Begleitbuches; ©Museum Wiesbaden; Foto: Hans-Bernd Heier
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2026, Juli 22.
Nostalgie unter dem Sternenzelt
Von Walter H. Krämer
Einmal mehr führt der Weg zum Festplatz am Ratsweg – Frankfurts traditionsreichem Gelände für große Veranstaltungen. Gut erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln, mit ausreichend Parkplätzen ausgestattet und seit Jahrzehnten Heimat von Zirkusgastspielen. Es ist gut, dass sich die Stadt zu diesem Platz bekennt und ihn als Veranstaltungsort erhält und anderen Begehrlichkeiten eine Absage erteilt.

Klassische Zirkusatmosphäre empfängt uns auf dem Ratsplatz, Foto: Walter H. Krämer
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2026, Juli 21.
Kultur verbindet Menschen
Was einst als Initiative der freien Szene begann, ist heute ein fester Bestandteil des Frankfurter Kultursommers – ein Festival direkt am Mainufer, das im Kontrast zur Skyline und im Schatten der Europäischen Zentralbank steht. Seit ihrer Gründung steht die Sommerwerft für eine offene, frei zugängliche Theaterkultur, die bewusst abseits etablierter Bühnen stattfindet. Und das bei freiem Eintritt. Mit über 110.000 Besucher*innen jährlich zählt die Sommerwerft zu den größten deutschen Open-Air-Theater Veranstaltungen und macht Theater im öffentlichen Raum für ein breites Publikum erlebbar.

Ein stimmungsvolles Bild von der Atmosphäre während der Sommerwerft, Foto: Barbara Walzer
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2026, Juli 20.
Freud, Frankenstein, Facelifting und ein Frauentorso
Kunst könne Kriege nicht verhindern, dennoch sei sie unverzichtbar, sagt Sasha Salzmann in ihrer Eröffnungsrede „Kunst in Kriegszeiten“ des asphalt Festivals in Düsseldorf. Doch Kunst könne dem Schrecken des Krieges Empathie, Menschlichkeit und Schönheit entgegen setzen, könne ein Lichtsignal setzten. Für Salzmann ist das Theater qua Form die politischste aller Kunstformen: Alle Formen kommen zusammen. Dennoch könne Kunst nicht nach ihrem politischen Nutzen beurteilt werden.

„ A Year without a Summer“, Foto: Nana Franck / asphalt Festival
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2026, Juli 19.
Wie KI die Wahrnehmung von Kunst verändert
Künstliche Intelligenz verändert unsere Gesellschaft und unseren Alltag von Grund auf. Sie beeinflusst, wie wir kommunizieren, lernen, arbeiten und zunehmend eben auch, wie wir Kunst erleben. Als Museum versteht das Städel die KI-Transformation als herausfordende Aufgabe, die aktiv und verantwortungsvoll gestaltet werden muss. Daher lädt das Städel Museum am 4. und 5. September 2026 zu einem umfangreichen STÄDEL KI FESTIVAL ein. Im gesellschaftlichem Miteinander und Austausch sollen hier neue Ideen für das Museum der Zukunft an der Schnittstelle von Kunst, Technologie entwickelt werden.

Städel KI Festival: Imagining Futures in Noisy Times, Foto: Städel Museum / Tetyana Lux
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2026, Juli 16.
Meditative Klänge und ein prägnant miteinander verzahntes Spiel
Der Saxofonist Christof Lauer hat sich mit seiner virtuosen Technik und expressiven Spielweise einen Spitzenplatz in der Jazz-Welt erspielt. Er „ist ein phänomenaler Stilist, ein Klangmaler ohne Grenze und Rand, aber doch immer auch ein Ästhet, der sein Instrument achtet, nie in Gefahr gerät, es zu verschlingen oder auszuquetschen“, sagt der renommierte Musikkritiker und Jazzautor Wolfgang Sandner über ihn. Und die Frankfurter haben nun das Glück, Christof Lauer in diesem Sommer einmal im Monat in der Alten Nicolaikirche auf dem Römerberg live zu erleben…

Der Saxofonist Christof Lauer, Foto: Norbert Gutier
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Herzlich Willkommen, Musik | Kommentare deaktiviert für Frei improvisierte Musik im kühlen Kirchenraum mit dem Jazz-Musiker Christof Lauer