Alle Artikel zu Bildung · Pisa von innen
2026, März 11.
Satire als Seismograph für die Verfasstheit einer Gesellschaft
Unsere demokratische Gesellschaft steht vor riesigen Herausforderungen: Wie sichern wir unsere stabile Grundordnung und ein geregeltes Miteinander, das auf humanistischen Grundwerten basiert? Wie gehen wir um mit Rechtspopulismus und Extremismus? Das Caricatura Museum Frankfurt geht in der kleinen, aber feinen Schau „Stricheln und Sticheln – Satire in der Krise der Demokratie“ diesen Fragen zum gegenwärtigen Zustand unserer Demokratie nach und präsentiert exzellente Cartoons, Karikaturen, Texte und satirische Gedichte namhafter zeitgenössischer Vertretern der Komischen Kunst.
Ausstellungsplakat; © Caricatura Museum Frankfurt
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2026, März 6.
Nachgefragt! Was die Region im Innersten zusammenhält
Seit einem Jahr ist Dr. Susanne Völker Geschäftsführerin des Kulturfonds Frankfurt RheinMain und gewährt Einblicke in die Komplexität ihrer Arbeit. Für FeuilletonFrankfurt sprach Petra Kammann mit ihr, um sich von ihrer Person in dieser Funktion einen Eindruck zu verschaffen und etwas über zukünftige Perspektiven zu erfahren.

Dr. Susanne Völker, Geschäftsführerin des Kulturfonds Frankfurt RheinMain, in der Zentrale in Bad Homburg, Foto: Petra Kammann
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2026, März 5.
Aufführung an der Bonner Oper
Ein Mann in orangefarbener Mönchskutte sitzt unter einem riesigen Halbmond zwischen Trümmern. Nur die Scheinwerfer am Rand der Bühne stehen noch. Er aber scheint unbeirrt inmitten der Verwüstung.

Statisterie, Cody Quattlebaum, Martin Tzonev, Chor des Theater Bonn, Tänzerinnen und Tänzer, Foto: © Max Borchardt
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2026, Februar 27.
Sri Lanka: Reiche Kultur, pure Natur, Teil IV
Eindrücke und Fotos von Paulina Heiligenthal
Fröhliche Hutäffchen begleiten mich ein Stück des Weges beim 30- minütigen Aufstieg zum historischen Felsenkomplex, zum Goldenen Tempel von Dambulla. Der Pfad führt über 250 in den Fels gehauenen Treppenstufen aufwärts zum nächsten bedeutungsvollen Highlight, einem UNESCO-Weltkulturerbe seit 1991.

Der Ausblick in die majestätische Landschaft entschädigt für den steilen Anstieg zum Höhlentempel in Dambulla
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2026, Februar 20.
Eine Leseempfehlung

Unter dem Titel „Was Simone gerade liest …“
stellt unsere Theater-, Opern- und Tanzkritikerin
← Simone Hamm, die auch eine begeisterte Leserin ist,
Neuerscheinungen vor, wie zum Beispiel diesmal
„Lázár“ von Nelio Biedermann (Rowohlt Berlin).
In 18 Sprachen ist der zweite Roman des erst 23-jährigen Autors
übersetzt worden, in 20 Ländern erschienen.
Tom Tykwer will „Lázár“ verfilmen.
Von Ende Februar an geht Nelio Biedermann
auf eine große Lesereise.
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2026, Februar 19.
Musikalische „Tonarten“ der Verkündigung
Von Petra Kammann

Beim „Aschermittwoch der Künstler“, einer liebgewordenen Tradition der katholischen Kirche nach dem Zweiten Weltkrieg, ging es zum Auftakt der 40-tägigen Fastenzeit, immer wieder um Kunst und Glaube zwischen Tradition und Neubeginn. Eingeladen dazu hatten in diesem Jahr ins Haus am Dom die Direktorin des Dommuseums Dr. Bettina Schmitt wie auch der Direktor der Katholischen Akademie Rabanus Maurus Prof. Dr. Joachim Valentin sowohl Musiker aus der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Georgen und zu Vortrag und Diskussion über „Tonarten der Verkündigung – über Liturgie und Musik“ den kenntnisreichen Freiburger Theologen und Musikwissenschaftler Prof. Dr. Meinrad Walter.

Auch die beliebten Bachkantaten stehen in liturgischem Zusammenhang, Foto: Petra Kammann
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2026, Februar 3.
Unterwegs im kulturellen Dreieck Sri Lankas
von Paulina Heiligenthal (Text und Fotos)
Kurzweilig ist sie, die Fahrt ins Innere des Landes. Von der ersten antiken Hauptstadt Anuradhapura in die historische Vergangenheit der zweiten ehemaligen Königsstadt nach Polonnaruwa. Gemeinsam mit Kandy, einer weiteren, außergewöhnlichen Stadt, bilden sie das „kulturelle Dreieck“ des Landes, deren mittig gelegene Herzstücke Sigiriya und Dambulla heißen. Fünf kulturelle Höhepunkte! Mit ihrer reichen über 2.000 Jahre alten Geschichte und frühen Hochkultur, sind diese Königsstädte historische und religiöse Hochburgen in Sri Lanka. Und allesamt UNESCO-Weltkulturerbe seit 1982 und1991.

Ein Monumentalwerk der Bildhaukunst – die Buddha-Statuen von Gal Vihara aus flammenden Gneisgestein
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2026, Februar 2.
Wichtiger Beitrag zur Reflektion und Demokratieförderung
Von Hans-Bernd Heier
Vor 80 Jahren, am Ende des Zweiten Weltkriegs, lag Europa in Trümmern. Das NS-Regime hatte Millionen von Menschen verfolgt und ermordet sowie große Teile des europäischen Kontinents verwüstet und ausgeraubt. Nach 1945 taten sich die Deutschen schwer mit ihrer national-sozialistischen Vergangenheit. Die meisten verdrängten ihre Verantwortung und schwiegen über das Geschehene. Erst allmählich wandelte sich der Umgang mit der Zeit des Nationalsozialismus, in Ost- und Westdeutschland auf unterschiedliche Weise. Diese brisante Thematik beleuchtet das Frankfurter Museum für Kommunikation in der Ausstellung „Die Nazis waren ja nicht einfach weg: Vom Umgang mit dem Nationalsozialismus in Deutschland seit 1945“.

Ausstellungsansicht; Foto: Museum für Kommunikation Frankfurt
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2026, Januar 30.
Skepsis und Hoffnung
Frankfurt war für Marie Luise Kaschnitz ein Ort, der sie nicht losließ. Keine große Liebe, aber ein Festhalten und Wundern. Ihre Beobachtungen sind genau, Ihre Einschätzungen sind wie auch in anderen ihrer Texte kritisch, ironisch und vorausschauend. Am 31. Januar 2026 wäre sie 125 Jahre alt geworden. Geboren 1901 in Karlsruhe machte Kaschnitz nach dem Abitur eine Lehre als Buchhändlerin in Weimar, bereiste mit ihrem Ehemann, einem Archäologen, viele Länder Europas und lebte von 1941 bis zu ihrem Tod 1974 vornehmlich in Frankfurt. 1933 erschien ihr erstes Buch: „Liebe beginnt“, ein Roman. Ihre bekanntesten Werke sind „Beschreibung eines Dorfes“(1966), „Tage, Tage, Jahre“(1968) und „Orte“(1971). Sie wurde mit der Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt und der Ehrendoktorwürde der Goethe-Universität sowie dem bedeutendsten deutschen Literaturpreis, dem Georg-Büchner-Preis, ausgezeichnet. 2026 steht Marie Luise Kaschnitz mit dem gerade erschienenen „Gott und die Welt. Aufzeichnungen aus der Wiesenau“ (Edition W) im Zentrum von „Frankfurt liest ein Buch„.

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2026, Januar 28.
Ein Garten der Erinnerung: Traumata und Hoffnung für die Zukunft
Von Petra Kammann

Eine ausgesprochen bewegende, feierlich-würdige Veranstaltung zum Internationalen Holocaust-Gedenktag am 27. Januar im Hauptgebäude der EZB im Frankfurter Ostend: Mit Ansprachen von EZB-Präsidentin Christine Lagarde, Mirjam Wenzel, der Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt, Ina Hartwig, der Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt sowie von Uwe Becker, dem Antisemitismusbeauftragten des Landes Hessen.
Die Europäische Zentralbank in Frankfurt – Erinnerung an geschichtsträchtigem Ort, Foto: Petra Kammann
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