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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Bildung · Pisa von innen

Vom Goldenen Tempel zum Heiligen Zahntempel

2026, Februar 27.

Sri Lanka: Reiche Kultur, pure Natur, Teil IV

Eindrücke und Fotos von Paulina Heiligenthal

Fröhliche Hutäffchen begleiten mich ein Stück des Weges beim 30- minütigen Aufstieg zum historischen Felsenkomplex, zum Goldenen Tempel von Dambulla. Der Pfad führt über 250 in den Fels gehauenen Treppenstufen aufwärts zum nächsten bedeutungsvollen Highlight, einem UNESCO-Weltkulturerbe seit 1991.

Der Ausblick in die majestätische Landschaft entschädigt für den steilen Anstieg zum Höhlentempel in Dambulla

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Was Simone gerade liest…

2026, Februar 20.

Eine Leseempfehlung

Unter dem Titel „Was Simone gerade liest …“
stellt unsere Theater-, Opern- und Tanzkritikerin
Simone Hamm, die auch eine begeisterte Leserin ist,
Neuerscheinungen vor, wie zum Beispiel diesmal
„Lázár“ von Nelio Biedermann (Rowohlt Berlin).

In 18 Sprachen ist der zweite Roman des erst 23-jährigen Autors
übersetzt worden, in 20 Ländern erschienen.
Tom Tykwer will „Lázár“ verfilmen.
Von Ende Februar an geht Nelio Biedermann
auf eine große Lesereise.

Zerbröselt die Kirchenmusik? Nachdenkliches zum „Aschermittwoch der Künstler und Künstlerinnen“

2026, Februar 19.

Musikalische „Tonarten“ der Verkündigung

Von Petra Kammann

Beim „Aschermittwoch der Künstler“, einer liebgewordenen Tradition der katholischen Kirche nach dem Zweiten Weltkrieg, ging es zum Auftakt der 40-tägigen Fastenzeit, immer wieder um Kunst und Glaube zwischen Tradition und Neubeginn. Eingeladen dazu hatten in diesem Jahr ins Haus am Dom die Direktorin des Dommuseums Dr. Bettina Schmitt wie auch der Direktor der Katholischen Akademie Rabanus Maurus Prof. Dr. Joachim Valentin sowohl Musiker aus der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Georgen und zu Vortrag und Diskussion über „Tonarten der Verkündigung – über Liturgie und Musik“ den kenntnisreichen Freiburger  Theologen und Musikwissenschaftler Prof. Dr. Meinrad Walter.

Auch die beliebten Bachkantaten stehen in liturgischem Zusammenhang, Foto: Petra Kammann

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Reiche Kultur, pure Natur in Sri Lanka, Teil III

2026, Februar 3.

Unterwegs im kulturellen Dreieck Sri Lankas

von Paulina Heiligenthal (Text und Fotos)

Kurzweilig ist sie, die Fahrt ins Innere des Landes. Von der ersten antiken Hauptstadt Anuradhapura in die historische Vergangenheit der zweiten ehemaligen Königsstadt nach Polonnaruwa. Gemeinsam mit Kandy, einer weiteren, außergewöhnlichen Stadt, bilden sie das „kulturelle Dreieck“ des Landes, deren mittig gelegene Herzstücke Sigiriya und Dambulla heißen. Fünf kulturelle Höhepunkte! Mit ihrer reichen über 2.000 Jahre alten Geschichte und frühen Hochkultur, sind diese Königsstädte historische und religiöse Hochburgen in Sri Lanka. Und allesamt UNESCO-Weltkulturerbe seit 1982 und1991.

Ein Monumentalwerk der Bildhaukunst – die Buddha-Statuen von Gal Vihara aus flammenden Gneisgestein

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Das Kommunikationsmuseum thematisiert „Die Nazis waren ja nicht einfach weg“

2026, Februar 2.

Wichtiger Beitrag zur Reflektion und Demokratieförderung

Von Hans-Bernd Heier

Vor 80 Jahren, am Ende des Zweiten Weltkriegs, lag Europa in Trümmern. Das NS-Regime hatte Millionen von Menschen verfolgt und ermordet sowie große Teile des europäischen Kontinents verwüstet und ausgeraubt. Nach 1945 taten sich die Deutschen schwer mit ihrer national-sozialistischen Vergangenheit. Die meisten verdrängten ihre Verantwortung und schwiegen über das Geschehene. Erst allmählich wandelte sich der Umgang mit der Zeit des Nationalsozialismus, in Ost- und Westdeutschland auf unterschiedliche Weise. Diese brisante Thematik beleuchtet das Frankfurter Museum für Kommunikation in der Ausstellung „Die Nazis waren ja nicht einfach weg: Vom Umgang mit dem Nationalsozialismus in Deutschland seit 1945“.

Ausstellungsansicht; Foto: Museum für Kommunikation Frankfurt

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Zum 125. Geburtstag – eine Erinnerung an Marie Luise Kaschnitz

2026, Januar 30.

Skepsis und Hoffnung

Frankfurt war für Marie Luise Kaschnitz ein Ort, der sie nicht losließ. Keine große Liebe, aber ein Festhalten und Wundern. Ihre Beobachtungen sind genau, Ihre Einschätzungen sind wie auch in anderen ihrer Texte kritisch, ironisch und vorausschauend. Am 31. Januar 2026 wäre sie 125 Jahre alt geworden. Geboren 1901 in Karlsruhe machte Kaschnitz nach dem Abitur eine Lehre als Buchhändlerin in Weimar, bereiste mit ihrem Ehemann, einem Archäologen, viele Länder Europas und lebte von 1941 bis zu ihrem Tod 1974 vornehmlich in Frankfurt. 1933 erschien ihr erstes Buch: „Liebe beginnt“, ein Roman. Ihre bekanntesten Werke sind „Beschreibung eines Dorfes“(1966), „Tage, Tage, Jahre“(1968)  und „Orte“(1971). Sie wurde mit der Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt und der Ehrendoktorwürde der Goethe-Universität sowie dem bedeutendsten deutschen Literaturpreis, dem Georg-Büchner-Preis, ausgezeichnet. 2026 steht Marie Luise Kaschnitz mit dem gerade erschienenen „Gott und die Welt. Aufzeichnungen aus der Wiesenau“ (Edition W) im Zentrum von „Frankfurt liest ein Buch„.

 

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Internationaler Holocaust-Gedenktag am 27. Januar im Hauptgebäude der EZB im Frankfurter Ostend

2026, Januar 28.

Ein Garten der Erinnerung: Traumata und Hoffnung für die Zukunft

Von Petra Kammann

Eine ausgesprochen bewegende, feierlich-würdige Veranstaltung zum Internationalen Holocaust-Gedenktag am 27. Januar im Hauptgebäude der EZB im Frankfurter Ostend: Mit Ansprachen von EZB-Präsidentin Christine Lagarde, Mirjam Wenzel, der Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt, Ina Hartwig, der Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt sowie von Uwe Becker, dem Antisemitismusbeauftragten des Landes Hessen.

Die Europäische Zentralbank in Frankfurt – Erinnerung an geschichtsträchtigem Ort, Foto: Petra Kammann

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Museum Wiesbaden blickt auf fulminantes Jubiläumsjahr mit Swiftie-Hype und Jawlensky-Archiv

2026, Januar 22.

Besucherstarkes Jahr mit großer internationaler Aufmerksamkeit

Von Hans-Bernd Heier

Das 200-jährige Jubiläum mit einer großen Vielfalt an Sonderausstellungen und nicht zuletzt der Hype um Friedrich Heysers Gemälde „Ophelia“ lockten 2025 viele Besucherinnen und Besucher in das Museum Wiesbaden. Das Hessische Landesmuseum für Kunst und Natur, ein Zweispartenhaus, kann eine stolze Bilanz ziehen und feiert das abgelaufene Jahr mit 130.986 Besuchern als eines seiner stärksten Ausstellungsjahre. Das waren im Vergleich zu 2024 rund 20.000 Gäste mehr. „Ein besucherstarkes Jahr mit großer internationaler Aufmerksamkeit“ lautet das Fazit von Museumsdirektor Dr. Andreas Henning.

Besucherin vor Ophelias – Gemälde (Ausschnitt); Foto: Christoph Boeckheler

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Museum für Kommunikation Frankfurt: Programm in 2026

2026, Januar 16.

Breit gefächert und höchst aktuell

Von Hans-Bernd Heier

Im Rahmen eines Pressegesprächs  konnte Dr. Annabelle Hornung eine stolze Bilanz ihres ersten Jahres als Direktorin des Museums für Kommunikation Frankfurt präsentieren. Sie stellte ein facettenreiches, ambitioniertes Ausstellungs- und Vermittlungsprogramm für das laufende Jahr vor –  mit dem Fokus auf Künstliche Intelligenz, Medienkompetenz und gesellschaftlichem Dialog.

Über das vielseitige Jahresprogramm informierten (von links): Dr. Corinna Engel, Leiterin Ausstellungen, Bildung, Kommunikation, Direktorin Dr. Annabelle Hornung und Pressereferentin Regina Hock; Foto: Hans-Bernd Heier

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Reiche Kultur, pure Natur in Sri Lanka, Teil II

2026, Januar 4.

Unterwegs zur antiken Königsstadt Anuradhapura und ihren heiligen Stätten

Text und alle Fotos: Paulina Heiligenthal

„Verweile nicht in der Vergangenheit, träume nicht von der Zukunft. Konzentriere dich auf den gegenwärtigen Moment“. Buddhistische Weisheit

Auf den Spuren der jahrhundertealten buddhistischen Spiritualität geht es heute in Richtung ehemalige Königsstadt, nach Anuradhapura, ca. 200 km nördlich von Colombo entfernt. Ins Herz der Nord-Zentral-Provinz, deren Hauptstadt sie ist. Der erste Halt auf dieser Route gilt der Stadt Negombo. Einer Fischerstadt, nur ein Steinwurf von Colombo entfernt. An der Westküste des Indischen Ozeans.

Im Vorhof der Oriental Library aus 1931 – am Bodhi-Baum – erhöht der Duft der gezündeten Räucherstäbchen die spirituelle Schwingung und Energetik

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