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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Der große Irrtum. Das Juridicum auf dem Kulturcampus als Planspiel

Analog zur Theaterdoppelanlage: Die Stadt kämpft mit blockierten Drehtüren

 Kommentierende Anmerkungen von Uwe Kammann

JURIDICUM WAS NUN? Doch trotz der Versalien auf einer Bildtafel im typischen Aktivistenstil vor dem Festsaal des Studierendenhauses auf dem alten Uni-Campus in Bockenheim wandelte sich nichts in ein Ausrufezeichen. Das „Zukunftslabor“ mit dem programmatischen Untertitel „Baukultur, Nachhaltigkeit und Stadtentwicklung gemeinsam gedacht“ brachte auch im letzten Schritt weder Klarheit noch eine einheitliche Empfehlung, was denn nun mit der seit drei Jahren leerstehenden Hochhausscheibe auf diesem Gelände geschehen sollte.

Das Fragezeichen blieb. Bildtafel im Studierendenhaus des alten Uni-Campus in Bockenheim, Foto: Uwe Kammann 

Manche, die auf ein klares Votum für Erhalt und Transformation gehofft hatten, waren sicher enttäuscht. Jene, die dort, wo als Eingangswitz ein U-Bahnwagen schräg in die Erde gerammt ist, auf Abriss und Neubau setzen, ebenso. Denn die Fachleute verschiedener Disziplinen, welche das Juridicum auf Pro und Contra unter verschiedenen Aspekten gründlichst untersuchen sollten, kamen zum Schluss: Es gibt kein eindeutig zu bevorzugendes Zukunftsmodell. Also: keine grüne Ampel, weder für Erhalt und Umbau noch für Abriss.

Dominanter Hochhausriegel auf dem alten Uni-Campus in Bockenheim: das Juridicum, Foto: Petra Kammann

Diese Offenheit – mit klarer Perspektive und einhelligem Votum: bitte in weiteren Expertenrunden ergebnisoffen prüfen und untersuchen – fügt dem städtischen Trauerspiel Kulturcampus ein weiteres Kapitel an. Schon seit über zwei Jahrzehnten gleicht die Diskussion über die Zukunft des alten Uni-Areals einer Springprozession, bei der sich Stadt und Land (Noch-Eigentümer des Liegenschaftspuzzles am Schnittpunkt von Senckenberg-Anlage und Bockenheimer Landstraße) ständig in die Quere kommen beim Plan, künftig Wohnen und Kulturaktivitäten in eine sinnvolle bauliche Beziehung zu setzen.

Vollbesetzt: der Festsaal des Studierendenhauses bei der Schlussdiskussion des „Zukunftslabor Juridicum“, Foto: Uwe Kammann

Zwischendurch schien es eine feste Konstante zu geben: Die dringend erweiterungsbedürftige Hochschule für Musik und Darstellende Künste (HfM) sollte auf dem Grund des abzureißenden Juridicums einen dort zu errichtenden Neubau beziehen. Als aber im Zuge der aufflammenden Nachhaltigkeitsdiskussion das Stichwort der in Altbauten enthaltenen „Grauen Energie“ immer mehr Gewicht bekam, drehte sich der Wind; das Juridicum fand – gerade auch im Planungsdezernat – wirkmächtige Befürworter. Angefeuert und unterstützt von Initiativen aus einem Milieu, das gerade in Deutschland Zulauf findet: Eher Nicht-Bauen, lieber Bewahren – in jeder Hinsicht, vor allem materiell –, Ökologie und Kultur auf spezielle Art liieren.

Planungsdezernent Markus Gwechenberger fand daran offensichtlich Gefallen, das Land ließ sich auf den Schwenk ein, die Musikhochschule zog den Kürzeren, ließ sich nach letztem Stand notgedrungen ein auf eine bauliche Zerstückelung des ursprünglichen Plans (wie soll man auch dem finanzspendenden Land widersprechen oder widerstehen?).

Allerdings, es gibt es auch Widerstand, vor allem von einer Bürgerinitiative, welche eine in drei Gebäude geteilte Hochschule unter vielen Aspekten für völlig dysfunktional hält und stattdessen einen auch auf den dritten Blick überzeugenden Vorschlag für einen integralen Neubau am ursprünglich vorgesehenen Platz vorgelegt hat, also auf dem Grundstück des Juridicums.

Das Fazit: alles offen, keine eindeutige Empfehlung, einfach weitermachen, Foto: Uwe Kammann

Doch dieser Punkt wurde erst zum Schluss der Expertenvorträge und der anschließenden Öffnung für das Publikum in die Diskussion gebracht (als eindeutiges Plädoyer für die Musikhochschule), allerdings augenscheinlich zum Missfallen des Planungsdezernenten, der die Absprache zwischen Stadt und Land mit energischem Unteron als unumkehrbar darstellte. Sein ehemaliger Vorgänger, Martin Wentz (der an der Spitze der Bürgerinitiative den Plan für die Musikhochschule an der Stelle des Juridicums ausgearbeitet hat), ließ diese Konstellation allerdings nicht gelten, sieht darin ein „Ping-Pong-Spiel“ zwischen Stadt und Land, sprich: ein Sich-Zuschieben der politischen Initiative und Verantwortung.

Gegen Ende hatte es auch aus dem Publikum eine vehemente Stimme gegen den Erhalt und die Transformation des Juridicums gegeben: Damit werde das Potential, das in der Gestaltung des Kulturcampus mit dem wichtigen Element der Musikhochschule stecke, wieder jede Vernunft „verschenkt“. Und dies zugunsten eines Gebäudes, „das noch nicht einmal unter Denkmalschutz steht.“

Welches markante Gebäude könnte schräg gegenüber der Universitätsbibliiothek entstehen?, Foto: Uwe Kammanmn

Ein gewichtiges wirtschaftliches Argument gegen Erhalt und Transformation hatte zuvor Frank Junker, Geschäftsführer der städtischen Immobiliengesellschaft AGB (ihr sollen die landeseigenen Grundstücke und die Liegenschaften zufallen) in klaren Wortmeldungen geliefert. Die Transformation der Hochhaus-Scheibe (mit 12 Stockwerken misst sie gut 50 Meter) in Wohnungen sei zwar machbar, führe aber keineswegs zu bezahlbarem Wohnraum, sondern zu hohen Mieten und verlange dann entsprechende Subventionen. 30 bis 37 Euro pro Quadratmeter müssten dann berechnet werden, weit mehr als die 20 bis 25 Euro bei einem gleichwertigen Neubau. Dieses Argument war auch aus dem Expertenkreis zu vernehmen: Erhalt und Transformation seien in der Regel teurer als Neubau, eine Plus-Marge von mindestens 20 Prozent sei zu veranschlagen.

12 Stockwerke bei 50 Metern Höhe: ideal für eine Transformation in Wohnungen?, Foto: Uwe Kammann

Überhaupt, die Wirtschaftlichkeit der Optionen: Junker kritisierte am Schluss der Expertenvorträge vehement, dass keine Zahlen für die verschiedenen Varianten genannt worden seien, sondern auf notwendige zusätzliche Prüfungen verwiesen worden sei. Und dies, obwohl doch schon Berechnungen – auch von Seiten der AGB – vorgelegen hätten. Ein Einwand, der sicher auch darauf zielte, dass immer wieder eher mit Wunsch und Willen verbundene Möglichkeiten auch bei den Evaluierungen skizziert wurden, aber keine detailreicher ausgeführten Modelle für Transformationen. Mithin blieb es bei generellen Zielsetzungen, in der Regel in Richtung eines multifunktional zu nutzendes, offenes Haus – Ateliers, Werkstätten, Kulturorte, Wohnen, bei Durchlässigkeit und Offenheit im Erdgeschoss.

Ein weiteres Manko bei dieser Schlusspräsentation des in Kooperation mit der University of Applied Sciences (auch Gutachten-Lieferant für die Verkehrswende) organisierten Zukunftslabors: Die städtebaulichen Aspekte blieben – warum bloß? – weitgehend ausgespart. Der sporadisch geäußerte Wunsch, dass die fragliche Ecke des Kulturcampus durch ein „markantes Gebäude“ geprägt werden müsse, hing völlig in der Luft, sagte auch nichts über die Gesamtgestaltung aus.

Der so schlichte wie naheliegende Gedanke, dass eine Hochschule für Musik an dieser Stelle mit Abstand die größte Chance böte, hier mit anspruchsvoller Architektur eine städtebaulich attraktive Klammer zwischen Westend und Bockenheim zu realisieren und schon visuell für den Kulturcampus zu werben, wurde nicht einmal erwähnt. Niemand zog eine naheliegende gestalterische Linie zum schräg gegenüberliegenden KfW-Neubau, dessen Architektur von Sauerbruch Hutton dem Areal großen Gewinn gebracht hat.

Die Idealvorstellung bei Erhalt und Transformation: eine austarierte Mischung der Nutzungen, Foto: Uwe Kammann

Dass die Hochhausscheibe mehr Schutz gegen Verkehrslärm böte als eine normale Randbebauung: ein reiner Euphemismus. Was aber mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Mehrheit geteilt würde: Mit seiner Höhe und seinem von der Länge bestimmten Volumen ist das Juridicum (mal ungeachtet der monotonen Fassade, die verändert werden könnte) an dieser Stelle ein Fremdkörper – ein hoher Riegel, der die Gründerzeit-Maßstäbe der Umgebung so stolz wie kalt ignoriert. Genau so, wie es in den 60er Jahren als Geste gepflegt wurde. Dieses rücksichtslose, Maßstäbe ignorierende Auftrumpfen galt als selbstbewusst, als bestens gewählter Kontrast, als dominanter Gestus der Moderne. Anselm Thürwächter, Architekt des (inzwischen geschleiften) Technischen Rathauses, hat dies bei der Diskussion um die Neue Altstadt ohne zu zögern vertreten: Es sei für ihn kein Problem gewesen, die vorherigen Häuser an der Braubachstraße zugunsten der Brutalismus-Türme abzureißen.

In der ganzen Debatte gibt es auch denkwürdige, nicht zuletzt auch widersprüchliche Elemente, wenn man die augenblickliche Situation bei baulichen Kulturprojekten betrachtet. Das renommierte Architekturbüro schneider+schumacher, in Frankfurt bestens beleumdet durch die unterirdische Städel-Erweiterung, hat einen interessanten Transformations-Entwurf für das Juridicum vorgelegt. Bei der Theater-Doppelanlage hingegen plädiert es (nicht zuletzt mit den Stichworten Nachhaltigkeit und Graue Energie) für einen Erhalt des identitätsstiftenden Hauses am Willy-Brandt-Platz, bei dem große Teile ohnehin nicht umgebaut, sondern lediglich ertüchtigt werden müssten.

Die Stadt hingegen setzt weiterhin (bei leicht öffnenden Formulierungen im neuen Koalitionsvertrag) auf vollständigen Abriss des in wesentlichen Teilen denkmalgeschützten Baus aus den 60er Jahren; und einen Neubau zweier Häuser, das Ganze für mindestens 1,6 Milliarden Euro, Eröffnung in vielleicht vierzehn, fünfzehn Jahren.

Frankfurts Planungsdezernent Markus Gwechenberger und Professorin für Bauwirtschaft und Projektentwicklung „Architektur Stadt Ökonomie“ Gabu Heindl (Universität Kassel) beim Schlusspodium, Foto. Uwe Kammann

Der definitive Rückzug in Düsseldorf von den ebenso kostspieligen Opernplänen, die Distanzierung in Stuttgart von einem Opernprojekt, das schon an der 2-Milliarden-Marke kratzt: Diese Vernunftentscheidungen lassen die Frankfurter Politik derzeit noch offenbar kalt, obwohl deren Finanzzwänge kaum weniger gravierend sind und sehr wohl zu bedenken ist, welche Kulturbereiche in welcher Höhe proportional zu fördern sind.

So sind selbst im unteren Bereich fragwürdige Entscheidungen zu konstatieren wie jetzt bei der meist abgelehnten kuriosen Aktion eines Deko-Netzes an der Konstabler Wache. Aber gravierender sind natürlich die verqueren Zickzacklinien beim Kulturforum. Erinnert sich noch jemand daran, dass seitens des mehr seriösen Architekturbüros gmp überzeugende Entwürfe für ein Opernhaus-Interim gleich neben dem Bockenheimer Depot – das als Ausweichspielstätte fürs Schauspiel vorgesehen war – vorgelegt hatte? Alles in der Schublade verschwunden. Ebenso wie der gleich anfangs erwogene Plan, die Universitätsbibliothek funktionsgerecht auf den Westend-Campus zu verlagern. Der Umzug der Schirn in die Dorndorf-Druckerei: lediglich ein Zufallsergebnis nach militantem Besetzungsdruck von außen. Mit der Zweitfolge, ein Max-Planck-Institut vom vorgesehenen Bauplatz zu vertreiben.

Alles zusammen zeigt: Die politischen Mandatsträger sind eher Getriebene statt wirkliche Entscheider. Ein Manko, das auch auf dem Podium mehrfach benannt wurde. Sprich: All’ die Zwischenergebnisse und Datenerhebungen, wie sie in den Labor-Evaluierungen gesammelt wurden und von weiteren Experten fortgeschrieben werden sollen, können eines in keiner Weise ersetzen: eine politische Zielvorstellung festzulegen und dann auch entschlossen umzusetzen.

Versprechen der Politik, hier am Römer-Areal, Foto: Uwe Kammann

Planungsdezernent Markus Gwechenberger hat in einem FeuilletonFrankfurt–Interview – angesprochen auch auf das in letzter Minute an einer lautstarken Minderheit gescheiterte Wohnungsbau-Projekt der Günthersburghöfe – dieses Ergebnis zwar bedauert, aber rechtfertigend darauf verwiesen, dass man eine solche politische Niederlage (hier: durch die Grünen) hinnehmen müsse, weil es sich bei den Planungen eben stets um „Aushandlungsprozesse“ handele. Auch in der das Zukunftslabor zusammenfassenden Publikation betont er wieder das Prinzip eines „dialogorientierten Prozesses“.

Ob ein solches relativierendes Verständnis je zu den großen Gestaltungsfiguren bei Paris, Wien, London, Wien geführt hätte? Sicher nicht. Bei einem kürzlichen Kongress zur Stadtbaukunst in Frankfurt (wir kommen darauf zurück) wurde ebenfalls klar: Es braucht klare Linien und Vorgaben, damit Städte und Quartiere mit vorzeigbaren, attraktiven Straßen- und Platzräumen sowie anziehenden Quartieren geschaffen werden können. Was natürlich auch heißt: Es braucht den Mut von Planern, Entwürfe zu liefern und zu ihnen zu stehen.

Wie wäre es in Berlin gewesen, wenn sich nach der Wende nicht ein Senatsbaudirektor wie Hans Stimmann mit klaren Bestimmungen hätte durchsetzen können? Natürlich, er wurde auch massiv angefeindet, meinungs- und lautstarke Lobbygruppen wollten ihre jeweiligen Ziele durchsetzen, darunter natürlich auch nicht wenige Architekten mit dem Etikett progressiv. Auch zentrale Vorhaben wurden und werden mit politischem Willen durchgesetzt, so das Humboldt-Forum oder jetzt die an traditionellen Umrissen orientierte Umgestaltung des Molkenmarktes. Beides auch Eingriffe in das DDR-Erbe und somit gesellschaftlich hoch umstritten.

Eines der Beispiele erinnert stark an das Juridicum: der Abriss des Außenministeriums am Schlossplatz, ein DDR-Prestigebau aus den 60er Jahren, der in der Kubatur stark dem Frankfurter Bau glich, bei allerdings feiner ausgestalteter Fassade. Auch hier allerdings war klar: Der strahlhelle Bau – gegenüber dem Palast der Republik – wirkte wie ein Riegel, störte die historischen Sichtbeziehungen, so zum Zeughaus, und wurde mit guten Gründen abgerissen, trotz lediglich dreißigjähriger Existenz, historischer Bedeutung und architektonischer Qualität.

In Frankfurt reichen die Pro-Argumente für das Juridicum nicht aus, denn alleine drei Gegen-Punkte sind schon nach jetziger Betrachtung zu gewichtig: die städtebauliche Situation und architektonische Gesamtqualität des Areals, die prognostizierte Un-Wirtschaftlichkeit und der fehlende Funktionsvorrang der Musikhochschule.

↑ Die Töngesgasse: Straßen-Transformation im Öko-Sinn

↓ – und eine Folge, Fotos: Uwe Kammann

Der zuletzt verstärkte Verweis auf die ‚graue Energie‘ hat viel mit Zeitgeist zu tun und lässt Beliebiges erkennen. Sonst stünde nicht der Abriss der Theaterdoppelanlage zu befürchten, die mit der früheren Opernsanierung, dem neuen Werkstatttrakt und noch gut funktionierenden Teilen wie der Drehbühne eine Substanz vorzuweisen hat, die nach Meinung renommierter Architekten nicht einfach mit dem Pauschalurteil ‚völlig marode‘ abgetan werden kann. Zumal nach derzeitigem Planungsstand eine städtebauliche Lösung favorisiert wird, die nicht einmal die Kulturdezernentin optimal findet (die gewünschte bessere, eine ‚Spiegel-Lösung‘, scheiterte am Grünen-Widerspruch), aber tapfer mit dem vermeintlich attraktiven Schlagwort ‚Kulturmeile‘ camoufliert.

Die jahrelang diskutierte vermeintlich marode Theater-Doppel-Anlage, Foto: Uwe Kammann

Eine Stadt, die es sich leistet, ein Filet-Grundstück und -Bauwerk wie das ehemalige Polizeipräsidium mit Zeigefinger nach außen leerstehen und verfallen zu lassen, sollte das Wort Aushandlungsprozesse tunlichst nicht als Vorwand in den Mund nehmen, um auf klare und bestens begründete Zielsetzungen zu verzichten – gerade auch jene, welche die sichtbare Stadtgestaltung betreffen. Es ist richtig, dazu braucht es in einer zunehmend heterogenen Gesellschaft Mut. So wie bei der von  der früheren OB Petra Roth gegen viel Widerstand vorangetriebenen Planung für die Neue Altstadt. Lässt sich dieser Mut aufbringen und durchhalten? Und: von wem? Diese Frage ist offen. Noch offener als jene nach der Zukunft des Juridicums.

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