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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Archiv für September, 2026

Die dritte Säule – Ein dauerhaftes Netz für die Freie Szene

2026, September 4.

Kultur für Alle heute und langlebige Netze für die Zukunft

Ein Plädoyer von Vládmir Combre de Sena

← Vládmir Combre de Sena, interdisziplinärer Künstler, Kurator und Kulturmanager, Foto: Andrea Aktemueller 

Frankfurt hat eine starke kulturelle Landschaft. Vieles davon hat mit Hilmar Hoffmann und seiner Kulturpolitik zu tun. In seiner Zeit als Kulturdezernent wurde eine Struktur geschaffen, von der die Stadt bis heute profitiert. Museen wurden gegründet oder ausgebaut, Institutionen gestärkt, Kultur bekam einen wichtigen Platz im Selbstverständnis der Stadt. Sein Begriff »Kultur für alle« hat Frankfurt geprägt. Das war wichtig und es war erfolgreich.

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Anne Theresa de Keersmakers und Solal Marines phänomenale Hommage an Jaques Brel

2026, September 4.

Minimalismus und breakdance. Vom alt und jung sein

Von Simone Hamm

Zwischen alten Hochöfen, Förderanlagen und dicken Rohren liegt die Gießhalle im Duisburger Landschaftspark.  Die Gießhalle, da, wo früher mit flüssigem Eisen gearbeitet wurde, ist heute eines der beeindruckendsten Industriegebäude, in denen die Aufführungen der Ruhrtriennale stattfinden. Sehr groß, weitläufig, halboffen, so dass das Licht der Industrieanlagen sich mit dem Bühnenlicht mischt.

Solal Mariotte, Anne Teresa De Keersmaeker © Anne Van Aerschot / Ruhrtriennale

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September-Programm anlässlich der Eröffnung der restaurierten Nordvorhalle der Leonhardskirche

2026, September 3.

Der 700 Jahre alte Kirchenraum wird zum Klingen gebracht

Mit der Eröffnung der Nordvorhalle von St. Leonhard ist die Restaurierung einer der schönsten und ältesten Frankfurter Kirchen abgeschlossen. Nicht nur Hauptsehenswürdigkeiten des mittelalterlichen Frankfurts sind nun wieder zugänglich wie die beiden romanischen Kirchenportale und das hängende Gewölbe. Auch Neues ist zu entdecken wie die bei der archäologischen Ausgrabung gefundenen Fragmente mittelalterlicher Wandmalerei und die Heilig-Grab-Kapelle; der Blick in die romanische Apsis des Nordturmes ist berückend.

Leonhardskirche – Blick in das hängende Gewölbe

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Glanz und Elend auf der Ruhrtriennale

2026, September 2.

Flamenco at it’s best: RI TE mit Israel Galván und Marlene Monteiro Freitas und ein verkorkstes David Bowie Musical

Von Simone Hamm

Dreimal hat Ivo van Hove die Ruhrtriennale mit Stücken begonnen, die nur auf Songs beruhen. Sandra Hüller sang songs von PJ Harvey und zeigte, dass sie erheblich besser spielen als singen kann. Immerhin hatte sie Spaß daran und das übertrug sich aufs Publikum. Vor einem Jahr versuchte Lars Eidinger sich an Sinatra und scheiterte auf der ganzen Linie.

Ivo Van Hove, David Bowie (v.l.n.r.)  © Jan Versweyveld, Ruhrtriennale 2026

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Adler, Orden, Wahlurne. Redesigning Democratic Representation im Museum Angewandte Kunst

2026, September 1.

Aus Alt mach Neu – Demokratie auf dem Prüfstand

Von Walter H. Krämer

Nicht nur bei Wahlen – aber da in besonderem Maße – steht unser Verhältnis zur Demokratie und deren Repräsentant*innen auf dem Prüfstand. Da öffnet der Blick auf Zeichen unserer Staatsform – Mülltonnen als Wahlurne, ein Raubvogel als Staatswappen und ein Orden (Bundesverdienstkreuz) in der Formensprache militärischer Tradition – eine etwas andere Perspektive.

Schlichter Bundesadler, Foto: Walter H. Krämer

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