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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Hommage an Wilhelm Schadow, der vor 200 Jahren Direktor der Düsseldorfer Kunstakademie wurde

Einfluss der von Schadow begründeten „Düsseldorfer Malerschule“

200 Jahre ist es her: 1826 trat der Maler Wilhelm Schadow (1788 – 1862), Sohn des bekannten Berliner Bildhauers Johann Gottfried Schadow (1758–1815), das Amt des Direktors der Kunstakademie Düsseldorf an. Der Verein „Unsere Straßen – unsere Künstler“ erinnert gemeinsam mit dem „Verein der Düsseldorfer Künstler für gegenseitige Unterstützung und Hilfe *1844“ , der auf die Zeit und das Wirken Schadows zurückgeht, an diese bedeutende Persönlichkeit. Im Rahmen einer Vortragsreihe im Stadtmuseum wird am Sonntag, 2. August, um 12 Uhr bei freiem Eintritt über den – bis heute bestehenden – Einfluss der von Schadow begründeten „Düsseldorfer Malerschule“ informiert.

1860 gemalt von seinem Schüler und Schwager Eduard Bendemann (Königliches Museum der Schönen Künste Antwerpen

Unter Wilhelm von Schadow entwickelte sich die Düsseldorfer Kunstakademie nämlich zu einer Drehscheibe für neue künstlerische Ideen und Inspirationen, was die Lehrform, die enge Beziehung von Meistern und Schülern sowie die thematisch und im künstlerischen Stil ausgedrückte Einheit von Poesie und Natur einbezog.

Der Maler und Bildhauer Michael Kortländer, ehemaliger Vorsitzender des „Vereins der Düsseldorfer Künstler für gegenseitige Unterstützung und Hilfe seit 1844“, wird über 182 Jahre Solidarität unter Künstlern referieren sowie über die jährliche Kunstausstellung „DIE GROSSE“, die älteste und größte Verkaufsausstellung Deutschlands, die Kunst aus ganz NRW  präsentiert und komplett von Künstler*innen organisiert wird. Zudem stellt sich die amtierende Vorsitzende Katja Stuke vor.

Inge Sauer, Initiatorin von „Unsere Straßen – unsere Künstler e.V.“, Foto: Hermann Wessels

Anschließend berichtet Inge Sauer, Initiatorin von „Unsere Straßen – unsere Künstler e.V.“ , über das lebendige Miteinander der Künstler im 19. Jahrhundert und über ihr Projekt, welches das Gemeinschaftsgefühl von damals ins Hier und Jetzt übertragen will.

Vestibül im Wohnhaus Schadows in Düsseldorf, im Hintergrund Schadow mit einem Besucher, Aquarell von Rudolf Wiegmann, 1836

Erfahren Sie bei dieser Veranstaltung, warum diese intensive Kunstperiode auch heute noch so viele Menschen begeistert. Und verstehen Sie, warum die Geschichten rund um die Kunstschaffenden der „Düsseldorfer Malerschule“, nach denen aktuell mehr als 30 Straßen der nordrheinwestfälischen Landeshauptstadt benannt sind, in der Stadtgesellschaft und besonders auch bei Kindern so gut ankommen.

Im Anschluss an den Vortrag erfolgt zudem eine Führung durch die Ausstellung „Die Düsseldorfer Maler*innen in der Schule“, die noch bis zum 30. August im Stadtmuseum Düsseldorf zu sehen ist.    Angelika Campbell /pk

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