Archiv für Juli, 2026
2026, Juli 14.
Ein weiteres Buch des Autors zu seinem Herzensthema geht auf eine reichhaltige Entdeckungsreise
Von Uwe Kammann
Schon mehrere Auflagen erlebte das 2022 erschienene Buch „Deutsch – Eine Liebeserklärung: Die zehn Vorzüge unserer erstaunlichen Sprache“ von Roland Kaehlbrandt. Inzwischen hat der Autor – der siebzehn Jahre die Polytechnische Gesellschaft in Frankfurt geleitet hat und nun neben vielen Aktivitäten an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft die Fächer Sprache und Gesellschaft lehrt – ein weiteres Buch seinem Herzensthema gewidmet: „Von der Schönheit der deutschen Sprache. Eine Wiederentdeckung“. Hat die Liebe neue Konturen bekommen? Unsere Rezension wird dies klären.

Der Autor Prof. Dr. Roland Kaehlbrandt, Foto: Petra Kammann
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Autoren, Autorinnen und Autoren, Bildung · Pisa von innen, Buch und Literatur, Kultur Frankfurt, Kultur regional / Rhein Main, Kultur und Gesellschaft | Kommentare deaktiviert für Schöner geht es nicht. Roland Kaehlbrandt umarmt die deutsche Sprache
2026, Juli 10.
Brücken von den Ufern des Main in die Ukraine
Von Petra Kammann
Alle Jahre wieder schreiben sich die Frauen aus mehr als 50 verschiedenen Nationen des IWC Frankfurt ein kulturelles oder ein karitatives Spendenprojekt auf die Fahnen. In diesem Jahr galt es der Initiative Existentia e.V., die Menschen in der Ukraine hilft, die sich in existentieller Not befinden. Gründerinnen des Vereins sind Ulrike von Waitz sowie die polnische Filmemacherin Elwira Niewiera, die den hochgelobten und prämierten Film „Das Hamletsyndrom“ gedreht hatte, einen Film über junge Menschen, die seit 2014 mit den Schrecken des Krieges im Donbas und den damit verbundenen schweren Traumata leben. Existentia e.V. begleitet betroffene Frauen therapeutisch, juristisch, menschlich – und auch vor Gerichten, in Gesellschaft und Politik…

v.l.n.r: IWC-Präsidentin Yun Kruse, Filmemacherin Elwira Niewiera und Ulrike von Waitz erläutern das Förderprojekt, Foto: Petra Kammann
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Bildung · Pisa von innen, Kultur Frankfurt, Kultur regional / Rhein Main, Kultur und Gesellschaft, Musik | Kommentare deaktiviert für Mutiges Förderprojekt Existentia, unterstützt vom International Women’s Club (IWC) Frankfurt – „To be or not to be „
2026, Juli 9.
Imposantes Schaufenster für neue Generation von Designern und Forschern
Von Hans-Bernd Heier
Alle zwei Jahre verleiht die World Design Organization den Titel „World Design Capital“ (WDC) an eine Stadt oder Region. 2026 ist Frankfurt RheinMain die internationale Bühne für Design. Unter dem Titel „Design for Democracy. Atmospheres for a better life“ realisiert WDC zusammen mit regionalen Partnern und Institutionen „wegweisende Projekte und zahlreiche Veranstaltungen, die zeigen, was Design leisten kann – für die Gesellschaft und die Demokratie, für unser Zusammenleben und unseren Alltag“, so Prof. Roland Lambrette von der Design FRM gGmbH. Im Mittelpunkt steht die Ausstellung „dreams, ideas & prototypes“ im Museum Angewandte Kunst, die bis zum 9. August zu sehen ist.

„Aerodomestics“ von Valerio Sampognaro, HFBK Hamburg; © Foto: Valerio Sampognaro
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Bildende Künste, Design, Kunstszene Rhein-Main, Museum Angewandte Kunst, Skulptur, Zeichnung · Druckgrafik | Kommentare deaktiviert für „dreams, ideas & prototypes“ im Museum Angewandte Kunst (2)
2026, Juli 8.
In Szene gesetzt: Ma Liberté – Meine Freiheit, unsere Freiheit
Von Petra Kammann
Was für eine wunderbare Initiative des Institut français: Der französische Theaterwettbewerb der hessischen Schulen richtete sich im Schuljahr 2025/2026 an alle Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen, die Lust haben, kreativ mit der französischen Sprache zu arbeiten und gemeinsam ein eigenes kleines Theaterstück zu entwickeln und aufzuführen. Und das zum Thema Freiheit. Mit dem Ringen um Freiheit kann man nicht früh genug beginnen. Gleich ob politisch, persönlich oder poetisch – die Schüler selbst konnten entscheiden, wie sie dieses große Thema auf die Bühne bringen. Was bedeutet Freiheit für sie? Ihrer Phantasie waren da keine Grenzen gesetzt! …

Hier ist die Freiheit direkt auf die Schultafel geschrieben…, Foto: Petra Kammann
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Autoren, Film, Kultur Frankfurt, Kultur regional / Rhein Main, Kultur Reisen, Kultur und Gesellschaft, Performance, Schauspiel | Kommentare deaktiviert für 4. Finale des französischen Theaterwettbewerbs an der Carl-Schurz-Schule in Frankfurt-Sachsenhausen
2026, Juli 7.
Stadt oder Land? Wie wollt Ihr künftig leben, mit welchen Konsequenzen?
Von Petra Kammann
Diese Frage stellte sich nicht allein am Höhepunkt der ersten Hitzewelle im Herzen der Düsseldorfer Altstadt bei der Verleihung des Prix AbiBac im Rathaus. Es spielte auch in das Thema des schriftlichen „Examens“ hinein, welches die Jury des Deutsch-Französischen Kreises (DFK) den nominierten AbiBac-Absolventen vorab gestellt hat. In diesem Jahr kamen die Kandidaten jedoch ausschließlich vom Lycée français international Simone Veil (LsiSV), denn in den deutschen Gymnasien wurde von G8 auf G9 umgestellt, so dass es diesmal keinen AbiBac-Jahrgang gab, der das deutsch-französische zweisprachige Abitur ermöglicht hätte. Entsprechend der Situation wurden daher im Gegensatz zu den vorherigen Jahren diesmal zwei statt der sonst üblichen drei Preise ausgelobt.

Die nominierten und prämierten AbiBac-Kandidaten, umrahmt vom französischen Generalkonsul Etienne Sur (li) und OB Stephan Keller (re), daneben DFK-Präsidentin Ariane Bommers, Foto: Petra Kammann
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Autoren, Bildung · Pisa von innen, Buch und Literatur | Kommentare deaktiviert für Brandaktuelles Thema zur 14. Verleihung des Prix AbiBac vom Deutsch-Französischen Kreis
2026, Juli 6.
Überzeugende Gegenposition zum Trend reißerischer Schau-Architektur
Von Uwe Kammann
Erinnert sich noch jemand? „Der Duft der großen weiten Welt“, das war einst ein unbeschwerter Welt der Werbespruch für eine Zigarrettenmarke. Dazu gehörten hellbunte Bilder einer beschwingten Welt – so wie Mitte der 70er Jahre der Architekt Eero Saarinen für die Linie Trans World Airlines (TWA) einen Flughafen mit weißen Dachschwingen entworfen hatte, mit inneren Kurven, großen Glasflächen und kräftigen Farbakzenten.

Architektur mit Tradition: strenge und klare Linien: Terminal 3, Foto: Büro Christoph Mäckler
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Architektur und Städtebau, Kultur Frankfurt, Kultur regional / Rhein Main, Kultur und Gesellschaft | Kommentare deaktiviert für Das neue Terminal 3: strenge Flughafen-Poesie aus Stahl und Stein
2026, Juli 5.
Gastspiele aus Berlin, Hamburg, München und Wien in der Spielzeit 26/27
Von Walter H. Krämer
Die Spielzeit 2026/27 des Theaters im Pfalzbau präsentiert sich außergewöhnlich vielfältig und setzt erneut starke Akzente im Schauspiel und Tanz. Internationale Compagnien, bedeutende Regisseurinnen und Regisseure sowie herausragende Ensembles und Schauspieler*innen prägen das Programm.

BERLINER ENSEMBLE: „Was ihr wollt“ von William Shakespeare, Regie: Antú Romero Nunes
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Autoren, Autorinnen und Autoren, Darstellende Künste, KultTouren, Kultur regional / Rhein Main, Schauspiel, Tanz | Kommentare deaktiviert für Schauspiel und Tanz auf höchstem Niveau im Pfalzbau-Theater Ludwigshafen in der kommenden Saison 2026/27
2026, Juli 2.
Vielseitiges Schaufenster junger Gestaltung und Forschung
Der WDC-Campus ist das Zukunftsprojekt der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 und macht das Museum Angewandte Kunst in diesem Sommer zu einem beeindruckendem Schaufenster einer neuen Generation von Designer:innen und Forschenden – sowohl aus Hessen und der Region Frankfurt RheinMain, als auch von nationalen und internationalen Hochschulen. Studierende, Lehrende und Start-ups aus den Bereichen Design, Architektur, Kunst und Wissenschaft präsentieren interdisziplinäre Projekte, die sich mit den zentralen Fragen unserer Zeit auseinandersetzen.

Grafik: WDC-Campus, Foto: Kerstin Weiser
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Bildende Künste, Bildung · Pisa von innen, Design, Installation · Performance · Objektkunst, Kultur Frankfurt, Kultur regional / Rhein Main, Stadtplanung und Diskussionen | Kommentare deaktiviert für WDC-Campus: „dreams, ideas & prototypes“ im Museum Angewandte Kunst (1)
2026, Juli 2.
Langzeitbeobachtungen in Kurzform
Michael Krügers luftige und verschlüsselte Gedichte der letzten fünf Jahre

Die Zeit bekommt in den Gedichten des einstigen Hanser-Verlegers Michael Krüger eine völlig neue Bedeutung. Sie ist für ihn während der Pandemie – wie vielleicht für uns alle – aus den Fugen geraten, hat Risse bekommen. Während er in seinem „Holzhaus überm See“ seine lebensbedrohliche Krankheit auszukurieren sucht, wird er zu einem speziellen Komplizen der Natur, sucht die Nähe zu Pflanzen und Tieren. Dabei beobachtet er seine Umgebung sehr genau, erinnert an besondere Menschen, nimmt die politisch bedrückenden Ereignisse wahr. Und dann wieder hält er die Zeit für einen Moment fest wie in der Impression vom Anfang Juli, die ob der Hitzewelle kaum aktueller sein könnte… pk
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2026, Juli 1.
Wohlverdient und Unbesiegbar
Kulturdezernentin Ina Hartwig gratuliert, Kunsthistorikerin Hanneke Heinemann laudiert
Im sonnendurchströmten Nebbienschen Gartenhaus wurde am am 24.06.2026 die Ausstellung „Die Wohlverdiente“ mit den Skulpturen und Zeichnungen von Wanda Pratschke eröffnet. Verbunden damit war die Verleihung des 20. Ilse-Hannes-Preises. Die diesjährige Preisträgerin verkörpert ideal die Konzeption des Ilse-Hannes-Preises, der ältere Künstlerinnen und Künstler mit einem qualitätsvollen Werk auszeichnet, die in Frankfurt und Umgebung wohnen und arbeiten und nicht durch z.B. eine Professorenpension abgesichert sind. Kulturdezernentin Ina Hartwig, vertreten durch die Frankfurter Kulturamtsleiterin Sybille Linke, gratulierte der Bildhauerin Pratschke und dankte der Künstlerin im Namen der Stadt Frankfurt. Die Kunsthistorikerin Hanneke Heinemann hielt bei der Feierstunde die Laudatio.

Dr. Andreas Hansert, Vorstand der Ilse Hannes-Gesellschaft, begrüßte die Preisträgerin und führte in den Preis ein, Foto: Barbara Walzer
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Bildende Künste, Kultur Frankfurt, Kultur und Gesellschaft, Skulptur, Zeichnung · Druckgrafik | Kommentare deaktiviert für Verleihung des 20. Ilse-Hannes-Preis an die Bildhauerin Wanda Pratschke im Nebbienschen Gartenhaus