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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Depression – die neue Volkskrankheit? Vorträge, Diskussionen und Therapievorschläge mit prominenten Beispielen in der Alten Oper

Patientenkongress Depression: Was tun, wenn das Leben die Farbe verliert?

Eindrücke von Petra Kammann

Die Depression kann jeden treffen, ausgelöst durch biologische Faktoren, durch Dauerstress oder Schicksalsschläge. „Rund jeder sechste Bundesbürger erkrankt im Laufe seines Lebens an einer behandlungsbedürftigen Depression, sagt Prof. Ulrich Hegerl, Vorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention. Depression sei eine schwere, oft lebensbedrohliche, von Außenstehenden meist unterschätzte Erkrankung, und nicht nur eine Reaktion auf schwierige Lebensumstände. Aber sie sei auch behandelbar, das Risiko von Rückfällen könne deutlich gesenkt werden. Wie das gelingen kann, darum ging es in den von Harald Schmidt moderierten Vorträgen, Beispielen und kulturellen Angeboten beim Kongress, der am 30. Mai in der Alten Oper Frankfurt stattfand. Begleitet wurde das Bühnenprogramm durch zahlreiche Informationsstände von Selbsthilfegruppen und regionalen Bündnissen gegen Depression. Außerdem wurde auch der 7. Deutsche Medienpreis Depressionshilfe verliehen.

Raus aus der Komfortzone! „Drum Conversation“ animierte das Publikum gleich zu Beginn der Veranstaltung, Foto: Petra Kammann

Bevor es mit der in Deutschland so einmaligen Veranstaltung für an Depression erkrankten Menschen und deren Angehörige, um die Möglichkeiten zum Austausch mit anderen Betroffenen und um Informationen von Fachleuten und ganz sachlich um Themen wie „Neue Behandlungsmethoden“, „Hartnäckige Depression“, „Was kann ich selbst unterstützend tun?“ oder „Depression und KI“  losging, wurde die Aufmerksamkeit des Publikums erst einmal schlagartig durch den Trommelwirbel der „Drum Conversation“ geweckt. Die gute Laune der Gründer der interaktiven senegalesisch-deutschen Musik- und Trommelgruppe Uwe Lennard Grohn und Ismael Seck, die für den guten Zweck der Depressionsbekämpfung trommelten, übertrug sich unmittelbar auf die positive Stimmung im Saal. Das Publikum mit rund 1300 Teilnehmenden ließ sich gleich zu Beginn physisch, emotional und mental auf die mitreißenden und lockernden Rhythmen ein…

An Büchertischen lagen in der Alten Oper Bücher zur Vertiefung des Themas aus, Foto: Petra Kammann

Prominente Unterstützung

Auch Moderator Harald Schmidt, seit 2008 Schirmherr der Stiftung Deutsche Depressionshilfe, trug mit seinen immer wieder auflockernd flapsig-hintergründigen Bemerkungen dazu bei, was der Dramatik der Krankheit, die er durchaus ernst nimmt, das damit behaftete Pathos des Leidens oder vielleicht auch die Scham, darüber zu sprechen, nahm. Er unterstützt seit 2008 die Stiftung in ihrem Ziel, durch Öffentlichkeitsarbeit die Situation depressiv Erkrankter zu verbessern, sowohl finanziell als auch durch die ehrenamtliche Moderation des Patientenkongresses Depression.

Entertainer Harald Schmidt und Psychiater Prof. Hegerl. Das Duo setzt sich für die Anerkennung der Depression als Krankheit ein, Foto: Holger Peters

Gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzendem Ulrich Hegerl, der die Senckenberg-Professur an der Psychiatrie der Universität Frankfurt innehat, moderiert der Entertainer Harald Schmidt außerdem seit 2021 den Podcast Raus aus der Depression bei NDR Info. In jeder neuen, der inzwischen 43 Folgen beleuchten die beiden einen anderen Aspekt der Erkrankung. Dabei führt Schmidt gewissermaßen als Gastgeber durch den Podcast und spricht mit Betroffenen, während Hegerl wie auch beim Frankfurter Kongress jeweils die medizinisch-psychologische Expertise beisteuert. So wurde auch beim Kongress über Ursachen, Auslöser und Behandlungswege (wie Psychotherapie, Medikation oder Tagesstruktur) aufgeklärt. Über Depressionen reden –  so die Überzeugung der beiden sich ergänzenden Partner – trage dazu bei, die Krankheit besser zu verstehen und begreiflich zu machen. Diese gemeinsame Erfahrung wirkt sich zweifellos auch im Lauf der Zeit auf die zunehmende Professionalisierung bei der Gestaltung des Patientenkongresses aus.

Entertainer Harald Schmidt unterstützt auch die Stiftung, Foto: Petra Kammann

Selbstironisch kommentiert der Medienprofi Schmidt sein Tun: „Den Patientenkongress Depression moderiere ich inzwischen zum achten Mal – das ist in der Fernsehbranche heute so lang wie drei komplette Karrieren“.  Aber er hörte auch Betroffenen sehr genau zu , denn er schätzt, dass Menschen so offen von ihren Erfahrungen mit Depression erzählen und Ratschläge annehmen „und merken, dass sie mit ihrer Situation nicht allein sind“.

In den Gesprächsrunden auf der Bühne machten im Talk mit Harald Schmidt so Prominente wie Ex-Verteidigungsminister Karl Theodor zu Guttenberg und der ehemalige Radprofi und Tour de France-Sieger Jan Ullrich deutlich, dass Depression jeden treffen kann, auch wenn es nach außen nicht den Anschein hat, und dass es vor allem Männern noch schwerer falle, sich eine Depression einzugestehen: Häufig sind sie gehemmter, sich praktische Hilfe zu suchen, weil sie es noch weniger gewohnt seien, sich selbst Schwächen einzugestehen und langfristig stigmatisiert zu sein.

Harald Schmidt im Gespräch mit Theodor zu Guttenberg, Foto: Petra Kammann

Auf die Bühne der Alten Oper trat dann auch der einstige Verteidigungsminister Karl Theodor zu Guttenberg, der an diesem speziellen Ort, an dem meistens Konzerte stattfinden, an seinen Vater Enoch zu Guttenberg erinnerte. Der seinerzeit hochgeschätzte Musiker habe zwar dort bestens das Orchester dirigiert, aber vor und nach dem Konzert meist depressiv in der Künstlergarderobe gesessen. Da offenbarte der Sohn, dass die Neigung zur Depression schon früh in seinem eigenen Leben präsent war. Diagnostiziert wurde sie beim ihm allerdings erst nach dem Ende seiner politischen Karriere.

Heute gesteht er unumwunden ein, dass der rasante Aufstieg in hohe Ämter und die damit verbundene Überlastung ihn an physische und mentale Grenzen gebracht habe und er sein „heiles“ Familienbild auch nicht mehr aufrechterhalten konnte. Für ihn selbst sei nach dem Verlust seines Ministerpostens dann der Aufenthalt in den USA umso befreiender gewesen, da er dort „unverkrampft mit wildfremden Menschen“ über seinen Zustand habe sprechen können. Zahlreiche Hinweise auf eine Behandlung mit Psychotherapie und kurzfristig auch mit unterstützenden Medikamenten habe ihm schließlich geholfen, heute wieder ein zufriedenes Leben zu führen.

Der emotionale Absturz des ehemaligen Radprofis Jan Ullrich war gewaltig, Foto: Petra Kammann

Der Radprofi und Sohn einer alleinerziehenden Mutter aus Rostock Jan Ullrich wiederum hatte sich im Laufe seiner Karriere selbst förmlich in ein Funktionieren hineingeredet: „Wenn du von klein auf antrainiert bekommst: kämpfen, niemals aufgeben. Dann ist es unglaublich schwer, nach Hilfe zu fragen. Ich habe immer gesagt, das schaffe ich schon. Ich habe die Tour de France gewonnen, bin Olympiasieger und Weltmeister. Ich schaffe das alleine. Irgendwann, als es gar nicht mehr ging, habe ich verstanden, dass ich wirklich Hilfe brauche“, sagt er rückblickend.

Seine großen Siege habe er übrigens wegen der damit verbundenen Schmerzen nicht einmal genießen können, denn er hatte sich in seinem Ehgeiz schwere Verletzungen zugezogen. Während einer Trainingsfahrt für das Cycling Festival in Bad Dürrheim wurde er von einem Auto erfasst, das ihm die Vorfahrt nahm. Neben einer Rippenfraktur mit Lungenverletzung brach er sich auch noch das Schlüsselbein. Da die Radsportlegenden und seine Konkurrenten Lance Armstrong und Sir Bradley Wiggins  beim Bike-Festival im Schwarzwald zu Gast waren, ließ er es sich nicht nehmen, trotz der schweren Verletzungen dort anwesend zu sein.

Nach den Doping-Vorwürfen und dem Ende seiner Karriere sprach er über sein zunehmendes Alkoholproblem und den Drogenmissbrauch, bis nichts mehr ging und er sich endlich dazu durchrang, sich professionelle Hilfe in einer Klinik zu suchen und dort stationär eine Therapie zu beginnen. Zwei Klinikaufenthalte halfen ihm am Ende, wieder eine neue Struktur zu finden. Inzwischen fahre er wieder Fahrrad, aber nicht, um damit zu gewinnen, sondern aus schierem Vergnügen am Radeln und um sich fit zu halten. Außerdem mache er inzwischen Yoga. Alkohol sei heute für ihn ein Tabu.

Die schwedische Brautmodedesignerin Sanna Lindström erlebte nach ihrer Hochzeit eine Depression, Foto: Petra Kammann

Zu Gast war weiterhin die Bestseller-Autorin & Brautausstatterin Sanna Lindström aus Uppsala (Schweden), die durch ihre eigene Hochzeit zur Brautmode kam. Da sie kein passendes Kleid fand, begann sie, eigene skandinavisch inspirierte Entwürfe anzufertigen: individuell, und minimalistisch. Kurz nach ihrer eigenen Hochzeit erlebte die Designerin dann aber eine Phase tiefer Erschöpfung und Depression. Sie und ihr anwesender Mann Simon Gincberg  berichteten von den Auswirkungen der Depression auf Partnerschaft und Familie.

Durch den extremen Druck und das hohe Arbeitspensum beim Aufbau ihres eigenen Labels hatten sich die Symptome extrem verstärkt. Ihr Ehemann berichtete von der enormen Herausforderung auch für ihn, etwa „den Engel fallen zu sehen“. Es war nur schwer für ihn erträglich, dass sie „das Bett nicht mehr verließ, nicht mehr aus dem Haus ging, zu nichts mehr Lust hatte“. Um aus der Depression raus zu kommen, bedeutete das für Sanna Lindström, dass sie erst einmal ihre Krankheit akzeptieren musste und damit verbunden, professionelle Hilfe (Therapie, ärztliche Betreuung) in Anspruch nehmen und zulassen musste, im beruflichen Umfeld unterstützt zu werden. „Ich sag jetzt nix und Du gehst raus“ war zunächst die Haltung gegenüber ihrem Mann. Als die Unternehmerin die Krankheit für sich jedoch akzeptiert und eine neue vertrauensvolle Basis mit ihrem Mann und weiteren Mitarbeitern gefunden hatte, konnte sie sich von ihrem beruflichen Druck lösen und den Weg zur Besserung gehen. Heute ist ihr Mann ist der CEO Geschäftsführer ihrer Firma.

„Musik heilt, Musik tröstet, Musik bringt Freude“ (Yehudi Menuhin)

Die heilende Kraft der Musik ist zudem eine unmittelbare, zu Herzen gehende „Hilfe“ bei Depression, übrigens auch bei Demenz. Das war beim Spiel der beiden Musizierenden des Varua Duo im Großen Saal der Alten Oper ganz unmittelbar zu erleben. Dem war ein Gespräch mit Prof. Eva Lotta Brakemeier von der Universität Greifswald und der Deutschen Gesellschaft für Psychologie sowie von Cornelia Schmidt zur Nedden von Yehudi Menuhin Live MusicNow Frankfurt e.V  (LMN) vorausgegangen, die kostenfreie Konzerte organisiert und übrigens in diesem Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum feiert.

Der Humanist, Weltbürger und Geiger Lord Yehudi Menuhin stand Pate bei LMN, das eintrittsfreie Konzerte für Menschen, die in Krankenhäusern, Altenheimen, Hospizen, Behinderteneinrichtungen oder anderen sozialen Einrichtungen leben oder betreut werden, ermöglicht, wobei junge, besonders begabte Künstlerinnen und Künstler über ein Spenden finanziertes Stipendium unterstützt werden. Menuhin hatte die Musik nämlich nicht als reine Kunst, sondern als Beitrag zu einer besseren Gesellschaft gesehen und sich unermüdlich für die Benachteiligten dieser Welt eingesetzt. Nicht zu unrecht war er daher u.a. 1979 mit dem Friedenspreis des deutschen Buchhandels ausgezeichnet worden und hatte erstmals in der Frankfurter Paulskirche zu den dort üblichen programmatischen Reden seine Geige zum Klingen gebracht.

Kein Huster war zu hören beim Spiel des kolumbianischen Saxophonisten und der chilenischen Pianistin Catalina Jara Muñoz , Foto: Petra Kammann

Besonders eindrucksvoll geriet dann auch der Auftritt von Varua Dua, dem Duo aus der chilenischen Pianistin Catalina Jara Muñoz und dem kolumbianischen Saxophonisten Nicolás Castro. Das Wort „Varua“ stammt aus der Sprache der Osterinsel (Rapa Nui) und bedeutet soviel wie  „Seele“. Ge­grün­det im Jahr 2019, ent­stand das Duo wäh­rend des Stu­di­ums der beiden am Con­ser­va­to­rio Su­pe­ri­or de Mú­si­ca de Cas­til­la y León in Spa­ni­en. Seine Spezialität ist die Viel­sei­tig­keit des Re­per­toires mit Wer­ken ver­schie­de­ner Stil­rich­tun­gen und Epo­chen, das sich von den viel­fäl­ti­gen klang­li­chen Mög­lich­kei­ten in­spi­rie­ren lässt und eine ei­ge­ne Äs­the­tik und künst­le­ri­sche Iden­ti­tät daraus entwickelt.

2025 wur­den die beiden als Fi­na­lis­ten beim An­tón Gar­cía Ab­ril Wett­be­werb aus­ge­zeich­net – ei­nem der re­nom­mier­tes­ten Kam­mer­mu­sik­wett­be­wer­be Spa­ni­ens, der her­aus­ra­gen­de jun­ge En­sem­bles aus dem In- und Aus­land zu­sam­men­bringt. Der­zeit werden sie im Mas­ter­stu­di­en­gang Kam­mer­mu­sik an der Hoch­schu­le für Mu­sik und Dar­stel­len­de Kunst Frank­furt am Main (HfMDK), weiter bei der Pia­nis­tin An­ge­li­ka Merk­le so­wie dem Kla­ri­net­tis­ten Jaan Bos­sier ausgebildet. Als An­er­ken­nung für ihr künst­le­ri­sches En­ga­ge­ment und ihre mu­si­ka­li­sche Aus­drucks­kraft wurde das Va­rua Duo Sti­pen­di­at bei Ye­hu­di Me­nu­hin Live Mu­sic Now Frank­furt.

Harald Schmidt zeigte sich ganz begeistert von dem Auftritt des Duos wie vom Publikum, das angemessen still auf die sensiblen Klänge reagierte und nicht gleich wild losklatschte und die Handys zückte, Foto: Petra Kammann

Seit der Gründung von Live Music Now 1977 in London organisieren zahlreiche Vereine in England, Deutschland, Österreich und der Schweiz solche eintrittsfreie Konzerte in sozialen Einrichtungen. So eben auch seit 30 Jahren in Frankfurt. Gespielt werden diese nicht-öffentlichen Konzerte von jungen Musikerinnen und Musikern, die nicht nur sehr begabt sind, sondern vor allem auch das Interesse, die Sensibilität und die Ausstrahlung für das Konzertieren in der entsptrechenden Umgebung besitzen. In Frankfurt arbeiten sie zudem eng mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main zusammen und werden von einer Jury, bestehend aus Hochschulprofessoren, nach strengen musikalischen Kriterien ausgewählt und in die Förderung aufgenommen. Für ihre Auftritte erhalten die Künstler dann ein aus Spendengeldern finanziertes Stipendium.

Das Dunkel der Depression erhellten die Psychologin Dr. Caroline Allenhof und Ihr Mann Selmar Allenhof von der Depressionshilfe mit ihrem beeindruckend-rotierenden Lichtspektakel, Foto: Petra Kammann

Da sich verstärkt auch die Medien mit dem Thema Depression und Suizid in der Folge beschäftigten, wurden auch in diesem Jahr drei Deutsche Medienpreise, welche  kompetente Medienjuroren ausgewählt hatten, von der Depressionshilfe verliehen. Bei der Verleihung des 7. Deutschen Medienpreises ging der dritte Preis an Gunnar A. Pier von den Westfälischen Nachrichten für seinen Beitrag „Mit dem Kind kam die Krise“ über postnatale Depression, der zweite Preis dann an den Programmschwerpunkt „Psychisch stark – Wege aus der Depression“ von ZDF, 3sat und ARTE, bei dem das Thema Depression aus unterschiedlichen Perspektiven und in großer thematischer Vielfalt beleuchtet wurde. Auf den ersten Platz gelangte schließlich der Beitrag von Lea Thomas „Suizide verhindern: Wie Katharina es schaffte“ aus  SAT 1. Ihr war es gelungen, sich auf unreißerische und ernsthafte Art und Weise mit den Suizidgedanken junger Menschen auseinanderzusetzen und mögliche Wege aus der Krise aufzuzeigen.

v.l.n.r. die Juroren: Prof. Ulrich Hegerl, Annett Schlesier, Preisträgerin Lea Thomas, Susanne Baldauf, Christine Reuter, Uwe Kammann und Juryvorsitzender Thomas Schmidt, Foto: Holger Peters

 

Über die Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention

Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention hat sich die bessere Versorgung depressiv erkrankter Menschen und die Reduktion der Suizide in Deutschland zum Ziel gesetzt. Neben Forschungsaktivitäten bietet die Stiftung Betroffenen und Angehörigen unter ihrem Dach vielfältige Informations- und Hilfsangebote wie das Diskussionsforum Depression und das deutschlandweite Info-Telefon Depression. In 90 Städten und Kommunen haben sich Bündnisse gebildet, die auf lokaler Ebene Aufklärung über die Erkrankung leisten. Vorstandsvorsitzender ist Prof. Dr. Ulrich Hegerl. Die Schirmherrschaft hat der Entertainer und Schauspieler Harald Schmidt übernommen.

www.deutsche-depressionshilfe.de

Ermöglicht wird der Patientenkongress Depression durch die finanzielle Unterstützung von Aktion Mensch und der Reiss Stiftung sowie dem Gesundheitszentrum Bad Laer Stiftung und dem Marieluise von der Warth Stiftungsfonds.

 

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