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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Archiv für Juni, 2026

HERE IS THERE – Doppelabend der Dresden Frankfurt Dance Company (DFDC) mit neuen Werken von Ioannis Mandafounis und Thomas Bradley

2026, Juni 10.

Große Stille und ein Tohuwabu

Von Petra Kammann

Für die letzte Show der aktuellen Spielzeit war die DFDC mit der Uraufführung von „Here is there, “ untermalt vom Trompetensound des österreichischen Komponisten HK Grube und vom Sound Design von Zachary Mentzo in die Stadtmitte, ins Schauspiel Frankfurt, gezogen. Ein Novum: Zum ersten Mal hat ein Ensemble-Mitglied eine eigene Bühne bekommen: Thomas Bradley, seit 2023 bei der Company, der sich neben seiner Arbeit als Tänzer auch immer wieder für die interessanten Bühnenkostüme hervorgetan. Im zweiten Teil des Abends war die Neukreation „This Beautiful Messy Thing“ von Ioannis Mandafounis mit einem fulminanten Schlagzeugsolo von Philipp Danzeisen zu erleben.

„Several Rhythms Sort Thoughtfully”, mit Ichiro Sugae, Solène Schnüriger, Marina Kladi, Nastia Ivanova, Sam Young-Wright, Foto: Dominik Mentzos

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Alle Kraft voraus mit dem geflügelten Pferd – Das Pegasus-Programm in der Alten Oper

2026, Juni 9.

Die Welt der Musik aus neuen beflügelnden Perspektiven entdecken 

Die Breite des Pegasus-Programms in der Alten Oper Frankfurt ist seit seinem Start in der Saison 2012/13 enorm. Es hat inzwischen mehr als 325.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene erreicht. Insgesamt umfasst das inspirierende Programm der kommenden Saison 2026/27 sage und schreibe 142 Einzeltermine für mehr als 40.000 Besucher*innen. Allein 82 Konzerttermine davon richten sich an Kinder zwischen null und sechs Jahren – die Hälfte davon an Familien, die andere Hälfte an Kitagruppen.

Der „Rabauken und Trompeten“-Auftritt wird von anderen Häusern übernommen, Foto: Salar Baygan

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„The Growing Beetle: Das Terminal der Gegenwart und Zukunft“

2026, Juni 8.

Im Rahmen der Ausstellung „Ausgezeichnet – Design Value Made in Hessen“ lädt das Land Hessen vom 8. bis 12. Juni zu einem vielfältigen Konferenzprogramm rund um die Frage ein, welchen Beitrag Design zu Innovation, Wertschöpfung und gesellschaftlicher Entwicklung leisten kann. Im Gespräch mit Dr. Matthias Alexander (Frankfurter Allgemeine Zeitung, stellvertretender Ressortleiter im Feuilleton) am 10. Juni um 19 Uhr gibt Prof. Christoph Mäckler (MÄCKLER ARCHITEKTEN) exklusive Einblicke in die Planung, Gestaltung und Umsetzung des bedeutenden Bauprojekts am Frankfurter Flughafen.

Christoph Mäckler, Architekt des neuen Terminal 3  am Frankfurter Flughafen, Foto: Petra Kammann

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Faites de la musique und feiert die Fête de la musique in Frankfurt !

2026, Juni 6.

Von Jazz und Chanson zu Rock und Klassik in historischem Ambiente

Was 1982 mit der Idee des damaligen französischen Kulturministers Jack Lang, ein paar Stromanschlüssen und viel musikalischem Idealismus in Paris begann, hat sich längst zu einem globalen Ereignis entwickelt. Jährlich am 21. Juni feiert die Welt die Fête de la Musique – das Fest der Musik  – und inzwischen verbindet dieser besondere musikalische Festtag als European- und Worldwide Music Day die Menschen in mehr als 340 Städten weltweit, davon 60 in Europa und 20 in Deutschland. Die öffentlichen Räume verwandeln sicjh in offene Bühnen für Musik, Begegnung und kulturelle Teilhabe Alle folgen dem gleichen Prinzip: Lasst uns gemeinsam die Msuik feiern ….

In diesem Jahr wird die Fête de la musique in der Frankfurter Villa Manskopf gefeiert, 

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Erinnerung an die „Düsseldorfer Malerschule“ wachhalten

2026, Juni 4.

„Unsere Straßen – unsere Künstler“: eine neue Ausstellung in der Sammlung „19. Jahrhundert“ des Stadtmuseums

Von Angelika Campbell

Engagiert hält die Initiative „Unsere Straßen – unsere Künstler e.V.“ die Erinnerung an die Düsseldorfer Malerschule wach. Zu dieser zählen bekannte Kunstschaffende, deren Namen sich in vielen Straßen Düsseldorfs wiederfinden. In einer neuen Ausstellung im dortigen Stadtmuseum wird nun die laufende Arbeit des Vereins dargestellt, weil dessen Gesamtprojekt in diesem Jahr mit der Sammlung „19. Jahrhundert“ des Stadtmuseums in Verbindung steht. Die offizielle Eröffnung findet am Sonntag, 7. Juni, um 12 Uhr statt; die Ausstellung ist anschließend noch bis zum 2. August 2026 zu sehen.

Foto: Inge Sauer (rechts) und Kuratorin Eva Sauer mit Schadow-Zeichnung (Muse des Theaters, 1826), Fotograf: Enrico Vezzi

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Clara und Robert Schumann: eine Liebe in Briefen und Musik

2026, Juni 2.

Ein Klavierabend mit Lesung überzeugte in der Villa Bonn als neues ‚Format‘

Vom Uwe Kammann

Kann man sich das heute vorstellen? Gut 20.000 Briefe haben Robert und Clara Schumann geschrieben, viele davon natürlich auch mit ganz professionellen Adressen im verzweigten europäischen Musikleben. Die schönsten allerdings, die haben sie sich gegenseitig geschickt, in einem, auch für heutige Mail-Zeiten geradezu atemberaubenden Rhythmus. Doch den Antrieb und den Grund dürften auch heutige Zeitgenossen verstehen: Es waren Liebesbriefe, Zeugnisse des Naheseins auch in der Ferne, innige schriftliche Annäherungen in einer Phase, die so intensiv wie aufregend war wie sonst keine im Leben des Paares, das für Romantik in der Musik steht wie sonst wohl kein zweites in Deutschland.

Wechselspiel zwischen der Pianistin Catalina Butcaru und der Sprecherin Nora Solcher, Foto: Petra Kammann

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Depression – die neue Volkskrankheit? Vorträge, Diskussionen und Therapievorschläge mit prominenten Beispielen in der Alten Oper

2026, Juni 1.

Patientenkongress Depression: Was tun, wenn das Leben die Farbe verliert?

Eindrücke von Petra Kammann

Die Depression kann jeden treffen, ausgelöst durch biologische Faktoren, durch Dauerstress oder Schicksalsschläge. „Rund jeder sechste Bundesbürger erkrankt im Laufe seines Lebens an einer behandlungsbedürftigen Depression, sagt Prof. Ulrich Hegerl, Vorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention. Depression sei eine schwere, oft lebensbedrohliche, von Außenstehenden meist unterschätzte Erkrankung, und nicht nur eine Reaktion auf schwierige Lebensumstände. Aber sie sei auch behandelbar, das Risiko von Rückfällen könne deutlich gesenkt werden. Wie das gelingen kann, darum ging es in den von Harald Schmidt moderierten Vorträgen, Beispielen und kulturellen Angeboten beim Kongress, der am 30. Mai in der Alten Oper Frankfurt stattfand. Begleitet wurde das Bühnenprogramm durch zahlreiche Informationsstände von Selbsthilfegruppen und regionalen Bündnissen gegen Depression. Außerdem wurde auch der 7. Deutsche Medienpreis Depressionshilfe verliehen.

Raus aus der Komfortzone! „Drum Conversation“ animierte das Publikum gleich zu Beginn der Veranstaltung, Foto: Petra Kammann

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LiteraTurm 2026 – 13. Literaturfestival der Stadt Frankfurt unter dem Motto „OstWestText“

2026, Juni 1.

Spektakuläre Aus-Sichten und welche Einsichten?

In wenigen Tagen geht es los. Das alle zwei Jahre stattfindende Festival LiteraTurm in den Frankfurter Hochhäusern, die namensgebend für das Festival sind, ist einzigartig, denn es bietet spektakuläre Ein- und Ausblicke auf die Stadt. Und es setzt immer wieder einen neuen programmatischen Schwerpunkt. Diesmal steht es unter dem  Motto „OstWestText“. Denn auch fast 40 Jahre nach der Wende haben die Ost-West-Debatten nichts an Aktualität verloren. Bis heute sind die deutsch-deutschen Gräben und Unterschiede zwischen den alten und neuen Bundesländern immer noch spürbar. So nimmt das Festival die DDR als Romanstoff ebenso in den Fokus wie die literarische Verhandlung der Wiedervereinigung zum Thema Ost-West. Sachbücher und Essays bilden dabei einen integralen Bestandteil des Programms.

In den Buchtiteln spiegeln sich die aktuellen Fragestellungen, Foto: Petra Kammann

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