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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Archiv für Mai, 2026

Kammerkonzert bei arteMusica mit Deva Mira Speran dio (Piano) & Yunyu Zhou (Viola)

2026, Mai 16.

Musikalische Exzellenz-Förderung und ein spannendes Konzert

Die arteMusica-Stiftung unterstützt herausragend begabte junge Musiker auf ihrem Weg zu einer internationalen Karriere. Die sorgfältig ausgewählten Sängerinnen, Sänger und Instrumentalisten werden intensiv gefördert – durch Stipendien, Konzertauftritte und persönliche Beratung. Am 30. Mai präsentiert arteMusica zwei außergewöhnliche junge Musikerinnen: die chinesische Bratschistin Xunyu Zhou und die spanische Pianistin Deva Mira Sperandio. Am Samstag, dem 30. Mai spielen sie in einem Kammerkonzert in der Festeburgkirche Werke von Albéniz, Bridge, Enescu, Hindemith und Prokofjew.

Die Pianistin Deva Mira Sperandi und die Bratschistin Xunyu Zho , Foto: arteMusica-Stiftung

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Die Marielies Hess-Stiftung: 60. Jubiläum und ihr Finale

2026, Mai 15.

Ein Resumee: Teil 2

Ein Beitrag der Kuratorin Brigitta Amalia Gonser

Und weiter geht es mit herausragenden Einzelausstellungen der Marielies Hess-Stiftung in der Goldhalle des Hessischen Rundfunks:

Vollrad Kutscher, Einatmen-Ausatmen. Porträtinstallation Norbert Klassen

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You & Eye – Arbeiten von Schülern und Schülerinnen der Paul-Hindemith-Schule im Museum Angewandte Kunst

2026, Mai 14.

Wer bin ich, wie eigne ich mir die Welt an, und wie kommen wir zusammen, You & Eye?

Foto-Impressionen von Foto-Workshopleiter Peter Loewy und Petra Kammann

Der Empfang im Museum Angewandte Kunst war für die engagierten und kreativen Jugendlichen eine Ehre. Über ein Halbjahr hinweg hatten die Schüler:innen der Paul-Hindemith-Schule, einer Gesamtschule im Gallus, gemeinsam mit Frankfurter Künstler:innen Projekte und eigene Arbeiten in den Bereichen Bildende und Darstellende Kunst, Musik, Keramik, Comic und Fotografie entwickelt. Gestern wurde die von Vandad Neshati im Untergeschoss des Museum Angewandte Kunst organisierte Ausstellung mit einer Rede von Direktor Mathias Wagner K, von Kulturamtsleiterin Sybille Linke und der Künstlerin und Kuratorin Ulrike Markus eröffnet. Und getanzt wurde auch. Schade, dass heute schon letzter Tag ist!

Die Spannung der Hindemith-Schüler:innen ist groß, Wie sieht’s aus im Museum?, Foto: Peter Loewy

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Schätze aus dem Bode-Museum Berlin im Ikonenmuseum Frankfurt

2026, Mai 13.

„Ikonen auf dem Weg“

Die erste Sonderausstellung im Ikonenmuseum seit seiner Neueinrichtung würdigt die fast 30-jährige Zusammenarbeit des Museums mit dem Bode-Museum Berlin (Staatliche Museen zu Berlin – Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst). Inmitten der Dauerausstellung präsentiert sie ausgesuchte Ikonen der postbyzantinischen und russischen Ikonenmalerei aus der Sammlung des Museums für Byzantinische Kunst, die seit 1999 als Dauerleihgaben im Frankfurter Ikonenmuseum waren. Dabei treten die fein gearbeiteten, vorwiegend kleinformatigen Ikonen der Muttergottes, vom Leben und der Passion Jesu Christi und ausgewählter Heiliger, die der Verehrung im Privaten dienten, in einen Dialog mit den oft aus kirchlichen Kontexten stammenden, dauerhaft ausgestellten Ikonen im Ausstellungsraum.

Szenen aus dem Marienleben, Linker Flügel aus einem Marientriptychon Russland, um 1600, Eitempera über Leinwand auf Holz, Inv.-Nr. 11285b,  Dauerleihgabe Staatliche Museen zu Berlin, Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst, Foto: Wolfgang Günzel

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Mit dem 60. Jubiläum der Marielies Hess-Stiftung steht auch ihr Finale

2026, Mai 12.

Ein Resumee: Teil 1 Flüchtige Verfestigung

Das Ende der Marielies Hess-Stiftung am 04.05.2026 im Haus am Dom

Von Brigitta Amalia Gonser

Es spielte der Saxofonist Tobias Rüger, Foto: Alexander Paul Englert

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Stadt-Werke : Ein Ausstellungsprojekt im Berufsverband Bildender Künstlerinnen & Künstler (BBK) von Barbara Walzer und Mathias Kraus

2026, Mai 10.

Die Lebensbühne Stadt

Von Petra Kammann

Aus ihrem in vielen Jahren entstandenen Fundus zeigt die in Frankfurt lebende polnische Fotografin Barbara Walzer Schwarzweiß-Fotografien. Ihr mit dem Kameraauge verbundener Blick richtet sich auf die unterschiedlichsten Licht- und Schattenseiten von Städten wie Frankfurt, während der Künstler Mathias Kraus Stadt-Ansichten mit scharfer Klinge als Scherenschnitte herausarbeitet oder eine Gesellschaft unterschiedlichster Menschentypen mit Stift oder Pinsel auf Papier und Leinwand fixiert. Die Vernissage der Ausstellung „STADT-WERKE“ fand am 8. Mai in der Galerie des BBK statt.

Vor der Eröffnung: Die Journalistin Edda Rössler fotografiert Mathias Kraus und Barbara Walzer vor dem Wandgemälde, Foto: Petra Kammann

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„Unter die Haut. Tattoos im Blick“ der Opelvillen

2026, Mai 9.

Körperkunst als weit verbreitetes Ausdrucks- und Kommunikationsmittel

Von Hans-Bernd Heier

Tattoos sind allgegenwärtig – nicht nur beim Anblick von Menschen, denen wir begegnen, sondern auch in den Medien, in der Werbung, Literatur und Gegenwartskunst. In der ausgesprochen beeindrucken Ausstellung „Unter die Haut. Tattoos im Blick“ in den Opelvillen in Rüsselsheim werden zum ersten Mal Kunstschaffende vorgestellt, die ihre künstlerische Praxis im Tattoo erweitern. Ob Papier, Leinwand, Druckplatte oder menschliche Haut – stets ist die Zeichnung der Ausgangspunkt. Linien, Striche und Formen werden im Stechen oder Perforieren übertragen. Mit rund 120 Gemälden, Papierarbeiten, Skulpturen, Fotografien und Videos von 13 tätowierenden Künstlerinnen und Künstlern aus sieben Ländern bildet die Schau, die zu sehen ist, ein vielfältiges und spannendes Spektrum ab.

Ruth Marten, No. 91, aus der Serie »All about Eve«, 2025, Gouache auf Heliogravüre von 1923, Sammlung »I.CH« Hennecken, Köln; © Ruth Marten, Courtesy Van der Grinten Galerie

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MISHPOCHA. The Art of Collaboration

2026, Mai 7.

Die selbstgewählte Familie oder Wahlverwandtschaften

Von Corinne Elsesser

Im Jüdischen Museum Frankfurt wird der jiddische Begriff „mischpóche“ einmal neu, interdisziplinär und multimedial re-interpretiert. Damit muss nämlich nicht nur die enge gewachsene Familie gemeint sein, sondern, wie hier in der englischen Version des Begriffs „mishpocha“, die selbstgewählte, neue, erweiterte Familie.

Museumsdirektorin Prof. Dr. Mirjam Wenzel und Mike D vor der Skulptur „OY/YO“ © Corinne Elsesser

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LAZARUS – ein Musical von David Bowie und Enda Walsh im Staatstheater Darmstadt

2026, Mai 5.

Frei nach dem Roman „The Man Who Fell To Earth“ von Walter Tevis

von Walter H. Krämer

Der Sänger und Entertainer David Bowie begeisterte sich für Weltraumgeschichten und er war sich sicher, dass in den Weiten des Universums außerirdisches Leben existiert. Diese Gewissheit und seine Affinität zu den Sternen zieht sich durch sein gesamtes Werk.

Thorsten Loeb und Aleksandra Kienitz, Foto: Staatstheater Darmstadt

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Historisches Museum Frankfurt zeigt „Die Welt im Geld“

2026, Mai 4.

Finanzobjekte als „Schlüsselloch“ der Weltgeschichte

Von Hans-Bernd Heier

Geld ist weit mehr als nur Zahlungsmittel – es ist Speicher von Geschichte, Spiegel gesellschaftlicher Entwicklungen und Ausdruck weltweiter Verflechtungen. Mit Blick auf hiesige Sammlungsobjekte eröffnet die Sonderausstellung „Die Welt im Geld –  Globale Ereignisse im Spiegel Frankfurter Finanzobjekte“ neue Perspektiven auf die Globalgeschichte – überraschend, materiell greifbar und voller unerwarteter Zusammenhänge.

500 DM-Schein mit Maria Sibylla Merian, 1991, Front; © Deutsche Bundesbank

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