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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Dringender Appell: Kulturcampus „realistisch“ verwirklichen

Bürgerinitiative verwirft derzeitige Planung – Testentwürfe vorgestellt  

Von Uwe Kammann

Zentrale Aspekte der derzeit von Stadt und Land vorangetriebenen Planung für einen Kulturcampus in Bockenheim werden von der Bürgerinitiative „Kulturcampus Bockenheim 2.0“ unter funktionalen und finanziellen Aspekten komplett verworfen. Jetzt hat diese Initiative einen „Testentwurf“ vorgestellt, der für den seit langem geplanten Neubau der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HfMDK) ein einheitliches Gebäude vorschlägt, wie es auch nach den ursprünglichen Intentionen am Platz des seit langem leerstehenden Juridicums auf dem früheren Gelände der Universität errichtet werden sollte.

Testentwurf der Initiative für den Grundriss der Hochschule; Haupteingang links zur Bockenheimer Landstraße

Diese lange verfolgte Planung soll nach den derzeitigen politischen Vorstellungen der Stadt und des Landes zugunsten einer Lösung aufgegeben werden, welche für die Hochschule drei getrennte Gebäude vorsieht, die sowohl südlich der Bockenheimer Landstraße (am Juridicum) als auch auf nördlichen Baufeldern – am Theater-Depot und auf dem Gelände der Dorndorf-Druckerei – errichtet werden könnten. Der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) bereitet einen solchen dreiteiligen Neubau und einen entsprechenden Architektenwettbewerb derzeit nach den Vorgaben der Stadt und des Landes vor.

Planungskonzept Stadt und Land – drei Gebäude für die Hochschule rot markiert

Eine zentrale Forderung der Bürgerinitiative an den hessischen Minister für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, Timon Gremmels, lautet, auf einen solchen Architekturwettbewerb für einen dreiteiligen Neubau der Musikhochschule an getrennten Plätzen zumindest so lange zu verzichten, bis über das Schicksal des Juridicums politisch entschieden sei. Sie verweist darauf, dass wegen der beginnenden Neukonstituierung der Frankfurter Stadtregierung das Schicksal der leerstehenden Hochhausscheibe „völlig offen“ sei. Drei Fraktionen (CDU, FDP und VOLT) hätten sich für den Abriss ausgesprochen. Außerdem habe ein neues Gutachten ökonomische und ökologische Fakten für einen Abriss geliefert, das zum Zeitpunkt der Stadt-Land-Vereinbarung zugunsten eines dreiteiligen Neubau noch nicht bekannt gewesen sei.

Der vom früheren (1989-2000) Frankfurter Planungsdezernenten Martin Wentz (SPD) erstellte Entwurf für einen kompakten, integralen Bau der Hochschule gruppiert drei (Aufführungs-)Säle um ein zentrales Eingangsfoyer, das über ein Glasdach erhellt wird. Eine weitere Dachfläche über Funktionsräumen (so zum individuellen Üben der Studenten) ist begrünt.

Vertreter der Bürgerinitiative „Kulturcampus Bockenheim 2.0“: Thomas Bücker, Martin Wentz, Edgar Wallach (von links); Foto: Uwe Kammann

Im Süden schließt sich bei diesem Initiativ-Entwurf an die Hochschule das Baufeld für die in den Vorgaben geforderten Wohnungen an – dafür sind 30 Prozent bei der Planung gefordert. Diese Gesamtkonstellation, so stellte es Wentz bei einer aktuellen Pressekonferenz fest, lasse sich leicht in einem umgearbeiteten Bebauungsplan darstellen, der einen Zeitaufwand von gut einem Jahr erfordere – wesentlich weniger als bei anderen Varianten.

Auch sonst wäre der Zeitfaktor bei der derzeit politisch favorisierten Teil-Lösung – mit einem Extrabau für die Hochschule auf dem Dondorf-Gelände mit seinem Backsteinbau – höchst negativ: Denn dort ist eine Zwischennutzung – derzeit die Übergangslösung für Schirn-Aktivitäten während der Sanierung des Stammhauses, dann eine Beherbergung unter dem Senckenberg-Etikett – mindestens bis 2032 zu erwarten. Die Mittel für den Neubau sollen sogar erst zwei Jahre später fließen.

Kommentar:

Alles, was die Vertreter der Initiative „Kulturcampus Bockenheim 2.0“ an Argumenten vortragen und an Projektskizzen, Entwürfen und planerischen Gegenüberstellungen zeigen, hat Hand und Fuß. Eigentlich hätte das Etikett ihrer aktuellen Präsentation lauten müssen: Kulturcampus 1.0. Aber das, was einst unter dem eingängigen Campus-Titel als planerisch-bauliche Zukunft für das ehemalige Unigelände in Bockenheim vorgedacht worden war, reihte und reiht sich ein in die Unglücksgeschichte großer Frankfurter Vorhaben. Ob Städtische Bühnen, Europäische Schule, Multifunktionshalle, Altes Polizeipräsidium, Hauptwache, Konstablerwache, Bahnhofsviertel, Unibibliothek: Überall  – mit unterschiedlichen Einzelgründen – ein einziges Hin und Her, ein Dauerfest der Unentschiedenheit und der politischen Antagonismen.

Alternativkonzept der Bürgerinitiative: Hochschule blau markiert, Frankfurt LAB gelb, Wohnen rot

Und dies nicht nur auf der Stadtebene (hier dominiert ja allein eine durchsetzungsstarke grüne Verkehrspolitik), sondern auch im Verhältnis Stadt und Land. Dazu kam und kommt eine Verbeugung vor einem einseitig interpretierten Zeitgeist. Schlimmstes Beispiel: Das Einknicken vor einer Ego-Lobby beim noch unter dem „Grünen“- Dezernenten Olaf Kunitz begonnenen, dann sorgfältig weitergeplanten Wohnprojekt der Günthersburghöfe. Kurz vor der Realisierung kippten die Grünen das für 1500 Wohnungen ausgelegte Projekt – eine wahltaktische Verneigung vor rabiaten Bürgerinitiativen. Der jetzige Planungsdezernent Marcus Gwechenberger (SPD) bedauert diese Entscheidung, sieht sie jedoch als hinzunehmende Begleiterscheinung heutiger Stadtplanung, die vom „Aushandeln“ geprägt sei.

Konzept der Landesregierung – drei Hochschulgebäude dunkelgrau markiert

Beim Kulturcampus – eine seit 2010 ventilierte vielversprechende Option nach dem Umzug der Universität ins Westend – schien sich nach anfänglichen Differenzen zwischen Stadt und Land (vorheriger Eigner der Uniflächen) ein gemeinsamer Weg anzubahnen. Auf einer Pressekonferenz stellten 2018 der damalige hessische Wissenschafts- und Kulturminister Boris Rhein (CDU)  und die Frankfurter Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) eine Machbarschaftsstudie vor, die sie als „wichtige Weichenstellung“ (Rhein) und „wichtigen Meilenstein“ (Hartwig) für das Vorhaben priesen, auf dem freiwerdenden Unigelände wissenschaftliche und künstlerische Institutionen mit Wohnen zu verknüpfen. Größter Bestandteil sollte die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst  (HfMDK) sein; die Stadt wollte in unmittelbarer Nachbarschaft ein Zentrum der Künste und ein’Frankfurt LAB’ ansiedeln, um vielfältige experimentelle Verknüpfungen zu ermöglichen und zu fördern. Für eines dieser Frankfurt-Vorhaben war das  bis jetzt immer noch brachliegende „Tortenstück-Terrain (im Landesbesitz) vor dem Bockheimer Depot vorgesehen.

Diese damals mit viel Optimismus vorgetragene Absichtserklärung (Hartwig: ein „tolles Projekt“, geprägt vom „Geist der Vernetzung und Kooperation nach innen und außen“) wurde im Juridicum verkündet, dessen Tage damals gezählt schienen. Zum sicheren Versprechen künftiger „Strahlkraft“ (Rhein) gehörte auch, dass das Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik einen Neubau auf dem Gelände der nördlich der Uni-Bibliothek gelegenen Dondorf-Druckerei beziehen sollte.

2018 gemeinsam voller Überzeugung für Fortschritte beim Kulturcampus: Frankfurts Kulturdzernentin Ina Hartwig und der hessische Kultur- und Wissenschaftsminister Boris Rhein, ; Foto: Uwe Kammann

Alles Schnee von gestern. Eine militante Besetzung des Backsteinbaus der ehemaligen Druckerei führte zur jetzigen Schirn-Zwischennutzung und zum Max-Planck-Rückzug. Und die in den letzten Jahren in manchen Architektenkreisen entflammte Liebe zur in Bestandsgebäuden steckenden sogenannten Grauen Energie bedeutet für das Juridicum, dass es derzeit Architekten und politische Befürworter gibt, die es erhalten, umbauen und neu nutzen wollen, beispielsweise für Studentenwohnungen. Was den Platz für die Musikhochschule entsprechend schmälern würde und nun zur Landesplanung einer baulichen Dreiteilung geführt hat. Wie es tatsächlich weitergeht, ist noch offen. Die ‚Aushandlungs’-Devise des Planungsdezernenten ist beim Juridicum in eine Laborphase gemündet, was immer das für die Entscheidungsfindung bedeutet (auch hier wird natürlich die künftige politische Konstellation eine Rolle spielen).

Die jetzige Vorlage der 2.0-Initiative belegt wiederum mit allen Skizzen und Berechnungen, dass alles andere als ein einheitliche Neubau der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst am ursprünglich vorgesehenen Ort südlich der Bockenheimer Landstraße schon aus wirtschaftlichen Gründen höchst unvernünftig wäre (so wegen der beträchtlichen Mehrfachkosten bei der Erschließung, beim Erstellen und Betrieb der notwendigen Dippel- und Dreifachflächen). Auch ästhetische und städtebauliche Gründe wären zu nennen. Die banale Hochhausscheibe des Juridicum ist ein trennendes Element an dieser Stelle, nahezu jede architektonische Lösung für einen Hochschul-Neubau verspräche deutlichen Gewinn.

Noch wird an der Doppelanlage gespielt, Foto: Uwe Kammann

Ob vielleicht bei der jetzigen Konstellation auch ganz andere Überlegungen eine Rolle spielen, um einen südlichen Teilbauplatz mit den nördlichen Baufeldern Depot/Dondorf zu verbinden? Denn es gab/gibt Stimmen, wegen der dann entstehenden Studenten- und Besucherströme die dazwischenliegende Bockenheimer Landstraße zu unterbrechen und als Fußgängerareal auszubilden. Eine damit verbundene Verkehrstrennung von Bockenheim und Westend wäre den Anhängern einer Zero-Autopolitik nicht nur egal, sondern wahrscheinlich sehr willkommen.

Höchst umstritten: Erhalt oder Abriss des Juridicum, Foto: Uwe Kammann

Doch das ist natürlich nur Spekulation. Handfest ist dagegen das Argument, dass die Ansiedlung des städtisch gewünschten Experimentierraums ‚Frankfurt LAB‘ (vieles daran erscheint modisch und unbestimmt) auch auf dem Dondorf-Gelände problemlos möglich wäre, statt es unbedingt – „zeitgeistgemäß“, so die Initiative – im südlichen Teil unterzubringen, in Verbindung auch zu einem transformierten Juridicum. Wie verquer das alles ist, beweist auch das Schicksal der denkmalgeschützten Uni–Bibliothek neben dem Bockenheimer Depot. Eigentlich sollte sie – funktional eigentlich absolut geboten – auf den Westend-Campus umziehen. Jetzt hat die Universität den Plan aufgegeben, vorgeblich aus finanziellen Gründen. In den Landesüberlegungen ist der Plan keiner Erwähnung wert. Dabei könnte die Bibliothek ein Schlüsselelement des geplanten Campus ein.

Die Universitätsbibliothek in Bockenheim, Foto: Uwe Kammann

Auch die Musikhochschule scheint der Resignation nahe. Die Kulturcampus-Initiative führt das auch auf den Eindruck zurück, dass sich der Frankfurter Magistrat für diese hochrenommierte (und schon lange aus den Räumen platzende) Einrichtung gar nicht interessiere. Wie auch immer: Inzwischen lockt Offenbach, die HfMDK zu beherbergen (analog zur Einladung an die Europäische Schule). Eines ist dabei klar: Die Musikhochschule hat ihre Grundposition zu einer Standortverlagerung unmissverständlich in einem Papier umrissen und dargelegt. Eine räumliche Teilung lehnt sie mit einer Vielzahl von funktionalen und wirtschaftlichen Gründen ab. Im Fazit heißt es mehr als deutlich:

„Nach 20 Jahren Planung, in die alle Statusgruppen und Gremien der Hochschule eingebunden wurden, jeder Quadratmeter durch Studienordnungen und Studierendenzahlen begründet ist, Raumdimensionen, Bauweise und Ausstattung durch die spezifischen Nutzungsanforderungen definiert sind und diese ganze Planung durch zwei Ministerien fachlich geprüft und genehmigt wurde, ist unsere Forderung und Erwartung an das Land: durch einen ungeteilten und in einer Bauphase errichteten Neubau den erfolgreichen Betrieb der Hochschule auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Optionen, die dies nicht oder nur mit großen Einschränkungen bei Bau und Betrieb, mit fehlender Geschwindigkeit und Verlässlichkeit in der Realisierung oder mit hohen Kosten erreichen, lehnen wir ab.“

Die funktionalen Ziele eines Neubaus werden in dem Papier ebenso klar formuliert. Erforderlich sei ein „Gebäudekonzept mit sehr unterschiedlich ausgestalteten Volumina, vom großen Vortragsaal mit 400 Zuschauern bis zu einzeln belegten Überäumen der Studierenden“.  Das Konzept „dem Modell eines integrierten Campus folgen mit enger Verzahnung zwischen Lehre, Forschung, Kunstpraxis und Verwaltung“ und es solle „ein großzügiges Raumgefühl innerhalb des Gebäudes ermöglichen.“

Das DdMDK-Orchester beim Jubiläumskonzert 30 Jahhre Live Music Now Frankfurt am Main im hr-Sendesaal, 18.04.2026, Foto: Wolfgang Runkel

Alternativ führt das HdMDK-Papier eine zweite örtliche Variante statt des Bockenheim-Standortes umfassend aus: ein jetzt noch zum Hessischen Rundfunk gehörendes Grundstück am Dornbusch. Hier werden zahlreiche Vorzüge genannt; so kurze Wege zur Goethe-Universität sowie Kooperationsmöglichkeiten mit dem Hessischen Rundfunk (Klangkörper, Schauspiel-Ausbildung, Medienproduktion), außerdem ortsnahe Verbundmöglichkeiten mit der University of Applied Sciences sowie die Mediennutzung in der Nationalbibliothek. Allein, die Stadt ist – bislang jedenfalls – von dieser Variante nicht überzeugt und sagt schlicht Nein.

Mithin: Es dürfte alles auf den Campus Bockenheim hinauslaufen. Jedenfalls, sofern sich die Hochschule mit ihrem Einheitskonzept durchsetzen kann und – ebenso wichtig – das Nachhaltigkeitsargument beim Juridicum sich als das erweist, was es ist: ein illusionäres Ruhekissen für Öko-Architekten und ihnen folgende Politiker, welche meinen, mit solchen Bauentscheidungen (Formel: Nicht-Bauen ist besser als Neu-Bauen) Wesentliches zur Klimazähmung beitragen zu können. Da stellt sich, ganz nebenbei, die Überlegung ein: Kann es nicht, ohne ideologische Grundierung, bei der Theater-Doppelanlage noch einmal um die Frage gehen, ob die Erhaltung des 60er-Jahre-Hauses bei gründlicher Sanierung nicht doch die beste und bei weitem wirtschaftlichere Lösung wäre? Mitte der 10er Jahre wurden die Kosten dafür auf 600 bis 700 Millionen Euro veranschlagt. Inzwischen, 10 Jahre später, soll beim geplanten Abbruch und Zweifach-Neubau von Oper und Schauspiel die Gesamtinvestition nun schon 1,6 Milliarden Euro verschlingen dürfen – und das bei der mit Abstand schlechtesten Variante, einem Schauspiel-Neubau in der lebensleeren Süd-Nord-Klamm der Neuen Mainzer Straße (auch dies nur, weil die Kulturdezernentin einer Grün-Aversion gegen die eigentlich bevorzugte ‚Spiegel-Lösung‘ nachgab und sich auf die Marketing-Blase „Kulturmeile“ als vermeintliches Attraktionsmodul einließ).

Auch dies zeigt, wie schwankend und auf welch’ porösem Grund die städtische Kultur- und Planungspolitik operiert. Und wie sie dazu noch ursprünglich angenommene zeitliche Fixpunkte aus den Augen verliert. Bei den Bühnen ist jetzt mit einem ersten Vorhang zu Beginn der 40er Jahre zu rechnen. Beim Kulturcampus dürften erste Ergebnisse erst Mitte der 30er Jahre zu erwarten sein – bald zwei Jahrzehnte nach der euphoriegetränkten Pressekonferenz im Juridicum, vom Abstand zur Ur-Idee ganz zu schweigen.

Das alles bedeutet auch, dass mögliche Weiterentwicklungen in der Kultur (denken wir nur an die derzeit in der FAZ geführte Operndiskussion) in ganz andere Richtungen verlaufen können als derzeit verortet oder angenommen. Bei den Symposien, welche in der Anfangszeit der Bau-Diskussionen um die Städtischen Bühnen näheren Aufschluss über Zukunftsvisionen geben sollten, kam nichts Verwertbares heraus. Auch ein großer zweitägiger Kongress der Münchner Theaterakademie führte im Fazit des Direktors zu einer einzigen Schlussfolgerung mit Blick auf Zukunftsmodelle: Zero.

Beim Kulturcampus Bockenheim verwendet die Bürgerinitiative eine Formelergänzung aus der Online-Welt: Zweipunktnull. Immerhin, es endet zwar mit einer Null, doch vorangestellt ist eine Zwei. Das heißt, es gibt Alternativen. Doch gibt es genügend Einsicht und Kraft, sie zu ergreifen?

https://www.hessenschau.de/kultur/musikhochschule-bekommt-neue-gebaeude-auf-kulturcampus-frankfurt-v4,kulturcampus-frankfurt-104.html

 

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