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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Eine musikalische Sternstunde: Miłosz Sroczyński spielt Bachs „Goldberg-Variationen“ im Hauskonzert von Viviane Goergen

Von Erhard Metz

Es gilt von einem musikalischen Ereignis zu berichten, zu welchem dem Autor Stefan Zweigs Metapher „Sternstunde“ zur Verfügung steht, in diesem Fall eine musikalische. Eine solche war jüngst zu erleben im Hauskonzert der in Bad Homburg wirkenden Konzertpianistin, Musikcoachin und Buchautorin Viviane Goergen: Auf ihre Einladung spielte Miłosz Sroczyński Bachs weltweit bekannte sogenannte Goldberg-Variationen, BWV 988 . „Ein musikalischer Gipfelpunkt, den nahezu alle bedeutenden Pianistinnen und Pianisten im Laufe der Zeit zu erklimmen versuchten … ein faszinierendes Stück, das bis heute Rätsel aufgibt“ schrieb Peter Uehling (Stiftung Berliner Philharmoniker), und Karl Böhmer „Die Krönung einer besonderen Form der Cembalomusik“ (Kammermusikführer Villa Musica); „zweifellos der bedeutendste Klavierzyklus des 18. Jahrhunderts“ (G. Henle-Verlag); „bis heute eine fundamentale Herausforderung für jeden Cembalisten und Pianisten“ (Bärenreiter), um nur einige renommierte Stimmen zu nennen.

Viviane Goergen und Miłosz Sroczyński, Foto © Rainer Opferkuch

War es der abendlichen Atmosphäre des einer Gemäldegalerie ähnelnden Wohnsalons der früher weltweit gastierenden Pianistin, war es dem allgewaltig klangmächtigen Steinway D-Flügel geschuldet, dass dieser Konzertabend ein fast vierzigköpfiges musikaffines Publikum zunächst einmal sprachlos machte und dann in Applaus ausbrecchen ließ?

War es die Aura des jungen Pianisten Miłosz Sroczyński, seine schon in den Raum ausstrahlende Art und Weise, in welcher er eintrat und sich fast ehrfürchtig-scheu vor dem Titan des Klavierbaus niederließ, in sich versank und im gehauchten Pianissimo die bereits alle Welten und Universen umspannende einzigartige Aria erklingen ließ, eine 32-taktige, ruhig voranschreitende, würdevoll-gravitätische, uns in manchen Partien melancholisch anmutende Sarabande, auf deren Grund, insbesondere deren Fundamentaltönen im Bass Bach seine 30 Variationen entwickelte?

Viele Cembalisten und Pianisten haben sich an dem Werk versucht, nicht wenige sind an ihm gescheitert, manch andere sind im kollektiven Gedächtnis ihrer Hörergemeinde geblieben, wenige zu pianistischen „Legenden“ erhoben worden wie Glenn Gould, dessen Aufsehen erregende Einspielung im Jahr 1955 auf dem modernen Konzertflügel statt dem Cembalo sozusagen einen Bann brach.

Ein Autograph des Werks ist nicht überkommen, jedoch ein Erstdruck aus dem Jahr 1741 mit dem Titel: „Clavier Ubung bestehend in einer ARIA mit verschiedenen Veraenderungen vors Clavicimbal mit 2 Manualen. Denen Liebhabern zur Gemüths-Ergetzung verfertigt von Johann Sebastian Bach, Königl. Pohl. u. Churf. Saechs. Hoff-Compositeur, Capellmeister und Directore Chori Musici in Leipzig. Nürnberg in Verlegung Balthasar Schmids“. In das Klavierwerk des Meisters eingereiht wurden die Variationen als „Vierter Theil der Clavier-Uebung“.

Titelblatt des Erstdrucks 1741; Quelle: wikipedia

Das Werk näher zu beschreiben erscheint an dieser Stelle angesichts der umfangreichen und sachkundigen zu ihm erschienenen Literatur müßig – vgl. die entsprechenden Literaturhinweise am Ende. Besonderer Erwähnung bedarf vielleicht auch hier – wie bei zahlreichen anderen Kompositionen Johann Sebastian Bachs – deren sozusagen mathematischer Aufbau: Die 32 Takte der Aria entsprechen den 32 Teilen der Gesamtkomposition aus Aria, 30 Variationen und Da capo-Aria.

Die Gliederung des Werks im einzelnen in 2 mal 16 Teile sowie die weiteren Unterteilungen auf vier achttaktike Basslinien mit jeweils acht Fundamentalnoten sind in der Abhandlung von Helmut Puschmann eindrücklich dargestellt (s. Literaturhinweise). Umso erstaunlicher ist der musikalische Reichtum des Werkes von liedhaft-gesanglich-volkstümlichen Momenten, idyllisch-empfindsamen, auch choralartigen Partien bis zu eruptiven, in den chromatischen Bereichen manchen fast schon chaotisch anmutenden Ausbrüchen.

Zur spieltechnischen Herausforderung ist anzumerken, dass die explizit für ein zweimanualiges Instrument geschriebene Komposition heute fast einhellig auf dem einmanualigen Konzertflügel aufgeführt wird, was komplexe Fertigkeiten beim Spiel mit gekreuzten Händen beziehungsweise mit dem „Ineinandergreifen“ der Hände und Finger voraussetzt. Hier scheint Glenn Gould mit seiner immer noch als revolutionär angesehenen Einspielung von 1955 ein Pionier gewesen zu sein.

Bach ließ in seine Komposition deutsche, französische und italienische Elemente und Stile einfließen – eine frühe europäische Musik, könnte man sagen. In ihr finden sich die gängigen, auf Tänzen beruhenden Sätze der damals weitest verbreiteten Suite wieder wie Gigue und Menuett, Passepied, Polonaise oder Sarabande sowie musikalische Formen wie Toccata oder Fughetta.

Um das geniale Werk ranken sich Anekdoten, so um den ihm erst später gegebene Titel „Goldberg-Variationen“. Die Erzählung, Bach habe es – nach Überlieferung seines Biografen Johann Nikolaus Forkel – für einen gewissen Gesandten Hermann Carl Graf von Keyserlingk geschrieben, der es sich in schlaflosen Nächten von einem jungen Bach-Schüler namens Johann Gottfried Goldberg zur Beruhigung habe vorspielen lassen, lässt einen eher schmunzeln: eines der fundamentalen, komplexesten, in Teilen aufrüttelnden Werke des Meisters für einen noch minderjährigen Klavierschüler, sozusagen als Einschlafmusik für einen Schlaflosen? Wohl kaum. Spekulation bleibt auch das Gerücht, dass die berühmte Aria gar nicht von Bach selbst stamme, obwohl dieser sie bereits zuvor in das „Notenbüchlein“ von 1725 seiner Frau Anna Magdalena Bach eingeschrieben hatte.

Miłosz Sroczyński, Foto © Rainer Opferkuch

Miłosz Sroczyński knüpft allerdings an die Goldberg-Erzählung an und befasst sich, von ihr aus weitergehend, mit den Themen Schlaf beziehungsweise vielmehr Schlaflosigkeit in einer kapitalistischen 24/7-Welt, in welcher Schlaf zu den unproduktiven Verhaltensweisen zählt, und in welcher er ein „systemisches Phänomen“ sieht: „In diesem Kontext erscheinen die Goldberg-Variationen als ästhetische Intervention in die Mechanik spätmoderner Zeit. Ihre Struktur – streng und zugleich unendlich variantenreich – eignet sich dazu, den Hörer aus einer linear empfundenen Zeitlichkeit herauszulösen. Es ist Musik, die sich der Logik der Beschleunigung entzieht; vielmehr etabliert sie ihren eigenen, zyklischen Rhythmus, in dem Wiederholung zu einer transformierenden Erfahrung wird. Das kontemplative Hören eines solchen Werkes ist der Idee des slow art verwandt“ (Booklet zur CD).

Da mag etwas daran sein: Des Künstlers Gedanken entspricht das Zeitmaß seiner Debut-Einspielung auf CD (vom Februar 2025, erschienen im Februar 2026) von 81’49“ Spieldauer und sicherlich auch der Aufführung in seinen Konzerten, von also gut 1 Stunde und 20 Minuten. Den bisherigen „Rekord“ von gut 106 Minuten hält möglicherweise der 1991 in Paris geborene Jean Rondeau auf dem Cembalo, gefolgt von dem Briten Richard Egarr (Jahrgang 1963) mit 90 Minuten, ebenfalls auf dem Cembalo.

Zum Vergleich die Zeiten der vielfach als Referenzeinspielungen betrachteten Aufnahmen von Glenn Gould: 39’44“ (1955) und 51’15“ (1981). Glenn Goulds 1955er „Hexenritt“ durch die Komposition mag dabei einem Zeitgeist eines allgemeinen „schneller, höher, weiter“ von immer atemloser werdenden Nachkriegsgesellschaften korrespondieren, in denen es galt, nicht nur möglichst rasch die notwendigen Wiederaufbau- und Konsolidierungsleistungen zu erbringen, sondern auch in schier unbegrenztem Maße Wachstum zu generieren, vielleicht auch einem bis heute andauernden, unserer Auffassung nach unseligen Zeitgeist mancher musikalischer Aufführungspraxis, in denen es scheinbar eher darum geht, insbesondere bei Bravourstücken mit immer neuen artistischen Geschwindigkeitsrekorden ohne Rücksicht auf Wesen und Charakter der jeweiligen Musik vor auf Effekte haschenden Publika zu brillieren.

Die Rückkehr zu Ruhe, Besinnung, Einkehr, auch bei aller lustvollen Beherrschung der virtuosesten Bravourpassagen der Variationen ist es also, was uns diesen besonderen Abend und den – das darf man hier sagen – Ausnahmepianisten Miłosz Sroczyński in Erinnerung behalten lässt.

Einen weiteren Schlüssel zu Miłosz Sroczyńskis Musik scheint uns eine Betrachtung an die Hand zu geben, in welcher sich der Künstler in bemerkenswerter Weise an die drei Tage währende CD-Einspielung in der Frankfurter Festeburgkirche erinnert:

„Die Tage vom 17., 18. und 19. Februar 2025 waren sonnig und frostig. Das Panorama der Hochhäuser im Frankfurter Zentrum war morgens vom roten Licht der Morgendämmerung überflutet – gut sichtbar aus dem Speisesaal meines Lieblingshotels, in dem ich bei jeder Gelegenheit in Frankfurt übernachte.

Die Stadt war in diesen Tagen ruhig, besonders der am Stadtrand gelegene Stadtteil Preungesheim, in dem die Festeburgkirche steht. Einzelne Autos passierten träge die Kirche, ohne akustische Probleme zu verursachen.

Das Aufnehmen einer Platte hat gewisse Gemeinsamkeiten mit der Fotografie. Die Kamera – eine Maschine – hält einen Ausschnitt der Welt in einem gegebenen Moment fest, im subjektiven Blick des Fotografen. Ähnlich verhält es sich mit der Aufnahme von Musik.

Die Goldberg-Variationen haben mich mehrere Jahre lang begleitet – von schlaflosen Nächten an der Hochschule in Zürich über Konzerte in verschiedenen Winkeln des Kontinents bis hin zu dieser Aufnahme. Ich habe dieses Werk an den unterschiedlichsten Orten gespielt: in Konzertsälen, Kirchen, in einem Altenheim in Mecklenburg-Vorpommern, im Krankenhaus, in einer Holzhütte im Zentrum Warschaus, mit einem im Schneidersitz um das Klavier sitzenden Publikum, auf einem großen Festival im Herzen der Alpen.

In Frankfurt, in diesem sonnigen, frostigen Februar, fügten sich all diese Erfahrungen – schlaflose Nächte, Konzerte, Begegnungen – zu einem einzigen Moment zusammen“ (Quelle: Website).

Die besonderen Empfindungen jener Tage fließen in sein Spiel ein, wir möchten sie weiterspinnen: Sonne, also expandierende Wärme, gepaart mit Frost, also konstringierende Kälte; verheißungsvolles, Leben erweckendes Rot der Morgendämmerung; Wohlfühlatmosphäre im Speisesaal des Lieblingshotels; Ruhe um den am Stadtrand gelegenen Aufnahmeort; aber auch schlaflose – von Gedanken durchwühlte – Nächte; Erinnerungen an Konzertsäle, Stätten der Kultur, an Innehalten in Kirchen, an Heilung spendende Krankenhäuser, an das Memento mori der Altenheime, an Holzhütten in freier ungezügelter Wildnis, an um das Klavier auf dem Boden hockendes, neugierig junges Publikum. All dies spiegelt das Leben im Hier und Jetzt dieses Künstlers. Und mehr: Jedes Element dieser Erinnerungen transzendiert zu einer höheren Sphäre und reflektiert zurück in sein unmittelbares künstlerisches Schaffen und Geschehen. Ein jedes Mal.

War es dies, zusammen mit dem erstaunenden Bewusstsein und Genuss von Zeit, ja Raumzeit, zusammen mit dem ganz persönlichen Charisma des Künstlers, das auch den besonderen Abend am großen Flügel von Viviane Goergen ausmachte? Das Autor und Auditorium ergriff, zutiefst berührte und – wie erwähnt – zunächst einmal sprachlos machte, es mit einer gleichsam hypnotisierenden Aura umfing, es in Bann zog? Ganz sicher war es auch das bei aller Ruhe virtuose, souverän beherrschte, glanzvolle Spiel, dem man körperlich und in aller Nähe beiwohnen konnte.

Vielleicht wäre sich diesem Geheimnis auch so zu nähern: Miłosz Sroczyński führt diese Musik des großen Johann Sebastian Bach nicht im Sinne einer noch so glanzvollen Präsentation vor, sondern er nimmt sein – aufnahmewilliges – Publikum mit hinein in das unerschöpfliche Universum dieses Komponisten, in den Kosmos der Musik und ihres Komponisten mit all den beglückenden Harmonien wie erschreckenden Dissonanzen, mit all der Freude und Seligkeit wie auch all dem Schmerz, dem Leid und der Trauer, die das Leben der Menschen erfüllt.

Der Autor und Verehrer dieser Bachschen Musik bekennt: So hat er in all den Jahrzehnten dieses Werk noch nie gehört, gespürt, erlebt. Eben eine Sternstunde.

Eine kleine Fußnote sei gestattet: Wir erlebten den großen Pianisten Jean Muller mit den grandios gespielten Goldberg-Variationen in der Alten Oper Frankfurt. Im Schlussapplaus bat er das Publikum, auf eine sonst übliche Zugabe zu verzichten: nach diesem Werk könne man nichts anderes mehr spielen. Wir sehen es ähnlich. Miłosz Sroczyński ließ sich dennoch zu einer Zugabe bewegen: mit der „Schäfchen-Arie“ aus der Jagdkantate BWV 208 in der Transskription für Klavier von Egon Petri. Eine wunderchöne, ans Herz greifende Musik. Zu süß nach den Goldberg-Variationen.

↑↓ Einspielungen aus der Sammlung des Autors: Ralph Kirkpatrick, Cembalo, 1958 und Martin Stadtfeld , Einspielung 2003 (oben); bis heute legendär: Einspielungen Glenn Gould vom Juni 1955 (39’44“ Spieldauer!) und von April/Mai 1981 (51’15“); Fotos: Erhard Metz

Mit den Goldberg-Variationen kam der Autor als junger Gymnasiast in Berührung, eine Gruppe Schüler traf sich an Sonntagen, um gemeinsam „klassische“ Musik zu hören, so auch eines Tages das genannte Werk. Es sprengte zweifellos deren damaligen Verständnishorizont, bedeutete für den Autor jedoch ein Erweckungserlebnis. So erwarb er die Kirkpatrick-Einspielung von 1958 auf dem Cembalo bei der Deutschen Grammophon ARCHIV, die er sehr oft hörte. Jahrzehnte später stiftete ein 22jähriger Pianist im Frankfurter Holzhausenschlößchen Furore: Martin Stadtfeld. Im Herbst 2002 erlebte der Autor ihn bei seinem Debut im „Schloßkonzert junger Künstler“ der Frankfurter Bürgerstiftung. Seine Darbietung, rebellisch nach Glenn Gould-Manier auf einem einfachen Stuhl mit Lehne statt auf der Pianobank sitzend, den Eindruck von Lässigkeit wie zugleich spannungsgeladener Souveränität vermittelnd, faszinierte. Der Erwerb der CD, 2003 eingespielt und 2004 veröffentlicht, war ein Muss. Und so gelangte er dann auch zu den Sony-Publikationen der legendären Einspielungen von Glenn Gould aus den Jahren 1955 und 1981.

Zur Vita von Miłosz Sroczyński

Miłosz Sroczyński ist ein polnischer Pianist mit Wohnsitz in Zürich, Schweiz. Nach seiner frühen Ausbildung in seiner Heimatstadt Poznań setzte er sein Studium in Hannover, Genf bei Cédric Pescia, Zürich bei Konstantin Scherbakov und Christoph Berner sowie in London fort, wo er als Stipendiat unter der Leitung der legendären britischen Pianistin und geschätzten Pädagogin Prof. Norma Fisher den höchsten Musikabschluss, das Artist Diploma, am Royal College of Music erwarb. Wertvolle künstlerische Impulse erhielt er zudem von Persönlichkeiten wie Tamara Stefanovich, Janina Fialkowska und Pierre-Laurent Aimard.

Sein erfolgreicher Debütauftritt beim Davos Festival 2024 mit den Goldberg-Variationen führte zu einer sofortigen Wiedereinladung für die folgende Saison. 2025 wird er sein Debüt in der Tonhalle Zürich mit einem kammermusikalischen Programm geben und sein Debütalbum mit Bachs Goldberg-Variationen aufnehmen, die er in den vergangenen Jahren in ganz Europa in Städten wie London, Hamburg, Berlin, Göteborg, Zürich und Warschau aufgeführt hat.

Als vielseitiger Pianist mit umfangreichem klassischen Repertoire interpretiert er Werke von Bach, der Wiener Klassik, deutschen Romantikern und Chopin sowie Kompositionen französischer Modernisten und zeitgenössischer Komponisten. Er ist sowohl mit modernen als auch historischen Instrumenten vertraut und hat Preise bei mehreren Klavierwettbewerben gewonnen sowie zahlreiche Stipendien von Schweizer, polnischen, britischen und israelischen Institutionen erhalten (Quelle: Website).

Viviane Goergen und Miłosz Sroczyński, Foto © Rainer Opferkuch

Nach einer Reihe von Auftritten in diesem Jahr in der Schweiz und in Deutschland sind nach derzeitigem Stand folgende Konzerte geplant, die meisten davon mit den Goldberg-Variationen (nähere und aktuelle Informationen https://www.miloszsroczynski.com/):

21.4.2026 London
31.5.2026 Hamburg
12.9.2026 Morges
14.11.2026 Hösbach
15.11.2026 Kronberg/Taunus
17.11.2026 Mainz
28.11.2026 Essen

Unsere Empfehlung: Unbedingt hingehen und anhören!

Literatur:

Bach-Museum Leipzig
Kammermusikführer Villa Musica Rheinland-Pfalz
Dr. Helmut Puschmann, Johann Sebastian Bach – Goldberg Variationen – Entstehung, Namensgebung, Aufbau, Wirkung und Auswirkungen
Peter Uehling, Aufheiterung in schlaflosen Nächten. Das Rätsel der »Goldberg-Variationen«
Rolf Dammann: Johann Sebastians „Goldberg-Variationen“, 1986
Einen guten Überblick vermittelt auch der sehr umfangreiche Beitrag in wikipedia

 

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