Heiter-fröhliche Adventsmatinee in der Galerie des BBK
FOTO-IMPRESSIONEN
Von Barbara Walzer
Am ersten Advent hatte der Bund Bildender Künstler (BBK) zu einer Konzertmatinee mit der Pianistin Prof. Angelika Nebel – in Frankfurt weiß Gott keine Unbekannte – in die Ausstellungsräume der Hanauer Landstraße eingeladen. Passend zu den ausgestellten Werken „Gay – heiter fröhlich“ bot die Pianistin ein ansprechendes Programm zwischen Klassik und Romantik und sagte in ihrer Eingangsrede: „Zur Lebensfreude gehört der Tanz!“ Doch was wäre der Tanz ohne die entsprechende Musik? Die seit langem in Frankfurt lebende polnische Fotografin Barbara Walzer fand die entsprechenden Bilder zu der besonderen musikalischen Veranstaltung…

Die in Frankfurt lebende, renommierte Pianistin Prof. Angelika Nebel in den Ausstellungsräumen des Frankfurter BBK
Da gab es zum Einstieg unterschiedliche klassische Sonaten, zunächst eine des neapolitanischen Komponisten Domenico Scarlatti sowie die seines Schüler und Nachfolgers am Spanischen Hof, Antonio Soler. Natürlich durfte da das „Dreigestirn der Klassik“ – Haydn, Mozart und Beethoven – im Sonatenprogramm nicht fehlen, bevor es weiter zur versponneneren Romantik ging, angefangen mit der vitalen „Arabeske“ in C-Dur von Robert Schumann, dessen Frau Clara Schumann, die Pianistin und übrigens auch verkannte Komponistin, Lieder wie „Geständnis“ oder „Philinens Lied“ transkribierte. Gefolgt von den melancholisch-eleganten Tänzen, einem Walzer von großer Leichtigkeit und einer Mazurka des polnischen Komponisten Frédéric Chopin, der einen Großteil seines Lebens im Pariser Exil verbrachte. Mit den temperamentvollen „Ungarischen Tänzen“ von Johannes Brahms, bei denen Angelika Nebel von Jacqueline Altmann begleitet wurde, ging das eigentliche Programm zu Ende.
Prof. Angelika Nebel gab eine kurze Einführung in das klassisch-romantische Programm
Nach dem kräftigen Applaus gab es Blumen für die versierten Pianistinnen Angelika Nebel und Jacqueline Altmann (Mitte)

Beschwingten Schrittes konnten die Besucher und Besucherinnen das Konzert verlassen…
Und zu guterletzt wurde das Programm noch mit einer Zugabe von Johann Sebastian Bach nach einer Aria von Egon Petri abgeschlossen, die mit den Worten endet: „Wo Regenten wohl regieren/ Kann man Ruh und Friede spüren/ Und was Länder glücklich macht.“
„Ein Schelm, der Böses dabei denkt“ – oder wie es ursprünglich heißt: „Honi soit qui mal y pense“…


