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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Archiv für Juni, 2025

Mediterrane Architektur und Natur nach römischer Art

2025, Juni 30.

Am Hochufer des Mains in Aschaffenburg

von Paulina Heiligenthal

„In das fröhliche Treiben, in blühende Fülle des Lebens
Griff erstarrend die Hand plötzlichen Todes hinein,
Das ein ganzes Geschlecht vertilget im Keime geworden,
Zeige im kleinen hiermit einstens der Menschheit Geschick.“
Erster Vers aus der „Pompeja. X. Elegie.“ Von Ludwig I, König II von Bayern (1786-1868)

Aschaffenburg am Main, die Gedanken schweifen in die Ferne, Foto: Paulina Heiligenthal

Kaum hat man die ersten Stufen unterhalb des Johannisburgschlosses betreten, öffnet sich eine herrliche Kulisse mit Blick über rotgefärbte Dächer auf pralles Ufergrün des Flusses Main, der sich sanft spiegelnd einen Weg durch die wellige Landschaft von Aschaffenburg bahnt. In malerischer Schönheit. In friedlicher Atmosphäre. Auch beschaulich.

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Daniel Kehlmann und Markus Gabriel diskutieren zum Auftakt der phil.COLOGNE über KI

2025, Juni 27.

Göttliche Ideen, Intelligenz und Macht

Von Simone Hamm

Wenn er nachts wach liege und nicht schlafen könne, weil er über die künstliche Intelligenz und die Folgen für die Menschen grübele, dann denke er an Markus Gabriel und dessen unbeirrbaren Optimismus, so Daniel Kehlmann. In Köln, zum Auftakt der Phil.Cologne saßen sie, gemeinsam mit der Moderatorin Simone Rosa Miller, auf der Bühne. Sie ließ sich weder durch freundliche Sätze Kehlmanns noch lange Abhandlungen des Philosophen Markus Gabriel beirren und stellte klug die wichtigen Fragen.

Schriftsteller Daniel Kehlmann und Philosoph Markus Gabriel im Gespräch, Foto:©Katja Tauber / phil.COLOGNE

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Herzlich Willkommen auf der Fête de la musique im Istituto Cervantes

2025, Juni 26.

Stimmung garantiert beim europäischen Musikfest!

Ursprünglich in Frankreich ins Leben gerufen, hat sich die Fête de la Musique zu einem internationalen Phänomen entwickelt, das Menschen aus allen Ecken der Welt zusammenbringt, um die Kraft und die Freude der Musik zu feiern. Bereits zum 11. Mal holt EUNIC-Frankfurt die traditionelle französische Fête de la Musique nach Frankfurt. Bei dem Fest am 27.6., Beginn um 18 Uhr zeigt Europa sowohl musikalisch als auch kulinarisch seine Vielfalt. Vier Bands treten in vier Sprachen an dem Abend auf: Peppe Voltarelli (auf Italienisch), Naomi Westlake und Band aus Deutschland (auf Deutsch), Maurice !  (auf Französisch) und Pinches Perros (auf Spanisch). Und das alles bei freiem Eintritt.

Peppe Voltarelli , Maurice ! Pinches Perros , Foto: Clément de Pierre

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Ein Interview mit dem ‚Alcina‘-Regisseur Johannes Erath

2025, Juni 25.

Über Grenzen gehen und den Kokon sprengen…

Am Rande einer vorangegangenen Probe sprach Petra Kammann mit dem Regisseur, der im Prozess der Inszenierung immer auch als Musiker mitdenkt

Der Regisseur Johannes Erath im Wolkenfoyer der Oper Frankfurt, Foto: Petra Kammann

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,Alcina‘ in der Oper Frankfurt: Mit den Augen hören und mit den Ohren sehen

2025, Juni 25.

Viel Zauber in einer entzauberten Welt

Eine Einführung von Petra Kammann

Die Arien, sie klingen noch nach, gleich ob die bewegende Klage der sonst so koketten Zauberin Alcina über ihr verhöhntes oder verspottetes Herz „Ah! mio cor, schernito sei“, packend gesungen von Monika Buczkowska-Ward oder das weich-beschwingte Verdi prati, selve amene“ ihres entschwindenden Geliebten Ruggiero, dargeboten vom Countertenor Elmar Hauser. Die Oper Alcina, ein „Dramma per musica“ in drei Akten von Georg Friedrich Händel, wurde erstmalig an der Frankfurter Oper von herausragenden Sängern uraufgeführt. So vielschichtig wie anspielungssreich hat Regisseur Johannes Erath sie in Szene gesetzt, den ich während einer vorangegangenen Probe auch zum Gespräch traf.

v.l.n.r.: Monika Buczkowska-Ward (Alcina), Katharina Magiera (Bradamante; mit Kissen), Elmar Hauser (Ruggiero; am Boden) und Michael Porter (Oronte), Foto: Monika Ritterhaus / Oper Frankfurt

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Dunkel und Licht

2025, Juni 25.

Die kanadische Tanzkompanie Ballet BC zeigt am Schauspiel Köln auf Einladung von tanz.köln ein Meisterwerk

von Simone Hamm

Eine dunkle Bühne, hinter der sich ein Balken aus fluoreszierendem Licht langsam auf und ab bewegt. Eine Tänzerin mit bloßem Oberkörper in weiten weißen Hosen tritt aus dem Dunkel.  Ihre Bewegungen zu meditativen Klängen sind ausholend, weit, strahlen Ruhe aus. Sie verschwindet in der Dunkelheit. Ein Tänzer in den gleichen weiten, weißen Hosen schreitet herein. Seine Bewegungen sind raumgreifend, seine Sprünge kraftvoll. Aber auch er übereilt nichts. Immer wieder hält er inne. Die Tänzerin kehrt zurück. Sie tanzen nebeneinander, Hals an Hals, oft am Boden, legen ihre Köpfe in ihre Arme. Dann strecken sie die Hände nacheinander aus.

Passing / Silent Tides Ballet Bc · Johan Inger / Medhi Walerski Choreographie: Johan Inger, Foto: Michael Slobodian

Auftakt des 38. Rheingau Musik Festivals im Kloster Eberbach

2025, Juni 24.

„Im Weinberg des Herrn“: Musik vor magischer Kulisse

Von Petra Kammann

Eine sommerliche Stimmung lag über dem Kloster Eberbach, als sich dort zum Auftakt das hr-Sinfonieorchester, der MDR-Rundfunkcho und die Geigerin Diana Adamyan mit ganz unterschiedlichen Kompositionen präsentierten. Mit Werken von Maurice Ravel anlässlich seines 150. Geburtstags, von Pablo de Sarasate, Franz Waxman und der selten gehörten Cäcilienmesse von Charles Gounod mit den Solisten Annett Fritsch, Sopran, Bogdan Volkov, Tenor, und Alexandre Duhamel, Bariton. Alles unter der Leitung des dynamischen französischen hr-Chefdirigenten Alain Altinoglu. Bis zum 6. September stehen noch insgesamt 150 weitere Konzerte auf dem Programm: von Frankfurt über Wiesbaden werden bis zum Mittelrheintal Schlösser, Kirchen und Weingüter zu Konzertbühnen.

Blick ins Laiendormitorium von Kloster Eberbach, Foto: Petra Kammann

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„Feine Fahrräder“, präsentiert im Museum Angewandte Kunst

2025, Juni 20.

Vom Laufrad bis zum futuristischen Fahrrad aus dem 3D-Drucker

Von Hans-Bernd Heier

Im Laufe seiner über drei Jahrhunderte währenden Entwicklungsgeschichte avancierte das Fahrrad zum weltweit meist genutzten Verkehrsmittel. Gesellschaftliche und soziale sowie politische und ökonomische Verhältnisse prägten die Bedeutung dieses Fortbewegungsmittels und die mit ihm verbundene Zukunftsvisionen. Die Ausstellung „Der eigene Antrieb. Feine Fahrräder“ im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt widmet sich den Höhepunkten des Fahrraddesigns aus drei Jahrhunderten.

Ausstellungsansicht, Foto: Günzel/Rademacher / Museum Angewandte Kunst

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Das diesjährige Spendenprojekt des International Women’s Club 

2025, Juni 18.

„Frauenrecht ist Menschenrecht“

Wenn demnächst – wie alljährlich zum Abschluss eines Clubjahres – wieder das sommerliche Internationale Freundschaftsfest des International Women’s Club (IWC) stattfindet, dann wird auch wieder für die „gute Sache“ gesammelt. Die mehr als 400 Frauen aus über 50 Nationen pflegen im IWC nämlich nicht nur Freundschaften, sondern engagieren sich schon seit über 75 Jahren auch sozial. Diesmal geht es um bei uns in Deutschland lebende Frauen und Mädchen, die von weiblicher Genitalbeschneidung betroffen sind.

3 Powerfrauen für die gute Sache (v.l.:die Chirurgin Dr. Stefanie  Adili, IWC-Präsidentin Sabine Schmitt und Fachreferentin Tanja Wunderlich von FIM),  Foto: Petra Kammann

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„Ella & Louis Jazz Club“ : Sommer-Fensterkonzert im Holzhausenschlösschen

2025, Juni 17.

„Olaf Schönborn’s Groove Machine“

Ein sommerlicher Höhepunkt im Programm der Frankfurter Bürgerstiftung ist das beliebte Jazz-Fensterkonzert, das diesmal am Sonntag, den 29. Juni um 11:00 Uhr mit „Olaf Schönborn’s Groove Machine“ stattfindet. Gespielt wird bei freiem Eintritt aus den Fenstern des Holzhausenschlösschens zum Holzhausenpark hin. Das Konzert findet bei jedem Wetter statt. Sollte es regnen, sind natürlich zahlreiche „Schirmherren und -damen“ gefragt…

Publikum im Holzhausenpark bei einem Fensterkonzert, Foto: Frankfurter Bürgerstiftung

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