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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Archiv für März, 2025

Aschermittwoch der Künstler-innen im Haus am Dom in Frankfurt

2025, März 10.

„Spielraum des Sozialen: Zur Schauspielkunst der Gegenwart“

Von Walter H. Krämer

Gastgeber des Aschermittwochs der Künstlerinnen und Künstler in Frankfurt, der 2025 erstmals seit 2020 wieder in gewohnter Form mit anschließendem Essen stattfinden konnte, ist traditionell Bischof Dr. Georg Bätzing. 2025 sprach Marion Tiedtke, Professorin für Schauspiel, über den „Spielraum des Sozialen: Zur Schauspielkunst der Gegenwart“. Da Beobachten menschlichen Verhaltens ihre Leidenschaft ist, begreift die Dramaturgin Theater als kollektiven Arbeitsprozess. Organisiert und moderiert wurde der Abend von Prof. Joachim Valentin, Direktor des Hauses am Dom. Aschenkreuz, kultureller Impuls und Begegnung waren und sind seit jeher das Anliegen dieser Veranstaltung.

Schauspielstudierende der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HfMDK) Pablo Weller de la Torre und Joshua Grölz, Foto: Petra Kammann

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Schirn präsentiert mit „Troika – Buenavista“ raumfüllende immersive Installation

2025, März 9.

Wie aus Künstlicher Intelligenz künstlerische Intelligenz wird

Von Hans-Bernd Heier

Die Werke des Künstlerkollektivs Troika überschreiten disziplinäre Grenzen und untersuchen die Trennlinien zwischen Natur und Künstlichkeit, Realem und Romantischem, Lebendigem und Nichtlebendigem. Die Künstler*innengruppe ergründet, wie neue Technologien die Beziehung des Menschen zur Welt beeinflussen. Für die Schirn Kunsthalle Frankfurt hat Troika eine ortsspezifische immersive Installation entwickelt, die neue und bestehende Arbeiten kombiniert und um verschiedene Arten von Intelligenz kreist.

Troika, Produktionsstill eines animierten Roboters; © Troika

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„Karfunkel“, der Kinder- und Jugendtheaterpreis der Stadt Frankfurt, für das Theaterhaus Ensemble

2025, März 4.

Der Preis geht an die Produktion „High“

Von Walter H. Krämer

Der „Karfunkel“, der Kinder- und Jugendtheaterpreis, wird seit nunmehr 15 Jahren alljährlich vom Kulturamt der Stadt Frankfurt verliehen. Ausgezeichnet wird eine bestimmte Inszenierung eines Theaters, wobei sich nur solche Theater bewerben können, deren Arbeitsschwerpunkt in Frankfurt liegt. Insbesondere innovative Inszenierungs- und Spielkonzepte werden bei der Preisvergabe berücksichtigt. Über die Vergabe des Preises entscheidet eine fünfköpfige Jury unter dem Vorsitz der Frankfurter Kulturdezernentin. Dotiert ist der Preis mit 10.000 Euro.

„High“ – auch ein intimes und schambesetztes Stück über das Ausbrechen aus der familiären Idylle und den Verlust von Kontrolle, Foto: Katrin Schander

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Was aber bleibet? Oder sehen wir es nur nicht? – Erinnerungskultur – eine Serie

2025, März 3.

Erinnerungskultur(3) – Marc Chagalls „Commedia dell’Arte“

von Walter H. Krämer

Erinnerungen haben die Angewohnheit, nach einer Weile zu verblassen. Plötzlich verschwinden Bilder und Kunstwerke, prägende Persönlichkeiten, dann das ganze Lebensgefühl einer Aufbruchzeit von der Bildfläche. Das kann politische Hintergründe, bisweilen familiäre haben, manchmal auch einen Wechsel der Moden oder Wahrnehmungsweisen von neuen Generationen… Und doch gibt es Spuren im Verborgenen, die wir uns immer wieder zurück ins Bewusstsein holen. Es ist wieder da – das Original von Marc Chagalls Gemälde Commedia dell’Arte (1959). Allerdings ist es jetzt nicht mehr im Chagall-Saal der Städtischen Bühnen am Willy-Brandt-Platz zu sehen, sondern seit dem 18. Februar 2025 als Leihgabe im Städel Museum.

Nun hängt das Bild von der Commedia dell’arte von Marc Chagall im Städel Museum, Foto: Norbert Migueletz

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Schwarzes Leder, flatternde Hände, weite Sprünge: Choreografien von Nadev Zelner, Marco Goecke und Xin Peng Wang in Dortmund

2025, März 2.

Zehnjährige Jubiläumsfeier des NRW Juniorballetts und Abschied von Choreograf Xin Peng Wang nach 21 Jahren als Ballettchef in Dortmund mit „Dips“

von Simone Hamm

Der Abend beginnt mit einem Film, in dem ehemalige Tänzer des Juniorballetts NRW zu sehen sind. Mit dieser Tanzkompanie aus Dortmund verhält es sich ebenso wie mit dem Fussballverein Borussia Dortmund. In Dortmund wurden Fußballspieler entdeckt und gefördert, die heute bei den ganz Großen in Manchester, Madrid und Paris mitspielen. Das Juniorballett NRW ist ein Sprungbrett für Tänzer.

Ins „Drama Class“  tanzt Liberty Fergus, Foto: Leszek Januszewski/ Ballett Dortmund

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