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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Berauscht in der Elbphilharmonie

2019, Mai 21.

Doug Fitch inszeniert György Ligetis phantastische Avantgardoper in Hamburg.

von Simone Hamm

Es beginnt mit einem großen Hupkonzert. Fanfare des Weltuntergangs. Zum Orchester gehörten nicht nur Blechbläser und Geigen und eine Harfe, sondern auch Trillerpfeiffen, Eieruhren, Mundharmonikas. Auf zwei großen Leinwänden laufen lustig, zuweilen grotesk gezeichnete Videos. Eine Kamera filmt live ab, was Figürchen auf einer winzigen Puppenbühne spielen.

Werner Van Mechelen, links:Mark Schowalter, rechts:Wilbur Pauley, Foto: Peter Hundert

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Interview mit dem Architekten Andreas Moser von cma cyrus|moser|architekten, Frankfurt

2019, Mai 18.

Wohnhochhäuser und Städtisches Leben am Puls der Zeit

Zwischen Bockenheim und Westend an der Frankfurter Senckenberganlage ganz in der Nähe des Tyrannosaurus Rex entsteht seit einiger Zeit ein neues Hochhaus, das One Forty West – ein Hochhaus, das Wohnen, Gastronomie und Hotel auf über 51.000 Quadratmetern in der Vertikalen verbindet. Setzt das vom Frankfurter Büro cma Cyrus Moser Architekten entworfene Gebäude gerade wegen dieser Mischung neue Maßstäbe für neue Bauten in der Mainmetropole? Petra Kammann sprach mit dem Architekten Andreas Moser über die Möglichkeiten heutigen Bauens in der Stadt, über Projektentwickler und Markenbotschafter.

Architekt Andreas Moser, Foto: Petra Kammann

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„Rodelinda, Regina De Longobardi“ von Georg Friedrich Händel im Opernhaus Frankfurt

2019, Mai 16.

Hass, Schmerz, Liebe – Ein Auf und Ab der Gefühle

von Renate Feyerbacher

Fotos: Monika Rittershaus / Oper Frankfurt

„Rodelinda“, Das Dramma per musica  ist die Nummer 19 von 42 Opern, die Georg Friedrich Händel komponierte. Zum ersten Mal ist sie, die am 13. Februar 1725 in London uraufgeführt wurde, in der Oper Frankfurter zu sehen. Für diese Produktion, die am 12.Mai Premiere hatte, haben sich vier Opernhäuser zusammen getan: im Teatro Real war „Rodelinda“, realisiert durch das Inszenierungs-Team, das auch in Frankfurt aktiv ist, bereits 2017 zu erleben. Über die Opéra de Lyon und das GranTeatre del Licieu, Barcelona, ist die Produktion nun hier angekommen. Begeisterter Beifall für alle Künstler.

Andreas Scholl (Bertarido) und Fabián Augusto Gómez Bohórquez (Flavio)

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Musikalische Matinee in der Goethe Universität mit der rumänischen Pianistin Maria Sintamarian

2019, Mai 16.

Am 5. Mai 2019 fand eine musikalische Matinee mit der jungen hervorragenden rumänischen Pianistin und mehrfachen Preisträgerin internationaler Klavierwettbewerbe, Maria Sintamarian, im Gästehaus der Frankfurter Goethe-Universität in der Frauenlobstraße mit Werken von Johann Sebastian Bach, Alexander Skrjabin, Josef Haydn, Giörgy Kurtág und Maurice Ravel vor vollem Saal statt. Organisiert wurde das Konzert von der Stiftung zur Förderung der internationalen wissenschaftlichen Beziehungen der Goethe-Universität Frankfurt am Main in Zusammenarbeit mit Viviane Goergen, Pianistin, Musikcoach, Konzertorganisatorin und Begleiterin junger außergewöhnlich begabter Pianistinnen und Pianisten.

Maria Sintamarian, Professor Jürgen Bereiter-Hahn und Viviane Goergen

Viviane Goergen, die das Konzert moderierte, blickt zurück auf das besondere Spiel der Pianistin:

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Das neue Stoltze-Museum in der Frankfurter Altstadt

2019, Mai 14.

Friedrich Stoltze: Dichter, Schriftsteller, Satiriker, Verleger und Demokrat

Text und Fotos: Renate Feyerbacher

Robert Restani, Vorstandvorsitzende der Frankfurter Sparkasse, Museumsleiterin Petra Breitkreuz und OB Peter Feldmann 

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„Sagmeister & Walsh: Beauty“ im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt

2019, Mai 12.

Ein Lob auf die Schönheit – Foto-Blicke in die Ausstellungsräume

Von Petra Kammann

Schönheit schläft in allen Dingen… im Gefieder und im Schwarm der Vögel, in Nebelschwaden, in der Farbe Blau, im Untergrund, im Plastikmüll, im Schliff der Steinäxte aus grauer Vorzeit, und nun auch im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt selbst. Da öffnet uns das New Yorker Design-Duo Sagmeister & Walsh Augen und Ohren für die Schönheit und zeigt Beispiele aus Produktdesign, Stadtplanung, Architektur und Grafikdesign und auch das, was uns zum Riechen und Fühlen animiert. In sieben Aspekten – mit teils aufwendig gestalteten Objektgruppen – spüren Stefan Sagmeister und Jessica Walsh der Schönheit in der Ausstellung „Beauty“ multimedial nach.

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„Generation Y“: Eleonora Esse, Mattia Noal und Giulio Zanet in der Frankfurter Westend Galerie

2019, Mai 9.

Von Erhard Metz

Eleonora Esse, 1979 geboren, Mattia Noal und Giulio Zanet, beide Jahrgang 1984 – sie gehören der sogenannten Generation Y an, der ersten Generation also, die in einem Umfeld von Internet und mobiler Kommunikation aufgewachsen ist. Mit ihrer künstlerischen Arbeit reagieren sie, so Barbara Thurau, Kuratorin der Galerie, auf die veränderten Bedingungen der Realität und bewegen sich ungezwungen zwischen Abstraktion und Figuration, Malerei, Skulptur, Fotografie und Installation.

(v.l.) Giulio Zanet, Barbara Thurau (Kuratorin Frankfurter Westendgalerie), Caroline Lüderssen (Vorstandsvorsitzende der Deutsch-Italienischen Vereinigung), Eleonora Esse und Mattia Noal in der Vernissage

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Gertrud-Eysoldt-Ring 2018 für André Jung

2019, Mai 8.

„Ich habe befürchtet, ich muss weinen“.

Ein Beitrag von Renate Feyerbacher

Preisträger, Laudator und Moderator haben den Gästen am 16. März 2019 eine lockere, humorvolle Preisverleihung im Parktheater Bensheim geboten. Es wurde oft gelacht und geschmunzelt. Der Preis, der für 2018 an André Junge geht, wird  seit 1986 jährlich von der Stadt Bensheim und der Akademie der Darstellenden Künste verliehen und ist mit 10 000 Euro dotiert. Er wurde von dem in Bensheim verstorbenen Theaterkritiker Wilhelm Ringelband gestiftet.

Foto: André Jung und der Bensheimer Bürgermeister Rolf Richter

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„And this is us. Junge Kunst aus Frankfurt“ im Frankfurter Kunstverein (2)

2019, Mai 8.

Von Erhard Metz

Allerhand „Action“ ist derzeit im Frankfurter Kunstverein zu erleben – über die „Nacht der Museen“ am 11. Mai hinweg nur noch bis zum 12. Mai 2019. Man sollte sich diese Leistungsschau acht junger Künstlerinnen und Künstler, die an den Kunsthochschulen in Frankfurt und Offenbach studierten bzw. noch studieren, keinesfalls entgehen lassen. Aus dem Souterrain erschallt Wolfsgeheul, im Erdgeschoß braust und tobt zu jeder halben Stunde ein abenteuerlich umgebautes Heugebläse, und aus dem ersten Stock ertönt Hundegebell.

(v.l.) Hanna-Maria Hammari, Max Geisler und Bertrand Flanet im Presserundgang

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Susanne von Bassewitz. Ein FeuilletonFrankfurt- Interview mit der ersten deutschen Zonta-Präsidentin

2019, Mai 6.


100 Jahre Zonta und eine deutsche Präsidentin

Das Frauennetzwerk Zonta wurde 1919 in den USA als eine der ersten weiblichen Service-Organisationen gegründet. Weltweit bestehen in 63 Ländern über 1.200 Clubs mit rund 29.000 Mitgliedern unterschiedlicher Berufe. Der Name Zonta ist der Symbolsprache eines Stammes der Sioux Indianer entlehnt und bedeutet ehrenhaft handeln, vertrauenswürdig und integer sein. Die Gründerinnen wählten ihn als Anspruch an das eigene Handeln. Susanne von Bassewitz wurde als Präsidentin und CEO von Zonta International und Zonta International Foundation für die Amtszeit von 2018-2020 gewählt.

Susanne von Bassewitz im Gespräch mit Petra Kammann

 

Susanne von Bassewitz, Die erste deutsche Präsidentin von Zonta-International; Foto: Michael Lübke 

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