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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Städtereisen

Julius Bissier und Ostasien in Freiburg

2018, Mai 22.

Der Echoraum der Imagination – Spannung zwischen Raum und Leere 

Tuschemalerei, Farbholzschnitte, Teekeramik, Holzdrucke, Lackarbeiten, Elfenbeinarbeiten, Arbeitsutensilien und Schriften des Zen-Buddhismus und des Daoismus: Die Kunst und Kultur Ostasiens haben den in Freiburg geborenen und in Ascona gestorbenen Künstlers Julius Bissier (1893–1965) nachhaltig inspiriert. Eine Ausstellung des Museums für Neue Kunst im Freiburger Augustinermuseum „Julius Bissier und Ostasien. Im Raum meiner Imagination“ zeigt die asiatischen Einflüsse auf sein Werk mit um die 100 Exponaten und stellt ihm kostbare Originale aus Ostasien an die Seite.
Von Petra Kammann

Die Freiburger Ausstellung greift auch architektonisch Aspekte japanischer Ästhetik auf

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Triennalen 2018 an der Küste (1): Kunst- und Architektur in Brügge

2018, Mai 14.

Brügge: Liquid City, eine flüchtige Stadt, die Zukunft erfahrbar macht

Von Petra Kammann

Bereits zum zweiten Mal wird 2018 von Anfang Mai bis Mitte September die Brügger Innenstadt, Heimat altflämischer Meister wie Jan van Eyck, Hans Memling und Rogier von der Weyden, von einem zeitgenössischen Kunstparcours durchzogen. In der Altstadt der Weltkulturerbestadt werden auf der Triennale Brügge 2018 unter dem Thema „liquid city – Flüchtige Stadt“ 15 Installationen von Kunstschaffenden und Architekten aus verschiedenen Teilen der Welt im öffentlichen Stadtraum präsentiert. Themen wie die Zukunft der Städte und ihr kreatives Potenzial, Klimawandel und Migration, zeitgemäße Formen des Zusammenlebens stellen theoretische, praktische sowie ästhetische Herausforderungen dar. Die Triennale nimmt die Stadt zum Ausgangspunkt und lässt anerkannte Künstler und Architekten auf die historischen Voraussetzungen Antworten geben, gewissermaßen als Motor für die Erneuerung der Stadt.

Frischer Blick auf Brügge in Nähe der Coupure – eine Installation des spanischen Architekturbüros selgascano, Foto: Petra Kammann

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Publikumsmagnet für Nachtschwärmer – Die lange Nacht der Museen 2018 in Frankfurt und Offenbach

2018, April 30.

Atemberaubender Kunstgenuss für alle Sinne

Alle Jahre wieder…

Wenn sich am 5. Mai die Nacht über die Stadt senkt, öffnen sich in über 40 Kulturstätten in Frankfurt und Offenbach die Tore zur NACHT DER MUSEEN 2018. Ein paar Tipps fürs nächste Wochenende

50 Jahre 68er: Happenings, Jazz & Minirock im Museum Giersch der Goethe-Universität – Die Schau „Freiraum der Kunst“ erinnert an die legendäre Studiogalerie auf dem Campus Bockenheim

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Gelebte Bilderleidenschaft – Frank Brabant: Geld schwindet, Kunst bleibt

2018, April 20.

Hauptwerke der Sammlung Brabant im Museum Wiesbaden

Von Hans-Bernd Heier

Alexej von Jawlensky  „Helene im spanischen Kostüm“, um 1901, Öl auf Leinwand, 190,5 x 96,5 cm; Museum Wiesbaden, Schenkung Frank Brabant 2014

Mit über 600 Werken zählt die Sammlung Brabant zu den großen privaten Kunstsammlungen der Klassischen Moderne in Deutschland. Im letzten Jahr verfügte der leidenschaftliche Sammler, dass seine hochkarätige Kollektion nach seinem Tod der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden soll. Dazu überlässt er jeweils die Hälfte des Konvoluts dem Museum Wiesbaden und dem Staatlichen Museum Schwerin in einer Stiftung.

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GROSSE OPER – VIEL THEATER? Diskussion um die Städtischen Bühnen Frankfurt

2018, März 24.

Frankfurter Bühnen-Träume: präsentiert und diskutiert

Sehenswerte Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum – produktive Podien

Von Uwe Kammann

Alle, die wissen wollen, wie es mit der Theaterdoppelanlage – so das Bürokratendeutsch – in Frankfurt weitergehen soll, haben seit dem Wochenende einen Pflichttermin: die Ausstellung „Große Oper – viel Theater?“. Hierfür hat das Deutsche Architekturmuseum (DAM) neben dem im Mittelpunkt präsentierten Frankfurter Haus achtzehn Theater-, Oper- und Konzerthäuser in Europa mit Fotos und Schaubildern ausgewählt, die als Beispiele dienen können, wenn es um die Frage geht: Wie können solche Bauten heute aussehen, wie lassen sich bestehende Einrichtungen sanieren, welche Akzente können sie in der Stadtentwicklung und im Stadtgefüge setzen?

DAM: Andrea Jürges, Stellvertretende Leiterin des Architekturmuseums und neben Yorck Förster Kuratorin der Ausstellung „Große Oper – viel Theater? Bühnenbauten im europäischen Vergleich“, Foto: Petra Kammann

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Einer erster Gang über den Krönungsweg der rekonstruierten Frankfurter Altstadt

2018, Februar 19.

Gelungenes Modell – zum Nachdenken

 

Noch war er in diesen Tagen mit Holzplatten belegt, jener Weg zwischen Römer und Dom, den zwischen 1356 und 1792 deutsche Könige und Kaiser beschritten hatten, um unter steinernem Kirchenhimmel gekrönt zu werden. Jetzt, an einem nasskalten Februartag anno domini 2018, waren schlichte Frankfurter Bürger in genau dieser herrschaftlichen Linie unterwegs, um sich ein erstes laufendes Bild zu machen von jenem Viertel, das im Herbst des Jahres eröffnet werden soll: als neue Altstadt. „Die Stadt lebt“, hieß es nun schon seit der Bauzeit auf Plakaten und Broschüren. Verbunden mit dem Zusatz: „Willkommen in der neuen Mitte Frankfurts“.

Von Uwe Kammann

Haus „Zur Flechte“ am Hühnermarkt 

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Das Forum Neues Frankfurt – Eröffnung eines Hotspots in der Hadrianstraße 5

2018, Februar 6.

Bauen und Schauen für Alle

Altes Neues Frankfurt – Ein historischer Schritt in die Zukunft

Wenn 2019 das „Bauhaus-Jahr“ beginnt, wird Frankfurt seine Stärken mit einer ähnlichen Tradition ausspielen, denn die Mainmetropole hat ästhetisch durchaus Adäquates zum Bauhaus zu bieten. „Das neue Frankfurt“, das Stadtplanungsprogramm zwischen 1925 und 1930, dessen Ziel es vor allem war, die Lebensbedingungen vieler Menschen zu verbessern, umfasste alle Bereiche der städtischen Gestaltung. In der Hadrianstraße 5 in der Römerstadt entstand nun ein neuer Raum, das „Forum Neues Frankfurt“, das von den Mitgliedern der ernst-may-gesellschaft am 5. Februar 2018 als neue Anlaufstelle eröffnet wurde. Quer durch die Bevölkerungsschichten sollen hier Menschen angelockt werden, die sich für das ganzheitlich angelegte Gesamtkonzept moderner Städteplanung mit Licht, Luft und Grün interessieren.

Von Petra Kammann

Die neuen Räume des Forum Frankfurt im ehemaligen Ladenlokal  in der Hadrianstraße 5, in der Römerstadt

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Frankfurt 2017 – Eine Rückblende

2017, Dezember 30.

Ein Jahresreigen und Frankfurts beständiger Auf- und Umbau

Ein kleiner Rückblick auf das Jahr 2017 zeigt, wie vielfältig die kulturelle Szene in Frankfurt / RheinMain einst war und wie sehr sie heute immer noch in Bewegung ist. Typisch für die freie Bürgerstadt, in der die deutschen Kaiser gewählt wurden und viel später dann die erste deutsche Demokratie in der Paulskirche grundgelegt wurde. Die traditionelle Messe- und Geldstadt, die sich als Drehscheibe für Königsbesuche und den Fernhandel empfahl, zeichnete sich daher immer schon durch ihre Internationalität aus und das schon ganz ohne Flughafen.

Text und Fotos: Petra Kammann

                     

Fenster auf die Geschichte im frisch eröffneten Historischen Museum und diskret-pfiffiger Hinweis auf die Magritte-Ausstellung 2017 in der Schirn

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Deutschland und Frankreich – Fruchtbare Gegensätze. Ein deutsch-französischer Kongress in Hamburg voller Weltoffenheit

2017, Dezember 5.

Auf der Suche nach der Zukunft und Anknüpfen an gelungene Beispiele

Bindungen eingehen, Abgründe überbrücken, Spannungen aushalten. Und das mit Musik, mit Vorträgen, mit Gesprächen und mit Arbeitsateliers. Darum ging es beim  62. Jahreskongress der Vereinigung Deutsch-Französischer Gesellschaften für Europa e.V. (VDFG)  und ihrer französischen Schwesterorganisation, der Fédération des Associations Franco-Allemandes pour l’Europe (FAFA), in der Hamburger Handelskammer.

Von Petra Kammann

Gespräch mit Prof. Frank Baasner, Direktor des Deutsch-Französischen Institutes Ludwigsburg, der vor der offiziellen Eröffnung des Kongresses Kernaussagen einer aktuellen sozialwissenschaftlichen Studie seines Institutes zur Lage der Deutsch-Französischen Gesellschaften in Deutschland und Frankreich vorstellte: v.l.n.r: Petra Kammann, Vorstand DFK Düsseldorf, Barbara Kubis-Martin, Präsidentin der FAFA, Dr. Margarete Mehdorn, Präsidentin der VDFG, die Journalistin Hilke Maunder, Prof. Baasner,  Stefan Endell, Pressesprecher der VDFG, Foto: Hilke Maunder

„Bien sûr, ce n’est pas la Seine,
Ce n’est pas le bois de Vincennes,
Mais c’est bien joli tout de même,
A Göttingen, à Göttingen…“

Und à Hambourg? Da fließt die Elbe. Das französische Chanson, das die Sängerin Barbara während ihres Konzertbesuches 1964 in Göttingen komponiert und auf Französisch wie auf Deutsch vorgetragen hatte, wurde nach dem Zweiten Weltkrieg geradezu ein Kultchanson der deutsch-französischen Aussöhnung… Ja, aber warum wurde es ebenso eindringlich im gefüllten prächtigen Hamburger Rathaussaal vorgetragen? Hier sollte zweifellos an die Kraft der frühen Begegnungen erinnert werden.

v.l.n.r.: Norbert Kremeyer,Vors. DFG Cluny, Hamburg, Laurent Toulouse, Generalkonsul von Frankreich in Hamburg, Barbara Kubis-Martin, Präsidentin der FAFA, Dr. Margarete Mehdorn, Präsidentin der VDFG, Olaf Scholz, Bürgermeister von Hamburg

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Wie soll Frankfurt aussehen?

2017, November 23.

Podien zum Städtebau in der Mainmetropole

Von Uwe Kammann

„Welche Architektur trifft des Menschen Kern?“ – Eine schöne Frage, sicher auch eine zeitlose. Das Kuratorium Kulturelles Frankfurt, eine Tochter der Polytechnischen Gesellschaft, fächerte sie in ihrer Einladung zu einem Streitgespräch auf. Welche Gestaltung für Gebäude und Stadtquartiere sei nachhaltig, welcher architektonische und städtebauliche Entwurf werde auch Jahrzehnte nach der Realisierung noch geschätzt werden?

Jeder versteht etwas Anderes unter dem Leben in der Stadt…

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