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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Städtereisen

Deutschland und Frankreich – Fruchtbare Gegensätze. Ein deutsch-französischer Kongress in Hamburg voller Weltoffenheit

2017, Dezember 5.

Auf der Suche nach der Zukunft und Anknüpfen an gelungene Beispiele

Bindungen eingehen, Abgründe überbrücken, Spannungen aushalten. Und das mit Musik, mit Vorträgen, mit Gesprächen und mit Arbeitsateliers. Darum ging es beim  62. Jahreskongress der Vereinigung Deutsch-Französischer Gesellschaften für Europa e.V. (VDFG)  und ihrer französischen Schwesterorganisation, der Fédération des Associations Franco-Allemandes pour l’Europe (FAFA), in der Hamburger Handelskammer.

Von Petra Kammann

Gespräch mit Prof. Frank Baasner, Direktor des Deutsch-Französischen Institutes Ludwigsburg, der vor der offiziellen Eröffnung des Kongresses Kernaussagen einer aktuellen sozialwissenschaftlichen Studie seines Institutes zur Lage der Deutsch-Französischen Gesellschaften in Deutschland und Frankreich vorstellte: v.l.n.r: Petra Kammann, Vorstand DFK Düsseldorf, Barbara Kubis-Martin, Präsidentin der FAFA, Dr. Margarete Mehdorn, Präsidentin der VDFG, die Journalistin Hilke Maunder, Prof. Baasner,  Stefan Endell, Pressesprecher der VDFG, Foto: Hilke Maunder

„Bien sûr, ce n’est pas la Seine,
Ce n’est pas le bois de Vincennes,
Mais c’est bien joli tout de même,
A Göttingen, à Göttingen…“

Und à Hambourg? Da fließt die Elbe. Das französische Chanson, das die Sängerin Barbara während ihres Konzertbesuches 1964 in Göttingen komponiert und auf Französisch wie auf Deutsch vorgetragen hatte, wurde nach dem Zweiten Weltkrieg geradezu ein Kultchanson der deutsch-französischen Aussöhnung… Ja, aber warum wurde es ebenso eindringlich im gefüllten prächtigen Hamburger Rathaussaal vorgetragen? Hier sollte zweifellos an die Kraft der frühen Begegnungen erinnert werden.

v.l.n.r.: Norbert Kremeyer,Vors. DFG Cluny, Hamburg, Laurent Toulouse, Generalkonsul von Frankreich in Hamburg, Barbara Kubis-Martin, Präsidentin der FAFA, Dr. Margarete Mehdorn, Präsidentin der VDFG, Olaf Scholz, Bürgermeister von Hamburg

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Wie soll Frankfurt aussehen?

2017, November 23.

Podien zum Städtebau in der Mainmetropole

Von Uwe Kammann

„Welche Architektur trifft des Menschen Kern?“ – Eine schöne Frage, sicher auch eine zeitlose. Das Kuratorium Kulturelles Frankfurt, eine Tochter der Polytechnischen Gesellschaft, fächerte sie in ihrer Einladung zu einem Streitgespräch auf. Welche Gestaltung für Gebäude und Stadtquartiere sei nachhaltig, welcher architektonische und städtebauliche Entwurf werde auch Jahrzehnte nach der Realisierung noch geschätzt werden?

Jeder versteht etwas Anderes unter dem Leben in der Stadt…

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Heinrich Kirchhoff brachte die Moderne in die Weltkurstadt

2017, November 9.

Das Museum Wiesbaden lädt in den „Garten der Avantgarde“

Von Hans-Bernd Heier

Wiesbaden – 100 Jahre, nachdem das Museum Wiesbaden erstmals die private Kunstsammlung des Wahl-Wiesbadeners und Gartenliebhabers Heinrich Kirchhoff (1874–1934) zeigte, widmet das Museum dem Sammler und seiner Kollektion wieder eine große Ausstellung. Unter dem etwas sperrigen Titel: „Der Garten der Avantgarde. Heinrich Kirchhoff: Ein Sammler von Jawlensky, Klee, Nolde…“ sind in der vorzüglichen Schau bis zum 25. Februar 2018 rund 200 hochkarätige Werke versammelt. Neben Gemälden, Plastiken, Zeichnungen, Aquarellen und Radierungen sind auch die von Max Slevogt angefertigten, äußerst seltenen Lithografien zur Luxusausgabe von James Fenimore Coopers „Lederstrumpf“ zu bewundern. Als das Museum 1917 die Arbeiten präsentierte, erwarb sich die bis dahin als höchst konservativ wahrgenommene, preußisch geprägte Kur- und Bäderstadt Wiesbaden von hier auf jetzt den landesweiten Ruf als neues Zentrum der Avantgarde – und das neben Berlin.

Alexej von Jawlensky „Turandot II“, 1912, Öl auf Karton, 53,9 x 49,5 cm; Sprengel Museum Hannover; Foto: bpk, Michael Herling, Aline Gwose

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Wunsch und Wirklichkeit – Der Einfluss der Fotografie auf das Porträt im Clemens Sels Museum

2017, Oktober 26.

Und ab sofort dort auch Instagram, Snapshot und Facebook…

Von EA van den Hoogen

Wir wissen alle, dass Kunst nicht Wahrheit ist. Kunst ist eine Lüge, die uns die Wahrheit begreifen lehrt, wenigstens die Wahrheit, die wir als Menschen begreifen können. Der Künstler muss wissen, auf welche Art er die anderen von der Wahrhaftigkeit seiner Lügen überzeugen kann.“ sagt Pablo Picasso im Jahr 1923.

 ↑ Felix Vallotton, Gabrielle Vallotton en robe jaune – Gabrielle Vallotton im gelben Kleid, 1908, Öl auf Leinwand, Clemens Sels Museum Neuss

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„Het Vlot –Triennale“ in Ostende – Das Floß der Medusa inspiriert zeitgenössische Künstler

2017, Oktober 24.

Wie ein Floß auf dem Meer – Über Schiffbruch und Kreativität

Jan Fabre hat seine Künstlerfreunde mit ihren Werken an die Küste gebeten…

Petra Kammann hat sich in Ostende einige der neuesten Produktionen zeitgenössischer Künstler angesehen

Die webähnlich vernetzte Installation „Uncertain journey“ der japanischen Künstlerin Chiharo Shiota, 2017

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