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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu KultTouren

Türen öffnen mit Musik – Salonkonzerte der Frankfurter Museumsgesellschaft  

2019, September 16.

„Jedes Konzert ist Handarbeit“

Von Petra Kammann

Das Feuerbach-Quartett ist in der EZB zu hören

Eigentlich hat die Hausmusik in Deutschland Tradition. Wurde die weltliche Musik ursprünglich fast nur bei Hofe gepflegt, war es dann umso bahnbrechender, als sich im 19. Jahrhundert die Türen der europäischen Bürgerhäuser öffneten, um dort im Rahmen der Familie oder unter Freunden zu musizieren. Vor allem bei den Töchtern aus dem gehobenen Bürgertum gehörte das zur Selbstverständlichkeit einer guten Erziehung. Im beginnenden 20. Jahrhundert musizierte man dann vor allem im Kreise der Musikfreunde. Bedingt durch technisch immer besser werdende Plattenaufnahmen und CDs, sind die Ansprüche an Perfektion gestiegen und damit das gemeinsame Musizieren dann in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts zunehmend zurückgegangen, klang die Musik von der Platte doch viel „professionneller“. Zweifellos hatten echte Musikprofis eben doch viel weniger mit der Technik zu kämpfen als musikalische Laien. So konnte man als dilettierender Musikliebhaber nur schlecht konkurrieren. Und doch blieb die Erinnerung an die unnachahmliche Atmosphäre, die entsteht, wenn man Musik in Gesellschaft und ganz unmittelbar in privaten Räumen erlebt, lebendig…

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Norwegisches Kulturprogramm 1: Dramen am Schauspiel Frankfurt und Gebäude in urbanen und natürlichen Räumen im Architekturmuseum

2019, September 13.

„Der Traum in uns“ – Norwegische Innen- und Außenräume

von Petra Kammann

Max Simonischek spielte den Peer aus dem norwegischen Klassiker „Peer Gynt“ von Strindberg, Foto: Petra Kammann

Norwegen, das Gastland der diesjährigen Frankfurter Buchmesse (16. bis 20. Oktober 2019), kündigt sich schwerpunktmäßig nicht nur in den literarischen Neuerscheinungen an, sondern auch im Theater, am Schauspiel Frankfurt und in der Architektur, die sich im DAM präsentiert. Eine kleine Einstimmung in zwei verschiedene Darstellungsweisen.

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„Europäische Selbstkritik“ – Motto der diesjährigen Ruhrtriennale

2019, September 2.

Gefragt wird nach Macht, nach Privilegien und wer wen überhaupt repräsentieren darf.

Von Simone Hamm

Den Auftakt der Ruhrtriennale 2019 machten Regisseur Christoph Marthaler, Librettistin Stefanie Carp, die Leiterin der Ruhrtriennale und der Musiker Uli Fusenegger.

 „Nach den letzten Tagen. Ein Spätabend“

Foto: Matthias Horn/Ruhrtriennale 2019

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Geheimnisvolle Bretagne: Bannalecs „Vermächtnis“ und Kommissar Dupins Ermittlungen

2019, August 30.

Orte des Kommissars Dupin. Eine fotografische Spurensuche

von Petra Kammann

An der zerklüfteten Corniche von Concarneau, der blauen Stadt am Meer, ist Kommissar Dupin ständig unterwegs…

Kommissar Georges Dupin hat seit seiner Versetzung „ans Ende der Welt“, ins Finistère, in den verschiedensten Gegenden der Bretagne ermittelt: in der Malerstadt Pont Aven, in Heide- und Moorlandschaften, an den mächtigen, zerklüfteten Klippen am Atlantik und seinen karibisch anmutenden Stränden aus hellem Sand, im märchenhaften Wald der Brocéliande, an den Salzbecken um Guérande. In Jean-Luc Bannalecs gerade erschienenem Roman „Bretonisches Vermächtnis“ ist der Pariser Kommissar in Concarneau einem Verbrechen auf der Spur…

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St. Leonhard – 800-jähriges Kleinod in der Frankfurter Innenstadt vor der Wiedereröffnung

2019, August 5.

2019 feiert die Leonhardkirche ihr 800-jähriges Jubiläum. Sowohl Bürgermeister und Kirchendezernent Uwe Beckerals auch  Baudezernent Jan Schneider informierten über die Sanierungsarbeiten von Leonhardskirche und Dom.

von  Renate Feyerbacher (Text und Fotos)

Kirchenschiff in der Donationskirche St. Leonhard, von oben

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Harald Sohlbergs unendliche Landschaften im Museum Wiesbaden

2019, Juli 19.

Stimmungsvolle norwegische Szenerien – eine echte Entdeckung

Von Hans-Bernd Heier

Anlässlich des 150. Geburtstags des Malers Harald Sohlberg stellt das Landesmuseum Wiesbaden erstmals auf dem europäischen Festland in einer großen Retrospektive Arbeiten des norwegischen Künstlers vor. Unter dem Titel „Mittsommernacht: Harald Sohlberg – Ein norwegischer Landschaftsmaler“ sind in der hervorragenden Schau 53 Gemälde und elf Zeichnungen und grafische Arbeiten versammelt. Einige Werke aus Privatkollektionen waren bislang noch nie ausgestellt. Seine stimmungsvollen Bilder laden zu einer Reise durch das Land ein.

Harald Sohlberg (1869-1935), Landstraße II, Öl auf Leinwand, 103×138 cm, Privatbesitz, Foto: O.Vaering /Eftf.AS

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Goetheplakette für Max Hollein

2019, Juni 14.

Die Goetheplakette der Stadt Frankfurt wird an Dichter, Schriftsteller, Künstler und Wissenschaftler sowie an andere Persönlichkeiten des kulturellen Lebens verliehen, die durch ihr schöpferisches Wirken einer dem Andenken Goethes gewidmeten Ehrung würdig sind. Oberbürgermeister Peter Feldmann überreichte am Freitag, den 14. Juni, die Goethe-Plakette an Max Hollein. Hollein ist heute Direktor des Metropolitan Museums of Art in New York. Er war von 2001 an Direktor der Schirn Kunsthalle in Frankfurt, von 2006 an leitete er außerdem das Städel Museum und das Liebieghaus – bevor es ihn 2016 in die USA zog, zunächst nach San Francisco, dann nach New York.

OB Feldmann überreichte Hollein die Goetheplakette; Foto: Petra Kammann

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Beitrag zur Europäischen Gartenkultur: „Rendezvous im Garten“ in Schloss Dyck

2019, Juni 11.

Deutsch-französische Kooperation zu Pfingsten: „Rendez-vous aux jardins“

Das Europa der Gegenwart blüht buchstäblich auf in einer Gartenkunst, die über Jahrhunderte hinweg durch kulturelle Vielfalt gewachsen ist. Und das Gartennetz Deutschland hat bereits zum zweiten Mal in ein Wochenende im Freien entführt, und das mit französischer Leichtigkeit und Lebenslust. Unter der Schirmherrschaft von Frankreichs Kulturminister Franck Riester und der deutschen Staatsministerin Monika Grütters wurde das „Rendezvous im Garten“ unmittelbar vor Pfingsten im Schlosspark von Genshagen bei Berlin eröffnet. Die beiden ranghöchsten Kulturvertreter beider Länder hatten das „Rendezvous im Garten“, bzw. das „Rendez-vous aux jardins“ als wichtigen Beitrag für die deutsch französische Zusammenarbeit im Bereich der Kultur gelobt, darüber hinaus als sichtbaren Teil der Umsetzung der Aachener Verträge zur deutsch französischen Zusammenarbeit.

Beispielhaft: der Schlosspark von Schloss Dyck, Foto: Petra Kammann

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Museum Angewandte Kunst lockt mit drei sehenswerten Sonderausstellungen

2019, Mai 29.

… im Fokus:  Schönheit

Von Hans-Bernd Heier

Das Museum Angewandte Kunst in Frankfurt lockt derzeit mit drei sehenswerten Sonderausstellungen: „Sieben Schätze. Eine ‚Wunderkammer des japanischen Cloisonnés“, „Contemporary Muslim Fashions“ und „Sagmeister & Walsh: Beauty“. In den thematisch sehr unterschiedlichen Präsentationen spielen Aspekte der Schönheit eine zentrale Rolle.

Monumentaler Zierteller, Meiji-Zeit, ca. 1880–1890; Cloisonné, 90 cm; Foto: Uwe Dettmar; © Museum Angewandte Kunst

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Interview mit dem Architekten Andreas Moser von cma cyrus|moser|architekten, Frankfurt

2019, Mai 18.

Wohnhochhäuser und Städtisches Leben am Puls der Zeit

Zwischen Bockenheim und Westend an der Frankfurter Senckenberganlage ganz in der Nähe des Tyrannosaurus Rex entsteht seit einiger Zeit ein neues Hochhaus, das One Forty West – ein Hochhaus, das Wohnen, Gastronomie und Hotel auf über 51.000 Quadratmetern in der Vertikalen verbindet. Setzt das vom Frankfurter Büro cma Cyrus Moser Architekten entworfene Gebäude gerade wegen dieser Mischung neue Maßstäbe für neue Bauten in der Mainmetropole? Petra Kammann sprach mit dem Architekten Andreas Moser über die Möglichkeiten heutigen Bauens in der Stadt, über Projektentwickler und Markenbotschafter.

Architekt Andreas Moser, Foto: Petra Kammann

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