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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Reisen & Lebensart

Interview mit dem Architekten Andreas Moser von cma cyrus|moser|architekten, Frankfurt

2019, Mai 18.

Wohnhochhäuser und Städtisches Leben am Puls der Zeit

Zwischen Bockenheim und Westend an der Frankfurter Senckenberganlage ganz in der Nähe des Tyrannosaurus Rex entsteht seit einiger Zeit ein neues Hochhaus, das One Forty West – ein Hochhaus, das Wohnen, Gastronomie und Hotel auf über 51.000 Quadratmetern in der Vertikalen verbindet. Setzt das vom Frankfurter Büro cma Cyrus Moser Architekten entworfene Gebäude gerade wegen dieser Mischung neue Maßstäbe für neue Bauten in der Mainmetropole? Petra Kammann sprach mit dem Architekten Andreas Moser über die Möglichkeiten heutigen Bauens in der Stadt, über Projektentwickler und Markenbotschafter.

Architekt Andreas Moser, Foto: Petra Kammann

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Viva Leonardo da Vinci – Zum 500. Todestag des Renaissancekünstlers und Universalgenies

2019, Mai 2.

Leonardo da Vinci: Künstler, Philosoph und visionärer Gelehrter im Zeitalter des Humanismus

Im Schloss von Amboise im Loiretal regierte François I und holte Leonardo da Vinci in seine Nähe; Fotos: Petra Kammann 

Von Petra Kammann

Das Jahr 2019 steht ganz im Zeichen von Leonardo da Vinci mit zahlreichen Ausstellungen in den verschiedenen Ländern. Denn am 2. Mai 1519 jährt sich sein Todestag zum 500ten mal. Zeit seines Lebens war Leonardo als Maler, Bildhauer, Architekt, Wissenschaftler, Ingenieur, Anatom und Naturphilosoph tätig. Da in Clos Lucé etliche Aspekte von Leonardos Schaffen zusammen kommen, gibt ein Besuch dort reichlich Anschauung von der phänomenalen Kreativität des Renaissancekünstlers. Allein das ist schon eine Kurzreise an die Loire wert…

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Kultur und Europawahl – Europe under Construction?

2019, April 23.

Frankfurt als multikulturelle Stadt in der Vorbildrolle?

Von Gunnar Schanno

 

Viel Solidarität mit Europa im Herzen der Stadt Frankfurt, Alle Fotos: Petra Kammann

Europa, das ist nicht nur eine Union europäischer Staaten, sondern tiefer gehend aucheine Union europäischer Kulturen. Die Europawahl 2019 wird von besorgten Europäern als Schicksalswahl gewertet. Warum? Weil, so heißt es, die Wahl auch steht gegen ein Europa nationalstaatlicher Egoismen und für ein Bekenntnis zu einem offenen Europa und seinen Werten. Viele nennen sie die christlichen Werte. Manche reden, eher verräterisch völkisch umdeutend, von Werten des christlichen Abendlands. Die Europäer haben nach düsteren Epochen aus der Geschichte, genauer, aus ihren Erfahrungen gelernt. Haben sie gelernt, weil sie einsichtig geworden sind, weil sie auf einmal nach dem letzten großen Krieg von einigenden Werten geleitet wurden?

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Marielies-Hess-Kunstpreis an Marko Lehanka im Institut für Stadtgeschichte im Karmeliterkloster

2019, April 12.

Als Marielies-Hess-Kunstpreisträger 2019 zeigt der authentische Bildhauer und Installationskünstler Marko Lehanka (* 1961) bis zum 12. Mai  im Refektorium des Karmeliterklosters unter dem generischen Titel „Fundus“ eine für sein künstlerisches Schaffen repräsentative Ausstellung, organisiert von der Marielies-Hess-Stiftung in Kooperation mit dem Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main. Zu sehen sind teils kinetische Installationen, oder nennen wir sie eher künstlerische Environments,  und die neuesten Bildplanen seines Comics „Countryboy in Fränkytown“.

Laudatio von Brigitta Amalia Gonser

Gesamtansicht I, Marko Lehanka Ausstellung „Fundus“

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„Für mich ist der Architekt wie ein Regisseur“ – Ein Interview mit Christoph Ingenhoven

2019, April 8.

Der international arbeitende Architekt zu Fragen des Städtebaus, zu Rekonstruktionen und zur Sanierung der Städtischen Bühnen Frankfurt

Von Uwe Kammann

Der Architekt Christoph Ingenhoven, Foto: Petra Kammann 

Eva Hesses Zeichnungen im Museum Wiesbaden

2019, März 23.

Ästhetische Arbeiten von sinnlicher Ausstrahlung – Shootingstar der Avantgarde

Von Hans-Bernd Heier

Eva Hesse zählt zu den bedeutendsten avantgardistischen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Die experimentierfreudige Künstlerin hat ein Gesamtwerk von einzigartiger Ästhetik und Sensibilität hinterlassen. „Ihre Arbeiten, vor allem ihre Skulpturen, entsprachen dem Lebensgefühl einer Generation, die zum Ende der 1960er-Jahre die etablierten gesellschaftlichen Normen zu durchbrechen versuchten“, erläutert Jörg Daur, stellvertretender Direktor des Museums Wiesbaden und Kurator der sehenswerten Schau.

Der Ausstellungsflyer

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Jugendstil und Art Deco in Brüssel beim BANAD Festival

2019, März 22.

Von Simone Hamm

Privatleute öffnen Ihre Häuser für architekturinteressierte Touristen. Das „Brussels Art Nouveau & Art Deco“ Festival ist noch bis zum 31. März 2019 eine einzigartige Gelegenheit, neben Führungen durch meist nicht öffentlich zugängliche Gebäude, Vorträgen, Veranstaltungen, Familienaktivitäten und einer Antiquitätenbörse, neue Orte zu entdecken, die zu den Juwelen zweier Brüsseler Baustile gehören. 

Art-Nouveau-Treppenhaus des Hotel Tassel: © EB

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Erste Retrospektive der mexikanischen Fotografin Graciela Iturbides in Deutschland im Fotografie Forum Frankfurt

2019, März 12.

Zwischen Tradition und westlicher Moderne – Magische Momente des Alltags

Fotokennern ist sie schon seit Langem ein Begriff, in den großen Museen ist sie ebenfalls präsent. Die berühmte mexikanische, 1942 geborene Fotografin Graciela Iturbide ist eine Ikone der lateinamerikanischen Fotografie. Aber erst jetzt hat sie in Deutschland ihre erste Retrospektive im Frankfurter Fotografie Forum. Dort sind bis zum 30. Juni 115 ihrer Werke aus der Zeit von 1969 bis 2008 zu entdecken. Sie sind aus der spanischen Mapfre-Stifung entliehen, die kürzlich rund 300 Iturbide-Werke erworben hat.

Von Petra Kammann

Mujer ángel, desierto de Sonora. México, 1979 Angel Woman, Sonoran Desert, Mexico, 1979 © Graciela Iturbide / Colecciones Fundación MAPFRE, 2019 

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Hiob von Joseph Roth in der Wiener Burg

2019, Februar 28.

Die Leiden des alten Mendel – wie das Burgtheater an Joseph Roths Theateradaption von Hiob scheitert

Von Simone Hamm

Joseph Roths Roman „Hiob“ erschien 1930. Distanziert, in einer dunklen, schönen Sprache geschrieben, rührte und rührt er immer noch zu Tränen. Roth zeigt das Innenleben des orthodoxen Tora-Lehrers Mendel Singer, den Gott so hart prüft. Er schaut in die Seele des frommen Mannes, der verloren ist in der Gegenwart, weil er sich immer noch im Alten Testament wähnt. Da muss bei der Bühnenfassung von Koen Tachelet zwangsläufig viel auf der Strecke bleiben.

Peter Simonischek als Mendel Singer

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Der DFG-Preis 2019 – eine Exzellenz-Auszeichnung

2019, Februar 21.

Begabte Französisch-Schüler aus dem Frankfurter Raum, die sich für das Deutsch-französische Verhältnis engagieren 

Elèves talentueux, en français et en faveur du franco-allemand, de la région de Francfort !

Der Preis der Deutsch-Französischen Gesellschaft wurde am Jahrestag des Elysée-Vertrags, am 22.01.2019, im Frankfurter Römer verliehen. 8 Schüler*innen stellten dort ihre Arbeiten vor. Die 4 besten wurden unter dem Vorsitz des DFG-Präsidenten Christophe Braouet und einer unabhängigen Jury ausgewählt.

Ein FeuilletonFrankfurt-Interview

mit Bruno Girardeau,
Attaché für französische Sprache und Bildung in Rheinland-Pfalz und Hessen
Attaché de coopération  pour le français pour la Rhénanie-Palatinat et la Hesse
im Institut français à Mayence

 

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