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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Musik

Raffaela Zenoni: „Le quattro stagioni“

2018, November 15.

Klangfarben – Farbklänge

Von Erhard Metz

Lässt sich Malerei vertonen? Selbstverständlich, Modest Mussorgskis weltbekannter Klavierzyklus „Bilder einer Ausstellung“, dem Gemälde und Zeichnungen des russischen Künstlers Wiktor Hartmann zugrunde liegen, ist ebenso wie die nicht minder berühmte Orchesterbearbeitung des Werkes durch Maurice Ravel das wohl prominenteste Beispiel. Umgekehrt: Läßt sich Musik malen? Die Antwort lautet abermals ja. Paul Klee, Ernst Wilhelm Nay oder Jack­son Pollock schufen Werke nach der Musik. Wassily Kandinsky setzte im Jahr 1911 das „Neujahrs-Kompositionskonzert“ von Arnold Schönberg in seine „Impression III“ um. Außer Betracht bleiben sollen hier zumeist gegenständliche Darstellungen etwa von Musi­kern, Musikinstrumenten oder Konzert­situationen.

Serie „Die vier Jahreszeiten“, 2017/2018, Acryl auf Leinwand, jeweils 140 x 200 cm (Atelieransicht) Weiterlesen

Emil Mangelsdorff gastierte zum 195. Mal im Holzhausenschlösschen

2018, November 12.

Ein Wunder an Kontinuität und Frische

Von Uwe Kammann

 

Das Emil Mangelsdorff-Quartett mit Gast Michael Lutzeier, Bariton Saxophonist, Fotos: Petra Kammann

Emil Mangelsdorff  – traumwandlerischer Beginn

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Dreimal Musik: im Friedrich-von-Thiersch-Saal, in der Alten Oper, im HR-Sendesaal

2018, Oktober 29.

Das Auge hört mit

Von Uwe Kammann

Der prächtige Friedrich-von-Thiersch-Saal in Wiesbaden zum Jubiläum der Kronberg Academy

Klassische Musik in der Krise? Das konstatieren manche Auguren. Wiederum andere bezweifeln das, sehen auch Wandel und Frische im Publikum. Was auf jeden Fall stimmt: An schönen Konzertsälen mangelt es nicht, es gibt sogar einen richtigen Boom bei Neubauten. Spektakulär bei der Elbphilharmonie, voll raffinierter Eleganz beim Pierre-Boulez-Saal in Berlin, in harmonischer Verbindung mit einer alten Kirche in Bochum, in München großzügig bei gleich zwei Vorhaben: dem Komplettumbau des Gasteig und einem Neubau auf einem alten Industriegelände. Auch die RheinMain-Region wird verwöhnt werden: mit dem Bau eines Kammermusiksaals in Kronberg, der zentraler Teil des Casals-Forums wird – was wiederum die Arbeit der sehr erfolgreichen Kronberg Academy weiter beflügeln wird.

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Ein Fest für die Musik und das Miteinander – 25 Jahre Kronberg Academy

2018, Oktober 24.

In Kronberg spielt die Musik und in Wiesbaden wurde mit der „musikalischen Familie“ gefeiert

Von Petra Kammann

S.D.G. – Soli Deo gloria  „Gott allein die Ehre“. Mit dieser Signatur unterzeichnete Johann Sebastian Bach viele seiner Werke… Mit Bachs Konzert d-moll für 2 Violinen, Streicher und Bc sowie den Solisten Vilde Frang und Christian Tetzlaff begann daher auch voller Schwung und vor den Reden das Jubiläumskonzert zur 25-Jahrfeier der Kronberg Academy im prächtigen Wiesbadener Friedrich-von-Thiersch-Saal. Es folgten Tchaikosvkys Nocturne, Alfred Schnittkes „Konzert zu Dritt für Violine, Viola, Violoncello und Kammerorchester“, Franz Schuberts „Polonaise für Violine und Orchester“ und nicht zuletzt Mozarts „Jupiter-Sinfonie“…

Lebendig und überzeugend: das Konzert zum 25. Jubiläum der Kronberg Academy am 22.10.2018 mit dem Chamber Orchestra of Europe und mit den mit Kronberg verbundenen Solisten, Foto: Petra Kammann

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Musikalische Matinee mit Alexander Koryakin im Gästehaus der Frankfurter Goethe-Universität

2018, Oktober 17.

Von Erhard Metz

An Matineen mag es vielerlei geben – nicht allzu zahlreiche jedoch werden derart in der Erinnerung eines erlesenen vormittäglichen Auditoriums bleiben, das sich am letzten Septembersonntag 2018 auf Einladung der „Stiftung zur Förderung der internationalen wissenschaftlichen Beziehungen der Johann Wolfgang Goethe-Universität“ in einem der beiden Gästehäuser der Hochschule einfand: zu einem Konzert des russischen Pianisten Alexander Koryakin, zu dem Professor Jürgen Bereiter-Hahn als Vorsitzender des Stiftungsrates das Publikum begrüßte und durch das die Konzertpianistin Viviane Goergen mit ihrer fachkundigen Moderation führte.

Alexander Koryakin im Gästehaus der Goethe-Universität
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25 Jahre – Kronberg Academy. Ein Interview mit dem Gründer Raimund Trenkler

2018, Oktober 11.

Musik – ein sich ständig erneuerndes Erfrischungsbad

Petra Kammann traf Raimund Trenkler, den Vorstandsvorsitzenden der Kronberg Academy, während der diesjährigen Cellomeisterkurse für FeuilletonFrankfurt zum Gespräch in Kronberg.

Raimund Trenkler, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Kronberg Academy; Alle Fotos: Petra Kammann

Petra Kammann: Gerade (23. bis 30. September 2018) laufen die Cello Meisterkurse & Konzerte. Aus allen Räumen tönt Cellomusik. Cellisten aus allen Teilen der Welt sind eigens nach Kronberg angereist, um auf höchstem Niveau miteinander zu musizieren. Ist das nicht ein wunderbares Erlebnis im 25. Jahr? Oder bedeutet das für Sie gerade vor allem Stress?

Stadthalle Kronberg, der zentrale Veranstaltungsort der Cello Meisterkurse & Konzerte 2018

Raimund Trenkler: Ich fühle mich hier in der Welt-Cello-Familie einfach zu Hause. Da ich selbst Cellist bin, ist das ein schönes Gefühl, die Generationskette wachsen zu sehen und selbst Teil dieser Generationskette zu sein.

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Eine HR-Bühne für ein Hörspielereignis zur Buchmesse

2018, Oktober 9.

Wofür stehen Spitzenproduktionen wie „Homo Faber“ und „Tonio Kröger“?

Von Uwe Kammann

Matthias Brandt spricht die Rolle des Walter in HOMO FABER, Hörspiel von Heinz Sommer nach dem gleichnamigen Roman von Max Frisch, Regie: Leonhard Koppelmann, Musik: Jörg Achim Keller,hr2-kultur Foto © HR/Susann Schütz 

Zur Hörbuchpremiere von „Homo Faber“ – eines im Pfingstprogramm des HR gesendeten Hörspiels nach dem Roman von Max Frisch – lädt der Sender am 21. Oktober 2018 zu einer Veranstaltung „Hörspiel Live“ in den Sendesaal ein. Matthias Brandt und Paula Beer werden Szenen aus dem Stück sprechen, Jörg Achim Keller wird seine Kompositionen für dieses Hörspiel mit der hr-Bigband vorstellen. Hörspielbearbeiter Heinz Sommer, Regisseur Leonhard Koppelmann und die Künstler werden zusätzlich Einblick in ihre Arbeit geben. – Uwe Kammann beschreibt hier den Rahmen, in dem eine Produktion dieses Charakters entstanden ist.

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Medienpreis der Steuben-Schurz-Gesellschaft (SSG) an Gayle Tufts

2018, September 28.

Brückenbauerin zwischen Deutschland und den USA

„Wir müssen Wunder in unserem Alltag haben“

von Renate Feyerbacher

„Ich fang an zu heulen, bin verklemmt jetzt, fühle mich sehr geehrt“, das sagt Gayle Tufts sichtlich berührt am 13. September bei der Medienpreisverleihung der Steuben Schurz Gesellschaft in den Räumen des Privatbankiers Hauck & Auffhäuser. Die Freude darüber, dass die SSG sie erwählt hat, ist echt…

Gayle Tufts

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Atmosphères – Catalogue d’Oiseaux von Messiaen mit Pierre-Laurent Aimard am Klavier

2018, September 27.

Hörabenteuer zwischen Kultur und Natur

Das Konzert „Catalogue d’Oiseaux“ von Olivier Messiaen (1908–1992) mit dem Pianisten Pierre-Laurent Aimard fand am Sonntag, den 23.09.2018 als Teil des Musikfestes Atmosphères der Alten Oper Frankfurt an drei Spielstätten statt: im 38. Stock des Opernturms, im Gesellschaftshaus des Palmengartens und in den Faust Vogelhallen des Frankfurter Zoos.

Von Petra Kammann (Teil 1 und 2)

und Angela Federspiel (Teil 3)

SONNENAUFGANG AUS DER VOGELPERSPEKTIVE (Teil 1)

Der Bogen des Tages begann um 6.30 Uhr mit Messiaens Musik über Mittelmeersteinschmätzer, Steinrohrsänger, Pirol und Blaumerle eher gedämpft, verdeckt vom milchigen Nebel vor den Scheiben im 38. Stock des Opernturms…

Das erwachende Frankfurt aus der Vogelperspektive

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Retrospektive des Luxemburger Malers Edmond Goergen im Haus Beda in Bitburg

2018, August 2.

„Vom Schrecken ins Licht“

Edmond Goergen (1914-2000) ist ein Maler und Mensch, der den Weg vom Schrecken ins Licht gefunden hat. Diese innere Spannung im Goergenschen Werk stellt die Besonderheit eines Malers dar, der dem Grauen des Todeslagers in Mauthausen das Schöne, die Hoffnung, das Leben entgegensetzt. 18 Jahre nach seinem Tode hat seine Tochter Viviane Goergen, die in Frankfurt lebende Pianistin, seinen Nachlass gesichtet und unter Mitwirkung von Freunden, Stiftungen, Museen und „hundert helfenden Händen“ eine so umfangreiche wie vielfältige Retrospektive des Zeichners, Widerstandskämpfers, KZ-Insassen, Restaurators, Malers und Europäers zusammengestellt.

Von Petra Kammann

Der Maler Edmond Goergen in seinem Atelier, Foto: privat

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