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FeuilletonFrankfurt

Das Online-Magazin von Erhard Metz

Alle Artikel zu Städelschule

„Light Lab“ von Olafur Eliasson bleibt im Frankfurter Portikus

Montag, 26. Mai 2008

Die Lichtinstallation von Olafur Eliasson wird weiterhin im Dach der Ausstellungshalle Portikus auf der Frankfurter Maininsel neben der Alten Brücke erstrahlen. Dank einer grosszügigen Unterstützung durch die Landesbank Hessen-Thüringen konnte das Museum für Moderne Kunst (MMK) das „Light Lab“ auf Dauer erwerben.

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Olafur Eliasson, 1967 isländischer Herkunft in Kopenhagen geboren, studierte von 1989 bis 1995 an der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen. Als Aktionskünstler befasst er sich in seinen Werken vor allem mit den naturgegebenen physikalischen Phänomenen wie Licht und Wasser, Bewegung und Reflexion. Er lebt und arbeitet in Berlin und in seiner Geburtsstadt.

Eliasson erhielt zahlreiche internationale Preise. Seit 2006 lehrt er an der Universität der Künste in Berlin. Weltweit bekannt wurde Eliasson mit „The Weather Project“ in der New Yorker Tate Gallery und den „Wasserfällen“ in den East River.

Bei „Light lab“ handelt es sich um eine mehrteilige Lichtinstallation, die speziell für die nördliche, verglaste Dachseite des Portikus konzipiert wurde. Im April 2006 präsentierte Eliasson als erste Installation der Reihe einen Lichtbogen, der die Anmutung einer aufgehenden Sonne hatte.

„Die Installation Olafur Eliassons im Dach des Portikus“, freut sich Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth, „ist inzwischen zu einem modernen künstlerischen Wahrzeichen unserer Stadt geworden. Für tausende Touristen ist das Kunstwerk ein Blickfang und für uns Frankfurter ist diese Installation mitten auf der Alten Brücke kaum mehr aus dem nächtlichen Panorama wegzudenken“.

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(Bildnachweis: jeweils Portikus; staedelschule.de/light lab; © Olafur Eliasson)

„salon noir des artistes“ und die neue Freitagsküche

Freitag, 15. April 2011

Was machen wir denn so am Freitag abend? Wir gehen in den:

salon noir des artistes

(Bildnachweis: Atelierfrankfurt/Anny und Sibel Öztürk)

Den präsentieren die bekannten Künstlerinnen-Geschwister Anny und Sibel Öztürk, natürlich im Clubraum des ATELIERFRANKFURT.

Dort gibt es auch eine neue Freitagsküche, denn Kunst und Kochkultur gehören zusammen. Und so sieht das Programm aus:

1. Freitag im Monat: Menü wie zu Omas Zeiten – Anny und Sibel Öztürk kochen ein grosses Menü zu Musik aus der Konserve

2. Freitag im Monat: EssensKunst – Jessica Lau tischt kulinarische Kunststückchen auf

3. Freitag im Monat: Swing Baby swing – DJ Kaiser L lässt zu Swing-Hits die Puppen tanzen. Zur Musik werden Leckereien aufgetischt

4. Freitag im Monat: Grosse Kunstüberraschung – Passend zur Überraschung gibt es Kulinarisches

In jeder Weise mächtig unter Dampf: Sibel und Anny Öztürk am Eröffnungsabend in Aktion (Foto: FeuilletonFrankfurt)

Was machen wir aber am 5. Freitag eines Monats, zum Beispiel demnächst am 29. April?

Also, wir haben da eine Idee: Wir gehen zur Eröffnung des Rundgangs 2011 in die Städelschule, deren Renovierung soeben abgeschlossen wurde. Die Vorbereitungen auf die Präsentationen der Künstlerinnen und Künstler laufen auf Hochtouren, wie wir heute schon gesehen haben:

Renoviertes Atelier in der Staatlichen Hochschule für bildende Künste Städelschule (Foto: FeuilletonFrankfurt)

Und damit ist eigentlich schon alles, was wichtig ist, gesagt.

Absolventenausstellung 2008 der Städelschule

Mittwoch, 10. September 2008

Ende 2008 ? Anfang 2008!

„Ende 2008“ heisst die diesjährige Abschlussausstellung der Absolventinnen und Absolventen der Staatlichen Hochschule für bildende Künste, der Städelschule in Frankfurt am Main. Eine gute Tradition findet damit ihre Fortsetzung.

Aber der diesjährige Titel scheint ein wenig resignativ anzumuten, sollte doch ein erfolgreicher Hochschulabschluss einen Anfang, den Schritt in einen neuen Lebensabschnitt bedeuten, in welchem man  – endlich – auf eigenen Füssen steht und seine weiteren persönlichen und beruflichen Perspektiven so frei wie möglich gestalten kann. Deshalb möchten wir den Studienabgängern lieber zurufen: Anfang 2008! Weiterlesen

Absolventenausstellung 2009 der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste – Städelschule

Freitag, 25. September 2009

DUDE, WHERE’S MY CAREER?

– so titelt die am 18. September eröffnete Abschlussausstellung 2009 der Absolventinnen und Absolventen der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste – Städelschule. Melanie Ohnemus und Bernd Reiß kuratieren die Doppelausstellung an den beiden Standorten PORTIKUS und MMK  ZOLLAMT in Frankfurt am Main.

Die Namen der diesjährigen Hochschulabgänger aus den Klassen der Professoren Christa Näher, Willem de Rooij, Michael Krebber, Mark Leckey, Simon Starling und Tobias Rehberger:

Marisa Argentato, Wiebke Bachmann, David Catherall, Florencia Colombo, Simon Denny, Martin Flemming, Jorma Foth, Oleksiy Gendlin, Florian Heinke, Oliver Heinzenberger, Hanna Hildebrand, Janus Hochgesand, Simone Junker, Normann Kaiser, Klaus Kamptner, Marty Kirchner, Max Kober, Flo Maak, Stefanie Mayer, Ryan Siegan-Smith, Cristina Szilly, Rebecca Ann Tess, Christian Tonner, Siw Umsonst, Friedrich Vater, Jeronimo Voss und Natalie Vu.

Dude, where’s my Career? So lautet der Titel eines Buches – eines Art Leitfadens für Studienabgänger. Eine ironische, vielleicht ein wenig zynische Frage junger Künstlerinnen und Künstler an die Gesellschaft. Die Hochschule ist Vergangenheit, die Zukunft liegt im Ungewissen. Eine Karriere als Künstler ist weder planbar noch ergibt sie sich als Wahrscheinlichkeit. Und was ist das überhaupt, eine Künstlerkarriere? Worin manifestiert sie sich, am Ende im Geld, am sogenannten Kunstmarkt? Manche der Absolventen mögen sich zunächst einmal allein gelassen fühlen, andere werden neue Freiheiten geniessen, bis ein eher nach Graubrot als nach Kuchen schmeckender Alltag sie einholt.

Den diesjährigen, vom Verein STÄDELSCHULEPORTIKUS e.V. gestifteten, mit 2000 Euro dotierten Absolventenpreis erhielten  zu gleichen Teilen Hanna Hildebrand und Janus Hochgesand.

„Hanna Hildebrand zeigt uns“, so die Begründung der Jury, „in ‚A display with a purpose‚ überzeugend die Übertragung einer Performance in eine skulpturale Lösung. Sie destilliert das eine Medium hochkonzentriert in ein Neues.“

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Hanna Hildebrand, „A display with a purpose“, 2009, table, magazine, video Weiterlesen

Absolventenausstellung 2010 der Städelschule „Geschmacksverstärker“ im MMK-Zollamt

Freitag, 30. Juli 2010

„Wir freuen uns, die Ausstellung erneut in unserem Haus zu präsentieren, denn dem MMK ist es als Museum für zeitgenössische Kunst ein besonderes Anliegen, im direkten Kontakt zu jungen Künstlern zu stehen und sie mit Ausstellungen wie diesen zu fördern“, leitete Peter Gorschlüter, der neue Stellvertretende Direktor des Frankfurter Museums für Moderne Kunst, die Absolventenausstellung 2010 der Städelschule ein. Dieser inzwischen siebten öffentlichen Absolventen-Werkschau öffnet das MMK jetzt zum zweiten Mal, nach der Ausstellung im Vorjahr, den grossen Ausstellungsraum in seiner Dependance „Zollamt“.

Ausgestellt werden in diesem Jahr Arbeiten von Eric Bell, Anne Lina Billinger, Plamen Bontchev, Nicolas Ceccaldi, Carmina Conradt, Edith Deyerling, Michele Di Menna, Jakob Emdal, Mate Andras Feles, Julia Feyrer, Kristoffer Frick, Philip Götze, Lena Henke, Yuki Higashino, Yngve Holen, Britta Kamptner, Ilja Karilampi, Xue Liu, Shane Munro, Ayaka Okutsu, Claus Rasmussen, Oona-Lea von Maydell und Iori Wallace aus den Klassen der Professoren Bonni Camplin, Christa Näher, Willem de Rooij, Michael Krebber, Simon Starling und Tobias Rehberger.

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Daniel Birnbaum und Peter Gorschlüter in der Pressekonferenz Weiterlesen