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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Städelschule

Absolventenausstellung 2019 der Städelschule (Folge 2)

2019, Juli 12.

Abschied, Aufbruch und andere Befindlichkeiten

Von Erhard Metz

Absolvent der Städelschule zu sein bedeutet in vielen Fällen Abschied nehmen: von der in mancher Weise Schutz und Fürsorge gewährenden Alma Mater, der Akademie und ihren Lehrenden; vom Studentenzimmer, ja von der Stadt Frankfurt selbst. Niwat Manatpiyalert hat aus diesen Umständen seine Absolventenarbeit gezimmert: ein Tisch, auf den er einen Stapel „nachempfundener“ Drucke des „Frankfurter Hauptbahnhofs“ von Max Beckmann gelegt hat, ein jeder Besucher kann ein Exemplar mitnehmen. Abreise (wohin?) scheint angesagt.

Niwat Manatpiyalert, Dietrichstraße 6, 2019, Holz, Poster, Tapete, Lampe, 200 x 200 x 60 cm, Poster 70 x 90 cm

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Nadja Büttner: Gegen den Strich und andere Künste

2019, Juli 1.

Von Erhard Metz

Es gibt sie also noch: ein Feuerwerk an Kreativität entfaltende Künstlerinnen und Künstler mit ebenso überraschenden wie überzeugenden künstlerischen Ideen, dabei versehen mit handwerklichen Fähigkeiten und Fertigkeiten, die wir schon kaum mehr anzutreffen wagten im oft von zeitgeistig konzeptuellen Minimalprodukten überbordenden Kunstbetrieb.

Nadja Büttner mit zwei ihrer Arbeiten: „Gegenstrich“ (li.) und „Vibrating Potential“ (re.); Foto: Galerie Anita Beckers

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Absolventenausstellung 2019 der Städelschule mit Preisverleihung

2019, Juni 21.

… and the winners are: Kristin Reiman, Jakob Brugge und Edi Danartono

Von Erhard Metz

Zwei „Brüder“ im Geiste des Testaments von Johann Friedrich Städel und noch dazu gleichen Vornamens: Philipp Demandt, Direktor Städelsches Kunstinstitut und Städtische Galerie (wie es korrekt heißt) im Städel Museum, und Philippe Pirotte, Professor und Rektor der Hochschule für Bildende Künste – Städelschule, in Städels Testament noch als „Lehranstalt“ bezeichnet. Gemeinsam eröffneten sie die Absolventenausstellung der diesjährigen Alumni der kleinen aber feinen, international renommierten Kunstakademie.

Philipp Demandt und Philippe Pirotte beim Presserundgang, Foto: Erhard Metz

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Städelschule: Rundgang 2019 – eine Nachlese (3)

2019, März 8.

Malerei, Zeichnung, Verwandtes

Von Erhard Metz

Medienübergreifendes Arbeiten – wie wir noch sehen werden, gilt dies auch für die Malerei, aber wir beginnen erst einmal klassisch mit Öl auf Leinwand und der vielversprechenden Künstlerin-Studentin Sara Rossi.

Sara Rossi
(li.) Mountains/Childhood, 2018, Oil on canvas, 150 x 150 cm
(re.) Untitled, 2019, Oil on canvas, 150 x 130 cm

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Städelschule: Rundgang 2019 – eine Nachlese (2)

2019, März 4.

Skulptur und Installation

Von Erhard Metz

Medienübergreifendes Arbeiten in der bildenden Kunst gehört bereits seit langem zu den Prinzipien der Städelschule. Die Unterschiede zwischen Bildhauerei und Installation (und letztlich auch der Performance) lösen sich auf: Eine „Skulptur“, sogar Bilder können Teil einer raumgreifenden Installation sein, ein „Bild“ kann, wie noch zu sehen sein wird, aus einem skulpturalen Relief bestehen. Von Jahr zu Jahr ist es immer wieder spannend und faszinierend, die fortschreitende Entwicklung der jungen Studierenden zu beobachten.

Ella CB, Not titled yet, 2019, Dimensions variable

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Städelschule: Rundgang 2019 – eine Nachlese (1)

2019, Februar 19.

Unsterbliche Malerei

Von Erhard Metz

Zugegeben – wir halten die Malerei immer noch für die Königsdisziplin der bildenden – „der schönen“ – Künste, denn um die Bildhauerei ist es, zumindest in der quantitativen Betrachtung, so optimal nicht bestellt. Das mag an dem sehr viel schwerer handhabbaren künstlerischen Medium selbst liegen; man kann Bilder in die soundsovielte Etage ins Dachatelier tragen, mit dem Holz- oder Marmorblock gestaltet sich das schon ein bißchen schwieriger. Welcher Kunstliebhaber kann in seinem Wohnzimmer schon eine nach Raum verlangende Installation unterbringen; ein Videokunstwerk materialisiert sich letztlich in einem wenig ansehnlichen Monitor, von einer Performance mal ganz abgesehen. Und auch ein Privatverkauf ist ja schließlich immer noch eine attraktive Sache für Kunstschaffende.

Lydia Ericsson Wärn, Shields, 2018, Oil on canvas, 160 x 125 cm

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Städelrundgang 2019 – „Oven Light“ von Tala Madani in der Frankfurter Ausstellungshalle Portikus

2019, Februar 18.

Befremdlich-Hintergründiges Spiel mit Licht und Schatten 

von Petra Kammann

Blick aus der oberen Etage in den Ausstellungsraum: Komposition aus Fernsehapparaten und Gemälden Tala Madanis; Alle Fotos: Petra Kammann

Die magische Wirkung der Gestaltungskraft von Licht erlebt man beim Rundgang der Städelschule in diesen sonnigen Spätwintertagen ganz besonders im minimalistischen inneren White Cube des kleinen roten Hauses an der Alten Brücke, im Portikus, einem ihrer essentiellen Bestandteile für Ausstellungen von Nachwuchskünstlern. Dort ist auch über das Ende des Rundgangs hinaus die erste institutionelle Einzelausstellung der 1981 in Teheran geborenen und in Los Angeles lebenden Künstlerin Tala Madani unter dem Titel „Oven light“ zu sehen.

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Städelschule: Rundgang 2019 – Rundgangpreise mit Besuch der Ministerin

2019, Februar 17.

Von Erhard Metz

Es ist der Höhepunkt der Eröffnungsveranstaltung zum jährlichen Rundgang durch die Hochschule für bildende Künste – Städelschule: die Verleihung der Rundgangpreise. Sie stand in diesem Jahr unter einem besonderen Stern: Angela Dorn, seit dem 18. Januar 2019 Hessische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, wohnte den Feierlichkeiten bei, die dieses Jahr in der Dependance der Schule in der Frankfurter Daimlerstraße stattfand. Mit ihrem als Reverenz an die vielen aus dem Ausland kommenden Studierenden in englischer Sprache engagiert vorgetragenen Grußwort eroberte sie die Herzen der Studentinnen und Studenten wie auch der zahlreichen Gäste im Sturm.

Angela Dorn, Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, und Rektor Professor Philippe Pirotte beim Eröffnungsrundgang in der Städelschule – Daimlerstraße

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Städelschule: Rundgang 2019

2019, Februar 15.

Die Hundejahre sind vorbei

Von Erhard Metz

Das Lichtkunstwerk von Professor Michael Krebber hängt zwar schon seit einigen Jahren im Rektorat, seit Jahresbeginn aber gewinnt es eine besondere aktuelle Bedeutung: Die „Hochschule für bildende Künste – Städelschule“ – so ihr neuer, leicht modifizierter Name – gehört nun offiziell zum Kreis der Hochschulen des Landes Hessen (FeuilletonFrankfurt berichtete). Vorbei ist es seitdem mit der früheren, von Jahr zu Jahr prekärer gewordenen finanziellen Situation. Seit langem notwendige Investitionen in die materielle Infrastruktur und die Fakultät mit ihren Klassen konnten begonnen und können nunmehr weitergeführt werden.

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Die Ausstellung „Moderne am Main 1919–1933“ im Museum Angewandte Kunst

2019, Februar 4.

Frankfurt zwischen 1925 und 1932: Bauhausparallele, Großstadtutopie und vernetzte Moderne

Anlässlich des 100jährigen Bauhaus-Jubiläums hat inzwischen die erste von drei Ausstellungen zum Neuen Frankfurt begonnen. Das Museum Angewandte Kunst zeigt die „Moderne am Main“ mit Möbeln, Schriften, Mode, Musik, Film und Fotografie. Und sie visualisiert auch das riesige Netzwerk der Menschen, die an der Neugestaltung Frankfurts beteiligt waren.

Von Petra Kammann

Hereinspaziert in die „Moderne am Main“, Foto: Petra Kammann 

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