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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Städelschule

Publikumsmagnet für Nachtschwärmer – Die lange Nacht der Museen 2018 in Frankfurt und Offenbach

2018, April 30.

Atemberaubender Kunstgenuss für alle Sinne

Alle Jahre wieder…

Wenn sich am 5. Mai die Nacht über die Stadt senkt, öffnen sich in über 40 Kulturstätten in Frankfurt und Offenbach die Tore zur NACHT DER MUSEEN 2018. Ein paar Tipps fürs nächste Wochenende

50 Jahre 68er: Happenings, Jazz & Minirock im Museum Giersch der Goethe-Universität – Die Schau „Freiraum der Kunst“ erinnert an die legendäre Studiogalerie auf dem Campus Bockenheim

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Städelschule: Rundgang 2018 (6)

2018, Februar 28.

Haupthaus Dürerstraße: Zum Abschluß noch einmal Malerei, Skulptur, Objekt, Installation

Von Erhard Metz

Es ist erfreulich zu sehen, welches nach unserem Eindruck stetig weiter wachsendes Interesse die jährliche Rundgangveranstaltung der Hochschule für Bildende Künste – Städelschule – beim Publikum findet. Als Schmiede künstlerischer Kreativität sowie als Hort und Raum zur Entfaltung künstlerischer Gestaltungsfreiheit hat sie sich bekanntlich bereits seit langem einen hervorragenden internationalen Ruf erworben. Mit dieser Folge schließen wir unseren sehr persönlichen Rundgang mit einer weiteren „bunten“ Reihe von Arbeiten, sie sich sehen lassen können und dem Betrachter zum Verweilen und zum „Sich-darauf-einlassen“ auffordern – ohne Anspruch auf Vollständigkeit, dem wir in diesem Rahmen selbstverständlich nicht gerecht werden können.

Laura Schusinski, Galeria Kaufhof, acrylic, oil, plastic on canvas Weiterlesen

Städelschule: Rundgang 2018 (5)

2018, Februar 22.

Ateliers Daimlerstraße

Von Erhard Metz

Klar – in der Rundgangausstellung einer Kunsthochschule, bei der die Studierenden vom ersten bis zum zehnten Semester ihre Arbeiten zeigen, wird man noch kaum vollkommen Gereiftes oder gar Meisterliches antreffen können. Umso interessanter ist es, den Studentinnen und Studenten bei ihrem Prozeß des Suchens und Erforschens, beim medienübergreifenden Experimentieren, beim Formen und Ausbilden einer eigenen individuellen künstlerischen Sprache und Persönlichkeit über die Schulter zu schauen. Die Arbeitsergebnisse in den großräumigen Ateliers der Akademie in der Daimlerstraße im oft unwirtlich erscheinenden, industriell geprägten Osten der Stadt scheinen dazu unter mancherlei Aspekten in besonderer Weise geeignet zu sein. Schauen wir uns einfach mal um:

Eugen Wist, let down bouquet, steel, plastic, textile, magnets Weiterlesen

Städelschule: Rundgang 2018 (4)

2018, Februar 15.

Künstlerdasein im Prekariat –
Sehnsuchtsblick aufs Städel

Von Erhard Metz

Vier wunderbare Arbeiten, denen wir unseren eigenen Preis zugesprochen hätten, greifen wir aus dem diesjährigen Rundgang durch die Städelschule heraus.

Unlängst, Ende Januar, diskutierten der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann und drei Mitbewerberinnen um dieses Amt im Ausstellungsraum Eulengasse mit Künstlerinnen und Künstlern über deren existentielle Situation in Frankfurt am Main. Ganz im Vordergrund standen dabei die für die meisten kaum mehr erschwinglich hohe Mieten für Ateliers und Wohnungen, ferner die notwendige Künstlerförderung wie auch eine Gründerhilfe beim Aufbau einer künstlerischen Existenz. Vier Studierende der Städelschule gaben in der jüngsten Rundgangsveranstaltung, so meinen wir, je nach Temperament und Inspiration ungewollt eine künstlerische Antwort darauf – mal deftig-sarkastisch, mal romantisch-poetisch.

Janusch Ertler, Kiste 1

Janusch Ertler baut im Zentrum der Lichthalle ein geniales Künstler-Einraum-Wohnschlaf-Atelier, ein fünf bis sechs Quadratmeter kleines „Zimmer“ (in Frankfurt für wieviel hundert Euro Miete monatlich?) sollte dafür reichen. Das – nicht ohne Ironie – fein säuberlich bezogene Bett fährt in den All-in-one-Atelierarbeitstisch ein, in den Bettschubladen lagern die fertigen wie unfertigen Arbeiten. Wenn er im Herbst sein Studium beendet haben werde, sagt der Künstlerstudent, werde er zunächst in solchen Umständen leben und arbeiten müssen. Und wiederum von feiner Ironie: Das Kunstwerk ist aus wertvollen Materialien handwerklich meisterhaft gearbeitet: aus afrikanischem Mahagonie und sibirischer Lärche.

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Städelschule: Rundgang 2018 (3)

2018, Februar 12.

Rundgangpreise 2018

Von Erhard Metz

Es fügte sich nun einmal, dass die am vergangenen Freitag für 18 Uhr ausgelobte – wie es hieß „feierliche“ – Eröffnung der Rundgangsveranstaltung durch die Städelschule mit der Verleihung der Rundgangpreise dieses Jahr in die „tollen Tage“ der karnevalistisch-närrischen Hoch-Zeit fiel. Und so schöpften wir zunächst einen dahin gehenden Verdacht, dass es angesichts dieses besonderen Umstands zu einem eben karnevalistisch orientierten Ablauf der Feier in der Mensa des Schulgebäudes kommen werde, als gegen 17 Uhr dort noch keinerlei Anzeichen irgendeiner Vorbereitung auf die für Preisstifter wie Städelschulstudierende beidermaßen bedeutsame Veranstaltung getroffen waren – als da wären Aufstellung einer größeren Stuhlreihe für die Repräsentanten von Sponsoren und Hochschule, Einrichtung und zumindest minimale Dekoration eines Podiums für die Ansprachen sowie einer angemessenen Übertragungsanlage (Mikrofon, Verstärker, Lautsprecher), wie dies in all den Jahren zuvor der Fall war. Nun, es wurde bereits 17.30 Uhr und darüber hinaus, die Mensa füllte sich minütlich, aber die erwarteten Anzeichen der erwähnten Art blieben aus. Man fragte sich: War eine künstlerische Aktion geplant, etwa ein Happening guter alter Art? Weiter nun, so gegen 17.45 Uhr, wurden erstmals erkennbar auch die Städelschuloberen des Problems gewahr, dass da irgend etwas nicht stimmte bzw. fehlte. Et voilà, schwuppdiwupp, stürzten hilfreich tätige Personen herbei, das Vermisste zumindest notdürftig zu etablieren, so dass es mit hinnehmbarer Verspätung endlich losgehen konnte. Wie auch immer: eine schöne Slapstick-Einlage – und wie sagt der karnevalistisch gestimmte Kölner: Et hätt noch immer jot jejange!

Das charmante Moderatorenpaar Viviana Abelson und John Ryaner Weiterlesen

Städelschule: Rundgang 2018 (2)

2018, Februar 10.

Von Erhard Metz

Hat eine Rundgangsveranstaltung der Frankfurter Hochschule für Bildende Künste – Städelschule – nun (endlich) mal einen Skandal?

„Frankfurter Hauptschule (FHS) is an art collective affiliated with the Hochschule für Bildende Künste – Städelschule Frankfurt am Main in Germany. Since 2013, they explore the frontiers of art and pain within the public sphere, (social) media and art spaces“ ist auf der Website der „Frankfurter Hauptschule“ zu lesen. Wer sie aufruft, weiß damit sofort, worum es dem Künstlerkollektiv – zumindest auch – geht: um Anstoß zu erregen, um Provokation, um das Ausloten von Grenzen nicht nur der Kunst, sondern auch des Rechtsstaats. Bekannt wurde das Kollektiv bereits durch mehrere spektakuläre Aktionen am Rande der Legalität wie beispielweise die Verbreitung (vielleicht nicht dem einschlägigen Bayreuth-Pubkikum, aber jedem genauer Hinschauenden) erkennbar gefälschter Eintrittskarten für die Bayreuther Festspiele, um ein Zeichen der Kritik zu setzen an manchen als antisemitisch kritisierten Aussagen Richard Wagners. Wer sich also das Kollektiv sozusagen ins Haus holt, muss wissen, was auf ihn zukommt.

Worum geht es? Zunächst um dieses gleich an der Einfahrt zur Städelschule unübersehbar aufgestellte Objekt:

Ein demolierter und ausgebrannter – vermeintlicher – Streifenwagen der Polizei; Foto: Erhard Metz

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Städelschule: Rundgang 2018

2018, Februar 8.

Jahresausstellung der Studierenden der Hochschule für Bildende Künste – Städelschule –

Von Erhard Metz

Das diesjährige Rundgangsplakat; Design © Mahya Ketabchi, 2018, Bildnachweis: Städelschule

Einmal im Jahr öffnet die 1817 gegründete Hochschule für Bildende Künste – Städelschule – ihre Ausbildungsräume und Ateliers für die Öffentlichkeit zu den sogenannten Rundgängen, am kommenden Samstag, 10. Februar, und Sonntag, 11. Februar 2018, jeweils von 10 Uhr bis 20 Uhr. Bereits am morgigen Freitag kann das interessierte Publikum noch vor der abendlichen Eröffnungsveranstaltung einen entsprechenden „Schnuppergang“ unternehmen. Die Studierenden der international renommierten Professorinnen und Professoren Monika Baer, Johan Bettum, Peter Fischli, Douglas Gordon, Judith Hopf, Tobias Rehberger, Willem de Rooij, Amy Sillman und Haegue Yang gewähren einen Einblick in ihre Klassenateliers und Praxisräume in den beiden Hauptgebäuden Dürerstraße 10 und Daimlerstraße 32 und präsentieren dazu natürlich ihre aktuellen Arbeiten. Der Studiengang Curatorial Studies hat ein Programm von Vorträgen und Gesprächen in der Aula zusammengestellt. Die Film- und Videoarbeiten werden im Deutschen Filmmuseum gezeigt, der Master-Studiengang Architektur präsentiert aktuelle Projekte in den Klassenräumen im Gebäude Dürerstraße 24.

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Frankfurter Künstlerhilfe startet Auktion „Alle für Alle 2018“

2018, Januar 13.

Von Erhard Metz

Wir tun, was wir können,
damit die Künstler tun können,
was sie können.
Motto der Frankfurter Künstlerhilfe

Am Freitag, 19. Januar 2018, 18 Uhr, veranstaltet der Frankfurter Verein für Künstlerhilfe e.V. seine diesjährige Auktion „Alle für Alle 2018“ mit Werken von Preisträgern der Künstlerhilfe zur Unterstützung junger Absolventen der Städelschule Frankfurt und der HfG Offenbach. Die Versteigerung findet im Frankfurter Kunstverein statt. Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, wird um alsbaldige Anmeldung per Fax oder E-Mail (+49 69 15200520 / anmeldung@kuenstlerhilfe-frankfurt.de) gebeten.

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Frankfurt 2017 – Eine Rückblende

2017, Dezember 30.

Ein Jahresreigen und Frankfurts beständiger Auf- und Umbau

Ein kleiner Rückblick auf das Jahr 2017 zeigt, wie vielfältig die kulturelle Szene in Frankfurt / RheinMain einst war und wie sehr sie heute immer noch in Bewegung ist. Typisch für die freie Bürgerstadt, in der die deutschen Kaiser gewählt wurden und viel später dann die erste deutsche Demokratie in der Paulskirche grundgelegt wurde. Die traditionelle Messe- und Geldstadt, die sich als Drehscheibe für Königsbesuche und den Fernhandel empfahl, zeichnete sich daher immer schon durch ihre Internationalität aus und das schon ganz ohne Flughafen.

Text und Fotos: Petra Kammann

                     

Fenster auf die Geschichte im frisch eröffneten Historischen Museum und diskret-pfiffiger Hinweis auf die Magritte-Ausstellung 2017 in der Schirn

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Galerie Perpétuel zeigt: „Städelschule: 200 Jahre – 200 Künstler“ (Folge 1)

2017, Dezember 21.

Von Erhard Metz

Es ist ein besonderes Jubiläumsjahr in der Frankfurter Kunstlandschaft, das mit dem Wechsel von 2017 auf 2018 zu Ende geht: die Frankfurter Hochschule für Bildende Künste – die Städelschule – feiert ihre Gründung im Testament des Johann Friedrich Städel vor 200 Jahren. FeuilletonFrankfurt – in 2017 ist das Magazin immerhin 10 Jahre alt geworden – feiert mit: in der siebenteiligen Reihe „200 Jahre Staatliche Hochschule für Bildende Künste – Städelschule – Frankfurt am Main“, insbesondere mit dem dokumentarischen Rückblick „10 Jahre Eindrücke und Streiflichter zu Rundgängen und Absolventenausstellungen der Städelschule“.

Rechtzeitig zu diesem Ereignis entwickelte Milorad Prentovic, Inhaber der im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen angesiedelten, vor 15 Jahren (genauer am 7. September 2002) von ihm eröffneten Galerie Perpétuel, zusammen mit dem Künstler Ekrem Yalcindag im Sommer 2017 die Idee, dem Jubiläum „200 Jahre“ eine Ausstellung zum Thema „200 Künstlerinnen und Künstler der Städelschule“ zu widmen.

Die kleine, feine Galerie Perpétuel in der Oppenheimer Straße

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