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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Städel Museum

2019 – Neues Jahr, Neue Chancen, Neues Glück!

2019, Januar 1.

FeuilletonFrankfurt

wünscht

allen Lesern

ein

gelungenes und überraschendes

 Jahr

2019

Petra Kammann

für das Team

von

www.feuilletonfrankfurt.de

 

 

Das war’s 2018? – nur eine kleine Auswahl

2018, Dezember 31.

Frankfurt leuchtet, bewegt und erinnert sich…

Fotografische Eindrücke

von Petra Kammann

Das Lichtspektakel an der Mainmetropole schafft die Verbindung von Neu und Alt

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„Von Angesicht zu Angesicht“ – Wiederentdeckung der großartigen Malerin Lotte Laserstein im Frankfurter Städel Museum

2018, November 26.

Lotte in Frankfurt – Berührend und dem Vergessen entrissen

Lotte Lasersteins Œuvre mit ihren sensiblen und eindringlich gestalteten Porträts aus der Weimarer Republik gehört zu den großen Wiederentdeckungen der letzten Jahre. Das Frankfurter Städel präsentiert die Malerin Lotte Laserstein (1898–1993) in einer umfassenden Einzelausstellung.

Von Petra Kammann

„Von Angesicht zu Angesicht“: Blick in die Städel-Ausstellung mit der Porträtaufnahme Lotte Laserstein, Traute Rose, Ohne Titel  um 1928, Berlinische Galerie – Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur, Berlin, Foto: Petra Kamman

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The Land in between. Ursula Schulz-Dornburgs Fotografien von 1980 bis 2012 im Städel

2018, August 21.

Sichtbare und unsichtbare Kontinente, verlorene Menschen, Utopien und eine unerhörte Stille 

Das Dazwischen ist Thema der 1938 in Berlin geborenen und in Düsseldorf lebenden Fotografin Ursula Schulz-Dornburg. Sie dokumentiert und bannt die Schrecken der Transitorte, Grenzlandschaften, Wüsten und Relikte vergangener Kulturen auf ihren Fotos, aber auch deren Schönheit. Mehr als 200 dieser eindrucksvollen Arbeiten sind noch bis zum 9. September 2018 in der Retrospektive „Ursula Schulz-Dornburg. The Land In-Between“ im Frankfurter Städel zu sehen: Fotografien, die zwischen 1980 bis 2012 auf ihren Reisen an Kult- und Kulturstätten in Europa, im Nahen Osten und in Asien entstanden. Die fast durchgängig analogen Schwarz-Weiß-Fotos hat die Künstlerin in 13 umfangreichen Werkgruppen selbst zusammengestellt. Sie stammen aus der Städelschen Sammlung selbst, aus dem Archiv der Künstlerin sowie von privaten Leihgebern.

Von Petra Kammann

↑ Ausstellungsansicht: Ursula Schulz-Dornbergs Fotos, die längs der georgischen Grenze entstanden, Foto: Petra Kammann

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„After Rubens“: Absolventenausstellung der Städelschule 2018 (4)

2018, August 3.

Skulptur – oft in Verwandtschaft zur Installation

Von Erhard Metz

Skulptur oder skulpturale Installation – das ist nicht selten die Frage. Nun, man muss ja nicht gleich alles in definitorische Kästchen einordnen wollen, zumal Künstlerinnen und Künstler seit langem interdisziplinär und medienübergreifend arbeiten.

Laxlan Petras, fear not ma knell, for the second is not last, 2018, lem, soil, hessian, metal, wood, cement, polypropylene, string, glue, plaster, hay, 185 x 137 x 137 cm Weiterlesen

„After Rubens“: Absolventenausstellung der Städelschule 2018 (3)

2018, August 1.

Malerei – stets eine Königsdisziplin

Von Erhard Metz

Auch in der diesjährigen Absolventenausstellung der Städelschule kommen Freunde der Malerei – und wir bekennen uns zu diesen – wieder auf ihre Kosten. Schon beim Hinabsteigen in das Erdgeschoß des Ausstellungshauses wirft Aileen Murphy (geboren 1984 in Sligo, Irland) mit ihrer großformatigen, herrlich feministischen Arbeit jedem Macho, der sich in die Werkschau der jungen Künstlerinnen und Künstler verirren sollte, den Fehdehandschuh (Gountlet) entgegen. Es ist zum Empfang das richtige Bild am richtigen Platz!

Aileen Murphy, Gountlet, 2018, oil on canvas, 240 x 200 cm Weiterlesen

„After Rubens“: Absolventenausstellung der Städelschule 2018 (2)

2018, Juli 23.

Künstler(in) sein – Künstlerdasein
Nancy Halt, Ryan Karlsson, Guy Gormley, Bob Constance Van Der Wal

Von Erhard Metz

Bereits draußen im Städelgarten, vor dem Hauptaufgang ins berühmte Museum, empfängt uns die Absolventin Nancy Halt mit ihrem Wohnwagen. Ob sie auch darin wohnt? Ein Elektroanschluss in das Gefährt ist jedenfalls vorhanden. Und von der freundlich dreinblickenden Eule – dem Vogel der Weisheit – fühlen wir uns eingeladen. Aber dann: Der Hinweis auf den Kopf der Hydra im Fenster des Mobils läßt uns zurückscheuen…

↑↓ Nancy Halt, „Constellation Hydra Head“, 2018, caravan, 500 x 210 x 230 cm; video on screen 6:30 min

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„After Rubens“: Absolventenausstellung der Städelschule 2018 – Absolventenpreis an J. M. Heard

2018, Juli 18.

Von Erhard Metz

Da hat jemand eine Rubens-Reproduktion zerrissen – viel nackte Körperhaut ist nicht mehr übrig geblieben. Komisch: Geben die Risse nicht in etwa die Grenzkonturen der Bundesrepublik Deutschland wieder? Der das europäische Kunstschaffen wie nur wenige andere beeinflussende flämische Künstler läßt sich doch gewiss nicht national einhegen. Überhaupt der Titel „After Rubens“: Kann da nach diesem „Malerfürsten“ überhaupt noch irgend etwas kommen? Oder sollen wir es ganz anders lesen: Nach Rubens, da kommen wir, die Absolventen der weltweit renommierten Staatlichen Hochschule für bildende Künste, eben jener „Städelschule“?

Plakat zur Ausstellung 2018; Bildnachweis: Städelschule

Die Studierenden sehen sich zumeist durchaus in einer Tradition internationalen künstlerischen Schaffens, aber nein, so wie Rubens und seine Zeitgenossen wollen sie nicht mehr malen und werkeln (wobei, Hand aufs Herz und seien wir ehrlich, zu bemerken wäre, die meisten könnten es allein schon von ihren handwerklichen Möglichkeiten her auch gar nicht).

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Before, With und After Rubens: „Antwerpen Barock 2018“

2018, Juli 14.

Von Rubens inspiriert  – Barocke Fülle und Vanitas

Ein Besuch in Antwerpen, der Stadt an der Schelde, lohnt die Reise gleich mehrfach…
Für Afficionados zeitgenössischer Kunst und Liebhaber des Barock ein paar ausgewählte Tipps und Ansichten

von Petra Kammann

↑ „Baroque Murals“ – Graffiti des jungen Streetartkünstlers  Yvon Trottoir auf  Antwerpener Hauswänden wie hier am Meir

↓ Im AMUZ, in der Sankt Augustinkirche, wird barock getafelt und geschlemmt (alle Fotos: Petra Kammann)

Barock geht es nicht nur am Main zu, wie zuletzt komisch mit Michael Quast als „Horribilis von Huckevoll“ in Höchst. Das barocke Lebensgefühl scheint im blutleeren Zeitalter virtueller Erfahrungen wegen der Betonung auf der starken Sinnlichkeit besonders ausgeprägt zu sein. Und Peter Paul Rubens ist nun mal die Verkörperung des Barocks schlechthin.

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Zwei Sommer-Installationen in Schirn und Städel – mal anders gesehen

2018, Juni 29.

WORTKÜNSTE

Eine verbale Intervention

Das Städel Museum mit Städel Garten, Foto: Städel Museum

von Uwe Kammann

In der Gesellschaftssatire „The Square“ – ein mit der Goldenen Palme in Cannes ausgezeichneter Film – spielt ein schlichtes Quadrat eine Hauptrolle: als Kunstwerk, das es in einem fiktiven modernen Museum zu „verkaufen“ gilt. Sprich: Es soll als Attraktion auch mit den Instrumenten des Marketings dem Publikum als großartige Ikone eines interaktiven Fortschritts ans Herz gelegt werden. Leicht lässt sich ahnen, was der Regisseur da im Schilde führt – klar, die Entzauberung eines Kunstbetriebs, der in seinen vorbereitenden Meetings ein völlig leeres, aber jargontypisches begleitendes Geschwurbel zur Grundlage seiner Aktivitäten macht.

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