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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Schirn Kunsthalle

„Richard Gerstl – Retrospektive“ in der Schirn Kunsthalle Frankfurt

2017, März 6.

Vielseitiger Maler-Rebell auf der Suche nach Neuland

Von Hans-Bernd Heier

Richard Gerstl gilt als der „erste österreichische Expressionist“ und ist doch für viele immer noch ein Geheimtipp. Der hoch begabte und talentierte Künstler, der sich häufig selbst im Wege stand, wurde nur 25 Jahre alt. Der 1883 in Wien geborene Maler-Rebell schuf in seinen wenigen Lebensjahren ein aufregendes, heterogenes, wenn auch überschaubares Werk von großer stilistischer Vielfalt – ein Œuvre mit beeindruckenden Höhepunkten und wegweisenden Neuerungen. Es ist das Werk eines spürbar Suchenden, der virtuos Malstile und -techniken wechseln konnte.

Die Schirn Kunsthalle Frankfurt präsentiert bis zum 14. Mai 2017 die erste Retrospektive von Richard Gerstl in Deutschland. Die von Ingrid Pfeiffer sorgfältig kuratierte Schau versammelt von 60 überlieferten Werken Gerstls insgesamt 53, darunter Leihgaben aus führenden Museen Österreichs. Ein großes Konvolut kommt zudem aus der Neuen Galerie in New York, weitere Werke aus wichtigen europäischen und amerikanischen Privatsammlungen.

„Die Schwestern Karoline und Pauline Fey“, März/April 1905, Öl auf Leinwand, 175 x 150 cm; Belvedere, Wien Weiterlesen

Philipp Demandt Direktor auch der Schirn Kunsthalle Frankfurt

2016, September 24.

Von Erhard Metz

Philipp Demandt, bis Ende September 2016 Leiter der Alten Nationalgalerie in Berlin und ab 1. Oktober Direktor des Städel Museums und der Liebieghaus Skulpturensammlung, übernimmt zum genannten Datum erwartungsgemäss auch die Direktion der Schirn Kunsthalle Frankfurt und folgt damit in allen drei Positionen Max Hollein, seit Juni dieses Jahres Direktor der Fine Arts Museums of San Francisco. Einen entsprechenden förmlichen Beschluss fasste jetzt die Gesellschafterversammlung der städtischen Schirn Kunsthalle GmbH, bestehend aus den Mitgliedern des Magistrats der Stadt Frankfurt am Main. Sie folgte damit dem gemeinsamen Vorschlag von Oberbürgermeister Peter Feldmann als Vorsitzendem des Aufsichtsrats der Kulturinstitution und der Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, Ina Hartwig.

„Philipp Demandt ist ein grosser Gewinn für die Kulturstadt Frankfurt. Seine umfangreichen Erfahrungen als Ausstellungsmacher und Kulturmanager prädestinieren ihn in hervorragender Weise für die Leitung der drei Häuser. Ich bin überzeugt, dass er mit zukunftsweisenden Ideen viele innovative künstlerische Vorhaben umsetzen und die grossen Erfolge von Schirn, Städel und Liebieghaus fortsetzen wird“, erklärte Oberbürgermeister Peter Feldmann. Und Kulturdezernentin Ina Hartwig betonte: „Die Bestellung von Philipp Demandt als Direktor der Schirn Kunsthalle Frankfurt in Verbindung mit der Führung von Städel Museum und Liebieghaus Skulpturensammlung ist eine äusserst erfreuliche Lösung. Ich bin mir sicher, dass wir mit dem renommierten Kunsthistoriker Philipp Demandt und dem ebenso innovativen wie erfahrenen Team aufregende Ausstellungsformate erwarten können. Die Schirn Kunsthalle zeigt mit ihren publikumswirksamen Präsentationen ein unverwechselbares Profil und hat sich als eines der führenden zeitgenössischen Ausstellungshäuser positioniert. Sie korrespondiert auf eine hervorragende Weise mit den Sammlungsschwerpunkten des traditionsreichen Städel zu Alten Meistern und Werken der klassischen Moderne.“

Frankfurt/Main 23.09.2016 Magistrat bestellt neuen GeschŠftsfŸhrer der Schirn Kunsthalle Frankfurt v.l.n.r. : Inka DršgemŸller ( stellv. Direktorin der Schirn ), Peter Feldmann ( OberbŸrgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der Schirn ), Dr. Philipp Demandt ( Direktor der Schirn ), Dr. Ina Hartwig ( Kulturdezernentin )

„Familienfoto“: (v.l.) Inka Drögemüller (stellvertretende Direktorin/Geschäftsführerin der Schirn Kunsthalle, Oberbürgermeister Peter Feldmann (Vorsitzender des Aufsichtsrats der Schirn Kunsthalle GmbH), Philipp Demandt (Direktor und Geschäftsführer der Schirn Kunsthalle), Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft; Foto: Presse- und Informationsamt Frankfurt am Main, © Alex Kraus Weiterlesen

Schirn Kunsthalle Frankfurt: Der Holzschnitt in Wien um 1900

2016, September 23.

Der Holzschnitt im Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit in seiner ganzen Vielfalt in der Donaumetropole zwischen 1900 und 1910

Von Petra Kammann

Eines der ältesten Druckverfahren der Welt, der Farbholzschnitt, unter Albrecht Dürer in Europa zu besonderer Blüte gelangt, wurde im späten 19. Jahrhundert wiederentdeckt und bekam, ausgelöst durch die „Kunst für  alle“-Bewegung, eine neue gesellschaftspolitische Dimension, vor allem im Wien des beginnenden 20. Jahrhunderts.

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Blick in die Ausstellung „Kunst für alle“: Präsentation der Holzschnitte in aufwändig-dramatischer Atmosphäre, inszeniert von Theaterregisseur Ulrich Rasche und kuratiert von Tobias G. Natter, Experte für die Kunst um 1900; Fotos: (li., Ausstellungsansicht) Norbert Miguletz, (re. Tobias G. Natter) Petra Kammann

In der Frankfurter Schirn Kunsthalle ist – noch bis zum 3. Oktober 2016 – eine herausragende Ausstellung unter dem Titel „Kunst für alle“ zu sehen, die den Farbholzschnitt in der Wiener Moderne auf ungewöhnliche Weise, nämlich auf schwarzen stürzenden Wänden, in Augenschein nimmt. Die Schau dokumentiert am Beispiel von 240 Werken von 40 Künstlern und Künstlerinnen die Blüte dieser Drucktechnik in den goldenen Jahren des Wiener Jugendstils zwischen 1900 und 1910. Sie macht deutlich, dass der Farbholzschnitt die Entwicklung der modernen Bildsprache des beginnenden 20. Jahrhunderts maßgeblich geprägt hat. Im hochpreisigen Kunsthandel hatte der Farbholzschnitt mit seinen erschwinglichen Preisen den Erwerb von Originaldrucken auch für ein breites Publikum möglich gemacht. Durch seine Reproduzierbarkeit wurde er so zur „Kunst für alle“. Weiterlesen

„Pioniere des Comic. Eine andere Avantgarde“ in der Schirn Kunsthalle Frankfurt

2016, September 2.

Von Winfred Kaminski

Unter der Überschrift „Pioniere des Comic. Eine andere Avantgarde“ präsentiert die Schirn Kunsthalle noch bis zum 18. September 2016 Werke sechs großer amerikanischer Comic-Künstler. Kuratiert hat die Ausstellung Alexander Braun, der auch für den opulenten Katalog einen Großteil der Beiträge geliefert hat. Der ehemalige Chef der Schirn Kunsthalle, Max Hollein, und Kurator Alexander Braun leisten mit dieser Ausstellung nicht weniger als den Nachweis, dass Comics seiner Zeit revolutionär waren – und zwar nicht nur hinsichtlich der Zusammensetzung ihres Publikums, weil sie gleichermaßen Bürgertum, Arbeiterklasse und das Heer der Einwanderer faszinierten. Alle waren angezogen von der neuartigen Seh- und Leseerfahrung, die ihnen die US-amerikanischen Tageszeitungen seit 1897 anboten. Comics waren das erste Bildmedium, das millionenfach reproduziert wurde, lange vor Fernsehen und Internet.

Alexander Braun bietet in seinen monografischen Studien zu Winsor McCay (1871-1934), Lyonel Feininger (1871-1956), Charles Forbell (1884-1946), George Herriman (1880-1944), Cliff Sterrett (1883-1964) und Frank King (1883-1969) etwas Neues. Im Unterschied zu den schon vorliegenden historischen, soziologischen und pädagogischen Studien zu Comics zielt er auf eine strikt kunstwissenschaftliche und kunstgeschichtliche Sichtweise. Zwar erfahren wir auch in der Ausstellung einiges über die Kämpfe der damaligen Tageszeitungen um die besten und begabtesten Köpfe, aber noch mehr informiert uns Ausstellung und Katalog über die häufig unterschätzte Beziehung der Comic-Künstler zur damals zeitgenössischen Ästhetik.

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Winsor McCay
↑ Little Nemo in Slumberland, Sonntagsseite, The New York Herald, 3. Dezember 1905, Privatsammlung
↓ Little Nemo in Slumberland, Sonntagsseite The New York Herald, 23. September 1906, Privatsammlung

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Peter Halleys „The Schirn-Ring“ in der Frankfurter Schirn

2016, August 7.

Von Petra Kammann

Immer wieder forderte der einstige Schirn-Herr Max Hollein zeitgenössische Künstler auf, die Rotunde der Frankfurter Schirn Kunsthalle zu gestalten; zu seinem Abschied nach San Francisco dann auch den 1953 geborenen US-amerikanischen Künstler Peter Halley, der – ausgehend von den räumlichen Gegebenheiten – auf rund 450 m² eine mehrteilige, räumlich komplexe, codierte Installation mit sowohl aktuellen als auch älteren Elementen seines Werkes den „The Schirn Ring“ entwarf. Der in fluoreszierendem Neon-Gelb gestaltete Außenraum setzt sich im Inneren der Rotunde in kühlem Neon-Blau fort und erstreckt sich dann im zweiten Ring auf den angrenzenden Ausstellungsraum.

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Philipp Demandt neuer Direktor von Städel Museum und Liebieghaus Skulpturensammlung

2016, Juni 24.

Demandt soll in Personalunion auch die Leitung der Schirn Kunsthalle Frankfurt übernehmen

„Die erfolgreiche Arbeit am Städel Museum und der Liebieghaus Skulpturensammlung gemeinsam mit allen Kolleginnen und Kollegen fortzusetzen, ist eine Herausforderung, der ich mit Spannung entgegensehe. Zugleich blicke ich mit grosser Dankbarkeit auf rund fünf erfüllte Jahre an der Nationalgalerie. Auf Frankfurt, das sich zu einem der aufregendsten Kunstzentren Deutschlands und darüber hinaus entwickelt hat, freue ich mich sehr – ganz persönlich auch, da mir Stadt und Region lange vertraut sind.“

Von Erhard Metz

Kein anderer als Philipp Demandt, derzeit Leiter der Alten Nationalgalerie in Berlin und künftiger Direktor von Städel Museum, Liebieghaus Skulpturensammlung und Schirn Kunsthalle, sagte dies. Am heutigen frühen Vormittag liefen entsprechende Pressemeldungen von Städel Museum und Dezernat Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main ein.

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Philipp Demandt; Bildnachweis: Städel Museum, Foto: Oliver Mark

Philipp Demandt, 1971 in Konstanz geboren (und damit lediglich zwei Jahre jünger als Max Hollein), studierte Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Publizistik. 2001 promovierte er am Institut für Geschichts- und Kulturwissenschaften der Freien Universität Berlin mit einer Arbeit „Die historische Mythologie des preußischen Staates im Spiegel des Luisenkults“. Ein Jahr später ging er an das Berliner Bröhan-Museum (ein Museum für Jugendstil, Art Déco und Funktionalismus). 2004 wechselte er als Dezernent zur Kulturstiftung der Länder, wo er unter anderem mit der Beratung und Unterstützung deutscher Kultureinrichtungen beim Erwerb und der Finanzierung von Kunstwerken befasst war. Darüber hinaus arbeitete er als Kurator und Publizist. Demandt entstammt einer kulturhistorisch profilierten Familie: sein Vater ist der Althistoriker Professor Alexander Demandt, sein Grossvater Karl Ernst Demandt, vormals Staatsarchivrat im hessischen Staatsarchiv Wiesbaden und stellvertretender Direktor des Staatsarchivs Marburg.
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Frankfurt am Main im kulturellen Umbruch

2016, Juni 14.

Von Erhard Metz

Der Befund mag zunächst erschrecken:

Max Hollein, vormals in Personalunion Direktor von Städel Museum, Liebieghaus Skulpturensammlung und Schirn Kunsthalle Frankfurt, dessen Vertrag im Herbst 2014 bis zum Jahr 2018 verlängert wurde, ist vor wenigen Tagen, zum 31. Mai 2016, aus diesen Positionen ausgeschieden.

Kulturdezernent Professor Felix Semmelroth, dessen Amtszeit bis 31. August 2017 läuft, geht vorzeitig und zu Recht verärgert zum bevorstehenden 1. Juli 2016 in den Ruhestand, nachdem ihm die Frankfurter CDU, der er angehört, nach dem Ergebnis der hessischen Kommunalwahlen vom 6. März dieses Jahres in einer Weise mitgespielt hat, die ihr wahrlich nicht zum Ruhm gereicht. Das Kulturressort fiel im schwarz-rot-grünen Verhandlungspoker künftig der SPD zu, Ina Hartwig, Literaturkritikerin und SPD-Mitglied, wurde bereits zur Nachfolgerin Semmelroths nominiert. So weit, so gut. Hoffentlich.

Oliver Reese, Intendant des so überaus erfolgreichen Frankfurter Schauspiels, kehrt zum 1. August 2017 nach Berlin zurück, um Intendant am weltberühmten Berliner Ensemble zu werden. Sein Nachfolger wird Anselm Weber, hoch angesehener Intendant des Schauspielhauses Bochum. Ebenfalls: so weit, so gut.

Gut zu wissen, dass Intendant Bernd Loebe bleibt, der die Oper Frankfurt mit seiner herausragenden Arbeit mehrfach zum Titel „Opernhaus des Jahres“ und 2013 sogar zum „International Opera Award“ als international bestes Opernhaus geführt hat; sein Vertrag wurde zuletzt bis 2023 verlängert. Das gleiche gilt für Generalmusikdirektor Sebastian Weigle, dem das Frankfurter Opern- und Museumsorchester den dreifachen (!) Titelgewinn „Orchester des Jahres“ verdankt.

Gut zu wissen ebenfalls – wir müssen uns angesichts der vielfältigen Frankfurter Museumslandschaft in unserer Darstellung auf die bildende Kunst beschränken – , dass Susanne Gaensheimer als Direktorin des Museums für Moderne Kunst MMK bis Ende 2018 und mit einer darüber hinausgehenden Verlängerungsoption der Stadt erhalten bleibt.

Bei dem meisten, wenn nicht bei allem hatte Dezernent Felix Semmelroth seine Hand im Spiel. Die Fussstapfen, die er hinterlässt, sind von beachtlichen Ausmassen.

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Aussenansicht Städel Museum (li.), Foto: Städel Museum; Aussenansicht Liebieghaus Skulpturensammlung (re.), Foto: Liebieghaus Skulpturensammlung Weiterlesen

Kleine Pause

2016, Mai 30.

WIR MACHEN EINE KLEINE PAUSE – UND SIND BALD WIEDER FÜR SIE DA!

NEHMEN SIE INZWISCHEN ABSCHIED VON MAX HOLLEIN
UND TRÖSTEN SIE SICH: FEUILLETONFRANKFURT BLEIBT!

Quelle: Städel Museum

→ Max Hollein geht nach San Francisco
→ Frankfurt am Main im kulturellen Umbruch

Max Hollein geht nach San Francisco

2016, März 31.

Von Erhard Metz

„Nach über 15 Jahren in Frankfurt am Main beendet Max Hollein seine Arbeit an den von ihm geleiteten Kunstinstitutionen Städel Museum, Liebieghaus Skulpturensammlung und Schirn Kunsthalle Frankfurt. Hollein wird zum 1. Juni 2016 Direktor der Fine Arts Museums of San Francisco (FAMSF), der grössten öffentlichen Kunstinstitution in Nordkalifornien und mit 1,6 Millionen Besuchern in 2014 am vierthäufigsten besuchten Museums der USA.“

Diese Pressemeldung des Städel Museums schlug am 23. März 2016 kurz vor 9 Uhr als kulturpolitische Bombe in Frankfurt am Main ein. Mitgeliefert wurden Statements der Würdigung der Arbeit Holleins sowie des Bedauerns über den für die Stadt bedeutsamen Verlust: von Professor Nikolaus Schweickart, Vorsitzender der Administration des Städel Museums, Oberbürgermeister Peter Feldmann und Professor Felix Semmelroth, Kulturdezernent der Stadt.

Max Hollein, Museumsdirektor

Max Hollein; Nachweis: Städel Museum, Foto: Gaby Gerster

Und was sagte Max Hollein? Hier dessen Erklärung zu seinem bevorstehenden Wechsel nach über 15 Jahren erfolgsgekrönter Arbeit: Weiterlesen

„Eat here“ von Heather Phillipson in der Schirn Kunsthalle Frankfurt

2016, Januar 24.

Eine heiter-surreale multimediale Installation

Von Petra Kammann

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Die Installation „Eat Here“ von Heather Phillipson in der Rotunde der Schirn Kunsthalle

In der Rotunde der Schirn schweben, befestigt an roten Gummischnüren, in luftiger Höhe rot aufgespannte Regenschirme neben schwarzumrändert gezeichneten Augen. Tennisschläger und -bälle, Wärmflaschen, Blitze und Spermien, mit roten Seilen verbundene zusammengeknotete Müllsäcke hängen wie ein Mobile von der Decke herab, während zweidimensionale, auf Holzplatten aufgetragene Walfische die Eingänge der Rotunde flankieren. Und auf dem Boden, der mit einem dicken roten Teppich bedeckt ist, dreht sich ein gigantischer Fuß aus grauem Styropor auf einer Scheibe. Er scheint dem linken Fuß der Kolossalstatue Kaiser Konstantins in den Kapitolinischen Museen entlehnt zu sein. Weiterlesen