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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu MMK Museum für Moderne Kunst

Museum für Moderne Kunst MMK: „Weil ich nun mal hier lebe“ im TOWER

2019, Januar 30.

Arbeiten von Harun Farocki, Azin Feizabadi, Forensic Architecture, Natasha A. Kelly, Erik van Lieshout, Henrike Naumann, Emeka Ogboh, spot_the_silence, SPOTS, Hito Steyerl und Želimir Žilnik

Von Erhard Metz

Bei aller Eigenständigkeit einer jeden der drei Ausstellungen, die MMK-Direktorin Susanne Pfeffer Ende Oktober 2018 zeitgleich in allen drei Häusern des Frankfurter Museums für Moderne Kunst eröffnete, spannt sich über diese „Ausstellungstrilogie“ ein umfassender Bogen: Setzt sich Cady Noland in ihrem Werk im Haupthaus MUSEUMMMK mit dem Mythos des amerikanischen Traums und verschiedenen Ausdrucksformen von struktureller Gewalt auseinander und ging es in der mächtigen Videoarbeit von Marianna Simnett im ZOLLAMTMMK um Gewalt in Form medizinischer, technologischer und pharmakologischer Innovationen wie auch deren unmittelbare Eingriffe in den menschlichen und tierischen Körper, oft in Korrespondenz mit ökonomischen, gesellschaftlichen und patriarchalischen Machtstrukturen, so drehen sich die (Video-)Arbeiten im TOWERMMK vornehmlich um einen in Teilen der Gesellschaft immer noch alltäglich anzutreffenden Rassismus und Antisemitismus, um Fremdsein und gesellschaftliche Ab- und Ausgrenzung.

Eingang zum TOWERMMK

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Moderne am Main 1919-1933 – Auftakt des Bauhausjubiläumsjahrs im Frankfurter Museum Angewandte Kunst

2019, Januar 18.

Das Neue Frankfurt gab sich schnörkellos und funktional

Wie kommt das Neue in die Welt? Und was folgt daraus für das Design?

Mit „Moderne am Main 1919-1933“ eröffnet am Samstag, 19. Januar, die erste Frankfurter Sonderausstellung zum Bauhausjubiläumsjahr 2019 im Museum Angewandte Kunst. Sie beleuchtet das legendäre Projekt „Neues Frankfurt“, das als Großstadtutopie und Parallelentwicklung zum Bauhaus in den 1920er Jahren weltweite Bekanntheit erlangte. Mit der Ausstellungseröffnung startet auch die Kampagnenwebsite, die das Jubiläum in Frankfurt begleitet und Informationen zu allen entsprechenden Veranstaltungen liefert.

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Das war’s 2018? – nur eine kleine Auswahl

2018, Dezember 31.

Frankfurt leuchtet, bewegt und erinnert sich…

Fotografische Eindrücke

von Petra Kammann

Das Lichtspektakel an der Mainmetropole schafft die Verbindung von Neu und Alt

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Museum für Moderne Kunst MMK: Marianna Simnett im Zollamt

2018, Dezember 27.

Blood In My Milk (2018), 5-Kanal HD-Videoinstallation

Von Erhard Metz

Weihnachten und Neujahr – die Feiertage liegen heuer günstig. Neben Besuchen bei Familie und Freunden sollten einige Tage der Ruhe zum Besuch von Kunstwerken einladen, etwa einem außergewöhnlichen Video auf fünf Großbildschirmen im ZOLLAMTMMK vis-à-vis dem Hauptgebäude MUSEUMMMK FÜR MODERNE KUNST in der Frankfurter Domstraße. 73 Minuten an Zuwendung fordert das einzigartige Werk vom betrachtenden Besucher. Wir versichern: es ist gut angelegte Lebenszeit.

MMK-Direktorin Susanne Pfeffer und die Künstlerin Marianna Simnett am 25. Oktober 2018 beim Presserundgang im ZOLLAMTMMK; Foto: Erhard Metz

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Museum für Moderne Kunst MMK: Cady Noland im Haupthaus Domstraße

2018, Oktober 31.

Von Erhard Metz

Die Erwartungen stiegen von Monat zu Monat und waren am Ende hoch: Welchen Fußabdruck wird der erste Auftritt der neuen MMK-Direktorin Susanne Pfeffer in der reich bestückten Frankfurter Kunstmuseumslandschaft hinterlassen? Die Neue, die ihr Amt bereits zu Jahresbeginn antrat, nahm sich bis zu diesem Oktoberende Zeit für ihre Premiere. Das Warten hat sich gelohnt: Der zeitgleiche Auftritt in allen drei Häusern MUSEUMMMK, ZOLLAMTMMK und TOWERMMK (wie sie fortan firmieren) dieses europa- wie auch weltweit große Beachtung findenden Museums für zeitgenössische Kunst gelang furios. Er mischt das Angebot an derzeitigen Sonderschauen der großen, bildende Kunst ausstellenden Museen in der Stadt – Lotte Laserstein und Victor Vasarely im Städel, „Medeas Liebe …“ im Liebieghaus sowie Wilhelm Kuhnert/“König der Tiere“ und „Wildnis“ in der Schirn Kunsthalle – mit einer überraschenden, breitgefächerten und überaus spektakulären Präsentation an kontemporärer Kunst auf.

MMK-Direktorin Susanne Pfeffer in der Eröffnungs-Pressekonferenz

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Susanne Pfeffer eröffnet neue Dreigestalt des Museums für Moderne Kunst Frankfurt

2018, Oktober 24.

MUSEUMMMK ZOLLAMTMMK TOWERMMK
Susanne Pfeffer erfindet das Frankfurter Tripel-Museum neu

Von Erhard Metz

Nicht nur das neue – und durchaus mutige – Design wird manches in der Frankfurter Museumslandschaft und im hiesigen Kulturjournalismus aufmischen, und seit einem Monat wissen wir: Nichts Chinesisches wird es zur Quasi-Neueröffnung des Museums für Moderne Kunst in Frankfurt am Main an seinen drei Standorten Haupthaus Domstraße, Zollamt und MainTower zu sehen geben, wie die FAZ einst im Mai dieses Jahres spekulierte. Auch ohne Asiaten wird der Paukenschlag der neuen MMK-Direktorin Susanne Pfeffer – die zeitgleiche Neu-Eröffnung der drei Häuser am 27. Oktober 2018 – zweifellos zu den Superlativen, wenn nicht zum Höhepunkt des Frankfurter Kunstgeschehens in diesem Jahr geraten. Die Spannung steigt – hier ein erster „Bilderbogen“:

In diesem Eingang zum Haupthaus in der Domstraße – künftig MUSEUMMMK – werden sich die Frankfurter Kunstliebhaber wieder ihr regelmäßiges Stelldichein geben

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Ray 2018 – Künstlergespräche – Artist talks „Extreme Bodies“

2018, Mai 24.

Es ist in vollem Gange, das überwältigende Ray-Festival 2018 in der Rhein-Main-Region: RAY 2018 präsentiert zum dritten Mal herausragende zeitgenössische Positionen der Fotografie. Und das an über zehn Standorten in Frankfurt und in der Region Rhein-Main. Der Themenschwerpunkt von RAY 2018 lautet „EXTREME“ und wurde von fünf Kuratorinnen und Kuratoren beteiligter Institutionen und Sammlungen für Fotografie gemeinsam in Kooperation mit über 15 Partnerinstitutionen und Sammlungen der Region entwickelt. Soviel lässt sich sagen: RAY 2018 wird vor dem Hintergrund ihrer gesellschaftlichen Bedeutung eine facettenreiche Auseinandersetzung mit der Fotografie werden. Verfolgen Sie das aktuelle Geschehen. Wir berichten später ausführlich.

Eröffnet wurde RAY 2018 erstmalig mit einem viertägigen Festivalauftakt: Vom 24. bis 27. Mai 2018 sind Fotobegeisterte, Fachbesucherinnen und -besucher sowie Künstlerinnen und Künstler geladen, sich nicht nur zum Medium Fotografie auszutauschen, sondern auch mit dem diesjährigen Triennale-Thema EXTREME zu beschäftigen, das uns alle in der ein oder anderen Form betrifft.

Festival-Zentrum ist das MMK3, Foto: Petra Kammann

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Absolventenausstellung 2017 der Städelschule (3) – medienübergreifende und installative Arbeiten

2017, November 7.

Von Erhard Metz

Nicht weniger als 38 Studierende verlassen dieses Jahr als Absolventen der Städelschule diese weltweit renommierte Kunstakademie. Leider können im Rahmen unserer streiflichtartigen Reportagen nicht alle Arbeiten aller der angehenden Künstlerinnen und Künstler aufgegriffen werden, obgleich sie es verdient hätten. Hier eine weitere beschränkte – notwendigerweise subjektive – Auswahl aus der nur noch bis zum kommenden Wochenende im MMK1 und MMK3 laufenden, überaus sehenswerten Ausstellung. Neben den „klassischen“ Fachrichtungen Malerei und Bildhauerei treffen wir eine Vielzahl medienübergreifender und installativer Arbeiten an.

↑↓ Natalia Rolón, The lover learns from negation and estrangement, 2017, Öl auf Leinwand, Teppich, Keramik, Stahl, LED-Lampen

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Susanne Pfeffer zum 1. Januar 2018 neue Direktorin des MMK

2017, Oktober 28.

Von Erhard Metz

Was könnte der schönste Leitungs-„Job“ des Frankfurter Kulturlebens sein – die Direktion von Städel Museum, Liebieghaus? die Intendanzen der weltweit renommierten Oper Frankfurt oder des vom begeisterten Publikum ausgelasteten Schauspiels? die Direktion des Museums für Moderne Kunst MMK mit dem von Hans Hollein einzigartig gestalteten Mutterhaus („Tortenstück“) MMK1, dem MMK2 im Frankfurter Bankenviertel und dem MMK3 im neu-altstadtnahen ehemaligen Zollamtssaal? Am Ende, wenn man denn überhaupt so fragen dürfte, letztgenannter?

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Absolventenausstellung 2017 der Städelschule – Absolventenpreis an Leda Bourgogne

2017, Oktober 19.

Von Erhard Metz

„Home of the Brave“ – so heißt die diesjährige Absolventenausstellung der die Kunst-Alma Mater verlassenden Studierenden der Städelschule (offiziell Staatliche Hochschule für Bildende Künste). „Home of the Brave“ – kennen wir nicht als langjähriges Mitglied der Steuben-Schurz-Gesellschaft diese Zeile? Genau, so endet der Refrain der vier Strophen des „Star-Spangled Banner“, der Nationalhymne der Vereinigten Staaten von Amerika „O’er the land of the free and the home of the brave“. Also: aufstehen und rechte Hand aufs Herz! Das alles im Frankfurter MMK 3 und sogar in Teilen des mittlerweile schon fast altehrwürdigen MMK 1? Das wörtliche Zitat aus dem Refrain der Hymne als Motto der Ausstellung kann sich uns – in Zeiten eines vielfach und weltweit in der Kritik stehenden Präsidenten Donald Trump – im Kontext der Ausstellung politisch erschließen, könnte sich aber auch auf die Situation der Studierenden der Hochschule als sozusagen „Heimstatt der Tapferen“ in einer zunehmend komplexer und unübersichtlicher werdenden Welt beziehen.

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