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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Kunstszene Frankfurt/Offenbach

Kunstprojekt „Gemischte Gefühle“ im Kunstverein Familie Montez (2)

2020, Mai 31.

Von Erhard Metz

„Gemischte Gefühle“ lautet der Titel der Gruppenausstellung der IFB-Stiftung (Inklusion durch Förderung und Betreuung) aus Anlass ihres 60-jährigen Bestehens im Frankfurter Kunstverein Familie Montez, über die wir bereits im ersten Abschnitt unseres Berichts informierten. Kurz nach ihrer Eröffnung fand sie durch das hereinbrechende Corona-Virus in das gesellschaftliche Leben ein abruptes Ende; inzwischen wurde sie wiedereröffnet, und die Arbeiten von über 50 Künstlerinnen und Künstlern können bis zur Finissage am 7. Juni 2020 besichtigt und auch erworben werden. Und nicht zuletzt verdient die IFB-Stiftung gerade in diesen Corona-Monaten – unter ihrem aktuellen Motto „soziale Arbeit in Zeiten sozialer Distanz“ – Aufmerksamkeit und Förderung.

Sandra Mann, „I feel B“, „Nina (Heusenstamm)“, 2009, Archivalischer Vintage Pigmentdruck auf Canvas, Edition 5/5, 80 x 90 cm

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Kunstprojekt „Gemischte Gefühle“ im Kunstverein Familie Montez (1)

2020, Mai 29.

Von Erhard Metz

Gemischte Gefühle durchleben wir in diesen vom neuartigen Corona-Virus geprägten Wochen und Monaten wahrhaftig – und beim Betreten des nach der Schließung jetzt wiedereröffneten Frankfurter Kunstvereins Familie Montez glaubten wir auf den ersten Blick, uns in der Adresse geirrt zu haben. Aber dem war nicht so – nur hatte sich der große Salon, früher mit Sofas und Sesseln aller Couleur und Herkunft bestückt, nun dieser entledigt und sich in einen mit Sperrbändern und Wegweisungen versehenen Ausstellungsraum verwandelt mit Traditionsrequisiten des Vereins wie auch mit Exponaten der laufenden Ausstellung, über die es zu berichten gilt.

Kunstverein Familie Montez – mit Corona

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ZURÜCK IN DIE GEGENWART NEUE PERSPEKTIVEN, NEUE WERKE – DIE SAMMLUNG VON 1945 BIS HEUTE

2020, Mai 18.

Noch ist sie geschlossen, die Sammlung der Gegenwartskunst im Städel… ; Foto: Petra Kammann

Neupräsentation der Sammlung Gegenwartskunst

Nahezu ein Jahrzehnt nach der Eröffnung der Gartenhallen wird die Sammlung Gegenwartskunst im Städel Museum ab dem 19. MAI 2020 zum ersten Mal neu präsentiert. Bericht folgt

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Endlich zu sehen: „en passant – Impressionismus in Skulptur“ im Städel

2020, Mai 9.

Metamorphose der Bewegung und des Lichts

Licht, Farbe, Bewegung, Flüchtigkeit und Statik. Das sind durchaus Themen, die uns gerade beschäftigen. Im Mittelpunkt der Städel-Schau „En Passant“, die ab dem 9. Mai ihre Tore öffnet, stehen insgesamt fünf impressionistische Künstler mit ihren Skulpturen im Mittelpunkt: Edgar Degas (1834–1917), Auguste Rodin (1840–1917), Medardo Rosso (1858–1928), Paolo Troubetzkoy (1866–1938) und Rembrandt Bugatti (1884–1916). Ihnen werden Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern wie Gemälde, Pastelle, Zeichnungen, Druckgrafiken und Fotografien des Impressionismus gegenübergestellt, u. a. von Pierre Bonnard, Antoine Bourdelle, Mary Cassatt, Camille Claudel, Henri Matisse, Claude Monet, Auguste Renoir, Giovanni Segantini und John Singer Sargent. Schon beim Flanieren durch die Ausstellung erlebt man die Tiefe der räumlichen Dimension ganz neu, in der Plastik und im Museumsraum selbst, findet Petra Kammann.

Die berühmteKleine 14-jährigen Tänzerin“ (1878/81) von Edgar Degas und Tänzerinnen überhaupt im Zusammenhang mit anderen klassischen Posen in Wachs, Bronze, Öl, Pastell, Kreide, Foto: Petra Kammann

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Jetzt offen: „Life doesn’t frighten me. Michelle Elie wears Comme des Garçons“ im Museum Angewandte Kunst

2020, Mai 6.

Die avantgardistische japanische Modedesignerin Rei Kawakubo und ihre Trägerin und Sammlerin Michelle Elie
Auf die neu ausgeschilderten Museumspfade hat sich Petra Kammann begeben.

Herr des Hauses: Prof. Matthias Wagner K; Foto: Petra Kammann

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Re-Opening der Luminale im Ausstellungsraum Eulengasse mit LALELUNATIC

2020, Mai 3.

Der digitale „Mann im Mond“ – Ein spannendes Vexierspiel

LALELUNATIC (oder: in Betrachtung des Mondes) von Jens Schrader & Uwe Wenzel

Irritierender Blick in den Spiegel

Eigentlich war das multimediale Werk von Jens Schrader für die diesjährige Luminale im März, die  Biennale für Lichtkunst und Stadtgestaltung, gedacht. Jedoch wurde am Tag der Eröffnung dieses spektakulären Lichfestivals, die Luminale wegen Corona-Ansteckungsgefahr abgeblasen. Der Frankfurter Kunstverein Eulengasse macht das multimediale Werk nun aber vom 07. bis 21.05.2020 für das Publikum noch einmal zugänglich. Darauf freut sich Petra Kammann

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Museum Giersch der Goethe-Universität unter neuer Leitung

2020, April 28.

FEULLETONFRANKFURT GRATULIERT!

Zum 1. Mai 2020 hat das Museum Giersch der Goethe-Universität eine neue Leitung: Direktorin wird die Kunsthistorikerin Dr. Birgit Sander, die das Haus bisher kommissarisch geführt hat. Der bisherige Direktor Dr. Manfred Großkinsky war Ende 2019 in Ruhestand gegangen. 

Dr. Birgit Sander ;Foto: Uwe Dettmar

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Peter Loewy „Artists‘ Studios“ in der L.A. Galerie Lothar Albrecht

2020, April 4.

Der intime Raum der Künstler als Background der Person

Von David Hockney über Gerhard Richter bis hin zu Jeff Koons – Peter Loewys fotografische Atelierbesuche, aus denen sich die Schaffensprozesse und Vorgehensweisen in ganz persönlichen Annäherungen ablesen lassen.

von Petra Kammann 

Peter Loewy in der Ausstellung „Artists‘ Studios“, Foto: Petra Kammann

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Fotografie-Kunst: Bücher statt Museen und Galerien in Zeiten von Corona

2020, März 29.

Ein Peter-Lindbergh-Katalog, eine Barbara-Klemm-Hommage und ein Salgado-Bindeglied

Von Uwe Kammann

Peter Lindbergh, New York, 2016 © Stefan Rappo / Verlag Taschen

Drei mal vier Meter: Überwältigend groß und damit doppelt und dreifach eindrucksvoll sind einige der Fotos des großen Bildkünstlers Peter Lindbergh. Ja, sie sind noch da in der ersten Raumfolge des Museums „Kunstpalast“ in Düsseldorf. Aber nein, auch sie sind derzeit nicht ‚live’ zu sehen in der großen Ausstellung, die Lindbergh in Eigenregie ausgewählt und arrangiert hat unter dem Titel „Untold Stories“, in einem zweijährigen Prozess mit vielen Arbeitsstationen, um ein „Herzensprojekt“ des Künstlers – und sicher auch des „Kunstpalast“-Direktors Felix Krämer – zu verwirklichen. Ein Projekt, dessen glückliches Ende – und damit die Premiere der Präsentation am 5. Februar – der weltweit aktive Fotograf nicht mehr erlebte. Er starb im vergangenen Herbst in Paris (seinem Studiozentrum – und Wohnort, neben New York und Arles).

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Die Medienkünstlerin: „Katharina Sieverding – Unwiderstehliche historische Strömung“ im Art Foyer der DZ Bank

2020, März 11.

Fotografie als Transformation und Palimpsest

 „Geprägte Form, die lebend sich entwickelt“ 

von Petra Kammann

Ihr Gesicht, das sich in vielen ihrer Werke spiegelt, wurde zu einer Art Ikone. Die durch Solarisation, Schichtung und Montage bearbeiteten Selbstporträts der Katharina Sieverding sind vielleicht am bekanntesten. Mit dem komplexen Zusammenspiel von Ursache und Wirkung greift die Künstlerin aber seit rund einem halben Jahrhundert auch politische und globale Themen auf wie Krieg, atomare Bedrohung, ideologische Kämpfe, Vergangenheitsbewältigung und ökonomische Machtstrukturen sowie Genderthemen und entwickelte daraus ihre monumentalen Fotoarbeiten. In diesen Werken schöpft sie die Ausdrucksformen der künstlerischen Fotografie aus, auch indem sie die globalisierte Welt immer wieder unter neuen Aspekten in ihren Blick nimmt. Im Art Foyer der DZ Bank sind derzeit zwölf großformatige Fotoarbeiten sowie eine Videoarbeit der international agierenden und in Düsseldorf lebenden Künstlerin zu sehen.

Die Künstlerin Katharina Sieverding, alle Fotos: Petra Kammann

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