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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Kunstszene Frankfurt/Offenbach

Vivace – Inge Kerstings Arbeiten im Nebbienschen Gartenhaus

2018, Februar 4.

Lob des Lebens und Reminiszenzen auf die „Serenissima“

Von Hanneke Heinemann

Traces III, Aquarell

Blass-grün-blaue Bilder, organische Formen mit Symbolen und Schriftzügen, Kügelchen, die sich zu Ketten und lebhaften Grüppchen formen, Öffnungen, die einen wie Augen anschauen und immer wieder Grün und Orange als vitale Farben – die Bilder der Ausstellung sind gar nicht so winterlich, wie man es vielleicht hätte erwarten können.

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Wahlprüfsteine „Bildende Künstlerinnen und Künstler“ im Ausstellungsraum Eulengasse (2)

2018, Januar 31.

Von Erhard Metz

40 Sitz- und noch einmal gefühlte 40 oder mehr Stehplätze, die räumlichen Kapazitäten so restlos erschöpft wie die Raumluft, denn es wurde wie erwartet „gemütlich warm“ im Ausstellungsraum Eulengasse, und zur allgemeinen Erwärmung trugen auch die engagiert vorgetragenen Diskussionsbeiträge der eingeladenen Künstlerinnen und Künstler und sonstigen Personen aus dem Kreis der Kulturschaffenden bei. Es ging, um dies in Erinnerung zu rufen, um den Stand sowie den Stellenwert der freien, nicht institutionellen Kunstszene vor allem in der Stadt Frankfurt – im Vorfeld der bekanntlich für Ende Februar bzw. Anfang März (Stichwahl) anstehenden Wahl des Oberbürgermeisters. Dazu sollten „Wahlprüfsteine“ erarbeitet werden, zu denen sich die zur Wahl kandidierenden Persönlichkeiten äußern sollten.

(v.l.) Hanneke Heinemann, Felicia Herrschaft, Oberbürgermeister Peter Feldmann, Nargess Eskandari-Grünberg, Janine Wissler und Harald Etzemüller; Foto: Erhard Metz Weiterlesen

Galerie Perpétuel zeigt: „Städelschule: 200 Jahre – 200 Künstler“ (Folge 4)

2018, Januar 27.

Von Erhard Metz

Mit dieser Folge und damit der Abbildung von insgesamt über 20 Werken beenden wir unsere Schau auf die einzigartige, in ganz hohem Maße sehenswerte Ausstellung in der Frankfurter Galerie Perpétuel. Deren Inhaber Milorad Prentovic konnte die Galerie aus persönlichen Gründen bislang leider nicht in dem gewünschten Umfang öffnen, weshalb die Ausstellung um zwei Wochen verlängert werden soll. Gleichwohl bleibt es bei dem festgelegten Termin einer, nun sozusagen vorgezogenen, Finissage am kommenden Donnerstag, 1. Februar 2018, zu der eine größere Zahl der ausstellenden Künstlerinnen und Künstler erwartet wird – allesamt ehemalige Studierende bzw. Lehrende der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste – eben jener weltbekannten Städelschule.

Wie bereits an früherer Stelle erläutert werden die Werke hier, wie in der Ausstellung selbst, ohne Titel und Angaben zum Format und der Arbeitstechnik gezeigt. Ein großer Teil der Exponate ist käuflich erwerbbar, ferner umfaßt die Schau eine Reihe von Leihgaben, die insoweit nicht für einen Kauf zur Verfügung stehen.

Ein traum- wie zauberhaftes Interieur sehen wir von Piotr Jendrassek. Das Sehnsuchts- und Geheimnisvolle, das sich mit Fenster- und Türenbildern verbindet, setzt der Maler – mit dem luftig-leichten wie dennoch den Blick in die Außenwelt verwehrenden Vorhang und den zarten, wiederum in die Ferne weisenden Blautönen – in einer besonders sinnlichen Weise um.

Piotr Jendrassek Weiterlesen

Wahlprüfsteine „Bildende Künstlerinnen und Künstler“ im Ausstellungsraum Eulengasse

2018, Januar 24.

Von Erhard Metz

Das ist doch keine Kunst, oder? – das könnte sich ein Kunstsuchender in der Tat so manches Mal fragen, aber das ist ein anderes Thema und rechtfertigte eine eigene Artikelserie. Zur in Frankfurt am Main im Februar bzw. März 2018 (Stichwahl) anstehenden Oberbürgermeisterwahl hat sich der agile „EULENGASSE Verein zur Förderung zeitgenössischer Kunst und Kultur e.V.“ etwas besonderes einfallen lassen und sich dabei sehr viel – hoffentlich nicht zu viel – vorgenommen. Am kommenden Sonntag, 28. Januar 2018, 16.00 Uhr, veranstaltet er in seinem „Ausstellungsraum Eulengasse“ ein wahrliches Wahlkampfspektakel: Unter dem Motto „Das ist doch keine Kunst, oder?“ rollen Frankfurter bildende Künstlerinnen und Künstler Wahlprüfsteine vor die Füße einiger OB-Kandidatinnen und -Kandidaten. Es verspricht höchst spannend zu werden!

Bildnachweis: © Eulengasse e.V. Weiterlesen

Eva Schwab und Mathias Deutsch: „Moonshiner“ im Kunstverein Familie Montez

2018, Januar 21.

Von Erhard Metz

„Das Gleiche unterschiedlich wahrgenommen, und im eigenen Schnapsbrand-Keller zu Moonshine inklusive Angel´s share gebrannt, so empfinde ich unsere Ausstellung“ – sagt Eva Schwab.

In der Tat ist diese Gemeinschaftsausstellung, um im Bild zu bleiben, hochprozentig. Eva Schwab und Mathias Deutsch – mit den Geburtsjahrgängen 1966 und 1967 in etwa gleichaltrig, sie in Frankfurt am Main, er in Rendsburg geboren, sie Meisterschülerin bei Professor Markus Lüpertz in Düsseldorf, er Städelschulabsolvent bei den Professoren Per Kirkeby und Franz West, beide stehen regelmäßig mit einem „Ausstellungsbein“ in Frankfurt, leben und arbeiten aber in Berlin, bei aller Unterschiedlichkeit ihrer Malerei in deren Sinnlichkeit wie im Diskurs ihrer Werke verbunden – sie geben sich bei Familie Montez ein künstlerisches Stelldichein, dem es an Herausforderungen an den Betrachter nicht mangelt. Ach ja, bevor wir’s vergessen, für die womöglich Unwissenden in unserer geschätzten Leserschaft: unter „Moonshine“ versteht man schwarz, also illegal gebrannten Schnaps, und bei „Angel’s share“ handelt es sich um den bei der Whiskybrennerei während der Faßlagerung verdunstenden Anteil des edlen Stoffes.

Eva Schwab, The Hungerveil, 2017, Mischtechnik auf Nessel, 280 x 480 cm (Bildausschnitt unten)

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Frankfurter Künstlerhilfe startet Auktion „Alle für Alle 2018“

2018, Januar 13.

Von Erhard Metz

Wir tun, was wir können,
damit die Künstler tun können,
was sie können.
Motto der Frankfurter Künstlerhilfe

Am Freitag, 19. Januar 2018, 18 Uhr, veranstaltet der Frankfurter Verein für Künstlerhilfe e.V. seine diesjährige Auktion „Alle für Alle 2018“ mit Werken von Preisträgern der Künstlerhilfe zur Unterstützung junger Absolventen der Städelschule Frankfurt und der HfG Offenbach. Die Versteigerung findet im Frankfurter Kunstverein statt. Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, wird um alsbaldige Anmeldung per Fax oder E-Mail (+49 69 15200520 / anmeldung@kuenstlerhilfe-frankfurt.de) gebeten.

Download Auktionskatalog Weiterlesen

Galerie Perpétuel zeigt: „Städelschule: 200 Jahre – 200 Künstler“ (Folge 3)

2018, Januar 11.

Von Erhard Metz

Zum Jubiläum „200 Jahre Städelschule“ eine Ausstellung „200 Künstler“ auf die Beine zu stellen – wobei es sich bei den Künstlerinnen und Künstlern selbstredend um ehemalige Städelschul-Studierende handelt – ist wahrlich ein gar nicht so kleiner, gar nicht zu unterschätzender Kraftakt. Perpétuel-Galerist Milorad Prentovic meistert diese selbstgestellte Aufgabe – auch wenn familiäre Gründe ihn derzeit immer noch in Belgrad festhalten. Wir berichten weiter – in der Zuversicht, bei unseren geschätzten Leserinnen und Lesern die Neugier auf diese wunderbare Werkschau weiter anzufachen und zu steigern.

Wie sollen wir fortfahren? Am besten mit zwei „Porträts“, das erste gemalt von Corinna Mayer, das nachfolgende von Justine Otto, natürlich beide Städelschülerinnen:

Corinna Mayer

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Galerie Perpétuel zeigt: „Städelschule: 200 Jahre – 200 Künstler“ (Folge 2)

2018, Januar 8.

Von Erhard Metz

200 Werke ehemaliger Studierender der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste – der Städelschule – sollen es zur Finissage der Jubiläumsausstellung am 1. Februar 2018 sein, die die Frankfurter Galerie Perpétuel zeigt und mit der sie an den 200. Geburtstag der Akademie im gerade vergangenen Jahr erinnert. Unterbringen läßt sich eine derartige Anzahl von Arbeiten in der kleinen, aber feinen Galerie natürlich nur bei gedrängter „Petersburger Hängung“. Alle diese Künstlerinnen und Künstler haben ihren Weg einer freien künstlerischen Existenz beschritten und in aller Regel eine Vielzahl an Preisen und Stipendien gewonnen und Einzel- wie Gruppenausstellungen bestritten; manche von ihnen – wie zum Beispiel Thomas Bayrle, Raimer Jochims, Christa Näher, Hermann Nitsch oder Tobias Rehberger, um nur einige zu nennen – haben es zu Professoren an der eigenen wie auch an anderen Kunsthochschulen gebracht.

Stephan Melzl

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Zum Weihnachtsfest Geburtstagsfeier: 10 Jahre Kunstverein Familie Montez

2017, Dezember 26.

Von Erhard Metz

Es weihnachtet im Kunstverein Familie Montez mit Lichterbaum und Krippe samt Heiliger Familie im Stall …

Bei Kindern unbeliebt – an und um Weihnachten Geburtstag haben: man bekommt oft nur ein, dann vielleicht etwas größeres, Geschenk. Nun wurde der 10. Geburtstag des Frankfurter Kunstvereins Familie Montez e.V. am 21. Dezember gefeiert, und die Frankfurter Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, Ina Hartwig, ließ es sich nicht nehmen, so wenige Tage vor dem Weihnachtsfest Vereinschef Mirek Macke das Geschenk der Stadt Frankfurt am Main höchstpersönlich zu überbringen: stattliche 5.000 Euro zusätzliche Fördermittel. Mit dem Geld können Ausstellungen mit Frankfurter Künstlerinnen und Künstlern im kommenden Jahr geplant werden. „Neben den etablierten Ausstellungshäusern“, so die Dezernentin, „braucht es Orte wie diese, an denen sich die freie Szene entfalten und darstellen kann. Herzlich, rau und unprätentiös – ein Mosaikstein in der vielfältigen Kulturlandschaft Frankfurts“.

Keine Heilige Familie, dennoch ein Familienfoto: Kulturdezernentin Ina Hartwig und Familie Montez-Chef Mirek Macke, hintere Reihe (v.l.): Adriane Dolce, Jerome North (beide Familie Montez) und Susanne Kujer (Leiterin des Referats Bildende Kunst, Künstlerförderung, Atelierprogramm im Kulturamt); wie stets mit dabei die Familie Montez-Hunde Gabi und Oskar Weiterlesen

Galerie Perpétuel zeigt: „Städelschule: 200 Jahre – 200 Künstler“ (Folge 1)

2017, Dezember 21.

Von Erhard Metz

Es ist ein besonderes Jubiläumsjahr in der Frankfurter Kunstlandschaft, das mit dem Wechsel von 2017 auf 2018 zu Ende geht: die Frankfurter Hochschule für Bildende Künste – die Städelschule – feiert ihre Gründung im Testament des Johann Friedrich Städel vor 200 Jahren. FeuilletonFrankfurt – in 2017 ist das Magazin immerhin 10 Jahre alt geworden – feiert mit: in der siebenteiligen Reihe „200 Jahre Staatliche Hochschule für Bildende Künste – Städelschule – Frankfurt am Main“, insbesondere mit dem dokumentarischen Rückblick „10 Jahre Eindrücke und Streiflichter zu Rundgängen und Absolventenausstellungen der Städelschule“.

Rechtzeitig zu diesem Ereignis entwickelte Milorad Prentovic, Inhaber der im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen angesiedelten, vor 15 Jahren (genauer am 7. September 2002) von ihm eröffneten Galerie Perpétuel, zusammen mit dem Künstler Ekrem Yalcindag im Sommer 2017 die Idee, dem Jubiläum „200 Jahre“ eine Ausstellung zum Thema „200 Künstlerinnen und Künstler der Städelschule“ zu widmen.

Die kleine, feine Galerie Perpétuel in der Oppenheimer Straße

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