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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Kunstszene Frankfurt/Offenbach

„Engelsruhe“ auf Rädern – Das neue und das alte „Neue Frankfurt“

2019, August 9.

von Petra Kammann

Typisch für die Bauweise des „Neuen Frankfurt“ – schlichte Blockrandbebauung und viel Grün wie hier in der Römerstadt, Foto: Petra Kammann

„Engelsruhe“ weckt zunächst Assoziationen, hier könnte die Welt noch in Ordnung sein, weil Engel die Hand über sie halten. Tatsächlich handelt es sich bei der „Engelsruhe“ aber um den Namen einer Ernst-May-Siedlung, die als reines Wohngebiet am Rande von Unterliederbach (Engelsruhe 51-97, Alemannenweg 52-70 und 72-86, Markomannenweg 32-38, 31-37, Cheruskerweg 50-54, 57), zwischen 1929 und 1930 unter der Ägide des damaligen Stadtbaurats Ernst May entstanden ist.

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Estine Estenfelder †

2019, Juli 31.

Zum Tod der bedeutenden Frankfurter Fotografin, Fotokünstlerin und Gestalterin

Von Erhard Metz

Wer sie kennenlernen durfte, bei Ausstellungen, Vernissagen und Pressekonferenzen, bei kulturellen Veranstaltungen im Grunde jeglicher Art in ihrer Heimatstadt Frankfurt am Main und darüber hinaus, wird sie als einen besonderen Menschen in Erinnerung behalten. Begabt mit ihrem schier unerschöpflichen Reichtum an Kreativität und Ideen, mit ihrer Fähigheit, nahezu jeden Gegenüber mit ihren neuesten Vorhaben zu überzeugen und zu begeistern, mit ihrem beispielgebenden Optimismus und ihrer angeborenen, ihr Leben prägenden Offenheit, Aufgeschlossenheit und Fröhlichkeit gewann sie die Herzen all derer, die ihr begegneten.

Estine Estenfelder in ihrem Lieblingsfahrzeug, dem von ihr und ihrem Mann 1977 gestalteten Frankfurter „Ebbelwei-Expreß“; Foto: Claudia Neff

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Carl Hagemann – leidenschaftlicher Sammler und großzügiger Mäzen

2019, Juli 15.

Ein erfülltes Leben inmitten von Kunst

Von Hans-Bernd Heier

Bildnis Dr. Carl Hagemann. 1928. Carl Hagemann, dargestellt von Ernst Ludwig Kirchner (1880–1938): Bildnis Dr. Carl Hagemann, 1928; 121 x 90 cm; Städel Museum, Frankfurt am Main; Foto: Städel Museum – ARTOTHEK

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Absolventenausstellung 2019 der Städelschule (Folge 2)

2019, Juli 12.

Abschied, Aufbruch und andere Befindlichkeiten

Von Erhard Metz

Absolvent der Städelschule zu sein bedeutet in vielen Fällen Abschied nehmen: von der in mancher Weise Schutz und Fürsorge gewährenden Alma Mater, der Akademie und ihren Lehrenden; vom Studentenzimmer, ja von der Stadt Frankfurt selbst. Niwat Manatpiyalert hat aus diesen Umständen seine Absolventenarbeit gezimmert: ein Tisch, auf den er einen Stapel „nachempfundener“ Drucke des „Frankfurter Hauptbahnhofs“ von Max Beckmann gelegt hat, ein jeder Besucher kann ein Exemplar mitnehmen. Abreise (wohin?) scheint angesagt.

Niwat Manatpiyalert, Dietrichstraße 6, 2019, Holz, Poster, Tapete, Lampe, 200 x 200 x 60 cm, Poster 70 x 90 cm

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„Flügelschlag. Insekten in der zeitgenössischen Kunst“ im Sinclair-Haus

2019, Juli 10.

Von bemalten Insekten über „Lästlinge“ bis Mottenloch

Von Hans-Bernd Heier

Die Beziehung von Mensch und Insekt ist seit jeher von Ambivalenzen gekennzeichnet: von Nutzen und Schaden, Fluch und Segen, Faszination und Angst. Die Thematik ist aktueller und drängender denn je. Denn das Insektensterben hat den Blick der Menschen auf die kleinen Kerbtiere verändert: Ihre immense Bedeutung für das fragile ökologische Gleichgewicht der Natur ist nicht nur in den gesellschaftspolitischen Fokus geraten, sondern auch der Kunst. Mit der Ausstellung „Flügelschlag. Insekten in der zeitgenössischen Kunst“ widmet sich das Museum Sinclair-Haus diesem brisanten Thema. Zu sehen sind zeitgenössische Positionen von 20 nationalen und internationalen Künstlerinnen und Künstlern.

Akihiro Higuchi, HANA, H0118; © Akihiro Higuchi, Courtesy of Mikiko Sato Galerie, Hamburg

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Exquisite Jugendstilsammlung des Mäzens F. W. Neess in Wiesbaden

2019, Juli 4.

Ein Riesen-Glücksfall für die Stadt

Von Hans-Bernd Heier

Im Zuge einer äußerst großzügigen Schenkung erhielt das Landesmuseum Wiesbaden im März 2017 eine der bedeutendsten europäischen Privatsammlungen des Jugendstils und Symbolismus. Es ist die größte Schenkung, die das Haus je erhalten hat…

Ausstellungsansicht; Foto: Museum Wiesbaden / Bernd Fickert

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Nadja Büttner: Gegen den Strich und andere Künste

2019, Juli 1.

Von Erhard Metz

Es gibt sie also noch: ein Feuerwerk an Kreativität entfaltende Künstlerinnen und Künstler mit ebenso überraschenden wie überzeugenden künstlerischen Ideen, dabei versehen mit handwerklichen Fähigkeiten und Fertigkeiten, die wir schon kaum mehr anzutreffen wagten im oft von zeitgeistig konzeptuellen Minimalprodukten überbordenden Kunstbetrieb.

Nadja Büttner mit zwei ihrer Arbeiten: „Gegenstrich“ (li.) und „Vibrating Potential“ (re.); Foto: Galerie Anita Beckers

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Absolventenausstellung 2019 der Städelschule mit Preisverleihung

2019, Juni 21.

… and the winners are: Kristin Reiman, Jakob Brugge und Edi Danartono

Von Erhard Metz

Zwei „Brüder“ im Geiste des Testaments von Johann Friedrich Städel und noch dazu gleichen Vornamens: Philipp Demandt, Direktor Städelsches Kunstinstitut und Städtische Galerie (wie es korrekt heißt) im Städel Museum, und Philippe Pirotte, Professor und Rektor der Hochschule für Bildende Künste – Städelschule, in Städels Testament noch als „Lehranstalt“ bezeichnet. Gemeinsam eröffneten sie die Absolventenausstellung der diesjährigen Alumni der kleinen aber feinen, international renommierten Kunstakademie.

Philipp Demandt und Philippe Pirotte beim Presserundgang, Foto: Erhard Metz

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Goetheplakette für Max Hollein

2019, Juni 14.

Die Goetheplakette der Stadt Frankfurt wird an Dichter, Schriftsteller, Künstler und Wissenschaftler sowie an andere Persönlichkeiten des kulturellen Lebens verliehen, die durch ihr schöpferisches Wirken einer dem Andenken Goethes gewidmeten Ehrung würdig sind. Oberbürgermeister Peter Feldmann überreichte am Freitag, den 14. Juni, die Goethe-Plakette an Max Hollein. Hollein ist heute Direktor des Metropolitan Museums of Art in New York. Er war von 2001 an Direktor der Schirn Kunsthalle in Frankfurt, von 2006 an leitete er außerdem das Städel Museum und das Liebieghaus – bevor es ihn 2016 in die USA zog, zunächst nach San Francisco, dann nach New York.

OB Feldmann überreichte Hollein die Goetheplakette; Foto: Petra Kammann

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„Generation Y“: Eleonora Esse, Mattia Noal und Giulio Zanet in der Frankfurter Westend Galerie

2019, Mai 9.

Von Erhard Metz

Eleonora Esse, 1979 geboren, Mattia Noal und Giulio Zanet, beide Jahrgang 1984 – sie gehören der sogenannten Generation Y an, der ersten Generation also, die in einem Umfeld von Internet und mobiler Kommunikation aufgewachsen ist. Mit ihrer künstlerischen Arbeit reagieren sie, so Barbara Thurau, Kuratorin der Galerie, auf die veränderten Bedingungen der Realität und bewegen sich ungezwungen zwischen Abstraktion und Figuration, Malerei, Skulptur, Fotografie und Installation.

(v.l.) Giulio Zanet, Barbara Thurau (Kuratorin Frankfurter Westendgalerie), Caroline Lüderssen (Vorstandsvorsitzende der Deutsch-Italienischen Vereinigung), Eleonora Esse und Mattia Noal in der Vernissage

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