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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Biennale Arte Venedig

„Goldene Löwen“ der Biennale Venedig 2017: Deutschland / Anne Imhof für den besten nationalen Beitrag; Franz Erhard Walther als bester Künstler

2017, Mai 14.

„Hessen Spitze“ in der internationalen Kunstszene
FeuilletonFrankfurt gratuliert auf das Herzlichste!

Von Erhard Metz

Nun, hernach kann ja jeder kommen und sagen, er hätte es vorausgesehen, aber es verhielt sich – Hand auf’s Herz – wirklich so: Pass auf, sagte ich am Freitag Abend in meiner Familie, die Anne Imhof bekommt morgen den Goldenen Löwen.

Genau genommen wurde der „Goldene Löwe“ an Deutschland für den besten nationalen Beitrag der diesjährigen Biennale verliehen, und die Kuratorin/Kommissarin eben jenes Beitrags, Susanne Pfeffer, und die von ihr berufene Künstlerin, Anne Imhof, müssten sich darüber verständigen, wer die Trophäe in sein Regal stellen kann, vielleicht könnten sich beide ja monatlich abwechseln. In Betracht dafür kämen vielleicht auch das Auswärtige Amt, am Ende gar das Dienstzimmer des Bundesaussenministers, oder das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa), das seit jeher vom Auswärtigen Amt mit Organisation und Durchführung des nationalen Beitrags beauftragt ist. Wie auch immer – die Künstlerin ist die Hessin

Anne Imhof

Anne Imhof, 2012 im Museum für Moderne Kunst Frankfurt; Foto: Erhard Metz Weiterlesen

Susanne Pfeffer und Anne Imhof vertreten Deutschland auf der 57. Kunst-Biennale Venedig 2017

2017, Mai 2.

Vom Fridericianum in die Giardini – von der Städelschule in den Deutschen Pavillon
Wieder einmal ist „Hessen vorn“ in der internationalen Kunstszene

Von Erhard Metz

Am Samstag, 13. Mai 2017 ist es soweit: Biennale-Präsident Paolo Baratta und Biennale-Kuratorin Christine Macel werden, verbunden mit der Verleihung der „Goldenen Löwen“, die diesjährige internationale Kunstschau in Venedig eröffnen. Sie steht unter dem Motto VIVA ARTE VIVA. Nur alle zehn Jahre ereignet sich zusätzlich diese Konstellation: zeitgleich findet die zweite große Welt-Kunstschau, die documenta (nunmehr die Ausgabe 14), in Kassel (erstmals nebst Athen) statt.

Zur Kuratorin des offiziellen deutschen Beitrags für die aktuelle 57. Biennale di Venezia hatte das Auswärtige Amt gemäß einer Empfehlung seines Kunst- und Ausstellungsausschusses Susanne Pfeffer, Direktorin des Fridericianum in Kassel, berufen. Pfeffer kuratierte bereits zur 56. Biennale den Schweizer Pavillon, den sie mit Arbeiten der schweizerisch-deutschen Künstlerin Pamela Rosenkranz bespielte.

Susanne Pfeffer, Direktorin des Fridericianum, Kassel, und Kuratorin (Kommissarin) des Deutschen Pavillons der Biennale Venedig 2017; Bildnachweis Fridericianum, © Uwe Zucchi/dpa/picture alliance

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56. Biennale Arte Venedig 2015 (5)

2015, November 16.

Der deutsche Pavillon

Man wird sagen können, fast ein jeder der Kommissare/Kuratoren der Nachkriegs-Biennalen arbeitete sich an der vielgeschmähten, 1938 in der Zeit des Nationalsozialismus im Stil und Geist des „Dritten Reiches“ veränderten und verunstalteten Architektur des 1909, also zu Kaisers Zeiten (zunächst als „Bayerischer Pavillon“) im damals beliebten neoklassizistischen Stil errichteten deutschen Pavillons ab. So auch Florian Ebner, Kommissar/Kurator des diesjährigen deutschen Beitrags zur Weltkunstausstellung, im Hauptberuf Leiter der Fotografischen Sammlung im Essener Museum Folkwang.

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Der deutsche Pavillon in den Giardini Pubblici zur Biennale 2009

So wurden die Raumarchitektur wie der Grundriss des Gebäudes inwändig durch Ein- und Umbauten maximal konterkariert. Das Hauptportal wurde mit Platten „zugenagelt“, der Zugang erfolgt über eine Nebentür links in der Ecke, dort geht es eine enge, dunkle Stiege hinauf auf die eigens eingezogene Zwischendecke, dann wieder treppab hinab in tiefere Gefilde des Ausstellungsgeschehens. Auf das ebenfalls bespielte Dach kommt der normalsterbliche Besucher nicht hinauf, und da die Kunst dort oben im Freien unter den Bäumen sowieso kaum sichtbar ist, kommt er erst gar nicht auf die Idee.

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Hinauf, hinunter und wieder hinauf im deutschen Pavillon

„FABRIK“ steht an der Fassade neben dem zugesperrten Hauptportal, es ist zugleich der Name des deutschen Ausstellungsbeitrags – und eine Denk-, Erzähl- und Bilderfabrik ist es in der Tat, die Florian Ebner dem Publikum präsentiert. Weiterlesen

56. Biennale Arte Venedig 2015 (4)

2015, November 15.

Farbkräftige Botschaften: Katharina Grosse und Flaka Haliti

„Hingucker“ gibt es nicht nur in den Pavillons Chinas und Russlands, sondern auch in den Arsenale. Katharina Grosse baute dort einen Raum, den man am liebsten gar nicht mehr verlassen möchte. Ein Rausch an Farben umfängt den Betrachter, wie man es sonst vergleichbar nur bei einem vielkanaligen Klangereignis erleben kann.

Katharina Grosse, 1961 in Freiburg/Breisgau geboren, studierte an den Kunstakademien in Münster und Düsseldorf. Nach einer Professur an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee ist sie seit Oktober 2010 Professorin an der erwähnten Düsseldorfer Kunstakademie.

Kann man das legendäre Yves Klein-Blau überbieten? Flaka Haliti versucht es im Pavillon von Kosovo in den Arsenale. Der Faszination der begehbaren Installation kann sich wohl kaum ein Betrachter entziehen.

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Flaka Haliti, Speculating on the Blue, 2015 (Ausstellungsansicht), Sand, Metal, Light, © Flaka Haliti

Flaka Haliti wurde 1982 in Prishtina geboren. Sie studierte zunächst an der Kunstakademie der dortigen Universität und anschliessend – als Meisterschülerin – an der Städelschule in Frankfurt am Main. Die Künstlerin lebt und arbeitet in München, Prishtina und Wien.

Fotos: FeuilletonFrankfurt

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56. Biennale Arte Venedig 2015 (3)

2015, November 14.

Grosse Auftritte: China und Russland kleckern nicht, sondern klotzen

Am Sonntag, 22. November 2015, schliesst die diesjährige Kunstausstellung Biennale in Venedig. Wo bleiben denn die Beiträge, fragen uns nicht wenige Leserinnen und Leser – mit einigem Recht. Nun, wir räumen ein, unser Verhältnis zur aktuellen Biennale des Jahres 2015 war nie so richtig von Lust und Leidenschaft geprägt. Das betrifft leider auch den deutschen Pavillon. Nun ist es zwar spät, aber noch nicht zu spät, um noch einige wenige kleine Schlaglichter auf die längst kunstbetrieblichen Charakter der zweifelhaften Art angenommen habende Schau in Venedig zu werfen. Ohnehin sind jetzt Mitte November die unerträglichen und schier nicht mehr auszuhaltenden Touristenströme des Sommers und Herbstes um einiges abgeebbt, und für einen preiswerten last minute-Flug mit einem entsprechendem Hotel ist es eigentlich nie zu spät.

CHINA

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In Pracht und Schönheit Augen und Sinne betörend wie überwältigend: die fantastische Schau von Lu Yang im riesigen chinesischen Pavillon, 1984 in Shanghai geboren; die Künstlerin studierte an der China Academy of Art mit dem Abschluss Master of Fine Art in der Sparte New Media Art. „Walking Nimbus“ und „Wrathful King Kong Core“ heissen ihre in Venedig gezeigten Werkreihen, letztere dem bösen Gott namens Vajrabhairava im Tibetischen Buddhismus gewidmet. Weiterlesen

56. Biennale Arte Venedig 2015 (2)

2015, September 20.

Zum Empfang schwarzer Trauerflor von Oscar Murillo, muffig riechende Säcke von Ibrahim Mahama:
Die diesjährige 56. Kunstbiennale von Venedig – was ist mit ihr los?

Eröffnet wurde die Esposizione Internazionale d’Arte di Venezia bereits am 9. Mai 2015, die üblichen Preview-Tage waren deshalb vom 6. bis 8. Mai vorgeschaltet – das Ganze fand einen Monat vor den in der Vergangenheit üblichen Zeiten Anfang Juni statt, warum, ist uns nicht recht plausibel geworden, es soll einen Zusammenhang mit der Eröffnung der Expo 2015 am 1. Mai 2015 in Mailand gegeben haben.

Nun, in der deutschen Tagespresse und im deutschen Kunstzeitschriften-Blätterwald fand die zu den weltweit bekanntesten und bedeutendsten Kunstausstellungen zählende Biennale dieses Jahr nur eine erstaunlich geringe Resonanz, und, sofern es eine solche überhaupt gab, war sie eher zurückhaltend, lustlos bis kritisch. Dies gilt auch für den deutschen Pavillon, auf den wir noch zurückkommen werden.

Nun darf man die Dinge nicht mit den beiden vorangegangenen Biennalen vergleichen, die aus deutscher Sicht unter einem besonderen Vorzeichen standen und eine überaus breite Beachtung in den hiesigen Medien fanden: In den Jahren 2011 und 2013 war diese Aufmerksamkeit zweifellos der Tatsache geschuldet, dass Susanne Gaensheimer, die Direktorin des Frankfurter Museums für Moderne Kunst MMK, die Aufgabe der Kommissarin/Kuratorin des deutschen Pavillons bekleidete und dass sie 2011 mit einer Präsentation der Arbeit des kurz zuvor verstorbenen Christoph Schlingensief auf Anhieb (und für viele nicht unerwartet) den Goldenen Löwen gewann. Da hat es der diesjährige Kommissar/Kurator des deutschen Pavillons, Florian Ebner vom Folkwang Museum Essen, um einiges schwerer.

Was uns dieses Jahr besonders nervte: Die sogenannten Preview-Tage – anderenorts der Fachwelt und den Pressevertretern vorbehalten – sind vollends entwertet: Hinz und Kunz vom Enkel bis zum Ur-Opa zeigten ihre Einlassbescheinigungen vor und machten in diesen Tagen die Ausstellungsstätten zu einem völlig überfüllten, italienisch-temperamentvoll familiären Volksfest – Bella-Italia-Trubel ist ja schön, aber welcher Teufel reitet da die Biennale-Organisation?

Und: Der Zentralpalast – Palazzo dell’Esposizione Internazionale – , der „Padiglione Centrale“ der Biennale also, erschien noch unübersichtlicher und labyrinthischer als je zuvor: Er war von oben bis unten und von links bis rechts vollgestopft mit Arbeiten bis zum „Es-geht-nicht-mehr“ – da half auch der in den Presseunterlagen gereichte Lageplan in Mikroschrift nicht – eine Lupe zusätzlich zur Lesebrille hatte wohl kaum jemand zur Hand.

Düster, ja dunkel empfangen der zentrale Ausstellungspalast in den Giardini und die Arsenale den Besucher:

Der bekannte Schriftzug „la Biennale“ über dem Säulenportal des Palastes ist mit einer Schrift-Skulptur „blues, blood, bruise“ (Depression/Traurigkeit, Blut, Quetschung/Prellung/Verletzung) überbaut, einer Arbeit des US-amerikanischen Künstlers Glenn Ligon (1960 im New Yorker Stadtteil Bronx geboren) „A small Band“ aus dem Jahr 2014. Nicht genug damit: Zwischen und hinter den vier Rundsäulen des Portals hängen 20 schwarze Riesenleinwände wie übermächtige Fahnen schlaff von der Decke herab und konterkarieren subversiv die neoklassizistische Fassade des 1894 errichteten und seitdem mehrfach von renommierten italienischen Architekten umgebauten und erweiterten Gebäudes – ein Werk des 1986 in La Paila geborenen, in London lebenden kolumbianischen Künstlers Oscar Murillo mit dem Titel „signaling devices in now bastard territory“.

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Oscar Murillo, signaling devices in now bastard territory (Ausschnitt), 2015, paintings of oil, oil stick, thread and dirt on canva, Courtesy the Artist and David Zwirner, New York and London; Weiterlesen

56. Biennale Arte Venedig 2015

2015, Januar 17.

Die 56. Kunst-Biennale in Venedig wird am 9. Mai 2015 eröffnet. Zum Kurator der Welt-Kunstschau, die am 22. November 2015 endet, wurde im Dezember 2013 Okwui Enwezor berufen.

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Okwui Enwezor, Kurator der 56. „Esposizione Internazionale d’Arte“, und Paolo Baratta, Präsident der Biennale di Venezia; Foto: Giorgio Zucchiatti, Courtesy la Biennale di Venezia

Okwui Enwezor, 1963 in der nigerianischen Hafenstadt Calabar geboren, ist ein international agierender Kurator, wohlbekannt auch in Deutschland Weiterlesen

55. Biennale Arte Venedig 2013 (16)

2013, November 17.

Jean-Frédéric Schnyder
„Apocalypso“

Es ist vermutlich die grösste und sicherlich die rätselhafteste bemalte Leinwand dieser Biennale. Ihre Ausmasse betragen 2,75 Meter in der Höhe und 12 Meter in der Breite. Der Künstler fertigte sie in drei Teilen, die heute zusammengenäht sind.

Bereits der Titel der Arbeit verwirrt: „Apocalypso“ ist nicht das italienische Wort (apocalisse) für Apokalypse; vielmehr scheint es sich um ein Kunstwort aus Apokalypse und Calypso zu handeln, jener afro-karibischen Musik also, die uns, verkörpert durch Harry Belafonte, in unserer Jugendzeit begeisterte. Natürlich werden wir in dem monumentalen Werk auch irgendwo der Meernymphe Kalypso aus der griechischen Mythologie begegnen. Und dessen Reichtum an Bildern und Erzählungen wird sicher nicht demjenigem in der Apokalypse des Johannes nachstehen, dem letzten, als „Offenbarung des Johannes“ bekannten Buch des Neuen Testaments.

„Apocalypso“, entstanden in den Jahren 1976 bis 1978, wird als das frühe Hauptwerk des schweizerischen Künstlers Jean-Frédéric Schnyder verstanden; vielleicht ist es dessen Opus magnum schlechthin.

Jean-Frédéric Schnyder, im Mai 1945 in Basel geboren, wächst in Bern auf. Er absolviert von 1962 bis 1965 in Olten eine Fotografenlehre. Ein Jahr später wird der bekennende Autodidakt mit seinen ersten künstlerischen Arbeiten bekannt. Sie stehen der Pop Art und der Concept Art nahe. Harald Szeemann entdeckt ihn und lädt ihn zur Teilnahme an einer Ausstellung in der Kunsthalle Bern ein. Der Aufstieg in die Reihe der grossen europäischen Künstler beginnt. 1972 bringt Szeemann Schnyders Arbeiten auf die documenta 5. Auch 1982, zur documenta 7, ist Schnyder wieder auf der Kasseler Weltkunstschau vertreten. Und 1993 gestaltet er zur Biennale Venedig den Pavillon der Schweiz.

Schnyder kreiert Plastiken aus Ton, Metall und Holz, entwickelt aus den verschiedensten Materialien Objekte, es dürfen durchaus auch Lego-Bausteinchen oder Kaugummi sein. Seit den 1980er Jahren durchquert er die schweizerischen Lande, auf dem Fahrrad, Malkasten und Staffelei auf dem Rücken, oder per Jahresbillet der Eisenbahn. Ein grosser Landschaftszyklus wird, im Januar/Februar 1993, im Frankfurter Portikus ausgestellt. Doch Schnyder, Maler, Grafiker, Objekt- und Installationskünstler, wandernd und mäandernd zwischen Realismus, Symbolismus und Abstraktion, verweigert sich jeder Zuordnung zu einer künstlerischen Stilrichtung. „Disparität und Diskontinuität seines Werkes“ sind ihm „zur Lebensnotwendigkeit geworden“ (Portikus). Und manche sagen ihm nach, er persifliere den herkömmlichen Kunstbetrieb.

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55. Biennale Arte Venedig 2013 (15)

2013, November 15.

„Schöne Tableaus“
Argentinien, Bolivien, Indonesien

Sonia Falcone, „Campo de Color“, 2012, Installation, verschiedene Pigmente und Gewürze

Ja, es riecht, es duftet nach allerlei Fremden in den Arsenale, und zu sehen gibt es dazu auch etwas: zu dem Geruch von Gewürzen aus aller Welt gesellt sich ein farbenprächtiges Spektakel. Die bolivianische Künstlerin Sonia Falcone hat es in der Ausstellungshalle Italo-Lateinamerikas installiert. 300 Schalen aus Ton sind mit kunterbunten Spezereien und Pigmenten gefüllt, zu kleinen spitzen Hügeln aufgeschüttet. Weiterlesen

55. Biennale Arte Venedig 2013 (14)

2013, November 14.

Deutlich: Der Pavillon Spaniens
Drastisch: Der Auftritt Chiles

Den spanischen Pavillon in den Giardini Pubblici bespielt (wie es so schön heisst) Lara Almarcegui mit einer riesigen, das gesamte Gebäude füllenden Installation, besser vielleicht gesagt Intervention. In allen Räumen sehen wir LKW-weise – nein, in Venedig Lastkahn-weise – herangeschafften Bauschutt: Backstein- und Dachziegelbruch, Glastrümmer, Sägemehl, Eisenschlacke, Asche – zu Bergen aufgehäuft, die Menge soll etwa dem Volumen an Material entsprechen, das seinerzeit zur Errichtung des Pavillons Verwendung fand. Eine weitere Arbeit ist auf der Insel Sacca Mattia/Murano zu sehen.

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