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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Kultur regional / Rhein Main

„Nathalie Djurberg & Hans Berg. A Journey through mud and confusion with small glimpses of air“ in der Schirn

2019, März 3.

Karneval der Tiere

Von Petra Kammann

Carnevale  – Der Sehnsucht nach dem Anderssein, der Erholung vom ,ewigen‘ Ich  und der Vertreibung der bösen Geister folgt auch die Kunst… Die Schirn zeigt das Werk des Künstler-Duos Nathalie Djurberg & Hans Berg in großem Umfang.

Nathalie Djurberg & Hans Berg. A Journey through mud and confusion with small glimpses of air, Ausstellungsansicht, © Schirn Kunsthalle Frankfurt 2019, Foto: Norbert Miguletz

Gleich ob Karneval, Fasching, Fassenacht, Fasnet oder Fastnacht – egal wie das über die Stränge schlagende Kostümfest heißt: Die närrische Zeit wird nicht nur bei uns, sondern in vielen Teilen der Welt gefeiert. Warum nur? Weil sie einem Urbedürfnis entspricht. Menschen macht es Spaß, sich hinter einer Maske zu verstecken und sich zu verkleiden, gern auch in Tierfiguren. Die Kunst bringt die Motive an den Tag und macht sie greifbar…

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 „Dalibor“ von Bedřich Smetana in der Oper Frankfurt

2019, März 2.

Aussichtsloser Widerstand gegen das totalitäre System, der gescheiterte Traum von Freiheit und die Vision von einer gewaltfreien Welt

von Renate Feyerbacher
Fotos: Monika Rittershaus / Oper Frankfurt

Gordon Bintner (Vladislav; links auf dem Stuhl sitzend), Aleš Briscein (Dalibor; rechts auf dem Stuhl sitzend) und Ensemble

Die  Oper „Dalibor“ wird selten aufgeführt. Dabei hielt Bedřich Smetana sie für seine beste Bühnenkomposition…

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Barbara Honigmann las aus ihrer neuesten Erzählung „Georg“ in der Frankfurter Romanfabrik

2019, März 1.

Lakonisch und witzig, traurig und warmherzig erzählt — Erinnerungen an das schillernde Leben ihres Vaters 

Von Petra Kammann

Romanfabrik: Barbara Honigman las aus ihrem neuen Buch „Georg“ 

Barbara Honigmann, die heute in Straßburg lebende Autorin und Malerin, die frühere Dramaturgin und Regisseurin, die an so renommierten Theatern wie der Volksbühne und dem Deutschen Theater in Berlin gewirkt hat, folgt in ihrer neuen autobiographischen Erzählung den Spuren ihres Vaters Georg Honigmann (1903-1984).

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„Es ist immer eine Sekunde zu früh“ – Zum 30. Todestag des Schweizer Autors Hermann Burger (1942-1989)

2019, Februar 27.

Kühn, verführerisch und vertrackt

Von Petra Kammann

Hermann Burger, der Schriftsteller aus dem Kanton Aargau, begeisterte nicht nur Marcel Reich-Ranicki, der ihm 1985 den Ingeborg-Bachmann-Preis für „Die Wasserfallfinsternis von Badgastein“ überreichte… Max Frisch sprach von ihm als einem „Blitzkerl“. Und mit Thomas Bernhard verstand Burger sich fast schweigend.

↑ ↓ Erinnerung an die verschiedenen Facetten des Schriftstellers auf den Isolde Ohlbaum-Fotos, die im Literaturforum im Mousonturm ausgestellt sind, Fotos: Petra Kammann

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„Nullpunkt der Orientierung. Fotografie als Verortung im Raum“ im Artfoyer der DZ-Bank

2019, Februar 23.

Spiel mit der Illusion – Augentäuschungen und Eroberungen des Raumes durch Fotografisches

Von Petra Kammann

Was sieht man oder was glaubt man zu sehen, wenn man Fotografie betrachtet?

Irritationen der Wahrnehmung. Ein erster Einblick in die neue Ausstellung im Artfoyer der DZ-Bank, Foto: Petra Kammann

„Nullpunkt der Orientierung. Fotografie als Verortung im Raum“. Die Ausstellung zu Raum, Skulptur und dritter Dimension der Fotografie im Art Foyer der DZ Bank Kunstsammlung zeigt rund 60 Arbeiten von 18 internationalen Künstlerinnen und Künstlern, in denen Dreidimensionalität eine zentrale Rolle spielt…

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Der DFG-Preis 2019 – eine Exzellenz-Auszeichnung

2019, Februar 21.

Begabte Französisch-Schüler aus dem Frankfurter Raum, die sich für das Deutsch-französische Verhältnis engagieren 

Elèves talentueux, en français et en faveur du franco-allemand, de la région de Francfort !

Der Preis der Deutsch-Französischen Gesellschaft wurde am Jahrestag des Elysée-Vertrags, am 22.01.2019, im Frankfurter Römer verliehen. 8 Schüler*innen stellten dort ihre Arbeiten vor. Die 4 besten wurden unter dem Vorsitz des DFG-Präsidenten Christophe Braouet und einer unabhängigen Jury ausgewählt.

Ein FeuilletonFrankfurt-Interview

mit Bruno Girardeau,
Attaché für französische Sprache und Bildung in Rheinland-Pfalz und Hessen
Attaché de coopération  pour le français pour la Rhénanie-Palatinat et la Hesse
im Institut français à Mayence

 

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Städelrundgang 2019 – „Oven Light“ von Tala Madani in der Frankfurter Ausstellungshalle Portikus

2019, Februar 18.

Befremdlich-Hintergründiges Spiel mit Licht und Schatten 

von Petra Kammann

Blick aus der oberen Etage in den Ausstellungsraum: Komposition aus Fernsehapparaten und Gemälden Tala Madanis; Alle Fotos: Petra Kammann

Die magische Wirkung der Gestaltungskraft von Licht erlebt man beim Rundgang der Städelschule in diesen sonnigen Spätwintertagen ganz besonders im minimalistischen inneren White Cube des kleinen roten Hauses an der Alten Brücke, im Portikus, einem ihrer essentiellen Bestandteile für Ausstellungen von Nachwuchskünstlern. Dort ist auch über das Ende des Rundgangs hinaus die erste institutionelle Einzelausstellung der 1981 in Teheran geborenen und in Los Angeles lebenden Künstlerin Tala Madani unter dem Titel „Oven light“ zu sehen.

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Rundgang Städelschule 2019: Neue Welten und Architektur, die über das Bauen von Häusern hinausgeht

2019, Februar 16.

Architektur ist nur ein kleiner Teil der Ausbildung in der Städelschule. Trotzdem ist die Vielfalt da.

Von Petra Kammann

„1 square mile City“  Eine Quadratmeile Stadt – Das unter der Leitung des Stiftungsprofessors Peter Trummer entstandene eindrucksvolle Holzmodell steht im 1. Obergeschoss des Haupthauses der Städelschule, Alle Fotos: Petra Kammann 

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Jeden ersten Mittwoch im Monat: Christof Lauer in der Alten Nikolaukirche

2019, Februar 12.

Der erste Mittwoch-Auftritt des Jazzsaxofonisten Christof Lauer in der Nikolaikirche

Ein Beitrag von Uwe Kammann

Eine fast atemlose Stille in der Nikolaikirche. Dabei ist das mittelalterliche Kleinod am südlichen Rand des Römerbergs nicht nur bis auf den letzten Sitzplatz voll, nein, es ist auch kein Stehplatz mehr zu ergattern. Und das mitten in der Woche, am Mittwoch, am späteren Nachmittag um 17 Uhr. Ein besonderer Gottesdienst, eine spezielle Andacht? Nein und ja. Denn was nach wenigen einführenden Worten der Pfarrerin folgt, ist eine Meditation der speziellen Art. Keineswegs ruhig und schwebend, keineswegs in ein andächtig wahrzunehmendes Nichts führend. Sondern in Teilen wild, vorwärtsdrängend, dynamisch. Es ist eine Meditation in Tönen, gespielt auf dem Saxophon. Von Christof Lauer, einem Jazzmusiker, der in Frankfurt verwurzelt ist, obwohl er lange Zeit bei einem Ensemble in Hamburg engagiert war, bei der Bigband des Norddeutschen Rundfunks. Was natürlich viele Gastkonzerte nicht ausschloss, auch nicht das Spiel im Jazzensemble des Hessischen Rundfunks.

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Der Concept Store der Höchster Porzellan-Manufaktur von 1746 in der neuen Frankfurter Altstadt ist eröffnet

2019, Februar 8.

Von Höchster Qualität: Das Rad – es dreht sich wieder

von Petra Kammann

„Es wird weiter in Höchst produziert werden, und es konnten alle Arbeitsplätze erhalten werden“, hieß es bei der Insolvenzverwaltung im vergangenen Sommer, war doch die zweitälteste Porzellanmanufaktur Deutschlands in Konkurs gegangen und hatte am Rad gedreht. Ein Investor aus Taiwan hatte die marode gewordene Firma in Höchst samt der noch übrig gebliebenden Belegschaft mit 13 Angestellten übernommen.

Die Sultanine, eine typisch historische Figur, steht Modell neben zeitgenössischen Kreationen und Sondereditionen, alle Fotos: Petra Kammann

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