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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Kultur regional / Rhein Main

Marco Goeckes Choreographie mit vier verschiedenen Tanzkompanien

2018, Dezember 14.

Eine Logistische Meisterleistung im Kölner StaatenHaus der Kölner Oper

Wer einmal etwas von Marco Goecke gesehen hat, wird beim zweiten Mal schon nach einer halben Minute die Handschrift Goeckes erkennen. Die Hände flattern, die Oberkörper zucken, die Beine bleiben vergleichsweise ruhig.

von Simone Hamm

aus: b.34 Ballett am Rhein Düsseldorf / Duisburg „Spectre de la rose“ Choreografie.: Marco Goecke, Foto: Gert Weigelt, zur Verfügung gestellt von der Oper Köln 

Jetzt hat die Oper Köln dem ehemaligen Hauschoreografen des Stuttgarter Ballets und designiertem Ballettdirektor in Hannover, Marco Goecke und seinen Werken einen ganzen Abend gewidmet. Das Außergewöhnliche daran: die vier Goecke-Choreografien werden von vier unterschiedlichen Kompanien getanzt, der Académie Princess Grace Monte Carlo, dem Ballett am Rhein Düsseldorf/Duisburg, dem Nationaltheater Mannheim Tanz und dem Tanz Luzerner Theater.

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Starke Stücke im Schauspiel Frankfurt (16)

2018, Dezember 13.

Inszenierungen von Regisseur David Bösch am Schauspiel Frankfurt und „Die Verdammten“ am Berliner Ensemble

„räuber.schuldenreich“ von Ewald Palmetshofer„Emilia Galotti“ von Gotthold Ephraim Lessing am Berliner Ensemble, „Die Verdammten“ nach Viscontis Film und  „Mut und Gnade“ von Ken Wilber

von Renate Feyerbacher

Szene aus „räuber.schuldenreich“, Regie: David Bösch, v.l.n.r.: Matthias Redlhammer, Anke Sevenich, Heidi Ecks, Peter Schröder, Foto: Robert Schittko, Schauspiel Frankfurt

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Die große Freude – Die neapolitanische Krippe aus St. Leonhard im Dommuseum Frankfurt

2018, Dezember 10.

In Szene gesetzt: die neapolitanische Krippe und die heiligen drei Könige

Besucher und Besucherinnen der Neuen Frankfurter Altstadt und des Weihnachtsmarktes haben noch bis zum 3. Februar 2019 die Chance, im ehemaligen Kreuzgang des Frankfurter Doms ein Meisterwerk aus der Zeit um 1600 zu bestaunen. Und sie können sich auf ein Wiedersehen mit der beliebten Weihnachtskrippe aus der Stadtkirche St. Leonhard freuen…

Von Petra Kammann

Die neapolitanische Krippe aus St. Leonhard ist derzeit im Dommuseum zu sehen, Fotos: Petra Kammann

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 „I Puritani“ von Vincenzo Bellini in der Oper Frankfurt

2018, Dezember 8.

Keine intimen Duette des Brautpaares – Eine extreme Liebesgeschichte

von Renate Feyerbacher

Fotos: Barbara Aumüller / Oper Frankfurt

Zum ersten Mal wird „I Puritani“, Oper seria in drei Teilen von Vincenzo Bellini, 1835 in Paris uraufgeführt, in Frankfurt gezeigt. Es ist eine Koproduktion – Inszenierung, Bühnenbild, Kostüme, Video und Licht – mit der Opéra Royal de Wallonie, Liège (Lüttich).

Bei der Frankfurter Premiere am 2. Dezember 2018 gab es wieder Beifallstürme für das sängerische Team, aber auch einige kräftige Buh-Rufe für das Produktionsteam.

 v.l.n.r.: Brenda Rae (Elvira), Thomas Faulkner (Lord Gualtiero Valton), Michael Porter (Sir Bruno Roberton; mit dem Rücken zum Betrachter) und John Osborn (Lord Arturo Talbo) sowie oben Chor der Oper Frankfurt

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Das Béjart Ballet Lausanne und klassischer indischer Tanz auf Spitzenschuhen

2018, Dezember 6.

Vor über dreißig Jahren ist Béjart mit seiner damaligen Kompanie, dem Ballet du 20 siècle, nach Lausanne gezogen. Eine Reminiszenz an den der großen Choreografen Maurice Béjart

von Simone Hamm

Béjart fête Maurice, Foto: Lauren Pasche / Theater Bonn

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Lesenswert: Georgische Erzählungen – Aka Morchiladze Roman „Der Filmvorführer“ und „Die Erfindung des Ostens“ von Irma Tavelidze

2018, Dezember 4.

Georgien, dieses ferne Ländchen am östlichen Rand von Europa, scheint uns schon lange sehr nahe zu stehen. Bilder seiner majestätischen Berglandschaften und lieblichen Weinbauregionen, seiner malerischen Wüsten-Gegenden, uralten christlichen Klöstern und gut gelaunten Folklore-Sängern kennt hierzulande fast jeder. Mit seiner Jahrtausende alten Kultur und vor allem mit seiner facettenreichen Literatur aber waren hierzulande bislang nur wenige vertraut. Das könnte sich ändern, nachdem im Lauf dieses Jahres eine bemerkenswerte Vielfalt georgischer Klassiker und Gegenwartsautoren übersetzt wurde und deutsch Leser nun aus einer wunderbaren Fülle älterer und jüngerer Prosa-, Lyrik- und Essay-Bände auswählen können.

Von Gisela Erbslöh

Aka Morchiladze, Foto: Nata Sopromadze

Aka Morchiladze zum Beispiel.

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Kommunikationsmuseum zeigt „A BIGGER BROTHER“

2018, Dezember 2.

Jim Avignons schrille Bilderwelt mit gesellschaftspolitischem Tiefgang – im Fokus Kontrolle

Von Hans-Bernd Heier

Jim Avignon ist ein wahrer Tausendsassa: Er ist der schnellste Maler weit und breit, musiziert, performt und gestaltet wie im Zeitraffer verschiedene Räume auf der ganzen Welt zu Gesamtkunstwerken um. Jetzt bespielt er mit der vielseitigen Schau „A BIGGER BROTHER“ die „KUNST|RÄUME“ des Museums für Kommunikation in Frankfurt.

„Body Control“; © Jim Avignon; Foto: Hans-Bernd Heier

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Zeigen & Sagen – Sieben Künstler sehen die Kunstsammlung der Deutschen Bundesbank

2018, November 28.

Vertrautes und Fremdes – Leipziger Blick auf Frankfurter Schätze

Unsere Kunstsammlung soll keine historische Schatzkammer sein, sagte Bundesbankpräsident Jens Weidmann anlässlich der Eröffnung der Ausstellung ,Zeigen & Sagen. Sieben Künstler sehen die Kunstsammlung der Deutschen Bundesbank‘. Mit den regelmäßigen Kunstausstellungen im Geldmuseum macht die Bundesbank die Werke ihrer Kunstsammlung auch außerhalb der eigenen Bürogebäude zugänglich. Diesmal gibt es zu den Gegenüberstellungen mit den gesammelten Schätzen überraschend Frisches und Hintersinniges aus Leipzig.

Von Petra Kammann

Hereinspaziert in die Kunstausstellung im Geldmuseum in der Deutschen Bundesbank
Alle Fotos: Petra Kammann

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Lotte Laserstein. Laternenkinder in der Galerie KunstRaum Bernusstraße

2018, November 27.

Zum 120. Geburtstag von Lotte Laserstein 

Eine zusätzliche Ausstellung und andere Aktivitäten

Von Hannelore Kaus-Schwoerer

Lasersteins Bild „Laternenkinder“ befindet sich im Besitz von Thilo Herrmann und ist derzeit in der Galerie KunstRaum Bernusstraße zu sehen, Abb. mit freundlicher Genehmigung von Thilo Hermann

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„Von Angesicht zu Angesicht“ – Wiederentdeckung der großartigen Malerin Lotte Laserstein im Frankfurter Städel Museum

2018, November 26.

Lotte in Frankfurt – Berührend und dem Vergessen entrissen

Lotte Lasersteins Œuvre mit ihren sensiblen und eindringlich gestalteten Porträts aus der Weimarer Republik gehört zu den großen Wiederentdeckungen der letzten Jahre. Das Frankfurter Städel präsentiert die Malerin Lotte Laserstein (1898–1993) in einer umfassenden Einzelausstellung.

Von Petra Kammann

„Von Angesicht zu Angesicht“: Blick in die Städel-Ausstellung mit der Porträtaufnahme Lotte Laserstein, Traute Rose, Ohne Titel  um 1928, Berlinische Galerie – Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur, Berlin, Foto: Petra Kamman

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