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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Kultur regional / Rhein Main

Geburtstagszauber: Die Robert-und-Clara-Schumann-Gesellschaft feierte ihren Siebzigsten

2026, September 15.

Ein bestens komponierter stilvoller Abend in der Frankfurter Villa Bonn

Von Uwe Kammann (Text) und Petra Kammann (Fotos)

Vignette von Clara und Robert Schumann

Kann ein Festabend heiterer beginnen? Kaum. Denn alle Gäste, sprich: Mitglieder der Robert- und Clara-Schumann-Gesellschaft trafen nach und nach wohlgestimmt auf der sonnenbeschienenen Terrasse der hochherrschaftlichen Villa Bonn im Frankfurter Westend ein, um den 70. Geburtstag ihrer ‚Gemeinde‘ zu feiern.

Begrüßungsrede des Vorstandsvorsitzen der Robert- und-Clara-Schumann Gesellschaft, Dr. Edgar Wallach, in der Villa Bonn in Frankfurt Weiterlesen

Handwerksfest in der Neuen Frankfurter Altstadt

2026, September 11.

Traditionelle Metiers, Zünftiges und moderne Produktionsweisen

Bekannt ist die Mainmetropole vor allem als florierende Messe-, Banken- und Handelsstadt. Wenige aber wissen, dass ihr Wohlstand über Jahrhunderte nicht zuletzt vom Handwerk geprägt war. Diese Tradition haben inhabergeführte Geschäfte im wiederaufgebauten Quartier der Neuen Altstadt aufgegriffen. Voller Stolz zeigen sie nun vom 18. bis 20. September am „Fest des Handwerks“ in ihren Läden ihr Können. Darüberhinaus bietet die *IGNA sowohl ansässigen Betrieben als auch denen aus dem Umland die Möglichkeit, in der neuen Altstadt ihr Handwerk zu präsentieren, um Menschen dafür zu begeistern. pk

Entspannen in der Weinbar & Vinothek der traditionsreichen Winzerfamilie Balthazar Ress, Foto: Petra Kammann

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September-Programm anlässlich der Eröffnung der restaurierten Nordvorhalle der Leonhardskirche

2026, September 3.

Der 700 Jahre alte Kirchenraum wird zum Klingen gebracht

Mit der Eröffnung der Nordvorhalle von St. Leonhard ist die Restaurierung einer der schönsten und ältesten Frankfurter Kirchen abgeschlossen. Nicht nur Hauptsehenswürdigkeiten des mittelalterlichen Frankfurts sind nun wieder zugänglich wie die beiden romanischen Kirchenportale und das hängende Gewölbe. Auch Neues ist zu entdecken wie die bei der archäologischen Ausgrabung gefundenen Fragmente mittelalterlicher Wandmalerei und die Heilig-Grab-Kapelle; der Blick in die romanische Apsis des Nordturmes ist berückend.

Leonhardskirche – Blick in das hängende Gewölbe

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Johann Wolfgang Goethe und Friederike Elisabeth Brion

2026, August 29.

Zum 277. Geburtstag des Dichterfürsten

Im Goethe-Haus am Hirschgraben flackerten am 28. August nach alter Tradition die lebendigen Kerzen für die Besucher, welche dort – nach einem musikalisch-dichterischen Auftakt den Geburtstag des großen Frankfurters feierten. Charmante Gastgeberin war Prof. Anne Bohnenkamp-Renken, die Direktorin des Freien Deutschen Hochstifts und Romantik-Museums, die in ihrem Festvortrag Einblicke in die Goethischen Geburtstagsrituale gab, bei denen es an Gedichten für den Freundeskreis nicht fehlte. Für Erhard Metz war der 277. Ehrentag die schönste Gelegenheit, um für FeuilletonFrankfurt einen Streifzug durch Goethes Liebesleben zu unternehmen, das mit Friederike Elisabeth Brion seinen eigentlichen Auftakt in einem elsässischen Pfarrhaus gefunden hatte. Es war nicht die letzte Station, aber sicher eine der dichterisch ertragreichsten. -pk-

Von Erhard Metz

Friederike Elisabeth Brion, Lithographie von Georg Engelbach (1817-1894); wikimedia commons/COM: TAG United States Weiterlesen

Museum Angewandte Kunst zeigt „On Display. Wie Grafikdesign uns gestaltet“

2026, August 26.

Die Wirkmacht von Grafikdesign in Zeiten politischer und technologischer Umbrüche

Grafikdesign ist allgegenwärtig. Ob Lebensmittelverpackungen, digitale Interfaces auf Smartphones oder Werbeflächen und Leitsysteme im öffentlichen Raum – alles, was uns an visuellen Medien umgibt, ist grafisch gestaltet und intendiert eine Wirkung. So prägt Grafikdesign, wie wir wahrnehmen, verstehen, fühlen und handeln – oft ohne, dass wir uns dessen bewusst sind. Die Ausstellung „On Display. Wie Grafikdesign uns gestaltet“ im Frankfurter Museum Angewandte Kunst untersucht die gesellschaftliche Dimension von Grafikdesign und fragt nach seiner Wirkmacht in Zeiten politischer, technologischer und sozialer Umbrüche. Dabei ist die von Dr. Jonas Deuter kuratierte Ausstellung eine Einladung und Ermutigung, die Gestaltbarkeit unserer Umgebung durch Grafikdesign zu erkennen und die gesellschaftliche Verantwortung der Disziplin neu zu verhandeln.

Ausstellungsplakat; ©Grafik: Autostrada Studios

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100 Jahr Mousonturm in Frankfurt

2026, August 25.

Eine kulturelle und kulturpolitische Erfolgsgeschichte nach wirtschaftlichem Niedergang

Von Walter H. Krämer

1972 kam das AUS für die ehemalige Seifen- und Parfümfabrik. Das Gelände lag längere Zeit brach und wartete auf eine neue Nutzung. Dank des umtriebigen damaligen Kulturdezernenten Hilmar Hoffmann und des späteren Intendanten Dieter Buroch entstand dort eine Kulturfabrik, die bis heute weit über die Stadtgrenze hinaus als kultureller Leuchtturm wahrgenommen wird und fest in der Nachbarschaft und in der Stadt verankert ist.

Der Turm der einstigen Mousonfabrik – eine Ikone, Foto: Walter H. Krämer

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Das Festival der Entdeckungen für Alle – FRATOPIA in der Alten Oper Frankfurt

2026, August 24.

Ein Gespräch über die Festivalausgabe und Zukunftspläne mit Dr. Markus Fein, Intendant der Alten Oper

Die Vorbereitungen des 5-tägigen Festivals FRATOPIA, das von Mittwoch, 23., bis Sonntag, 27. September stattfindet, sind in vollem Gange. Das Konzerthaus am Opernplatz heißt alle Bürger und alle Bürgerinnen der Stadt willkommen und gewährt ihnen freien Eintritt. FeuilletonFrankfurt-Chefredakteurin Petra Kammann traf Dr. Markus Fein vorab zu einem Hintergrundgespräch.

Der Intendant der Alten Oper Dr. Markus Fein in seinem Büro, Foto: Petra Kammann

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„Samizdat: Worte der Freiheit in der Tschechoslowakei 1939-1989“ im Museum für Kommunikation (2)

2026, August 22.

Die Waffe der Worte im Widerstand

Von Petra Kammann

Es geht um die Geschichte des „Samizdat“, jener im Verborgenen entstandenen Literatur, die in der Tschechoslowakei (ČSSR) unter Umgehung staatlicher Zensur des repressiven sowjetrorientierten Regimes heimlich vervielfältigt und verbreitet wurde. Mit ihren teils auf abenteuerliche und kreative Weise entstandenen Herstellungsweisen und Kopieverfahren der Samizdat-Publikationen verteidigten Schriftsteller, Künstler und oppositionelle Gruppen das Recht auf freie Meinungsäußerung. Zu den bekanntesten Vertretern der Bewegung gehörte der spätere tschechische Präsident Václav Havel

v.l.n.r.: Dr. Mihal Přibáň, Ausstellungskurator, Martin Krafl, Programmdirektor Buchmesse Ehrengast Tschechien, Prof. Tomáš Kubíček, Generaldirektor Mährische Landesbibliothek, Dr. Annabelle Hornung, Direktorin Museum für Kommunikation Frankfurt, Annika Grützner, Presse, Foto: Petra Kammann

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Das Kronberg Festival 2026 unter dem Motto: „Courage!“

2026, August 20.

Über Mut, Menschlichkeit und die Kraft der Musik

Von Petra Kammann

Was gibt Menschen den Mut, ihren Überzeugungen zu folgen, neue Wege zu gehen und in unsicheren Zeiten Haltung zu zeigen, so wie es der katalanische Cellist Pablo Casals, dessen Geburtstag sich 2026 zum 150. Mal jährt, vorlebte, in dem er nie mehr in einem von Diktator Franco abhängigen Land spielte? Der Humanist und Namensgeber des Casals Forums verkörperte wie kaum ein anderer die Verbindung von Kunst, Menschlichkeit und Verantwortung. Sein Beispiel prägt daher die Leitidee des Kronberg Festival 2026  (22. September bis 4. Oktober) unter dem Motto „Courage!“

Vorbildhaft und couragiert: der so inspirierende Cellist Pablo Casals, Foto: Fitz Henle

Das Netz der Hoffnung: Exempel für Kunst im öffentlichen Raum?

2026, August 17.

Auswahl, Wirkung, Kosten: nicht nur in Frankfurt ein intensives Streitthema

Eine Zwischenbetrachtung von Uwe Kammann

„Sehr überrascht“ sei sie, sagt Frankfurts Kulturdezernentin Ina Hartwig, wegen der teils heftigen Kritik an dem seit kurzem über der Konstabler Wache hängenden Netz, das den vielversprechenden Titel trägt: A Sky full of Hope. Eine Kritik, die sich nicht nur an den Kosten reibt, sondern auch am Verfahren bei diesem von der Stadt vergebenen Auftrag. Auch die Qualität des Werks der amerikanischen Künstlerin Janet Echelman wird in Frage gestellt, bis hin zu einem harschen Urteil des ehemaligen Feuilletonchefs der Frankfurter Rundschau. Das sei eher keine Kunst, sondern Kitsch zum „Aufbrezeln“ eines „urbanen Unorts“. Die Stadt habe sich in einem „Schnickschnack“ verfangen. 

Kulturdezernentin Ina Hartwig im Gespräch mit der Netz-Künstlerin Janet Echelman, Foto: Petra Kammann

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