Alle Artikel zu Kultur regional / Rhein Main
2026, Mai 12.
Ein Resumee: Teil 1 Flüchtige Verfestigung
Das Ende der Marielies Hess-Stiftung am 04.05.2026 im Haus am Dom
Von Brigitta Amalia Gonser

Es spielte der Saxofonist Tobias Rüger, Foto: Alexander Paul Englert
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Bildende Künste, Fotografie · Video · Film, Frankfurter Kunstverein, Kultur Frankfurt, Kultur regional / Rhein Main, Kunstszene überregional, Kunstszene Rhein-Main, Malerei, Skulptur, Zeichnung · Druckgrafik | Kommentare deaktiviert für Mit dem 60. Jubiläum der Marielies Hess-Stiftung steht auch ihr Finale
2026, Mai 10.
Die Lebensbühne Stadt
Von Petra Kammann
Aus ihrem in vielen Jahren entstandenen Fundus zeigt die in Frankfurt lebende polnische Fotografin Barbara Walzer Schwarzweiß-Fotografien. Ihr mit dem Kameraauge verbundener Blick richtet sich auf die unterschiedlichsten Licht- und Schattenseiten von Städten wie Frankfurt, während der Künstler Mathias Kraus Stadt-Ansichten mit scharfer Klinge als Scherenschnitte herausarbeitet oder eine Gesellschaft unterschiedlichster Menschentypen mit Stift oder Pinsel auf Papier und Leinwand fixiert. Die Vernissage der Ausstellung „STADT-WERKE“ fand am 8. Mai in der Galerie des BBK statt.

Vor der Eröffnung: Die Journalistin Edda Rössler fotografiert Mathias Kraus und Barbara Walzer vor dem Wandgemälde, Foto: Petra Kammann
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Bildende Künste, Bildung · Pisa von innen, Fotografie · Video · Film, Kultur Frankfurt, Kultur regional / Rhein Main, Kultur und Gesellschaft, Kunst Orte, Kunstorte, Kunstszene Frankfurt/Offenbach, Kunstszene Rhein-Main, Landschaften, Schirn Kunsthalle, Städel Museum, Zeichnung · Druckgrafik | Kommentare deaktiviert für Stadt-Werke : Ein Ausstellungsprojekt im Berufsverband Bildender Künstlerinnen & Künstler (BBK) von Barbara Walzer und Mathias Kraus
2026, Mai 9.
Körperkunst als weit verbreitetes Ausdrucks- und Kommunikationsmittel
Von Hans-Bernd Heier
Tattoos sind allgegenwärtig – nicht nur beim Anblick von Menschen, denen wir begegnen, sondern auch in den Medien, in der Werbung, Literatur und Gegenwartskunst. In der ausgesprochen beeindrucken Ausstellung „Unter die Haut. Tattoos im Blick“ in den Opelvillen in Rüsselsheim werden zum ersten Mal Kunstschaffende vorgestellt, die ihre künstlerische Praxis im Tattoo erweitern. Ob Papier, Leinwand, Druckplatte oder menschliche Haut – stets ist die Zeichnung der Ausgangspunkt. Linien, Striche und Formen werden im Stechen oder Perforieren übertragen. Mit rund 120 Gemälden, Papierarbeiten, Skulpturen, Fotografien und Videos von 13 tätowierenden Künstlerinnen und Künstlern aus sieben Ländern bildet die Schau, die zu sehen ist, ein vielfältiges und spannendes Spektrum ab.

Ruth Marten, No. 91, aus der Serie »All about Eve«, 2025, Gouache auf Heliogravüre von 1923, Sammlung »I.CH« Hennecken, Köln; © Ruth Marten, Courtesy Van der Grinten Galerie
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Bildende Künste, Fotografie · Video · Film, Kultur Frankfurt, Kultur regional / Rhein Main, Kultur und Gesellschaft, Kunstszene Rhein-Main, Zeichnung · Druckgrafik | Kommentare deaktiviert für „Unter die Haut. Tattoos im Blick“ der Opelvillen
2026, Mai 5.
Frei nach dem Roman „The Man Who Fell To Earth“ von Walter Tevis
von Walter H. Krämer
Der Sänger und Entertainer David Bowie begeisterte sich für Weltraumgeschichten und er war sich sicher, dass in den Weiten des Universums außerirdisches Leben existiert. Diese Gewissheit und seine Affinität zu den Sternen zieht sich durch sein gesamtes Werk.

Thorsten Loeb und Aleksandra Kienitz, Foto: Staatstheater Darmstadt
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Darmstadt, Kultur regional / Rhein Main, Schauspiel, Tanz | Kommentare deaktiviert für LAZARUS – ein Musical von David Bowie und Enda Walsh im Staatstheater Darmstadt
2026, April 25.
Wie klingt Marie-Luise Kaschnitz auf Italienisch? Und wie liest sie Rom?
Von Petra Kammann
Zu dem Thema gab es eine ungewöhnliche Veranstaltung in der Deutsch-Italienischen Vereinigung“ in der Arndtstraße, wenige Schritte entfernt vom langjährigen Wohnort Wiesenau 8 der in diesem Jahr wiedergelesenen Miniaturen „Gott und die Welt“ von Marie Luise Kaschnitz im Rahmen von Frankfurt liest ein Buch. Dr. Caroline Lüderssen, Vorsitzende der Deutsch-Italienischen Vereinigung, hatte vorausschauend die Autorin Julia Zieger eingeladen, die sich mit dem Rom- und Italienbild der Autorin, der Meisterin der „kleinen Form“, des Gedichts, des Essays, der Skizze, des Hörspiels, ausgiebig beschäftigt hat, dazu Giuliano Lozzi, den Übersetzer von „Engelsbrücke“ („Ponte Sant‘ Angelo“), der Passagen aus den 168 Miniaturen der deutschen Rom-Flaneurin Kaschnitz auf Italienisch vortrug und erläuterte. Eine andere Kaschnitz!

Begrüßung durch Dr. Caroline Lüderssen, Vorsitzende der Deutsch-Italienischen Vereinigung, v.l.: Autorin Juliane Ziegler, Moderatorin Anna Nuzzolo, Übersetzer Giuliano Lozzi, Foto: Petra Kammann
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Autoren, Autorinnen und Autoren, Bildende Künste, Bildung · Pisa von innen, Buch und Literatur, Kultur Frankfurt, Kultur regional / Rhein Main, Kultur Reisen, Kultur und Gesellschaft, Kunst- und Kulturfestivals, Kunstszene überregional | Kommentare deaktiviert für „Frankfurt liest ein Buch“- „Herzlandschaft. Marie Luise Kaschnitz und Italien“
2026, April 22.
Vom „schlechtesten Theater der Welt“ – Blick hinter die Kulissen der Stadt von 1950 bis heute
Von Petra Kammann
„Ist das Kunst oder kann das weg?“ Diese Frage beschäftigt uns seit der legendären „Fettecke“ von Joseph Beuys. Wem aber gehört der urbane öffentliche Raum? Und wie kann man ihn sich durch künstlerische Eingriffe aneignen? Das Postulat von Beuys lautete: „Jeder Mensch ist ein Künstler“. Ist er das wirklich? Natürlich landen nicht alle Werke, die von Künstlern hergestellt werden, auch im Museum, und erst recht nicht im „White Cube“… Fragen, über die man ebenso tagelang diskutieren könnte wie über die vermüllte Stadt. In der derzeitigen Ausstellung aber wurden originell gestaltete Positionen gefunden. Heiner Blum, ehemaliger Professor an der HFG Offenbach, zudem Initiator des „Diamant / Museum für Urbane Kultur“, arbeitet seit Jahrzehnten an der Schnittstelle von Kunst, öffentlichem Raum und sozialen Prozessen. Er hat die vierwöchige Schau über die verborgene Geschichte der Stadt kuratorisch betreut. Entstanden ist daraus eine Kooperation mit Aktionen, Aktivierungen und Andockmöglichkeiten.

Die Ausstellungsidee entstand aus Gesprächen zwischen Kunstvereinsdirektorin Franziska Nori und Kurator Heiner Blum, Foto: Petra Kammann
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Bildende Künste, Buch und Literatur, Fotografie · Video · Film, Kultur Frankfurt, Offenbach, Performance | Kommentare deaktiviert für „Hidden History“: Verborgene Geschichte(n) urbaner Subkultur im Frankfurter Kunstverein
2026, April 20.
Das Gemälde „Bahnhof-Füssen“ schließt Sammlungslücke
„Das ist heute ein sehr glücklicher Tag“, sagte Dr. Andreas Henning, Direktor des Museums Wiesbaden, bei der Präsentation des Gemäldes „Bahnhof-Füssen im März“, das einen Wendepunkt in Alexej von Jawlenskys Schaffen darstellt. Das Gemälde des Wegbereiters der Modernen Kunst zählt zu seinen frühen, impressionistisch angehauchten Arbeiten. Das Werk aus dem Jahre 1905 war bereits zweimal im Rahmen von großen Sonderausstellungen temporär im Landesmuseum zu sehen, musste aber danach wieder zurück in die Schweiz zu seinem Eigentümer reisen. Jetzt ist es mit großzügiger finanzieller Unterstützung der Kulturstiftung der Länder und der Hessischen Kulturstiftung gelungen, das Gemälde zu erwerben, und bleibt dauerhaft im Sammlungsbestand.
Alexej von Jawlensky „Bahnhof-Füssen im März“, Öl auf Pappe, 1905; Foto: Museum Wiesbaden / Bernd Fickert
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Bildende Künste, Kultur regional / Rhein Main, Malerei, Wiesbaden | Kommentare deaktiviert für Museum Wiesbaden erwirbt bedeutendes Frühwerk von Jawlensky
2026, April 15.
Deutsche Mythologie und französische Klangfantasien im Programm von Altinoglu
Eine Spielzeit voller Entdeckungen und Emotionen mit Gustav Mahler in monumentalen Klangdimensionen, mit berührenden Beethoven-Momenten zu dessen 200. Todestag 2027, mit opulenten französischen Farben wird das hr-Sinfonieorchester Frankfurt in der Konzertsaison 2026/27 unter Chefdirigent Alain Altinoglu sowie mit dem virtuosen „Artist in Residence“ Kirill Gerstein bieten. Außerdem ist es wieder im Wiener Musikverein zu Gast, in der Hamburger Elbphilharmonie, beim Musikfest Bremen und beim Festival International de Colmar. Ferner gibt es Gastspiele in Linz und Ludwigsburg und es wird wieder auf Asien-Tournee durch Korea und China unterwegs sein…

Alain Altinoglu, Chefdirigent des hr-Sinfonieorchesters, Foto: Petra Kammann
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2026, April 14.
„Herz über Kopf“- Ein besonderes Jubiläumskonzert
„Musik heilt, Musik tröstet, Musik bringt Freude“ Yehudi Menuhin
Dem Violinisten, Bratschisten und Dirigenten Yehudi Menuhin, der sich jahrzehntelang persönlich für Völkerverständigung, Frieden und Menschenrechte einsetzte, lag immer auch die Förderung junger, talentierter Künstler am Herzen. Mit der Gründung der Organisation Live Music Now verband er diese beiden Anliegen, um damit junge Musikerinnen und Musiker zu fördern und ihnen die Gelegenheit zu geben, sich in der Kunst des Vortragens zu üben und den Kontakt zum Publikum zu finden. In der Mainmetropole wurde Yehudi Menuhin Live Music Now Frankfurt am Main e.V. 1996 gegründet. Das 30-jährige Jubiläum wird nun mit einem festlichen Konzert begangen, dessen Besetzung die gewachsene Partnerschaft eindrucksvoll widerspiegelt.

Hans Christian Aavik, ehemaliger Stipendiat von Live Music Now und heute Vertretungsprofessor für Violine an der HfMDK im Jubiläumskonzert, Foto: Susann Koomaegi
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Bildung · Pisa von innen, Kultur Frankfurt, Kultur regional / Rhein Main, Kultur und Gesellschaft, Musik | Kommentare deaktiviert für 30 Jahre Kooperation Yehudi Menuhin Live Music Now e.V. (LVMN) und Hochschule für Musik und Darstellende Künste
2026, März 24.
Und „Die versteckten Wissenschaften des Gartens“
Von Ruthard Stäblein
„Paris ändert sich schneller ach, als die Stimmung eines Sterblichen“, klagte der Dichter Charles Baudelaire in seinem Schwanengesang „Le cygne“, als der Präfekt Georges-Eugène Haussmann ab der Mitte des 19. Jahrhunderts reihenweise alte Viertel planierte und so den Barrikadenbau der Revolutionäre in den einst engen und gewundenen Gassen behinderte. Noch vor wenigen Jahren verstopften Autos die Boulevards von Haussmann und verpesteten die Luft von Paris. In jüngster Zeit verändert sich Paris wieder einmal, aber dieses Mal zum Besseren hin…

Die allmähliche Veränderung des Haussmann’schen Paris, Foto: Petra Kammann
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