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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Kultur Frankfurt

Mein Freund Robert Gernhardt – Eine Laudatio von Pit Knorr 

2017, Dezember 16.

Komik ist ein Genre

Gleich ob, „Das Ungeheuer von Well Ness“ oder „Erna, der Baum nadelt!“ Das Trio Pit Knorr, Bernd Eilert und Robert Gernhardt der „Neuen Frankfurter Schule“ hat so manch Komisches miteinander ausgeheckt. Das langjährige Autorenteam war an der Gründung der Satirezeitschrift „Titanic“ beteiligt und schrieb unter dem Kürzel GEK-Gruppe Texte und Drehbücher für den Komiker Otto Waalkes. Pit Knorr hielt die Eröffnungsrede für die Ausstellung „Robert Gernhardt“ im Frankfurter Caricatura-Museum. Er sprach als Kollege, Kenner und als echter Freund Robert Gernhardts. 

Pit Knorr zur Eröffnung der Ausstellung komischer Zeichnungen von Robert Gernhardt am 14. Dezember 2017 im Caricatura-Museum Frankfurt

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Christmas-Tea des IWC im Frankfurter Römer

2017, Dezember 15.

Gutes tun alle Jahre wieder…

Geselliges Beisammensein des International Women’s Club (IWC) in der Vorweihnachtszeit für einen guten Zweck

Auf dem Weihnachtsmarkt regnete es in Strömen und der Regen drohte in Schnee überzugehen. Als dann eine Etage höher, im Kaisersaal des Römer, strahlend das von Andreas Meyer arrangierte „Macht hoch die Tür“ des Posaunenchors der Bethlehemgemeinde erklang, waren die Damen des International Women’s Club hier umso wärmer willkommen geheißen. Die hinter ihnen durch das Fenster scheinende Weihnachtstanne schien dabei die Rhythmen der Musik aufzunehmen.

↑↓ Musikalische Begleitung: der Posaunenchor der Bethlehemgemeinde spielte unter der Leitung von Manfred Beutler (oben) und der frisch gegründete IWC-Chor „Lieder der Welt“ unter Leitung von Christa Fülster sang Weihnachtslieder in sieben Sprachen. Als „Il est né le petit enfant“ erklang, wiegten sich sanft die Tannnenzweige des erleuchteten Weihnachtsbaums passend zur Melodie

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AtelierFrankfurt: Open Studios 2017 – Rundgang und Nachlese (V)

2017, Dezember 11.

 

Allerlei Interessantes:

installativ
performativ
skulptural
fotografisch

 

 

Von Erhard Metz

 

Mit den insgesamt fünf Folgen von Kurzreportagen geben wir anhand von Beispielen einen Überblick über das künstlerische Schaffen im AtelierFrankfurt, dem größten Künstlerhaus in Hessen und einem der größten in Deutschland. Mit der Existenz eines solchen Hauses unterstreicht die Stadt Frankfurt am Main ihren Ruf nicht nur einer Museumsmetropole, sondern auch als Ort eines lebendigen zeitgenössischen Kunstgeschehens. Wir verbinden dies mit der Hoffnung und Erwartung, dass im kommenden Jahr der über fünf Jahre laufende Vertrag mit dem Eigentümer der Liegenschaft zu vernünftigen Konditionen für eine weitere Nutzungsperiode verlängert werden kann und sehen dabei auch die Stadt in einer besonderen Pflicht.

Zaubermeisterin des Lichts: Diana Ninov

Diana Ninov, Atelier-/ Ausstellungsansicht (bei Tages- bzw. Kunstlicht und Schwarzlicht); Fotos: Erhard Metz Weiterlesen

AtelierFrankfurt: Open Studios 2017 – Rundgang und Nachlese (IV)

2017, Dezember 8.

 

Malerei –
abstrakt

Zeichnung

Mischformen

 

 

Von Erhard Metz

 

Nach unserem Eindruck beim Rundgang durch die „Open Studios 2017“ im Künstlerhaus AtelierFrankfurt überwog die figurative, gegenständliche Malerei; es gab jedoch auch anspruchsvolle Beispiele einer abstrakten, gegenstandslosen Malweise:

Alexander Haßenpflug, o.T. (Ich wäre gern auf Kuba), Öl auf Leinwand, 18 x 24 cm; Foto: Erhard Metz Weiterlesen

AtelierFrankfurt: Open Studios 2017 – Rundgang und Nachlese (III)

2017, Dezember 3.

 

Malerei:

gegenständlich-
figurativ

 

 

 

Von Erhard Metz

 

Es ist noch gar nicht so lange her, da huldigte so mancher dem Abgesang auf die gegenständliche bzw. figurative Malerei. Die Besucher der jüngsten „Open Studios“ im Künstlerhaus AtelierFrankfurt konnten sich indes eines Besseren belehren lassen.

Beginnen wir mit einem wunderschönen Stillleben von Lea Sprenger. Die 1985 in Frankfurt am Main geborene Künstlerin – sie studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe mit dem Diplom-Abschluß Malerei und Grafik – läßt in ihre Arbeit (mit dem Untertitel weiße Vase) zweifellos einen Hauch von fernöstlicher Ästhetik und Kompositionskunst einfließen. Kein Wunder, vervollkommnete sie doch ihre Fertigkeiten in einem Auslandssemester an der Academy of Fine Arts im chinesischen Tianjin, ergänzt um ein solches an der École Supérieure des Beaux-Arts de Nîmes.

Lea Sprenger, ohne Titel (weiße Vase), 2017, Öl auf Holz, Foto: Erhard Metz Weiterlesen