home

FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Kultur Frankfurt

Carl Hagemann – leidenschaftlicher Sammler und großzügiger Mäzen

2019, Juli 15.

Ein erfülltes Leben inmitten von Kunst

Von Hans-Bernd Heier

Bildnis Dr. Carl Hagemann. 1928. Carl Hagemann, dargestellt von Ernst Ludwig Kirchner (1880–1938): Bildnis Dr. Carl Hagemann, 1928; 121 x 90 cm; Städel Museum, Frankfurt am Main; Foto: Städel Museum – ARTOTHEK

Weiterlesen

Urban Design: Schön hässlich

2019, Juli 13.

Wie Frankfurt seine Schandflecke konserviert – Unfähigkeit und Unwillen

Von Uwe Kammann

Hässliches Entree zum Opernplatz, Foto: Petra Kammann

Weiterlesen

Absolventenausstellung 2019 der Städelschule (Folge 2)

2019, Juli 12.

Abschied, Aufbruch und andere Befindlichkeiten

Von Erhard Metz

Absolvent der Städelschule zu sein bedeutet in vielen Fällen Abschied nehmen: von der in mancher Weise Schutz und Fürsorge gewährenden Alma Mater, der Akademie und ihren Lehrenden; vom Studentenzimmer, ja von der Stadt Frankfurt selbst. Niwat Manatpiyalert hat aus diesen Umständen seine Absolventenarbeit gezimmert: ein Tisch, auf den er einen Stapel „nachempfundener“ Drucke des „Frankfurter Hauptbahnhofs“ von Max Beckmann gelegt hat, ein jeder Besucher kann ein Exemplar mitnehmen. Abreise (wohin?) scheint angesagt.

Niwat Manatpiyalert, Dietrichstraße 6, 2019, Holz, Poster, Tapete, Lampe, 200 x 200 x 60 cm, Poster 70 x 90 cm

Weiterlesen

Binding – Kulturpreis 2019 an den so altehrwürdigen wie innovativen Frankfurter Kunstverein

2019, Juli 3.

Finanzieller Ansporn für weitere lebendige, zeitgenössische Ausstellungen

Text und Fotos: Renate Feyerbacher

Kunstvereinsdirektorin Franziska Nori nahm den Preis im Kaisersaal in Empfang

Weiterlesen

Nadja Büttner: Gegen den Strich und andere Künste

2019, Juli 1.

Von Erhard Metz

Es gibt sie also noch: ein Feuerwerk an Kreativität entfaltende Künstlerinnen und Künstler mit ebenso überraschenden wie überzeugenden künstlerischen Ideen, dabei versehen mit handwerklichen Fähigkeiten und Fertigkeiten, die wir schon kaum mehr anzutreffen wagten im oft von zeitgeistig konzeptuellen Minimalprodukten überbordenden Kunstbetrieb.

Nadja Büttner mit zwei ihrer Arbeiten: „Gegenstrich“ (li.) und „Vibrating Potential“ (re.); Foto: Galerie Anita Beckers

Weiterlesen

„Geheimnis der Materie“ – Arbeiten auf und mit Holz im Städel Museum

2019, Juni 28.

Wechselbeziehungen zwischen Holzschnitt und Holzskulptur im Schaffen der „Brücke“-Künstler Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff

Von Petra Kammann

Ernst Ludwig Kirchner (1880–1938), Farbentanz, 1933, Farbholzschnitt von drei, teils zersägten Stöcken auf Japanpapier 502 × 354 mm (Druckstock), Städel Museum, Frankfurt am Main, Foto: Städel Museum

Wenn im Frankfurter Städel, das ein herausragendes Konvolut an Druckgrafiken von Picasso in seinem Bestand aufbewahrt, am 30. Juni die hervorragende Ausstellung „Picasso. Druckgrafik als Experiment“ zu Ende geht, wird die aus konservatorischen Gründen selten zu sehende Geschichte der Druckgrafik an anderer Stelle im Museum weiterlaufen, nämlich in der oberen Etage des Peichl-Baus.

Weiterlesen

Neue stellvertretende Direktorin der Schirn Kunsthalle Frankfurt

2019, Juni 25.

Esther Schlicht. Foto: Kunsthalle Schirn

Esther Schlicht wird stellvertretende Direktorin der Schirn Kunsthalle Frankfurt. Sie folgt auf Inka Drögemüller, die als Deputy Director for Digital, Education, Publications, Imaging, and Libraries an das Metropolitan Museum of Art, New York, wechselte. Darauf haben sich Peter Feldmann, Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt und Aufsichtsratsvorsitzender der Schirn, Kulturdezernentin Ina Hartwig und der Direktor der Schirn, Philipp Demandt, abschließend verständigt, vorbehaltlich der Zustimmung durch den Magistrat der Stadt Frankfurt.

Weiterlesen

Absolventenausstellung 2019 der Städelschule mit Preisverleihung

2019, Juni 21.

… and the winners are: Kristin Reiman, Jakob Brugge und Edi Danartono

Von Erhard Metz

Zwei „Brüder“ im Geiste des Testaments von Johann Friedrich Städel und noch dazu gleichen Vornamens: Philipp Demandt, Direktor Städelsches Kunstinstitut und Städtische Galerie (wie es korrekt heißt) im Städel Museum, und Philippe Pirotte, Professor und Rektor der Hochschule für Bildende Künste – Städelschule, in Städels Testament noch als „Lehranstalt“ bezeichnet. Gemeinsam eröffneten sie die Absolventenausstellung der diesjährigen Alumni der kleinen aber feinen, international renommierten Kunstakademie.

Philipp Demandt und Philippe Pirotte beim Presserundgang, Foto: Erhard Metz

Weiterlesen

Martin Elsaessers Privatvilla – Ein expressionistisches Meisterhaus des „Neuen Frankfurt“

2019, Juni 21.

Bauen im „Neuen Frankfurt“ – Geschichtsbewusst und visionär

Martin Elsaesser – ein Baumeister, der modernste Bauweisen mit traditionellen Bezügen verwob, kam zwischen 1925 und 1932 als künstlerischer Leiter des Hochbauamts nach Frankfurt. Er war damit maßgeblich an der Gestaltung des von Oberbürgermeister Ludwig Landmann initiierten ‚Neuen Frankfurt‘ beteiligt und für die kommunalen Großbauten zuständig. Er gestaltete u.a. die prominente Großmarkthalle (1928), heute Basisbau der EZB. Seine architektonische Handschrift wird nicht zuletzt an seinem eigenen Wohnhaus in Ginnheim (1925/1926) sichtbar, das  – nach vorbildlicher Restaurierung – heute der Schweizerischen Eidgenossenschaft gehört.
Petra Kammann stattete der Villa einen Besuch ab.

Wohnhaus Martin Elsaesser am Ginnheimer Hang, Im Höhenblick 37; Foto: Petra Kammann

Weiterlesen

Hochverdient: Friedenspreis des Deutschen Buchandels für den Fotografen Sebastião Salgado

2019, Juni 19.

Weltweite Wirkung durch eindringliche Bilder einer intensiv gelebten Humanität

Von Uwe Kammann

Friedenspreisträger 2019: Sebastião Salgado, Foto: Taschen Verlag

Meine erste Begegnung mit Salgado war ein regelrechter Schock. Ein gewichtiger, großformatiger Band in einem Museumsladen zog den Blick auf sich, schon nach wenigen Seiten war der Bann groß. Schwarzweißfotos mit intensiver Tiefenwirkung aus einer brasilianischen Goldmine ließen den Atem stocken: diese Schlangen und Massen von halbnackten Leibern auf halsbrecherisch steilen Leitern, aufgestellt an Abgründen, Erdhügeln, Schluchten; dann Nahaufnahmen von Gesichtern, schwindelerregende Perspektivwechsel, und in jedem Moment das Gefühl: Man sieht in den Urgrund der condition humaine, einer Existenz, die reduziert ist auf Mühe und Qual, geformt zu einem unbegreiflichen Muster.

Weiterlesen