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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Schauspiel

Oliver Reese geht – Anselm Weber kommt

2017, Juni 23.

Reese: „Es waren acht glückliche Theaterjahre. Wir hatten eine tolle Zeit.“
Publikumslieblinge gehen

Von Renate Feyerbacher

Am 24. Juni 2017, verabschiedet sich Oliver Reese mit „One Song for the Road – ein musikalischer Rückblick auf acht Jahre Intendanz“ vom Frankfurter Publikum. Zwei Monate zuvor hatte er Bilanz gezogen: 1.375.000 Besucher haben in den Jahren von 2009 bis heute die Sprechtheater besucht. Das ist ein Zuwachs von 61 Prozent. Auch die Einnahmen konnten um 150 Prozent gesteigert werden. 255 Premieren – ohne die „Box“ – mit 5.250 Vorstellungen in Frankfurt und 150 Gastspielen ausserhalb der Stadt gab es.

So manche hatten ihn anfangs bedauert. Frankfurt sei schwierig, das Publikum verstockt, die finanzielle Situation angespannt und Querelen alltäglich. Reese, der seinen Intendantenposten am Deutschen Theater in Berlin aufgegeben hatte, verhehlt nicht, dass der Anfang schwierig war. Für jede Anschaffung habe angefragt werden müssen. Das wurde jedoch geändert und habe ihn mit Opernintendant Bernd Loebe gleichgestellt.

Foto: Oliver Reese am 6. Juni 2017. In Reeses Ära wurden ein Schauspiel-, ein Regie- und ein Autorenstudio gegründet; Foto: Renate Feyerbacher

Reese ist überzeugt, dass alle Regisseure hier glücklich wurden, ebenso die Schauspielerinnen und Schauspieler, die wesentlich zum Erfolg und guten Ruf des Theaters beitrugen. Sie stehen für ihn im Mittelpunkt. Er habe die Fähigkeit zu begeistern, Feuer und Liebe zu diesem Beruf zu entfachen, schwärmt Schauspielerin Josefin Platt. Wichtig war für den Intendanten das feste Ensemble, das wie eine Familie zusammenwuchs. Eine seiner letzten Inszenierungen im Januar war das Stück „Eine Familie“.

Eine Familie. Regie Oliver Reese; Ensemble, Foto © Birgit Hupfeld

Die Bühnen-Familie, die ist allerdings total zerstritten. Einige der zehn Ensemblemitglieder, die bei der letzten Reese-Premiere dabei waren, gehen nun mit ihm zum Berliner Ensemble (BE), dessen neuer Intendant er ab September wird. Abschiedsstimmung lag schon über den Aufführungen.

Frankfurt verlassen werden mit ihm Constanze Becker („Ödipus/Antigone“, „Medea“, „Penthesilea“), Corinna Kirchhoff („Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“), Josefin Platt („Königin Lear“), Carina Zichner („Der zerbrochene Krug“, „Eine Familie“), Oliver Kraushaar („Wir lieben und wissen nichts“, „Totentanz“), Nico Holonics („Kleiner Mann, was nun?“, „Die Blechtrommel“), Martin Rentzsch („Kunst“), Wolfgang Michael („Kunst“), Sascha Nathan („Die Physiker“, „Kunst“) und Felix Rech („Penthesilea“, „Prinz Friedrich von Homburg“). Bettina Hoppe („Die Frau, die gegen die Türen rannte“, „Nora“, „Antigone“) und Stephanie Eidt („Phädra“, „Maria Stuart“), die das Frankfurter Ensemble bereits vor Jahren verlassen hatten, werden ebenso zum Berliner Ensemble gehören wie Judith Engel, wie auch Constanze Becker, Trägerin des Gertrud-Eysoldt-Rings. 28 Darstellerinnen und Darsteller hat Oliver Reese in Berlin fest verpflichtet. Ein festes Ensemble ist ihm eben auch am Berliner Ensemble wichtig.

Oliver Reese war nicht nur Theaterintendant und Geschäftsführer, sondern auch ein innovativer, ideenreicher, textorientierter Regisseur. Und er setzte immer wieder politische Akzente. Einige seiner hier erfolgreichen Inszenierungen wie zum Beispiel „Die Blechtrommel“, „Eine Familie“, „Die Wiedervereinigung der beiden Koreas“ und „Die Frau, die gegen die Türen rannte“ wird er mit auf die Berliner Bühne nehmen ebenso Michael Thalheimers „Medea“ und „Pentesilea“ sowie „Macbeth“ von Dave St-Pierre.

Unter den Gast-Regisseuren sind Frank Casdorf, der scheidende Intendant der Volksbühne Berlin, und Claus Peymann, der mit 80 Jahren das Berliner Ensemble verlassen musste und der gegen Reese eine unwürdige Pressekampagne initiierte. Michel Friedman, nun ebenfalls im BE, werden wir hier vermissen.

Reese war in Frankfurt ein Sucher neuer Theaterstücke, er wird es auch in Berlin wieder sein, zusammen mit dem Schriftsteller Moritz Rinke, dessen Theaterstück „Wir lieben und wissen nichts“ schon am Frankfurter Schauspiel ein Renner wurde. Die Schauspielerehepaare Constanze Becker – Oliver Kraushaar und Marc Oliver Schulze – Claude de Demo führten authentisch alltägliches Eheleben vor.

Plakat zu „Ödipus – vor der Stadt“, Foto: Renate Feyerbacher

In der Ära Reese gab es großartige Theaterabende mit unvergesslichen Momenten. Einen davon gleich zu Beginn 2009 mit „Ödipus“ / „Antigone“ in der Inszenierung von Michael Thalheimer, der in Berlin Hausregisseur wird. Mit „Ödipus – vor der Stadt“ – „open air an der Weseler Werft“ – wird die Reese-Intendanz im Juni ihren Abschluss finden – in Originalbesetzung von 2009 mit Constanze Becker und Marc Oliver Schulze.

Oliver Reese hat das Frankfurter Publikum fürs Schauspiel begeistert. „Ausverkauft“ stand auf den Plakaten der meisten Vorstellungen. Publikumslieblinge gehen, andere Publikumslieblinge werden kommen.

„WIR“ – Themen der Spielzeit in vielen Sprachen
Weber: „Der Schauspieler ist das Gesicht des Theaters – das Ensemble das Theater“

Anselm Weber, bisher Chef im Schauspielhaus Bochum, wird ab September das Zepter am Schauspiel Frankfurt führen. Er ist kein Unbekannter hier. In der Oper Frankfurt verantwortete er zuletzt die Regie von „Die Passagierin“ des Komponisten Mieczyslaw Weinberg im März 2015.

Beeindruckend so respektvoll wie souverän und einfallsreich setzte Weber den Holocaust-Stoff um. Auch schon viel früher, von 1991 bis 1993 , war er in Frankfurt aktiv, als  Hausregisseur unter Intendant Peter Eschberg, von 2001 bis 2003 als Oberspielleiter unter der Intendantin Elisabeth Schweeger. Kein Wunder also, dass er bei der Pressekonferenz einen Frankfurt-Joker nach dem andern ziehen konnte.

Gemeinsam mit Marion Tiedtke, der stellvertretenden Intendantin, Chefdramaturgin und bisher Professorin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt (HfMDK), stellte er daher souverän den Spielplan 2017/2018 vor. Augenscheinlich haben die beiden schon längere Zeit nach Kontakten zu anderen Institutionen gesucht: zum Literaturhaus, zum Künstlerhaus Mousonturm, zur HfMDK. Sie wollen zum Wertekanon dieser Stadt beitragen, sich den Institutionen, den Stadtteilen öffnen, „um dort die Menschen zu treffen, die wir einladen.“

Anselm Weber am 25. April 2017 in den Städtischen Bühnen Frankfurt, Foto: Renate Feyerbacher

Marion Tiedtke ist begeistert von der Großstadt der kurzen Wege, die für sie zweifellos Vielfalt und Globalität unserer Welt abbildet und sich dennoch dörflich bei „Äppelwoi und Handkäs“ gibt.

31 Premieren wird es im Großen Haus, in den Kammerspielen / „Box & Klassenzimmer“, im Bockenheimer Depot, in der Panorama Bar, im Museum für Moderne Kunst (MMK) und im Mousonturm geben.

Zunächst werden Schauspiel und Oper Frankfurt am 17. September gemeinsam feiern. Elf Tage später folgt dann die erste Premiere im Großen Haus: „Richard III.“ von William Shakespeare unter der Regie von Jan Bosse. Den Richard wird der in Frankfurt wohnende Wolfram Koch spielen, der hier an der HfMDK studierte, schon auf der Frankfurter Bühne stand und der Millionen Fernsehzuschauern als Tatort-Kommissar des Hessischen Rundfunks bekannt ist. Er verkörperte zahlreiche Rollen auf den bedeutenden deutschsprachigen Bühnen. In Berlin erhielt er mit anderen Darstellern den Berliner Theaterpreis und zusammen mit Samuel Finzi 2015 für seine Rolle in „Warten auf Godot“ den Gertrud-Eysoldt-Ring in Bensheim.

Kochs schauspielerische Klaviatur ist breit: er kann sowohl komödiantisch, sanft, verführerisch sein, aber auch tragisch, schuldbeladen, depressiv wie in dem ARD-Film „Dead Man Walking“ (November 2016), in dem er einen Investment-Banker auf dem Höhepunkt seiner Karriere darstellt, der sich in den Tod stürzt. Er kann aus der Haut fahren. Seine Darstellung als Richard III. könnte eine Wucht werden.

Es fällt auf, dass die meisten Stücke auf der Hauptbühne zum klassischen Werke-Repertoire gehören. Will die neue Leitung auf Nummer sicher gehen oder war die Zeit der Vorbereitung doch zu knapp, um Neues auszugraben? Auf dem Spielplan stehen zum Beispiel „Woyzeck“ von Georg Büchner und „Rose Bernd“ von Gerhart Hauptmann, die im September Premiere haben. Beide werden vom jungen preisgekrönten Schweizer Regisseur Roger Vontobel realisiert. Er könnte so etwas wie ein Hausregisseur werden. „Rose Bernd“ hat er bereits am Schauspiel Bochum produziert in der Titelrolle mit Jana Schulz, die dafür mit dem Gertrud- Eysoldt-Ring 2016 ausgezeichnet wurde. Sie wird auch den Woyzeck spielen.

Das neue Schauspiellogo in Farbe, Foto: Renate Feyerbacher

Das Ensemble ist für Weber und Tiedtke das Herzstück des Theaters. Vier Ensemblemitglieder aus der Reese-Ära bleiben in Frankfurt: Peter Schröder, Christoph Pütthoff, Isaak Dentler, Heidi Ecks, und zwei Schauspielerinnen kehren zurück: Katharina Bach und Claude de Demo, die zeitweilig wegen ihrer kleinen Kinder die Frankfurter Bretter verlassen hatte. Ihr Slogan für die kommende Saison: „Für die Kinder gegen den Hass.“

Geplant sind Uraufführungen in den Kammerspielen / Box, zum Beispiel „Stimmen einer Stadt – 3 Monodramen“ vom Frankfurter Büchner-Preisträger Wilhelm Genanzino, eine weitere von der russisch-jüdischen Autorin Olga Grjasnowa (Chamisso-Preisträgerin) und von der aus Wien kommenden bildenden Künstlerin und Autorin Teresa Präauer (Regie Anselm Weber), von Marius von Mayenburg, der auch Regie führen wird, von Laura Naumann und von Duo Nele Stuhler und Jan Koslowski. Péter Kárpáti und Forced Entertainment werden das Bockenheimer Depot bespielen.

Anselm Weber hat sich den bearbeiteten Roman „Das Siebte Kreuz“ von Anna Seghers vorgenommen sowie „Alle meine Söhne“ von Arthur Miller. Andreas Kriegenburg, Regisseur von „Der Sturm“ 2016, und David Bösch, Regisseur von „Der fliegende Holländer“ 2015 in der Oper Frankfurt, sowie Rüdiger Pape, der das Jugendstück „Tintenherz“ von Cornelia Funke gestaltet, werden wir im künftigen Programm begrüßen können.

Theaterpädagogin Martina Droste, seit sieben Jahren hier und Leiterin des Jungen Schauspiels, wird zusammen mit Dramaturg Alexander Leiffheidt das Frankfurter Stadtteil-Projekt „All Our Futures“ über drei Jahre lang mit 220 Jugendlichen an drei verschiedenen Orten entwickeln. Dieses Mammutvorhaben beginnt im September.

Anselm Weber hält es für wichtig, die Mitte der Gesellschaft zu stärken, damit sie sich dem Populismus entgegenstellen kann.

Termine:

„Ödipus – vor der Stadt“, bis 23. Juni – an der Weseler Werft; am 24. Juni die Abschiedsvorstellung Oliver Reeses „One Song for the Road“ im Großen Haus, anschließend Party. Der Eintritt ist frei.

Die neue Saison beginnt mit einem gemeinsamen Fest von Schauspiel und Oper Frankfurt am 17. September 2017.

 

Der Rosenkavalier an der New Yorker MET

2017, Mai 7.

Sebastian Weigle steht am Pult. Neben Renée Fleming ist die Besetzung deutsch und österreichisch. Günther Groissböck singt den Ochs, Markus Brück den Faninal.

Von Simone Hamm

Renée Fleming als Marschallin in Strauss’s Der Rosenkavalier. Photo by Ken Howard/Metropolitan Opera

Renée Fleming ist die Marschallin, die Frau eines österreichischen Prinzen und Offiziers, ihr junger Liebhaber Octavian. Sie sagt ihm voraus, dass er sie bald verlassen wird für eine Jüngere, Schönere. Ihr Cousin Baron Ochs (Günther Groissböck) stürmt herein, ein lüsterner, gieriger Rüpel. Er erzählt ihr, dass er die junge, neureiche Sophie heiraten will – Geld gegen Adel – und einen Rosenkavalier sucht, der Sophie in seinem Namen eine silberne Rose überbringen soll. Die Marschallin schlägt Octavian vor, eine fatale Entscheidung: ein Blick und Sophie und Octavian haben sich ineinander verliebt.

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Gertrud-Eysoldt-Ring und Kurt-Hübner-Regiepreis 2016

2017, April 21.

Gertrud-Eysoldt-Ring 2016 an Schauspielerin Jana Schulz
Kurt-Hübner-Regiepreis an Alexander Eisenach

Von Renate Feyerbacher

Die Crème de la Crème der Theaterleute kam im März 2017 nach Bensheim, wo zum 31. Mal, seit 1986, der Gertrud-Eysoldt-Ring für außergewöhnliche schauspielerische Leistungen verliehen wurde. Der Preis, den die Stadt Bensheim zusammen mit der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste vergibt, ist mit 10.000 Euro dotiert und nach der Schauspielerin und Regisseurin Gertrud Eysoldt (1870-1955) benannt, die in Berlin, in München und an Theatern anderer Städte spielte. Der Stifter des Preises, der Theaterkritiker Wilhelm Ringelband (Johanna-, Friedrich Wilhelm- und Will-Ringelband-Stiftung), war ihr eng verbunden. Theaterfrau und Kritiker pflegten einen intensiven Briefwechsel.

Jana Schulz, 1977 in Bielefeld geboren, ist die neue Preisträgerin. Sie erhielt den Ring für ihre Rolle als Rose Bernd im gleichnamigen Stück von Nobelpreisträger Gerhard Hauptmann (1862-1946). Das naturalistische Drama (1903) hatte 2015 am Schauspielhaus Bochum Premiere.

Die Jury – Wilfried Schulz, Intendant des Düsseldorfer Schauspielhauses, Marion Tiedtke, Ausbildungsdirektorin und Professorin für Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, und Stefan Bachmann, Intendant des Schauspiels Köln – begründete ihre Entscheidung: „Jana Schulz sucht mit aller Radikalität, mit kämpferischem Elan und größter Leidenschaft die je eigene Menschlichkeit ihrer Figuren. Sie sprengt in den vielen weiblichen und männlichen Hauptrollen die Grenzen jedes gendergebundenen Spiels. Sie ist in den letzten Jahren zu einer der ausdrücklichsten, wandelbarsten und wahrhaftigsten Schauspielerinnen geworden.“

Professor Hans-Jürgen Drescher, Präsident der Akademie der Darstellenden Künste, überreicht Jana Schulz die Preisurkunde

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Starke Stücke im Schauspiel Frankfurt (11)

2017, Februar 25.

Spielzeit 2016 / 2017 – die letzte von Intendant Oliver Reese

Von Renate Feyerbacher
Fotos: Birgit Hupfeld / Schauspiel Frankfurt

„Eine Familie“
„Königin Lear“
„Prinz Friedrich von Homburg“

„Sieben gegen Theben“ / „Antigone“ von Aischylos/Sophokles

Schauspiel Frankfurt, Foto: Birgit Hupfeld

„Eine Familie“ von Tracy Letts

Am Schauspiel Frankfurt hatte am 13. Januar 2017 „Eine Familie“ Premiere, ein Stück des Amerikaners Tracy Letts. Die Regie führte Noch-Intendant Oliver Reese. Weiterlesen

Starke Stücke im Schauspiel Frankfurt (10)

2016, Mai 17.

Spielzeit 2015 / 2016 – eine Auswahl
Vorstellung der Spielzeit 2016 / 2017 – die letzte von Intendant Oliver Reese

Von Renate Feyerbacher
Fotos: Birgit Hupfeld/Schauspiel Frankfurt

„Die Geschichte von Franz Biberkopf mit The Tiger Lillies“
„Der Sturm“
„Schuld und Sühne“
„Die Netzwelt“

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Martina Droste, Jan Fischer, Oliver Reese, Sibylle Baschung, Professor Felix Semmelroth, Clara Topic-Matutin; Foto © Jessica Schäfer

Etwas Wehmut lag über der Pressekonferenz von Schauspiel Frankfurt Ende April 2016, als der – seinerseits scheidende – Kulturdezernent Professor Felix Semmelroth eine Lob- und Dankesrede auf Oliver Reese hielt, die bereits wie eine Rede zur Verabschiedung klang. „Ungeahntes wurde ermöglicht“, war einer seiner Sätze. In der Tat. Aber noch ist Intendant Reese da und leitet für ein Jahr die Geschicke des Frankfurter Schauspiels. Zwölf Premieren sind vorgeshen: im Schauspielhaus – Beginn am 10. September mit „Königin Lear“ des belgischen Autors Tom Lanoye – und in den Kammerspielen am 9. September „Iphigenie“ von Ersan Mondtag nach Motiven von Goethe, Euripides und Hauptmann. Mehrere Ur- und Erstaufführungen – nur von „lebenden Autoren“ – also keine Romanadaption sind dabei. Weiterlesen