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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Schauspiel

2019 – Neues Jahr, Neue Chancen, Neues Glück!

2019, Januar 1.

FeuilletonFrankfurt

wünscht

allen Lesern

ein

gelungenes und überraschendes

 Jahr

2019

Petra Kammann

für das Team

von

www.feuilletonfrankfurt.de

 

 

Starke Stücke im Schauspiel Frankfurt (16)

2018, Dezember 13.

Inszenierungen von Regisseur David Bösch am Schauspiel Frankfurt und „Die Verdammten“ am Berliner Ensemble

„räuber.schuldenreich“ von Ewald Palmetshofer„Emilia Galotti“ von Gotthold Ephraim Lessing am Berliner Ensemble, „Die Verdammten“ nach Viscontis Film und  „Mut und Gnade“ von Ken Wilber

von Renate Feyerbacher

Szene aus „räuber.schuldenreich“, Regie: David Bösch, v.l.n.r.: Matthias Redlhammer, Anke Sevenich, Heidi Ecks, Peter Schröder, Foto: Robert Schittko, Schauspiel Frankfurt

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Starke Stücke im Schauspiel Frankfurt (15): „Die Perser“ von Aischylos und „Furor“ von Lutz Hübner und Sarah Nemitz

2018, November 30.

„Die Perser“

 Schmerz-Oratorium – Das Elend des Krieges

„Die Perser“, zuerst gezeigt bei den Salzburger Festspielen, ist derzeit im Schauspiel Frankfurt zu sehen. Ein Theaterstück, das auf den Erfahrungen des Dramatikers Aischylos beruht und 472 v.Chr. uraufgeführt und preisgekrönt wurde. Vor wenigen Tagen, am 17. November 2018, wurde die Inszenierung von Ulrich Rasche in Wien mit dem NESTROY – Theaterpreis als „Beste Aufführung im deutschsprachigen Raum“ ausgezeichnet.

Von Renate Feyerbacher

„Die Perser“, Regie: Ulrich Rasche, Katja Bürkle, Valery Tscheplanowa, Patrycia Ziolkowska
Foto: Birgit Hupfeld, Fotos:  Schauspiel Frankfurt

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Kulturcampus – Ergebnisse der Machbarkeitsstudie

2018, Oktober 22.

Kulturcampus soll internationale Strahlkraft entfalten

Der seit langem geplante Kulturcampus auf dem Gelände der verbliebenen Universitätseinrichtungen in Bockenheim soll bis Mitte der 20er Jahre verwirklicht werden. Dies bekundeten der hessische Wissenschafts- und Kulturminister Boris Rhein (CDU) und die Frankfurter Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) auf einer gemeinsamen Pressekonferenz am 22. Oktober in Frankfurt im Juridicum auf dem Campus Bockenheim, in dem derzeit noch die kulturwissenschaftlichen Bereiche der Universität untergebracht sind.

Von Uwe Kammann

Stadt und Land ziehen an einem Strang: Frankfurts Kulturdezernentin Ina Hartwig und Wissenschafts- und Kunstminister Boris Rhein, Foto: Petra Kammann

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Echoes from a restless soul N.N.N.N. und From now on – Dresden Frankfurt Dance Company im Bockenheimer Depot

2018, Oktober 20.

 

Nocturnes der besonderen Art: Eine poetische Tour de Force

“Romantische Dichtungen für Klavier”, eine Wasserfee und Rap-artiger Bewegungsdrang

Das Bockenheimer Depot war bis in die letzte Reihe gefüllt, auch am Freitagabend, als sich der fulminante dreiteilige Ballettabend der Dresden Frankfurt Dance Company in der Mainmetropole präsentierte: Jacopo Godanis „Echoes from a Restless Soul“, William Forsythes Choreographie aus dem Jahre 2002 „N.N.N.N.“, sowie „From now on“, die Weltpremiere des Künstlerischen Leiters Jacopo Godani selbst. Sie sind am Sonntag, den 21. Oktober, um 16 Uhr ein letztes Mal in Frankfurt zu erleben.

Von Petra Kammann

Eingangsszene aus „Echoes from a restlos soul“ Felix Berning und Carola Sicheri; Alle Fotos: Petra Kammann

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Eine HR-Bühne für ein Hörspielereignis zur Buchmesse

2018, Oktober 9.

Wofür stehen Spitzenproduktionen wie „Homo Faber“ und „Tonio Kröger“?

Von Uwe Kammann

Matthias Brandt spricht die Rolle des Walter in HOMO FABER, Hörspiel von Heinz Sommer nach dem gleichnamigen Roman von Max Frisch, Regie: Leonhard Koppelmann, Musik: Jörg Achim Keller,hr2-kultur Foto © HR/Susann Schütz 

Zur Hörbuchpremiere von „Homo Faber“ – eines im Pfingstprogramm des HR gesendeten Hörspiels nach dem Roman von Max Frisch – lädt der Sender am 21. Oktober 2018 zu einer Veranstaltung „Hörspiel Live“ in den Sendesaal ein. Matthias Brandt und Paula Beer werden Szenen aus dem Stück sprechen, Jörg Achim Keller wird seine Kompositionen für dieses Hörspiel mit der hr-Bigband vorstellen. Hörspielbearbeiter Heinz Sommer, Regisseur Leonhard Koppelmann und die Künstler werden zusätzlich Einblick in ihre Arbeit geben. – Uwe Kammann beschreibt hier den Rahmen, in dem eine Produktion dieses Charakters entstanden ist.

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Deutscher Buchpreis – Präsentation der Finalisten im Schauspiel Frankfurt

2018, September 25.

Die sechs Besten – Ausgewählt aus 199 neuen Romanen deutscher Sprache

 

von Petra Kammann

Drei der Finalisten im Schauspiel Frankfurt: v.l.n.r.: Stephan Thome ( „Gott der Barbaren“), Susanne Röckel, („Der Vogelgott“) und María Cecilia Barnetta („Nachtleuchten“)

Herbststurm Fabienne fegte durch Frankfurts Straßen. Äste flogen durch die Gegend. Bauzähne fielen und der Himmel hatte sämtliche Schleusen geöffnet. Gullis quollen über. Straßen mussten gesperrt werden. Die Menschen suchten teils völlig durchnässt Schutz unter Unterständen. Ein fast apokalyptisches Szenario. Gekommen waren trotzdem alle ins Schauspiel, um dem ersten Bücherherbstspektakel beizuwohnen.

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Theodor-W.-Adorno Preis-2018 an die Filmemacherin Margarethe von Trotta in der Paulskirche (2) Die Laudatio von Günter Rohrbach

2018, September 15.

„Margarethe von Trotta, eine deutsche Filmregisseurin, in Europa sozialisiert und in der Welt zuhause“

Der Film-und Fernsehproduzent Günter Rohrbach, ein Urgestein des Deutschen Films – einen Stern auf dem Boulevard der Sterne erhielt er 2010 für sein Lebenswerk –, hatte schon früh mit einigen Protagonisten des Neuen Deutschen Films zusammen gearbeitet: so mit Helmuth Costard, Rainer Werner Fassbinder, Hans W. Geißendörfer, Reinhard Hauff, Klaus Lemke, Edgar Reiz, Helma Sanders-Brahms, Volker Schlöndorff,  Rudolf Thome, Wim Wenders und eben auch mit Margarethe von Trotta. Nach einer Karriere als Fernsehspielchef im WDR und als Geschäftsführer der Bavaria wurde er freier Produzent. Von 2003 bis 2010 leitete er gemeinsam mit Senta Berger als erster Präsident die Deutsche Filmakademie. Er hat außerdem als Honorarprofessor an der Hochschule für Fernsehen und Film München gelehrt. 2011 initiierte seine Geburtsstadt Neunkirchen mit ihm den Günter-Rohrbach-Filmpreis. 2017 wurde er von der Landeshauptstadt München mit dem Kulturellen Ehrenpreis ausgezeichnet. In der Frankfurter Paulskirche hielt er eine mit viel Beifall aufgenommene Laudatio auf die Filmemacherin und Theodor-W.Adorno-Preis-Trägerin Margarethe von Trotta (1). Den Text stellte er freundlicherweise FeuilletonFrankfurt zur Verfügung.

Laudator Prof. Dr. Günter Rohrbach; Alle Fotos: Petra Kammann

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Diskussion um die Zukunft der Theaterdoppelanlage – Theater und Oper: Notwendiger Blick nach vorn

2018, August 23.

Rekonstruktion: Dieser Begriff löst vielerorts in Deutschland sofort Kritik und Häme aus. Die Initiatoren und Befürworter der neuen Frankfurter Altstadt haben es sofort erfahren, wie auch in den 80erJahren die Stadtverantwortlichen um den damaligen Oberbürgermeister Walter Wallmann, als es um die an den historischen Vorgängern orientierte Ostzeile des Römerbergs ging. So ist es nicht verwunderlich, dass die „Frankfurter Rundschau“ dem ersten „Schauspielhaus-Gespräch im Frankfurter Hof“ einer Initiative, welche sich der Rekonstruktion des früheren Schauspielhauses verschrieben hat, eine leicht hämische und von Herablassung imprägnierte Resonanz widmete – so, als sei das Vorhaben von vornherein nicht ernstzunehmen und im Ganzen unter reaktionären Retro-Verdacht zu stellen.

Von Uwe Kammann

Sanierungsbedürftig und neu zu bedenken: die Frankfurter Theaterdoppelanlage 

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O Sentimental Machine. William Kentridges Installationen im Liebieghaus

2018, Juli 20.

Die Wunderkammer des Multimediakünstlers William Kentridge

Das Medium des Malers, Bildhauers, Regisseurs und einstigen Schauspielers ist die Bewegung, es ist der Film, das Theater, die Oper, die Kunst. Er zeichnet, dichtet, sinniert, konstruiert, entwirft Bühnenbilder, schreibt Stücke, inszeniert und installiert, lässt nichts einfach so im Raume stehen. 80 Installationen, Zeichnungen und kinetische Werke des südafrikanischen Künstlers William Kentridge sind bis zum 26. August  in der Ausstellung „O Sentimental Machine“ im Frankfurter Liebieghaus zu sehen.

Von Petra Kammann

William Kentridge vor der Statue der Athena, (um 180/290 n. Chr. ), Foto: Liebieghaus Skulpturensammlung, Frankfurt am Main

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