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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Film

Before, With und After Rubens: „Antwerpen Barock 2018“

2018, Juli 14.

Von Rubens inspiriert  – Barocke Fülle und Vanitas

Ein Besuch in Antwerpen, der Stadt an der Schelde, lohnt die Reise gleich mehrfach…
Für Afficionados zeitgenössischer Kunst und Liebhaber des Barock ein paar ausgewählte Tipps und Ansichten

von Petra Kammann

↑ „Baroque Murals“ – Graffiti des jungen Streetartkünstlers  Yvon Trottoir auf  Antwerpener Hauswänden wie hier am Meir

↓ Im AMUZ, in der Sankt Augustinkirche, wird barock getafelt und geschlemmt (alle Fotos: Petra Kammann)

Barock geht es nicht nur am Main zu, wie zuletzt komisch mit Michael Quast als „Horribilis von Huckevoll“ in Höchst. Das barocke Lebensgefühl scheint im blutleeren Zeitalter virtueller Erfahrungen wegen der Betonung auf der starken Sinnlichkeit besonders ausgeprägt zu sein. Und Peter Paul Rubens ist nun mal die Verkörperung des Barocks schlechthin.

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Besuch bei Hilmar Hoffmann – Erinnerung an ein Gespräch in Oberrad

2018, Juni 4.

Kurz bevor ich Frankfurt verließ und für einige Jahre im Rheinland lebte und arbeitete, besuchte ich den gerade verstorbenen früheren Kulturdezernenten Hilmar Hoffmann in seinem „Forsthaus“ in Oberrad für die zweisprachige Zeitschrift FRANKFURT INTERNATIONAL. Seine Persönlichkeit, der Inhalt des damaligen Gesprächs und seine Unerschrockenheit begleiteten auch mich in meinem Engagement für Kultur…

Hier die Reproduktion des Interviews zum Nachlesen: Hilmar Hoffmann

Das Gespräch führte Petra Kammann im Frühjahr 2005.

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Erinnerung, gesellschaftliche Gegenwart und Zukunft im Fokus von goEast

2018, Mai 30.

Ein Großes Aufgebot von Regisseurinnen

Eindrücke vom 18. Festival des mittel- und osteuropäischen Films. 

von Renate Feyerbacher

Die Filme aus den Ländern Mittel- und Osteuropas gehören zu den besten der Welt …

Preisverleihung, Foto: Renate Feyerbacher

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11. LICHTER Filmfest in Frankfurt mit dem Thema „CHAOS“

2018, April 22.

Wieder ein Ereignis ganz ohne Chaos

Text und Fotos: Renate Feyerbacher

Chaos – Das Plakat

Auch in diesem Jahr hat das Team um Festivaldirektor Gregor Maria Schubert und die stellvertretende Direktorin Johanna Süß ein ausgefallenes Programm auf die Beine gestellt. Unterstützt wurden sie wie immer von etwa 40 hauptsächlich ehrenamtlich engagierten Filmemachern, Medienexperten und Filmliebhabern.

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Michael Haneke im Deutschen Filmmuseum

2018, März 29.

„Die Dinge einfach zu machen, ist ganz schwer“

Text und Fotos: Renate Feyerbacher

Das deutsche Filminstitut / Filmmuseum in Frankfurt hat den vielfach preisgekrönten Regisseur Michael Haneke im März mit einer Carte Blanche geehrt. Das heißt einen Monat lang präsentiert die Filmreihe die Werke, die dem Regisseur besonders gefallen, die ihn geprägt und ihn beeinflusst haben.

Michael Haneke diskutiert im Deutschen Filmmuseum

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Die Kinothek Asta Nielsen in Frankfurt von Karola Gramann und Heide Schlüpmann

2017, Dezember 1.

Die Filmhistorikerinnen, Entdeckerinnen und Bewahrerinnen Karola Gramann und Heide Schlüpmann waren Preisträgerinnen des diesjährigen Binding-Kulturpreises und sind auch die Initiatorinnen des Festivals TRANSITO. Elvira Notari – Kino der Passage

Text und Fotos: Renate Feyerbacher

Das Kunstwort Kinothek setzt sich aus den Worten Kino und Bibliothek zusammen. Geschaffen hat es der italienische Filmkomponist, Dirigent, Schauspieler und Krimiautor Giuseppe Becce (1877- 1973. Sein Pseudonym lautet: Peter Becker). Der in Berlin seit 1900 lebende und dort, nach Kriegsende zurück gekehrte, verstorbene Künstler arbeitete unter anderem mit großen Filmregisseuren wie Fritz Lang, Friedrich Wilhelm Murnau, Ernst Lubitsch und komponierte Filmmusiken für deren Stummfilme. Unter dem Namen Kinothek sammelte er verschiedene Musikstücke, die sich für typische Filmszenen eigneten. Ein Schatz früher Filmgeschichte für die Musik, nicht aber für die alten Zelloloidfilme.

Hier geht’s in den 5. Stock der Frankfurt Kinothek Asta Nielsen

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„ON DESIRE. Über das Begehren“

2017, November 28.

Sehnsucht, Lust und andere Obsessionen – Die B3 Biennale des bewegten Bildes 2017

„ON DESIRE. Über das Begehren“ an Orten der Transition an Rhein und Main

 Ausschnitthafte Einblicke von Petra Kammann

Die B3 Biennale des bewegten Bildes findet vom 29. November bis 3. Dezember 2017 an verschiedenen Orten in Frankfurt und im Rhein-Main-Gebiet statt. Festivalzentrum ist das frühere Gelände der Deutschen Bank und Areal des künftigen Hochhausquartiers FOUR Frankfurt mit einer Leitausstellung auf rund 3.000 Quadratmetern mit Bewegtbildern von Künstlern, Wissenschaftlern und Medienschaffenden aus 20 Ländern, welche den Ist-Zustand und die Zukunft der Bewegtbildbranchen präsentieren und zur theoretischen Reflexion anregen.  

 Premiere am Schauspiel Frankfurt: Sequenz 01_2

Eröffnungspressekonferenz in der „verbotenen Stadt“: v.l.n.r.: Prof. Bernd Kracke, Galeristin Anita Beckers, Kulturdezernentin Ina Hartwig, Minister Boris Rhein, Helmut Müller (Kultur- fonds Frankfurt Rhein Main) und Wirtschaftsdezernent Markus Frank  

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Internationale Kampagne: ZONTA Says NO

2017, November 14.

„Frauen stören das System“ – Eine Veranstaltung des ZONTA Club Frankfurt II Rhein Main

Text: Renate Feyerbacher
Fotos: Kathrin Dassel /Zonta

Die Internationale Kampagne ZONTA Says NO, die 2013 begann, tritt für die Gleichberechtigung von Frauen und gegen Gewalt an Frauen ein. ZONTA, internationales Netzwerk von berufstätigen Frauen in gehobenen Positionen, gegründet 1919 in den USA, hat bei den Vereinten Nationen (UN) konsultativen und beim Europarat partizipierenden Status.

links: Nicole Kreja, FeM Mädchenhaus, rechts: Pia Ullmann, Präsidentin des Zonta Clubs Frankfurt II Rhein Main

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goEast-Festival 2017 im Zeichen der Frauen vor und hinter der Kamera

2017, Juni 8.

17. Festival des Mittel- und Osteuropäischen Films – Treffpunkt namhafter Filmemacherinnen

Text und Fotos: Renate Feyerbacher

In sieben Tagen wurden sage und schreibe 111 Filme aus 29 Ländern gezeigt. Davon waren im Hauptwettbewerb 10 Spiel- und vier Dokumentarfilme. Vergeben wurden die Goldene Lilie für den Besten Film, der Preis der Landeshauptstadt Wiesbaden für die Beste Regie, der Preis des Auswärtigen Amtes für Kulturelle Vielfalt. Es gab lobende Erwähnungen der Hauptjury, Preise der Internationalen Filmkritik, den Open Frame Award und den goEast Development Award für Experimental- und Dokumentarfilm sowie Videokunst junger Künstler. Produktionsgelder wurden für Filme zum Thema Menschenrechte vergeben. Diese Projekte und die der jungen Filmemacher für Frieden kommen in diesen Zeiten mehr und mehr in den Fokus. 50.000 Euro wurden insgesamt verteilt.

Souverän eröffnete Festivalleiterin Gaby Babic, gefolgt von Schirmherr Staatsminister a.D. Professor Bernd Neumann, ministralen und städtischen Rednern die grosse Schau des mittel- und osteuropäischen Films.

Eröffnung mit Gaby Babic

Frauen sind die Gewinner des Festivals. Weiterlesen

10. Lichter Filmfest Frankfurt International

2017, Mai 26.

Wahrheit“ im postfaktischen Zeitalter
Der Bembel ging an …

Text und Fotos: Renate Feyerbacher

Wer hätte das gedacht, dass aus der Idee von 2007, regionale Filmkunst ins Rampenlicht zu rücken, ein internationales Filmfestival werden würde. Den Namen LICHTER hatte das Plakat zu Charlie Chaplins Film „Lichter der Großstadt“ inspiriert. Festivalleiter Gregor Maria Schubert, von Anfang an dabei, und Johanna Süß haben es geschafft, dank ihrer vertrauensvollen Arbeit mit Verleihern und Produzenten weit mehr als 100 Filme aus der ganzen Welt für das sechstägige Festival 2017 nach Frankfurt zu holen: in das Festivalzentrum Künstlerhaus Mousonturm, das Mal Seh’n Kino, das Deutsche Filmmuseum, das MMK, aber auch nach Offenbach in den „Lederpalast“ des Ledermuseums und sogar ins Caligari nach Wiesbaden. Viele der gezeigten Filme unter dem Thema „Wahrheit“ sind in der Region oder von hier lebenden Regisseuren gedreht worden.

Oberbürgermeister Peter Feldmann war zur Eröffnung geeilt und liess sich von Moderator Michael Quast klug-listig befragen. Leider fehlte die Filmemacherin Doris Dörrie, die Schirmherrin des LICHTER Filmfestes. Sie war erkrankt. Ihr Film „Grüsse aus Fukushima“, Impressionen nach der Atomkatastrophe von 2011, war im Programm und sollte ein Filmgespräch nach sich ziehen. Weiterlesen