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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Trends und Tendenzen

Interview mit dem Architekten Andreas Moser von cma cyrus|moser|architekten, Frankfurt

2019, Mai 18.

Wohnhochhäuser und Städtisches Leben am Puls der Zeit

Zwischen Bockenheim und Westend an der Frankfurter Senckenberganlage ganz in der Nähe des Tyrannosaurus Rex entsteht seit einiger Zeit ein neues Hochhaus, das One Forty West – ein Hochhaus, das Wohnen, Gastronomie und Hotel auf über 51.000 Quadratmetern in der Vertikalen verbindet. Setzt das vom Frankfurter Büro CMA Cyrus Moser Architekten entworfene Gebäude gerade wegen dieser Mischung neue Maßstäbe für neue Bauten in der Mainmetropole? Petra Kammann sprach mit dem Architekten Andreas Moser über die Möglichkeiten heutigen Bauens in der Stadt, über Projektentwickler und Markenbotschafter.

Architekt Andreas Moser, Foto: Petra Kammann

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„Sagmeister & Walsh: Beauty“ im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt

2019, Mai 12.

Ein Lob auf die Schönheit – Foto-Blicke in die Ausstellungsräume

Von Petra Kammann

Schönheit schläft in allen Dingen… im Gefieder und im Schwarm der Vögel, in Nebelschwaden, in der Farbe Blau, im Untergrund, im Plastikmüll, im Schliff der Steinäxte aus grauer Vorzeit, und nun auch im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt selbst. Da öffnet uns das New Yorker Design-Duo Sagmeister & Walsh Augen und Ohren für die Schönheit und zeigt Beispiele aus Produktdesign, Stadtplanung, Architektur und Grafikdesign und auch das, was uns zum Riechen und Fühlen animiert. In sieben Aspekten – mit teils aufwendig gestalteten Objektgruppen – spüren Stefan Sagmeister und Jessica Walsh der Schönheit in der Ausstellung „Beauty“ multimedial nach.

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Kultur und Europawahl – Europe under Construction?

2019, April 23.

Frankfurt als multikulturelle Stadt in der Vorbildrolle?

Von Gunnar Schanno

 

Viel Solidarität mit Europa im Herzen der Stadt Frankfurt, Alle Fotos: Petra Kammann

Europa, das ist nicht nur eine Union europäischer Staaten, sondern tiefer gehend aucheine Union europäischer Kulturen. Die Europawahl 2019 wird von besorgten Europäern als Schicksalswahl gewertet. Warum? Weil, so heißt es, die Wahl auch steht gegen ein Europa nationalstaatlicher Egoismen und für ein Bekenntnis zu einem offenen Europa und seinen Werten. Viele nennen sie die christlichen Werte. Manche reden, eher verräterisch völkisch umdeutend, von Werten des christlichen Abendlands. Die Europäer haben nach düsteren Epochen aus der Geschichte, genauer, aus ihren Erfahrungen gelernt. Haben sie gelernt, weil sie einsichtig geworden sind, weil sie auf einmal nach dem letzten großen Krieg von einigenden Werten geleitet wurden?

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Der Concept Store der Höchster Porzellan-Manufaktur von 1746 in der neuen Frankfurter Altstadt ist eröffnet

2019, Februar 8.

Von Höchster Qualität: Das Rad – es dreht sich wieder

von Petra Kammann

„Es wird weiter in Höchst produziert werden, und es konnten alle Arbeitsplätze erhalten werden“, hieß es bei der Insolvenzverwaltung im vergangenen Sommer, war doch die zweitälteste Porzellanmanufaktur Deutschlands in Konkurs gegangen und hatte am Rad gedreht. Ein Investor aus Taiwan hatte die marode gewordene Firma in Höchst samt der noch übrig gebliebenden Belegschaft mit 13 Angestellten übernommen.

Die Sultanine, eine typisch historische Figur, steht Modell neben zeitgenössischen Kreationen und Sondereditionen, alle Fotos: Petra Kammann

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FRANKFURTER ERKLÄRUNG DER „VIELEN“

2019, Februar 2.

Ein deutliches Signal für Weltoffenheit  –  Politisch sehr korrekt

„Die Vielen“ vor dem Historischen Museum stehen für die kulturelle Vielfalt in der Stadt. Foto: Petra Kammann

Als Gastgeber begrüßt Jan Gerchow, Direktor des Historischen Museums, die „Vielen“, 56 Vertreter*innen der Frankfurter Kulturszene, im Sonnemann-Saal des Historischen Museums und bezieht sich dabei auf Leopold Sonnemann, der Radikaldemokrat gewesen sei.

Die Frankfurter Erklärung, in der u.a. auf die demokratischen Traditionen der Stadt eingegangen wird, ist Teil einer deutschlandweiten Kampagne „Die Vielen“. Zeitgleich folgen danach Kulturschaffende und Forscher in 14 anderen Städten dem Beispiel, das Berlin, Hamburg, Dresden und Nordrhein-Westfalen bereits im November gegeben haben. In Frankfurt haben sämtliche großen Frankfurter Museen, Theater, Konzert- und Literaturveranstalter, dazu etliche freie Theatergruppen, kunstwissenschaftliche Einrichtungen, Bildungsstätten und kleinere Initiativen die Erklärung solidarisch unterzeichnet und damit auch ihre Zusammenarbeit für die Zukunft bekundet.

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DFF – Neuer Name und neues Design für die führende internationale Filmerbe-Institution

2019, Januar 28.

In Frankfurt und Umgebung ist das Gebäude am Schaumainkai 41 wohl den meisten als Filmmuseum bekannt. Doch haben sich im Laufe der Jahre die verschiedenen zusammengeführten Bereiche geradezu biotopisch entwickelt. 70 Jahre sind es in diesem Jahre her, dass das „Deutsche Institut für Filmkunde“ in Wiesbaden gegründet wurde, aus dem letztlich das Frankfurter Filmmuseum hervorgegangen ist, das wiederum bis 1984 zunächst im Historischen Museum als „Kommunales Kino“ beheimatet war…

DFF-Direktorin Ellen Harrington stellt die neue Corporate Identity vor

Von Petra Kammann

Nachdem dann das neue Haus als Filmmuseum inklusive des Instituts am Museumsufer eingeweiht worden war, wurde 1998 das Deutsche Institut für Filmkunde in Deutsches Filminstitut (DIF) umbenannt. Das Deutsche Filminstitut und das Deutsche Filmmuseum wiederum fusionierten 2006, was nach außen hin kaum mehr verstanden wurde.

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Stefan Enders „Weit weg von Brüssel“ im Kommunikationsmuseum

2019, Januar 24.

Eine außergewöhnliche Foto-Reise – Hommage an Europas Menschen rund um die EU

Von Hans-Bernd Heier

Der Brexit beherrscht seit Monaten die Schlagzeilen der Medien. Randgebiete der EU werden kaum noch wahrgenommen. Das war auch bereits 2015 so, als Stefan Enders sich zu einer siebenmonatigen Reise aufmachte, um Gesichter und Geschichten Europas einzufangen.

Denkmal zu Ehren der bulgarischen Luftwaffe, Omurtag, Bulgarien; ©: Stefan Enders

Als Fotograf wollte er etwas über die Menschen an den Rand- und Grenzregionen in der Europäischen Union erzählen und zeigen: Wie leben eigentlich die Menschen weit weg von den Zentren? Herausgekommen sind bei der Foto- und Interview-Reise mehr als 200 anrührende Porträts und Lebensgeschichten von Menschen aus allen Gesellschaftsschichten. Das Museum für Kommunikation Frankfurt zeigt noch bis zum 10. März 2019 in der Forumsausstellung unter dem Titel „Weit weg von Brüssel“ eine Auswahl großformatiger Schwarzweiß-Porträts und Farbaufnahmen aus den Grenzgebieten.

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Neujahrsempfang der Frauen-Service-Clubs im Rhein Main Gebiet – Zusammenkunft von Powerfrauen

2019, Januar 23.

Ein Bericht von Renate Feyerbacher

Unentwegt strömen Frauen in den Ballsaal des Frankfurter Hofs. Es ist der 15. Januar. Vor hundert Jahren, am 19. Januar 1919, durften deutsche Frauen zum ersten Mal wählen.

Neujahrsempfang von links Katrin Lowitz, Birgitta Wolff, Thomas Feda, Dagmar Woodward, Foto: Renate Feyerbacher

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Drei aktuelle Bücher zu Architektur und Städtebau und zur Altstadt

2019, Januar 10.

Modelle, Theorien, Debatten – und die Summe

Von Uwe Kammann

Unbestritten das architektonische und städtebauliche Thema des vergangenen Jahres: die Frankfurter Altstadt. Genauer gesagt: die Rekonstruktion – 15 mal getreu dem früheren Original, 20 mal als schöpferischer Nachbau – eines kleineren Teils dieses früher für die Stadt so charakteristischen Areals, das im Krieg fast vollständig vernichtet wurde.

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Der herausragende Tag: Der 6. Januar

2019, Januar 5.

Die drei Magier und ein besonderer Brauch: Die Galette des rois

Der 6. Januar – 12 Tage nach Weihnachten – ist ein ganz besonderer Tag, Dreikönigstag für die einen, „Epiphanias“ für die anderen, für die Russen ist es zum Beispiel der Neujahrstag und Weihnachtsfest für die Ukrainer, Väterlichen Frost inklusive. In anderen Landstrichen In Deutschland wiederum sind die Sternsinger unterwegs.

Von Petra Kammann

Selbst die Feinbäckereien in Frankreich werben mit dem Fest der Epiphanie

Am 6. Januar feiert die Kirche das Hochfest „Epiphanias“ („Erscheinung des Herrn“ oder auch „Dreikönigsfest“), an dem die Göttlichkeit Jesu in der Anbetung durch die Magier, in der Taufe im Jordan und im Wunder von Kana sichtbar wird. An diesem Tag wird in vielen Familien der Weihnachtsbaum zum letzten Mal angezündet und anschließend abgeräumt. Außerdem gehen mit dem Dreikönigstag auch die 12 Rauhnächte (zwischen dem 25. Dezember und dem 6. Januar) zu Ende…

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