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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Trends und Tendenzen

Before, With und After Rubens: „Antwerpen Barock 2018“

2018, Juli 14.

Von Rubens inspiriert  – Barocke Fülle und Vanitas

Ein Besuch in Antwerpen, der Stadt an der Schelde, lohnt die Reise gleich mehrfach…
Für Afficionados zeitgenössischer Kunst und Liebhaber des Barock ein paar ausgewählte Tipps und Ansichten

von Petra Kammann

↑ „Baroque Murals“ – Graffiti des jungen Streetartkünstlers  Yvon Trottoir auf  Antwerpener Hauswänden wie hier am Meir

↓ Im AMUZ, in der Sankt Augustinkirche, wird barock getafelt und geschlemmt (alle Fotos: Petra Kammann)

Barock geht es nicht nur am Main zu, wie zuletzt komisch mit Michael Quast als „Horribilis von Huckevoll“ in Höchst. Das barocke Lebensgefühl scheint im blutleeren Zeitalter virtueller Erfahrungen wegen der Betonung auf der starken Sinnlichkeit besonders ausgeprägt zu sein. Und Peter Paul Rubens ist nun mal die Verkörperung des Barocks schlechthin.

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Zwei Sommer-Installationen in Schirn und Städel – mal anders gesehen

2018, Juni 29.

WORTKÜNSTE

Eine verbale Intervention

Das Städel Museum mit Städel Garten, Foto: Städel Museum

von Uwe Kammann

In der Gesellschaftssatire „The Square“ – ein mit der Goldenen Palme in Cannes ausgezeichneter Film – spielt ein schlichtes Quadrat eine Hauptrolle: als Kunstwerk, das es in einem fiktiven modernen Museum zu „verkaufen“ gilt. Sprich: Es soll als Attraktion auch mit den Instrumenten des Marketings dem Publikum als großartige Ikone eines interaktiven Fortschritts ans Herz gelegt werden. Leicht lässt sich ahnen, was der Regisseur da im Schilde führt – klar, die Entzauberung eines Kunstbetriebs, der in seinen vorbereitenden Meetings ein völlig leeres, aber jargontypisches begleitendes Geschwurbel zur Grundlage seiner Aktivitäten macht.

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Die Frankfurter Luminale 2018 – eine kleine Auswahl (2)

2018, März 17.

KUNSTVEREIN EBENE  B1 E.V.

Kunst, die sich mit dem Alltag auseinandersetzt. Eine erste Erkundung

Brain flash – Flash your brain. Und große Oper.

Frankfurt. S-Bahnstation Taunusanlage, zentral gelegen an der Mainzer Landstraße im Bereich des Opernplatzes zwischen den Türmen der Deutschen Bank und der grünen Taunusanlage. Seit den 70er Jahren ein wichtiger Knotenpunkt für Berufspendler, da viele Unternehmen, vor allem aus der Finanzbranche, in unmittelbarer Nähe ihren Sitz haben. Außerdem ist sie ein zentraler Haltepunkt des sogenannten City-Tunnels, einer S-Bahnstrecke, welche den Frankfurter Hauptbahnhof mit dem Frankfurter Südbahnhof sowie mit Frankfurt-Oberrad verbindet. Tausende von Menschen  – rund 30 000 Personen passieren tagtäglich diesen Ort–, vor allem aber in den Stoßzeiten am Morgen und am Abend, so dass dieser Ort schon in den Neunziger Jahren zu einem schwierigen sozialen Brennpunkt wurde.

Von Petra Kammann

„Brain flash- flash your brain“ von Raumlabor (Christian Uitz), Fotos: Petra Kammann

Aufgewertet wurde die Station seit 2015 durch eine edlere Ausstattung sowie durch eine verbesserte Orientierung mit Hilfe gezielter Beleuchtung.

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Einer erster Gang über den Krönungsweg der rekonstruierten Frankfurter Altstadt

2018, Februar 19.

Gelungenes Modell – zum Nachdenken

 

Noch war er in diesen Tagen mit Holzplatten belegt, jener Weg zwischen Römer und Dom, den zwischen 1356 und 1792 deutsche Könige und Kaiser beschritten hatten, um unter steinernem Kirchenhimmel gekrönt zu werden. Jetzt, an einem nasskalten Februartag anno domini 2018, waren schlichte Frankfurter Bürger in genau dieser herrschaftlichen Linie unterwegs, um sich ein erstes laufendes Bild zu machen von jenem Viertel, das im Herbst des Jahres eröffnet werden soll: als neue Altstadt. „Die Stadt lebt“, hieß es nun schon seit der Bauzeit auf Plakaten und Broschüren. Verbunden mit dem Zusatz: „Willkommen in der neuen Mitte Frankfurts“.

Von Uwe Kammann

Haus „Zur Flechte“ am Hühnermarkt 

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Verleihung des German Design Award auf der „Ambiente“ in Frankfurt

2018, Februar 11.

ALLES GOLD?

Die große Spanne der vergebenen Preise

Von Petra Kammann

Der German Design Award zeichnet alljährlich einzigartige Gestaltungstrends aus dem Produkt- und Kommunikationsdesign aus, die in der internationalen Designlandschaft auf ihre Art wegweisend sind. Die Preisverleihung fand auch in diesem Jahr wieder auf der international größten Konsumgütermesse „Ambiente“ in Frankfurt statt. Jil Sander erhielt den Preis für ihr Lebenswerk. „Wer JIL SANDER trägt, ist nicht modisch, sondern modern“, lautete deren Credo. Was sie auf den verschiedensten Gebieten geschaffen hat, ist so markant, dass es im Gedächtnis haften bleibt.

Matthias Wagner K, Direktor des Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main, hielt die Laudatio auf Jil Sander

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Verleihung der Schülerpreise 2018 der Deutsch-Französischen Gesellschaft Frankfurt

2018, Januar 24.

CHARLEMAGNE und die gelebte deutsch-französische Freundschaft im Frankfurter Römer 

Von Petra Kammann

 

Im festlichen Rahmen des Kaisersaals verleiht seit 2011 alljährlich die Deutsch-Französische Gesellschaft Frankfurt (DFG) unter Mitwirkung des staatlichen Schulamts den besten Französischschülern den DFG-Preis. Anlass dafür ist der am 22. Januar 1963 beschlossene Élysée-Vertrag, in dem Konrad Adenauer und Charles de Gaulle den Grundstein für die anhaltende deutsch-französische Freundschaft besiegelten. 55 Jahre später war in diesem Jahr die Atmosphäre zur Verleihung des Schülerpreises im Frankfurter Römer eine ganz besondere. Es war der Ton, der die Musik machte. Dafür waren nicht allein die Finalisten des Wettbewerbes aus den Grund- und Leistungskursen Französisch aus 20 Schulen Frankfurts und der Umgebung verantwortlich, welche durch ihre lebendigen Beiträge anschaulich machten, dass diese besondere Freundschaft weiter Bestand hat und stetig vertieft wird, sondern auch das gesamte Arrangement der Veranstaltung.

Das Blechbläserquintett der Frankfurter Bläserschule variierte den Kanon „Frère Jacques“ mal laut, mal leise, mal schnell, mal langsam 

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Der Élysée-Vertrag und die 55-jährige deutsch-französische Freundschaft

2018, Januar 22.

Die Freundschaft beglaubigen und auf neue Beine stellen

von Petra Kammann

← Das französische Generalkonsulat in Frankfurt mit den beiden Landesfahnen

 

Am 22. Januar 2018 sind an der Zeppelinallee im französischen Generalkonsulat die französische und die deutsche Landesfahne gehisst worden. Eine Reminiszenz: Denn vor genau 55 Jahren, am 22. Januar 1963, wurde vom damaligen Bundeskanzler Konrad Adenauer und dem französischen Präsidenten Charles de Gaulle der folgenreiche Élysée-Vertrag unterzeichnet, welcher die Freundschaft der einstigen „Erbfeinde“ besiegelte.

Der Enthusiasmus über die neue freundschaftliche Beziehung, die zunächst zahlreiche Städtepartnerschaften und Austausche hervorgerufen hatte und an die sich im Lauf der Jahre beide Länder gewöhnt hatten, schienen so selbstverständlich zu sein, dass aus der  Normalität fast Gleichgültigkeit geworden war. Erst die Anteilnahme an den Attentaten dies- und jenseits des Rheins rüttelte die Bürger wieder auf und rief zunächst einmal starke Solidaritätsbekundungen auf beiden Seiten hervor. Die Wachsamkeit wuchs, zumal  das europäische Gebilde sich als etwas überaus Fragiles herausstellte. Der Freundschaftgedanke nahm vor allem aber nach der leidenschaftlichen Europa-Rede von Staatspräsident Emmanuel Macron wieder Fahrt auf.

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Deutschland und Frankreich – Fruchtbare Gegensätze. Ein deutsch-französischer Kongress in Hamburg voller Weltoffenheit

2017, Dezember 5.

Auf der Suche nach der Zukunft und Anknüpfen an gelungene Beispiele

Bindungen eingehen, Abgründe überbrücken, Spannungen aushalten. Und das mit Musik, mit Vorträgen, mit Gesprächen und mit Arbeitsateliers. Darum ging es beim  62. Jahreskongress der Vereinigung Deutsch-Französischer Gesellschaften für Europa e.V. (VDFG)  und ihrer französischen Schwesterorganisation, der Fédération des Associations Franco-Allemandes pour l’Europe (FAFA), in der Hamburger Handelskammer.

Von Petra Kammann

Gespräch mit Prof. Frank Baasner, Direktor des Deutsch-Französischen Institutes Ludwigsburg, der vor der offiziellen Eröffnung des Kongresses Kernaussagen einer aktuellen sozialwissenschaftlichen Studie seines Institutes zur Lage der Deutsch-Französischen Gesellschaften in Deutschland und Frankreich vorstellte: v.l.n.r: Petra Kammann, Vorstand DFK Düsseldorf, Barbara Kubis-Martin, Präsidentin der FAFA, Dr. Margarete Mehdorn, Präsidentin der VDFG, die Journalistin Hilke Maunder, Prof. Baasner,  Stefan Endell, Pressesprecher der VDFG, Foto: Hilke Maunder

„Bien sûr, ce n’est pas la Seine,
Ce n’est pas le bois de Vincennes,
Mais c’est bien joli tout de même,
A Göttingen, à Göttingen…“

Und à Hambourg? Da fließt die Elbe. Das französische Chanson, das die Sängerin Barbara während ihres Konzertbesuches 1964 in Göttingen komponiert und auf Französisch wie auf Deutsch vorgetragen hatte, wurde nach dem Zweiten Weltkrieg geradezu ein Kultchanson der deutsch-französischen Aussöhnung… Ja, aber warum wurde es ebenso eindringlich im gefüllten prächtigen Hamburger Rathaussaal vorgetragen? Hier sollte zweifellos an die Kraft der frühen Begegnungen erinnert werden.

v.l.n.r.: Norbert Kremeyer,Vors. DFG Cluny, Hamburg, Laurent Toulouse, Generalkonsul von Frankreich in Hamburg, Barbara Kubis-Martin, Präsidentin der FAFA, Dr. Margarete Mehdorn, Präsidentin der VDFG, Olaf Scholz, Bürgermeister von Hamburg

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„ON DESIRE. Über das Begehren“

2017, November 28.

Sehnsucht, Lust und andere Obsessionen – Die B3 Biennale des bewegten Bildes 2017

„ON DESIRE. Über das Begehren“ an Orten der Transition an Rhein und Main

 Ausschnitthafte Einblicke von Petra Kammann

Die B3 Biennale des bewegten Bildes findet vom 29. November bis 3. Dezember 2017 an verschiedenen Orten in Frankfurt und im Rhein-Main-Gebiet statt. Festivalzentrum ist das frühere Gelände der Deutschen Bank und Areal des künftigen Hochhausquartiers FOUR Frankfurt mit einer Leitausstellung auf rund 3.000 Quadratmetern mit Bewegtbildern von Künstlern, Wissenschaftlern und Medienschaffenden aus 20 Ländern, welche den Ist-Zustand und die Zukunft der Bewegtbildbranchen präsentieren und zur theoretischen Reflexion anregen.  

 Premiere am Schauspiel Frankfurt: Sequenz 01_2

Eröffnungspressekonferenz in der „verbotenen Stadt“: v.l.n.r.: Prof. Bernd Kracke, Galeristin Anita Beckers, Kulturdezernentin Ina Hartwig, Minister Boris Rhein, Helmut Müller (Kultur- fonds Frankfurt Rhein Main) und Wirtschaftsdezernent Markus Frank  

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„Präsens“ – Jil Sander im Frankfurter Museum Angewandte Kunst

2017, November 5.

Jil Sander – Ganz gegenwärtig in Klasse und Stil

„Mir kommt es darauf an, dass alles an einer Kollektion auf demselben Niveau ist“, sagt die Designerin, Unternehmerin und Gesamtkünstlerin Jil Sander, der eine große Ausstellung in Frankfurt gewidmet ist und für die ein komplettes Museum geräumt wurde. Ihre Aussage trifft auch auf die Architektur zu, zu der sie mit ihren Exponaten in Dialog tritt. Im Museum Angewandte Kunst kuratierte sie gemeinsam mit Museumsdirektor Matthias Wagner K auf rund 3.000 Quadratmetern die Gesamtschau „Präsens“. Thematisch gliedert sich die Schau in die Bereiche Laufsteg, Backstage, Atelier, Modekollektionen, Accessoires, Kosmetik, Modefotografie und Kampagnen, Mode und Kunst, Architektur und Gartenkunst. 

Text und Fotos: Petra Kammann

↑ Klarheit und Transparenz beherrschen die Ausstellung „Präsens“ im Museum Angewandte Kunst hier ganz groß das Porträt Jil Sander aus der „Marie Claire“ von 1991
© Peter Lindbergh, Gesamtfoto: Petra Kammann

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