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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Trends und Tendenzen

Der Concept Store der Höchster Porzellan-Manufaktur von 1746 in der neuen Frankfurter Altstadt ist eröffnet

2019, Februar 8.

Von Höchster Qualität: Das Rad – es dreht sich wieder

von Petra Kammann

„Es wird weiter in Höchst produziert werden, und es konnten alle Arbeitsplätze erhalten werden“, hieß es bei der Insolvenzverwaltung im vergangenen Sommer, war doch die zweitälteste Porzellanmanufaktur Deutschlands in Konkurs gegangen und hatte am Rad gedreht. Ein Investor aus Taiwan hatte die marode gewordene Firma in Höchst samt der noch übrig gebliebenden Belegschaft mit 13 Angestellten übernommen.

Die Sultanine, eine typisch historische Figur, steht Modell neben zeitgenössischen Kreationen und Sondereditionen, alle Fotos: Petra Kammann

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FRANKFURTER ERKLÄRUNG DER „VIELEN“

2019, Februar 2.

Ein deutliches Signal für Weltoffenheit  –  Politisch sehr korrekt

„Die Vielen“ vor dem Historischen Museum stehen für die kulturelle Vielfalt in der Stadt. Foto: Petra Kammann

Als Gastgeber begrüßt Jan Gerchow, Direktor des Historischen Museums, die „Vielen“, 56 Vertreter*innen der Frankfurter Kulturszene, im Sonnemann-Saal des Historischen Museums und bezieht sich dabei auf Leopold Sonnemann, der Radikaldemokrat gewesen sei.

Die Frankfurter Erklärung, in der u.a. auf die demokratischen Traditionen der Stadt eingegangen wird, ist Teil einer deutschlandweiten Kampagne „Die Vielen“. Zeitgleich folgen danach Kulturschaffende und Forscher in 14 anderen Städten dem Beispiel, das Berlin, Hamburg, Dresden und Nordrhein-Westfalen bereits im November gegeben haben. In Frankfurt haben sämtliche großen Frankfurter Museen, Theater, Konzert- und Literaturveranstalter, dazu etliche freie Theatergruppen, kunstwissenschaftliche Einrichtungen, Bildungsstätten und kleinere Initiativen die Erklärung solidarisch unterzeichnet und damit auch ihre Zusammenarbeit für die Zukunft bekundet.

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DFF – Neuer Name und neues Design für die führende internationale Filmerbe-Institution

2019, Januar 28.

In Frankfurt und Umgebung ist das Gebäude am Schaumainkai 41 wohl den meisten als Filmmuseum bekannt. Doch haben sich im Laufe der Jahre die verschiedenen zusammengeführten Bereiche geradezu biotopisch entwickelt. 70 Jahre sind es in diesem Jahre her, dass das „Deutsche Institut für Filmkunde“ in Wiesbaden gegründet wurde, aus dem letztlich das Frankfurter Filmmuseum hervorgegangen ist, das wiederum bis 1984 zunächst im Historischen Museum als „Kommunales Kino“ beheimatet war…

DFF-Direktorin Ellen Harrington stellt die neue Corporate Identity vor

Von Petra Kammann

Nachdem dann das neue Haus als Filmmuseum inklusive des Instituts am Museumsufer eingeweiht worden war, wurde 1998 das Deutsche Institut für Filmkunde in Deutsches Filminstitut (DIF) umbenannt. Das Deutsche Filminstitut und das Deutsche Filmmuseum wiederum fusionierten 2006, was nach außen hin kaum mehr verstanden wurde.

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Stefan Enders „Weit weg von Brüssel“ im Kommunikationsmuseum

2019, Januar 24.

Eine außergewöhnliche Foto-Reise – Hommage an Europas Menschen rund um die EU

Von Hans-Bernd Heier

Der Brexit beherrscht seit Monaten die Schlagzeilen der Medien. Randgebiete der EU werden kaum noch wahrgenommen. Das war auch bereits 2015 so, als Stefan Enders sich zu einer siebenmonatigen Reise aufmachte, um Gesichter und Geschichten Europas einzufangen.

Denkmal zu Ehren der bulgarischen Luftwaffe, Omurtag, Bulgarien; ©: Stefan Enders

Als Fotograf wollte er etwas über die Menschen an den Rand- und Grenzregionen in der Europäischen Union erzählen und zeigen: Wie leben eigentlich die Menschen weit weg von den Zentren? Herausgekommen sind bei der Foto- und Interview-Reise mehr als 200 anrührende Porträts und Lebensgeschichten von Menschen aus allen Gesellschaftsschichten. Das Museum für Kommunikation Frankfurt zeigt noch bis zum 10. März 2019 in der Forumsausstellung unter dem Titel „Weit weg von Brüssel“ eine Auswahl großformatiger Schwarzweiß-Porträts und Farbaufnahmen aus den Grenzgebieten.

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Neujahrsempfang der Frauen-Service-Clubs im Rhein Main Gebiet – Zusammenkunft von Powerfrauen

2019, Januar 23.

Ein Bericht von Renate Feyerbacher

Unentwegt strömen Frauen in den Ballsaal des Frankfurter Hofs. Es ist der 15. Januar. Vor hundert Jahren, am 19. Januar 1919, durften deutsche Frauen zum ersten Mal wählen.

Neujahrsempfang von links Katrin Lowitz, Birgitta Wolff, Thomas Feda, Dagmar Woodward, Foto: Renate Feyerbacher

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Drei aktuelle Bücher zu Architektur und Städtebau und zur Altstadt

2019, Januar 10.

Modelle, Theorien, Debatten – und die Summe

Von Uwe Kammann

Unbestritten das architektonische und städtebauliche Thema des vergangenen Jahres: die Frankfurter Altstadt. Genauer gesagt: die Rekonstruktion – 15 mal getreu dem früheren Original, 20 mal als schöpferischer Nachbau – eines kleineren Teils dieses früher für die Stadt so charakteristischen Areals, das im Krieg fast vollständig vernichtet wurde.

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Der herausragende Tag: Der 6. Januar

2019, Januar 5.

Die drei Magier und ein besonderer Brauch: Die Galette des rois

Der 6. Januar – 12 Tage nach Weihnachten – ist ein ganz besonderer Tag, Dreikönigstag für die einen, „Epiphanias“ für die anderen, für die Russen ist es zum Beispiel der Neujahrstag und Weihnachtsfest für die Ukrainer, Väterlichen Frost inklusive. In anderen Landstrichen In Deutschland wiederum sind die Sternsinger unterwegs.

Von Petra Kammann

Selbst die Feinbäckereien in Frankreich werben mit dem Fest der Epiphanie

Am 6. Januar feiert die Kirche das Hochfest „Epiphanias“ („Erscheinung des Herrn“ oder auch „Dreikönigsfest“), an dem die Göttlichkeit Jesu in der Anbetung durch die Magier, in der Taufe im Jordan und im Wunder von Kana sichtbar wird. An diesem Tag wird in vielen Familien der Weihnachtsbaum zum letzten Mal angezündet und anschließend abgeräumt. Außerdem gehen mit dem Dreikönigstag auch die 12 Rauhnächte (zwischen dem 25. Dezember und dem 6. Januar) zu Ende…

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Frankfurts Braubachstraße – weltläufig, lässig und cool

2018, Dezember 15.

Die Mischung macht’s

Wie erlebt Dagmar Priepke, Leiterin der Galerie Heussenstamm, ihre Straße?

Ein Plädoyer

Das Museum für Moderne Kunst im Zollamt – schräg gegenüber vom Haupthaus;
Alle Fotos: Petra Kammann

Wer die Frankfurter neue Altstadt besuchen will, muss durch die Braubachstraße oder diese zumindest überqueren. Sie ist gewissermaßen die Hauptader zum neuen Frankfurter Herzen – der Altstadt. Und dieser 300 m lange Straßenzug über dem Brau-Bach ist derzeit das Weltläufigste, das Spannendste – eben die hipsten 300 Meter in Frankfurt. Hier lässt sich ausgezeichnet beobachten, was alles miteinander geht und wie hervorragend sich das verbindet: Kunst, Genuss und Leben.

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Binding-Kulturpreis für den Tigerpalast „Wir sind da angekommen, wo wir wollten – in Frankfurt“

2018, Oktober 19.

Liberté, Égalité, Varieté

von Renate Feyerbacher

Was für eine stimmungsvolle, fröhliche und doch nachdenkliche Binding-Kulturpreisverleihung, die zum 23. Mal im Frankfurter Römer stattfand ! Ausgezeichnet wurde der Tigerpalast, das Internationale Varieté Theater, das am 30. September 1988 seine Eröffnung feierte und nun sein 30jähriges Jubiläum. Stolz wird erwähnt, dass es einzige nicht subventionierte Theater in der Mainmetropole ist. „Sie haben 23 Jahre gebraucht bis sie zu dieser Entscheidung kamen“, frotzelt Johnny Klinke in seiner Dankesrede.

Johnny Klinke und Margareta Dillinger, Alle Fotos: Renate Feyerbacher

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Appetitliches zur Frankfurter Buchmesse: Tischsitten und Gebräuche aus aller Welt

2018, Oktober 7.

Ein kleiner Appetizer

Von Petra Kammann

Bevor die Internationale Frankfurter Buchmesse mit dem Ehrengast Georgien ihre Tore öffnet, wollen wir uns kulinarisch und geistig schon eimal rüsten. Das Land zwischen Kaukasus  und Schwarzem Meer – so werden wir in den kommenden Tagen verstärkt hören, sehen und lesen – hat eine durchaus alte Geschichte. Das etwa zeigt im Rahmen des Ehrengast-Programms das Archäologische Museum in Frankfurt in einer Ausstellung „Gold & Wein – Georgiens älteste Schätze“ und zeichnet ein umfassendes Bild der frühen kulturellen Entwicklungen des Landes vom Beginn der Landwirtschaft im Kaukasus ab 6000 v. Chr. bis hin zur Trialeti-Kultur der Mittelbronzezeit um 2100 – 1700 v. Chr. Da gehen „Gold und Wein“ durchaus Hand in Hand und befruchten einander, und die Menschen lassen sich inspirieren und erfinden schon früh Rad und Wagen…

Blick in die Ausstellung „Gold & Wein – Georgiens älteste Schätze“ im Archäologischen Museum. Eine regelrechte Weinkultur wird hier seit dem 4. Jahrhundert v. Chr. anhand von in den Boden gestellten Tonamphoren und kunstvollen Trinkgefäßen anschaulich; Foto: Petra Kammann

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